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Limiting für BMS 4550

  • bassking67
  • 14. August 2008 um 13:52
  • bassking67
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    • 14. August 2008 um 13:52
    • #1

    Hallo zusammen,

    und nochmal ein Frage: welche Endstufenleistung würdet Ihr denn auf eine BMS 4550 8 Ohm schicken (getrennt mit 24dB / oct. bei 1600 Hz auf einem LH290F). Endstufe ist eine PSE SM700, also 210 W pro Kanal an 8Ohm. Kann man die Endstufe voll ausfahren oder sollte man bei -? dB unterhalb der Vollaussteuerung einen Limiter im Controller setzten?

    viele Grüße und vielen Dank für Eure Tipps

    C.

  • fks
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    • 14. August 2008 um 15:25
    • #2

    Ich würde unabhängig vom Limiter im Controller folgendes empfehlen:
    2 Stck. 47 Ohm/20 Watt Widerstände parallel und 2,2 uF/250V MKT-Kondensator parallel zu den Widerständen - in die Plusleitung zum Treiber setzen.
    Hierdurch wird der Pegelanstieg zu den Mitten einigermaßen linearisiert.
    Zusätzlich sollte man noch einen PTC 0,75 A parallel mit 22 Ohm/20W Widerstand als Überlastschutz einsetzen - und zwar bzgl. Reihefolge nach o.a. Bauteilen. Perfekt wird der Überlastschutz, wenn dann noch parallel zum Treiber eine bipolare Überspannungsschutzdiode 13 V/1500 W in Reihe mit 6,8 Ohm Widerstand gesetzt wird

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 14. August 2008 um 20:06
    • #3
    Zitat von "fks"

    2 Stck. 47 Ohm/20 Watt Widerstände parallel und 2,2 uF/250V MKT-Kondensator parallel zu den Widerständen - in die Plusleitung zum Treiber setzen.
    Hierdurch wird der Pegelanstieg zu den Mitten einigermaßen linearisiert.

    hey,

    1.) meinst du wohl, dass die R´s in reihe zum treiber liegen sollen.
    2.) hält sich die wirkung auf den "pegelanstieg zu den mitten" so doch sehr in grenzen... (4-5db weniger)

  • fks
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    • 14. August 2008 um 21:27
    • #4

    Man könnte auch sagen: Widerstand 23,5 Ohm/40 Watt mit hierzu parallel-geschalteten 2,2 uF Kondensator in Reihe zum 1" Treiber.
    Hierdurch wird der Pegel zu den Mitten hin progressiv abgesenkt und die ansonsten typische Mittenanhebung einigermaßen beseitigt - je nach Horn beträgt der Schalldruck (1W/1m) bei 2 - 3 kHz ca. 112 dB und dann kontinuierlich abfallend bei 15 kHz nur noch ca. 102 dB.
    Abhängig vom konkreten Impedanzverlauf beträgt die Pegelreduzierung bei einem 8 Ohm-Treiber im Bereich 2 - 3 kHz ca. 8-10 dB - während sich durch diese Maßnahme der Pegel oberhalb 10 kHz nur um ca. 1,5 dB reduziert.
    Der Frequenzgang ist anschließend also deutlich ausgeglichener und bietet zudem einen Schutz vor möglichen Ausschaltimpulsen der Endstufe.

  • bassking67
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    • 15. August 2008 um 09:57
    • #5

    also um die Entzerrung geht es eigentlic weniger, die wird aktiv im Controller gemacht. Und ich will auch nicht unbedingt den Pegel absenken, denn der BMS muss mit 2 Stck. EVM 12L mithalten, die zwar nicht gerade das neueste aber nicht so richtig leise sind.

    viele Grüße

    C.

  • fks
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    • 15. August 2008 um 10:24
    • #6

    Die von mir ganz oben beschriebene Variante ist vorteilhafter und betriebssicherer - mit dem Controller erfolgt dann noch eine Frequenzgangoptimierung und Pegelanpassung. Der finanzielle Mehraufwand hierdurch beträgt weniger als 10 Euro pro Box.

  • tufkajck
    Profi
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    • 15. August 2008 um 13:26
    • #7

    Der Treiber direkt an der Endstufe hat nen besseren Dämpfungsfaktor als wenn Widerstände dazwischen sind. Ich weiss nicht, ob ich den Vorteil opfern wollte.

  • bassking67
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    • 15. August 2008 um 14:15
    • #8

    @ Jack: genau. Wenn man ohnehin schon eine passive Weiche hat, ist es ja etwas Philosophiefrage, ob man jetzt versucht noch möglichst viel passiv zu tun und dann erst aktiv korrigiert. Schutzkondensatoren vor Treibern, die direkt an der Endstufe hängen lass ich mir vielleicht noch gefallen. Aber ich hab in inzwischen 23 Jahren noch nie einen Treiber, der direkt an einer Endstufe hing, abgeschossen (wohlgemerkt immer passend limitiert, wobei wir wieder bei der Ausgangsfage wären) :wink: .

    viele Grüße

    C.

  • tufkajck
    Profi
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    • 15. August 2008 um 15:22
    • #9

    Ich hab ja auch nichts gegen Passivweichen, bei bestimmten Anwendungen ganz klar o.k., Box an beliebige Endstufe anschliessen und alles ist gut.
    Bei grösseren Systemen mag ich aber lieber aktiv trennen und equalisieren, ab 2 Tops pro Seite nicht mehr teurer, aber meiner Meinung nach besser.

  • fks
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    • 15. August 2008 um 23:58
    • #10

    Hinweis: der sogenannte Dämfungsfaktor ist ausschließlich relevant bei Tieftönern !
    Unverständlich auch, warum hier die Widerstände negativ im Focus stehen (der hierzu parallelgeschaltete Kondensator wird offenbar übersehen)

    Diese spez. Methode zur Frequenzgangentzerrung ist ja keine neue Erkenntnis - sondern seit Jahrzehnte bewährte Praxis

    In Verbindung mit dem dargestellten Überlastschutz erzielt man eine max. Betriebssicherheit ohne hörbare klangliche Beeinträchtigung

    Mit der param. Klangregelung des Controller werden anschließend verbleibene Frequenzgangabweichungen korrigiert

  • ukw
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    • 16. August 2008 um 19:48
    • #11
    Zitat von "fks"

    Hinweis: der sogenannte Dämfungsfaktor ist ausschließlich relevant bei Tieftönern !
    Unverständlich auch, warum hier die Widerstände negativ im Focus stehen (der hierzu parallelgeschaltete Kondensator wird offenbar übersehen)

    Das sehe ich ganz anders. Beispiele - mit Messungen belegt - findet man überall (oder man traut seinem eigenen Ohr)
    Gerade auch Mittel- und Hochtöner profitieren erheblich von der straffen Kopplung mit einer guten Endstufe :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • bernd häusler
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    • 17. August 2008 um 05:19
    • #12

    Moin,

    Zitat von "bassking67"

    Endstufe ist eine PSE SM700, also 210 W pro Kanal an 8Ohm. Kann man die Endstufe voll ausfahren ...?

    Zitat von "bassking67"

    Und ich will auch nicht unbedingt den Pegel absenken, denn der BMS muss mit 2 Stck. EVM 12L mithalten, die zwar nicht gerade das neueste aber nicht so richtig leise sind.

    Zitat von "bassking67"

    ... ich hab in inzwischen 23 Jahren noch nie einen Treiber, der direkt an einer Endstufe hing, abgeschossen (wohlgemerkt immer passend limitiert, wobei wir wieder bei der Ausgangsfage wären) :wink:

    ah, jetzt ja, eine Insel :D

    Dann ermittle doch einfach die Schwingspulenoberfläche des Treibertyps, der Dich 23 Jahre überlebt hat, die Übertragung des Limitersetups auf den 4550 ist dann mit einem Kreuzschlitz und Dreisatz leicht möglich.

    Da Du erwägst zwei 12L auf einen 4550 am Minihörndl bei 1,6k loszulassen halte ich Dich ehrlich geschrieben für übertrieben fortschrittsgläubig (Power capacity (AES): 80 Watt - AES :lol: , demnächst 1000 Watt PMPO :lol: :lol:), oder Du bist ein recht gemütlicher Typ, der auch ohne Airbag, ABS, ESP... lebend an den Strand kommt - und keinen Limiter braucht.

    Aber sicher bin ich nicht ;)

    Zitat von "fks"

    Hinweis: der sogenannte Dämfungsfaktor ist ausschließlich relevant bei Tieftönern !

    Das ist jedenfalls falsch, wer so schlecht hört nutzt besser einen billigen 2", das ist viel lauter und viel sicherer.

    Was keinesfalls bedeutet, daß die Kombi aus PTC (mit Parallelwiderstand sonst überlebt der nicht, und die Endstufe womöglich auch nicht) und die bipolare Überspannungsschutzdiode mit Reihenwiderstand (zur Vermeidung eines Kurzschlusses, den die Endstufe gefolgt von abgeschalteter Last womöglich auch nicht überlebt) nicht sicher, und vielleicht sogar klanglich erträglich ist. (den Satz muß man öfter lesen, sorry) Auch die Dimensionierungen sind schlüssig. Doch die Kondensator- Schaltung, finde ich, ist wenig sinnvoll, denn gerade im unteren Frequenzbereich, in dem die Membrane gut über die Spule gedämpft wird (da noch keine Partialschwingungen, ABER Hornresonanzen) läuft ohne Dämpfung, im oberen Bereich, wo die Membrane entkoppelt (partial schwingt) wird gut gedämpft, aber nur die Schwingspule, nicht die Membrane, die macht was sie will. Ich fand den Klang des 4552 wenig prickelnd, mit lediglich 6 Ohm Vorwiderstand ansonsten direkt am Amp. Gegen einen recht großen Kondensator zur Abkopplung von DC-Resten mancher Endstufen (jaa!) spricht nichts, wobei gute Endstufen nie ploppen, und schon garnie im Betrieb DC-Reste ausgeben. Und wenn eine sterbende Endstufe gegen die Rail knallt... Der BMS hat keinen Phaseplug und keinen Blechdeckel, bekommt also keine Dellen im Blech, den Rest erledigen PTC und Diode.

    Doch die Ausgangsfrage war nach dem Controller - Limiter. Die Antwort steckt in den Dimensionierungen von fks ;)

    Grüße, Bernd :lol:

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • bassking67
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    • 18. August 2008 um 10:56
    • #13

    @ Bernd;

    also, wenn ich das 'mal zusammenfasse: Du kannst mir diese Frage auch nicht beantworten :lol:

    viele Grüße und nichts für ungut

    C.

    P.S.: bezüglich der Leistungsfähigkeit des BMS 4550 habe ich hier im Forum schon andere Meinungen von nicht ganz inkompetenten Leuten gelesen (oder ich habe die EVM 12 L bisher unterschätzt)

  • Mechwerkandi
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    • 18. August 2008 um 11:42
    • #14
    Zitat von "bassking67"


    (oder ich habe die EVM 12 L bisher unterschätzt)

    Vermutlich, ja.

    Der 12L stammt ähnlich wie der E 120 aus einer Generation von Chassis, die konsequent auf Wirkungsgrad getrimmt waren. (> 100 dB/W)
    Verstärkerleistung war damals teuer, und damit wurde sorgsam umgegangen.

    Heute braucht man das nicht mehr, oder besser, man meint das nicht mehr zu brauchen.

  • bassking67
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    461
    • 18. August 2008 um 17:31
    • #15

    Andy

    na ja, auf die über 100 dB kommen sie auch nur zwischen 500 und 100 Hz, aber der Wirkungsgrad ist natürlich schon höher als bei dem meisten was heute so gebaut wird :D .

    Die Topteile existieren übrigens durchaus schon (sind nicht nur so eine Idee) und funktionieren auch gut und zuverlässig. Ich habe mich nur gefragt, ob sie weinger konservativ betrieben immer noch so zuverlässig sein würden.

    viele Grüße

    C.

  • bernd häusler
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    • 18. August 2008 um 21:43
    • #16

    Moin,

    Zitat von "bassking67"

    ...ob sie weinger konservativ betrieben immer noch so zuverlässig...

    Zitat von "Bernd Häusler"


    ...übertrieben fortschrittsgläubig...

    Du hast schließlich über 23 Jahre keinen Treiber abgeschossen, weißt also was Du tust, bleib`dabei! Überlege, was eine eventuelle Steigerung der Klebstoffgrenztemperatur von 200 auf 300°C bringt - und was nicht! Wenn Du nun glaubst Du könntest die Physik, und gleichzeitig die Irren unserer Zeit überlisten, mit einer von mir geposteten Limitereinstellung... .
    Wenn Du Dich zu den Irren begeben willst - ohne mich.

    ...10VA...
    ...mit ein bisschen Gnadenfrist...

    Und lass' Dein "nichts für Ungut" stecken ;)

    Grüße, Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Dirk Hahn
    Verifiziert
    Beiträge
    1.138
    • 4. September 2008 um 02:11
    • #17

    Es ist interessant zu hören, dass hier viele BMS user völlig überfordert sind.

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 4. September 2008 um 07:11
    • #18

    Dirk es reicht.
    Wenn du etwas Konstuktives beitragen möchtest ist das gern gesehen, ansonsten muss man nicht zu jedem Threat etwas schreiben.

  • bwm
    Beiträge
    71
    • 4. September 2008 um 17:55
    • #19

    Da der Dirk hier gerade mal anwehsend ist und als 18 Sound spezialist gilt, hätte ich gleich mal eine Frage.

    Möchte in nächster zeit mal das Duo ND1460+XT1464 Aktiv in ein Top mit 15" drunter anfahren. Wie sollte den der Schutz für den ND1460 ausehen?

    kann ich den hier so übernehmen?

    http://www.eighteensound.it/index.aspx?mainMenu=kits

    unter 15” 2 way loudspeaker system kit nachschauen

    beim Frequenzweichenplan für den ND1460 praktisch nur das 2A PTC, dann den 27Ohm Wiederstand parallel den 1,5uF Kondi, den rest also das 18dB Filter weg lassen?

    Über Antwort währe ich dankbar!

  • ttako
    Beiträge
    51
    • 18. September 2008 um 23:02
    • #20

    Normale weise ist was unten steht eine grundregel:

    Prms fur Treiber (40W hier) wenn Xover frequenz so hoch liegt, dass strahlungs impedanz da schon ca so hoch ist, wie daruber, kann mann peak limiter auf 4x Prms einstellen (hier 160W).
    Naturlich liegt vieles an Xcursion, also bei jede Treibern (vor allem Low /sub cone speakers) muss mann es auch beachten.

    Tamas

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