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Horn bässe und ihre seltsamen theorien

  • tthorsten
  • 16. März 2003 um 21:21
  • maha
    Beiträge
    663
    • 21. März 2003 um 13:01
    • #41

    Hi!

    Brain meint weiter oben: TheRogue hat recht. Ich habe die Luftmasse nicht einfach addiert, sondern die Impedanz gemessen und daraus Mmd berechnet.

    Gefährlich!!! Denn auch eine vorhandene (Strahlungs)Dämpfung dreht an der ECHTEN ResoFrequenz...... an der Impedanzkurve wahrscheinlich noch mehr.

    Daher poste ich aus vollster Überzeugung: %r{jfä&(& (/%/&$ gr34 !!!! Ich stehe nämlich mittlerweile total an.

    -------------------------------------------------------

    Der Thread ist aber gut!!!!

    Gruß, maha

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 21. März 2003 um 13:36
    • #42

    martin,

    den peak oberhalb des Einsatzbereiches? Im Horn???

    meinst Du etwa so:

    dabei ist die große Kurve die Speakerrückkammer offen. Dieses Konstrukt, soll aber nicht als Horn arbeiten....

    Zur ersten Impedanzkurve noch die Speaker haben eine Freiluftreso von 41Hz. Mich wunderte deshalb die Resonanz bei wesentlich tieferer F. Also scheint die"Luftsäule" die Reso runter zu drücken, wie man das nun berechnen könnte???? Das Horn funzt gut, ist aber nicht für PA gedacht, geeignet.


    maha,

    sag mal, watt qualmst Du denn fürn Zeugs am frühen Morgen????? Tztztzt!!!!!

    Ein schönes Netzfreies Wochenende
    Peter

    PS: hier scheint grad mal die Sonne! Berlin!

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 21. März 2003 um 13:53
    • #43

    Hallo,

    nun, ich hab ein wenig den faden verloren, trotzdem...

    Ich glaub irgendwie nicht, dass sich unterhalb Fgr, die Luft wirklich von den Chassis einfach 1:1 hin und herschieben laesst. Und nehme deshalb an, dass der zuwachs bei Mms nicht so hoch ist, wie immer angenommen.
    Bei derart grossen Volumina denke ich, laesst sich die Luft durchaus komprimieren und wir der vergleichsweise schnelle membranbewegung nicht 1:1 folgen, sondern eben doch ausweichen. Weil sie eben woanders komprimiert wird. Wenn ich mir mein horn mit runden 500-600l Volumen ansehe, dann glaub ich sogar, dass wenn ich die mundoeffnung verschliesse, die Chassis deswegen nicht viel weniger Hub machen. Wenn ueberhaupt.

    Zur Impedanz. Ich kann den Resopeak ja mit Veraenderungen der Rueckkammer in weiten Bereichn nach oben und unten schieben. Ohne dass sich (in der Simu!!) die Response wesentlich aendert. Ich kann in der imu zwischen 35 und 100l variieren. Im grossen und ganzen bleibt die response die gleiche. Aber die el. Impedanz! Die aendert sich gewaltig.
    Nach unten kommt natuerlich ein Punkt (den ich als ideal ansehe), an dem ich die kleinstmoegliche Rueckkammer erreicht habe, ohne wirklich an der response was zu aendern. 1 Liter weniger und das ganze bricht komplett ein. Und genau an diesem Punkt liefe der treiber zu einem guten teil im UR betrieb, mit spiegelglatter Impedanzkurve unterhalb der Einbaureso. Derzeit steh ich bei 60l Rueckkammer. Von daher versteh ich nicht recht, wie ich zuverlaessig aus der Impedanz Mms errechnen kann, wenn ich das ohne grosse Folgen in alle Richtungen verschieben kann.
    Ein besonderer Vorteil den ich noch bei der kleinen Rueckkammer sehe: Solange die Membran mitmacht vermeide ich massig Klirr, weil der Antrieb selbst bei program power bis 10Hz im linearen Bereich bleibt.

    Aehm, was wollt ich eigentlich sagen?? :)
    Ja, sorry, aber ich seh die immer wieder erwaehnte hohe Luftlast nicht.

    In der Praxis tu ich mir derzeit schwer da Messungen mit verschiedenen Volumina zu machen, einfach weil die Dinger extrem schwer und unhandlich sind, und ich immer einen 2. brauche um sie zu bewegen.
    Das soll dann ja in genau diese richtung gehen. Chassis im UR Betrieb, mit dem horn bis 50 oder 60Hz unterstuetzt, darunter dann feste am paraEQ gedreht :) Und drum interessiert mich auch das verhalten des ganzen bei <Fgr so besonders.

    CU
    martin

  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 21. März 2003 um 15:01
    • #44

    Hi,
    wie immer alles IMHO:

    Zitat


    Wenn ich mir mein horn mit runden 500-600l Volumen ansehe, dann glaub ich sogar, dass wenn ich die mundoeffnung verschliesse, die Chassis deswegen nicht viel weniger Hub machen. Wenn ueberhaupt.


    Im UR-Betrieb wird er Unterschied nicht groß sein, weil die Rückkammer da ein größeres Wörtchenmitzureden hat als die Luft im Horn, die Unterschiede ob offen oder nicht werden praktisch kaum vorhanden sein!

    Zitat


    Bei derart grossen Volumina denke ich, laesst sich die Luft durchaus komprimieren und wir der vergleichsweise schnelle membranbewegung nicht 1:1 folgen, sondern eben doch ausweichen.


    Ja, sonst wäre der Pak = 0. Den letzten Satz würde ich aus meinem Verständnis heraus GENAU UMDREHEN
    ..., laesst sich die Luft durchaus komprimieren und wird der vergleichsweise schnellen Membranbewegung eben doch nicht ausweichen können, sondern ihr im gewissen Maße 1:1 folgen.

    Zitat


    Ja, sorry, aber ich seh die immer wieder erwaehnte hohe Luftlast nicht.


    Ich auch nicht, bin noch am überlegen. Und da maha ja offenbar schon einen Nervenzusammenbruch erlitten hat, können wir nur noch auf Brain hoffen ;)

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 21. März 2003 um 15:11
    • #45

    Halt halt, derzeit haben die Chassis ein sattes Volumen zur Verfuegung. Am UR betrieb wird noch gearbeitet.
    Aber ich weiss auch nicht wirklich was passiert. Ich bin ja noch nicht zu mehr gekommen als response messen.

    Was ich mir noch denke. Die Luft kann ja auf jeden fall ausweichen. Weil durch das kurze Horn keine entsprechende Anpassung an die "freie Wildbahn" mehr stattfindet. Bei den grossen Wellenlaengen unter Fgr vertschuesst sie sich also dann am Hornmund. Die Luft IM Horn muss aber ohnehin immer und bei jeder frequenz bewegt werden.

    Aber jetzt werd auch ich sehr spekulativ und formuliere das bewusst flockig locker :)

    CU
    martihn

  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 21. März 2003 um 15:22
    • #46

    Hi Martin,
    ich befürchte, wir mißverstehen uns, rein von der Formulierung her, ein bisschen.
    Wenn ich sage, die Luft wird nutzlos hin- und herbewegt oder die Luft entweicht zur Seite, meine ich damit dass sie keinerlei Output bewirkt, da sie nicht "ankoppelt" an den Rest der Ludt. Diese Luft gehört für mich zu Mms!

    Wenn die Luft komprimiert wird, heisst das für mich, dass die mit der restlichen Luft interagiert und somit Pak erzeugt! Sie zählt nicht zu Mms und schwingt nicht "dumm herum".

    Nur zum Verständnis, es sei denn ich habe etwas mißverstanden ;)

  • text&ton
    Profi
    Beiträge
    590
    • 21. März 2003 um 15:33
    • #47

    martin

    Zur ausweichenden Luft:
    Bei einem Horn mit der Länge Lambda/4 kann sich das Druckmaximum einer Schallwelle, welche vom Treiber bei Bewegung nach aussen (oder Minimum bei Bewegung nach innen) noch innerhalb respektive genau am Hornmund ausbreiten.
    Genau beim Übergang von geführtem Schall zur freien Wildbahn entsteht also das Druckmaximum.
    Bei allen tieferen Frequenzen geht das nicht mehr, das erste Druckmaximum wird sich ausserhalb des Hornes ausbilden, also davon nicht mehr sehr viel mitbekommen.

    Hilft das weiter?

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