muß man ja nicht abschleifen. Einfach mit der Beschriftung nach unten auf die Platine löten und mit einem Stempelchen vom örtlichen Stempel-Ede auf die leere Oberseite Phantasiewerte drauf. Halbe Wattangabe kommt beim Opfer bestimmt besonders gut an ...
entfernen von beschriftungen an (keramik-)widerständen
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
und, speziell nochmal @ andi...
angenommen, ich hätte den filterplan veröffentlicht - was meinst, wie viele industriekisten zur nächsten PLS mit einer "sehr ähnlichen" bestückung und schaltung ausgestattet wären?Realistisch betrachtet?
Keine.
Und zwar aus folgenden Gründen:
>> Da die physikalischen Zusammenhänge überall gleich sind und ähnliche Denkansätze bei vergleichbarer Technologie zwangsläufig zu ähnlichen Ergebnissen führen, wäre eine Rückführung auf Deine Ausführung im Grunde nicht nachvollziehbar.
>> Deine Beweichung ist bei ihrer Ausführung mit Sicherheit keinerlei betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gefolgt, sondern primär der Zweckmässigkeit.
Firmen, die mit so was wirklich Geld verdienen wollen, denken in anderen Schienen.
>> Ein 1:1 Nachbau wäre nur in dem Moment interessant, in dem ich einen marktgängigen Artikel zu einem erheblich günstigeren Preis anbieten kann, sonst macht die Kopie keine Sinn oder ist eine Eigenentwicklung. -
okay, okay...
(nicht schon wieder die selbe diskussion!) -
Ich weiß nicht, was Fabian damit bezwecken will. Ist es der Schutz einer Filterschaltung vor fremden Zugriff?
Wenn das so ist, ist die beste Lösung, die temperaturrelevanten Bauteile "open Air" zu positionieren. Die C´s sind nicht relevant aber die L´s sind durchaus wärmesensible Bauteile. Ohne Kühlung müssen Spulen mit etwa 0.2 Ohm eingesetzt werden. Die R´s können raushängen.
Keiner kann eine passive Schaltung mit Allpassfiltern auslesen, ohne es zu kracken. Die mindestens erforderlichen 2 RCL Glieder sind so anonym wie die Entfernung des Slips deiner Freundin, wenn sie nicht will.
@ Jobsti 84: Humor ist mir nicht fremd, im Gegenteil. Wir lachen sehr viel in der Firma und haben neben viel Arbeit auch viel Spaß. Leider ist es hier so populär, dass mich minderbemitteltes Wissen so häufig angreift. Eigentlich gebe ich sehr häufig Info´s, die andere Vertriebe oder Hersteller niemals veröffentlichen würden. Ist auch egal, was hier abläuft. Meine Kunden kennen mich und mögen den Support. Die arbeiten sehr erfolgreich.
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Zitat von "Mechwerkandi"
Albern.
Wer interessiert sich für den Nachbau einer Selbstbaukiste ohne Marktanteil? :lol:
Ich bekam schon Mails von einem Anbieter (der unter anderem im Intertechnik Katalog auf den letzten Seiten aboniert), ob ich denn nicht die Weiche von Manfreds Doppel12er Top hätte und den Bauplan mal zuschicken könne...
Von daher würde ich Nachbauern das Leben so schwer wie possible machen, schließlich muss das Geld am Ende des Monats noch für den Döner reichen... -
Zitat von "unknown_artist"
Ich bekam schon Mails von einem Anbieter (der unter anderem im Intertechnik Katalog auf den letzten Seiten aboniert), ob ich denn nicht die Weiche von Manfreds Doppel12er Top hätte und den Bauplan mal zuschicken könne...Na, das ist natürlich schon mal eine Nummer.
Es bleibt zwar die Frage, ob er das jetzt nachempfinden wollte oder einfach nur mal kucken, wie das denn die anderen machen, aber das tut auch nichts zur Sache.Wenn bei China-Geräten die Bezeichnung von Halbleitern weggeschmigelt wird, verfolgt das auch keinen anderen Zweck, weil da mittlerweile auch schon Kopien von chinesischen Kopien aufgetaucht sind.
Ich würde den Widerstand mit der Original-Beschiftung nach unten einbauen und obendrauf einen anderen Wert stempeln...
Aber nur so ein bisschen daneben, nicht, das man es gleich merkt... :wink: -
Zitat von "Mechwerkandi"
Ich würde den Widerstand mit der Original-Beschiftung nach unten einbauen und obendrauf einen anderen Wert stempeln...
Aber nur so ein bisschen daneben, nicht, das man es gleich merkt... :wink:
1.) verwende ich hochbeinige typen, die kann man nicht umdrehen... und
2.) ist die unterseite der keramikkörper offen. jeder würde sofort sehen, dass der stempel nicht auf oberseite angebracht wurde. -
Schade.
Ich hatt' gedacht, das wären diese "normalen" Drahtwiderstände in den quadratischen Keamikkörpern... -
Zitat von "Mechwerkandi"
Ich hatt' gedacht, das wären diese "normalen" Drahtwiderstände in den quadratischen Keamikkörpern...
tjaja... manchmal denke ich mir auch was dabei, wenn ich blöde fragen stelle
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Hi Fabian,
mache keinen zu großen Woodoo aus deinem Filter. Ein Allpassfilter ist keine Rarität und erzeugt lediglich Vorteile auf Achse des Hörers im Nabereich.
Wenn das Top geflogen wird und mit 15° gewinkelt wird ergibt sich sowieso ein natürlicher Zeitausgleich. Dann ist ein Allpassfilter sogar kontraproduktiv.
Relativ zum Zuhöhrer in der gesamten Übertragungszone einer Veranstaltung und bedingt durch die zahlreichen Reflektionen erkenne ich keinerlei Vorteile der Zeitanpassung.
Viel mehr würde ich Allpassfilter für Hifi-Anwendungen anerkennen, da hier definierte Hörabstände und nahezu exakte Achsen vorhanden sind. Mit Achsen meine ich definierte Abstände bei unveränderter Höhe zum akustischen Zentrum.
Meiner persönlichen Überzeugung ist ein Allpassfilter für PA Systeme so überflüssig wie 100 Kg Zusatzgewicht im Kofferraum. Es gibt keinen Nachweiss über einen wirklich nachvollziehbaren Klangvorteil.
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
tjaja... manchmal denke ich mir auch was dabei, wenn ich blöde fragen stelle
.Also ich denk’ mir nie was dabei, wenn ich blöde Antworten gebe…
Zitat von "Dirk Hahn"
Relativ zum Zuhöhrer in der gesamten Übertragungszone einer Veranstaltung und bedingt durch die zahlreichen Reflektionen erkenne ich keinerlei Vorteile der Zeitanpassung.Wo er Recht hat, hat er Recht. Full ack!
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ich stimme dem zirkelschluss: "wenn alles egal ist, ist alles egal.", voll und ganz zu. liegt ja gradezu auf der hand.
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Hi Fabian,
nichts für ungut, aber Vektoren sollten uns mal helfen. Deine Zeitanpassung betrifft z.B 15 cm.
Sollte ein PA-Stack so aufgebaut werden, dass das Top auf etwa 200 cm hoch stehenden Woofern steht, fängt der Low-Mid ( gemittelt) bei etwa 240 cm an, das Horn hat seine Mitte etwa bei 285 cm. Zeichnen wir jetzt von diesen beiden Punkten eine Linie auf Zuhörer "Z" bei einer Ohrhöhe von 170 cm. Hierduch erbit sich eine Differenzlänge von etwa 35 cm bei 2 Meter Abstand und etwa 21 cm bei 10 Meter Abstand. Bei etwa 15 Metern Abstand wäre dein Delay perfekt. Nun gibt es zahllose Möglichekeiten des Aufbaues einer PA. Aber egal wie man es sieht, es gibt einen perfekten Punkt, andere liegen aber leider daneben. Je länger die Hörabstände werden, desto geringer ist das Timealign. Auch umso bedeutungsloser durch zunehmende Reflextionen.
Ich möchte deine tolle Konstruktion nicht negieren sondern habe großen Respekt davor. Jedoch möchte ich sagen, dass eine harmonische Abstimmung von den vielen Tausend Gästen auf Veranstaltungen sehr viel mehr geschätzt wird als lautes Kreischen bei Zeitrichtigkeit.
Du weisst schon, welchen Sinn es macht.
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