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Ruhestörung mal wieder :)

  • hans geschwind
  • 10. September 2008 um 13:49
  • hans geschwind
    Beiträge
    381
    • 10. September 2008 um 13:49
    • #1

    Hallo,

    wir planen demnächst eine Veranstaltung in einer Halle (Sport- und Mehrzweckhalle).

    leider ist drumherum Wohngebiet und auch doofe Anwohner die gern die Polizei rufen.

    Nun die Frage in wie weit "absorbieren" die Wände solch einer Location im Schnitt den Schall (un senken somit den DB-Wert).

    Die PA besteht aus ings. 14topteilen (line-array, nearfill) 4doppel 18", 2doppel 15"...

    Halle hat die Maße : 22x46Meter

    Wollen im bis max. 120db fahren, je nach dem...

    gruß

  • Campfire
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    • 10. September 2008 um 14:07
    • #2

    interessanter als die PA (wo meinst die 120 db eigentlich, am standort der PA, auf der tanzfläche, am FOH) wäre die Entfernung bis zum nächsten Wohnhaus und die Wandgestaltung der Halle....
    mal so grob überschlagen würde ich sagen mit typischer Livelautstärke, üblicher Wandgestaltung so ner Halle (große Glasfront etc), nachbarn direkt neben der Halle und Wohngebietsvorschriften (glaube 40-50 db nachts ab 22:00, so aus dem Kopf raus), das verträgt sich nicht......

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • hans geschwind
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    381
    • 10. September 2008 um 14:35
    • #3

    120db is en grober richtwert auf der tanzfläche.

    bis zum nächsten wohnhaus "hinter der bühne" lass es ma 10-15meter sein.
    vor der bühne rund 20-25.

    also nich viel.

    übliche wandgestaltung mit rund obere drittel der wände is glas.
    is direkt neben ner schule das ding, keine ahnung ob da wohngebietsvorschriften sin, da in "der nähe" (also vll. 1min fußweg) industriegebiet is, un hinter der hausreihe die deutsche bahn :D

  • Campfire
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    • 10. September 2008 um 14:52
    • #4

    kannst dich ja mal erkundigen ob es als "Wohngebiet", "Mischgebiet" oder "Industriegebiet" eingestuft ist, daran machen sich unterschiedliche Lautstärkevorschriften fest.....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • treibsand
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    • 10. September 2008 um 15:24
    • #5

    Auch gerne mal mit dem Umweltamt bzw. der zuständigen Behörde Kontakt aufnehmen.
    Je nach Art (und Güte) der Veranstaltung kannst du evtl. Ausnahmegenehmigungen beantragen, um die TALärm maximal auszunutzen... (Nachtruhe erst ab 23.oo uhr). Auch im Vorfeld mit dem zuständigen Polizeirevier gute Beziehungen pflegen oder wenigstens die VA bekanntgeben. Somit entspannst du oftmals schon die Lage.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Hami
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    • 10. September 2008 um 15:35
    • #6

    Typische Tennis- oder Reithallen ermöglichen es auch 1-3km entfernt wohnenenden "Gästen der Veranstaltung", die Ansprache zu verstehen, wenn es hoch hergeht. Und bei dem eingesetzten Material gehe ich mal davon aus.
    Ergo: Ohne Lärmschutzgutachten werden viele Ämter keine gesteigerte Lust mehr auf nächtliche Danksagungen von Anwohnern haben...

  • mirkot
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    • 10. September 2008 um 16:54
    • #7

    10 Meter neben ner Anlage kann nur ein Techniker schlafen - also stell dich einfach darauf ein das die Party früher als geplant endet.

    Versuchen könntest du allen Anwohnern einen kleinen Ausflug ins Hotel zu bezahlen, oder sie mit Schokolade und erklärenden Worten für eine Nacht zu beschwichtigen...aber große Chancen gebe ich der Sache nicht.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • kai-oliver zander
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    • 10. September 2008 um 17:00
    • #8

    Ich denke, dass der Ansatz von Treibsand der sinvollste ist. Einfachmal mit den Zuständigen Ämtern sprechen und ein wenig kontaktpflege betreiben. Die können dir, wenn sie freundlich sind, sicher weiterhelfen.

    Ferndiagnose über en Forum wird in dem Falle schwierig sein. Sonst werden die allgemeinen Richtlinien über die Forumssuche zu finden sein.

  • Kracky
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    • 10. September 2008 um 17:41
    • #9

    Mal ne ganz andere Frage, ich lese 14 Tops LA, sehe also somit das hier sehrwohl eine gleichmäßige Beschallung, sollte den das System dem entsprechen was man sich unter LA vorstellen mag, möglich sein sollte. Was bitte ist das für eine VA auf der 120 dBA auf der Tanzfläche herrschen müssen? Ab 98dBA gleichmäßig beschallt bis hin zu sagen wir mal auch Pegel bis zu 106dBA, das kann ich verstehen, aber alles andere ist doch schon vorsätzliche Körperverletzung.
    Und, egal aus was deine Wand sein mag, die Bässe die du benötigst um mit 120 dBA Topsektion mit zu kommen werden sicher im Umkreis von mehreren hundet Metern alle Bewohner wach halten, ich möchte mal behaupten das ist ein hoffnungsloses Unterfangen.
    Und glaub mir, ich weiß wie laut 120dBA am FOH in einer kleinen Location sind, da war ich selbst live dabei und wünsche das keinem.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • fabio hermann
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    • 10. September 2008 um 18:22
    • #10

    ja nach Gegebenheite und je anch dem wieviel Drcuk die Subs machen bekommen die Nachbarn die auch problemlos mit, da macht auch die Hallenwand nichts aus.

    Und pass auf mit den Fenster, es gibt Kollegen die solche Hallenfenster schon mit weniger Material zerlegt haben.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • schallereignissortierer
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    • 10. September 2008 um 18:41
    • #11

    Auch mit sehr weiter Auslegung der TA Lärm dürfte das Ganze zum Scheitern verurteilt sein.

    http://www.dfld.de/Archiv/TALaerm/TALaerm.htm#TALaerm6

    Vor allem, da ja bereits eine "subjektive" Störung im Allgemeinen ausreicht, das das Ordnungsamt einschreitet. Keiner der Anwohner muss schließlich einen Schallpegelmesser auf dem Nachttisch liegen haben. ;)

    Wie ein entsprechend konditioniertes Ordnungsamt handeln kann, darf man hier lesen: http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=52332

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • DJheini
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    • 10. September 2008 um 18:57
    • #12
    Zitat von "Hans Geschwind"


    leider ist drumherum Wohngebiet und auch doofe Anwohner die gern die Polizei rufen.

    ..oder die einfach ihre Ruhe haben wollen, und von euch nicht dazu
    gezwungen werden möchten, eure Musik laut zu hören. :roll:

    Unglaublich diese Aussage.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • hans geschwind
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    • 10. September 2008 um 19:08
    • #13
    Zitat von "DJheini"

    ..oder die einfach ihre Ruhe haben wollen, und von euch nicht dazu
    gezwungen werden möchten, eure Musik laut zu hören. :roll:

    Unglaublich diese Aussage.

    btw. die halle steht dort schon länger als jedes haus drumherum... hab ma irgendwas von so ner art "regelung" gehört plump gesagt wer zu erst kommt... un so weiter :D also die halle war ja zu erst da ^^.

    ok in sachen schallpegel müssen wir halt stark runter schrauben, aber unter 100db wie´s in den ganzen musikpark und schieß mich tot is is ja grässlich :D.

    danke für die antworten ;)

  • ADMIN
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    • 10. September 2008 um 19:46
    • #14
    Zitat von "Kracky"

    Ab 98dBA gleichmäßig beschallt bis hin zu sagen wir mal auch Pegel bis zu 106dBA, das kann ich verstehen, aber alles andere ist doch schon vorsätzliche Körperverletzung.

    Da müssten wir jetzt erst mal klären, ob Leq, Lmax oder Lpeak. Je nach Signal liegt Lmax etwa 10 bis 25 dB über Leq und Lpeak etwa 10 bis 15 dB über Lmax.


    Ansonsten: Es mag zwar sein, dass die Halle schon sehr lange steht, aber vor 30 Jahren hat man noch nicht solche Pegel gefahren.

    Und: Für den Veranstalter/Techniker ist es diese eine Veranstaltung, bei der man mal ein wenig lauter machen möchte. Für die Anwohner ist es jedes Wochenende, an dem sie nicht schlafen können...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • christopher hafer
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    • 10. September 2008 um 21:09
    • #15
    Zitat

    aber unter 100db wie´s in den ganzen musikpark und schieß mich tot is is ja grässlich

    Wussten sie schon...

    ...dass die Selbstmordrate unter tauben Menschen oder solchen mit schweren Tinnitus-Anfällen deutlich höher die als die von blinden Menschen?

    Aber ich glaube das verstehst Du nicht mal solange Du noch hören kannst.
    Ich habe mir das Gehör in jüngeren Jahren auch relativ verschandelt, allerdings primär mit Schlagzeug spielen und absolut überflüssigem "Monitoreinpfeiffen". :evil:
    Das ist mit Ende 30 echt nicht mehr lustig, aber ich kann es nicht mehr ändern. :cry:
    Du und Deine Generation könntet es noch...

    See you at the Hörgerätefachgeschäft,

    Opa Hafer

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • karel noon
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    • 10. September 2008 um 23:46
    • #16

    1: mach leiser
    2: mach leiser
    3: plan woanders
    4: plan ohne gäste, oder gebe ihne gehörschutz
    5: nimm beim nächsten disko (musikpark) besuch erstmal ein dB messgerät mit, und verifiziere deinen glaube übr die pegel
    6: mach leiser!

    ferien? ich hoffe es, das kann doch nicht ernst gemeint sein oder?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • hans geschwind
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    • 11. September 2008 um 09:32
    • #17
    Zitat von "mediennutte"

    1: mach leiser
    2: mach leiser
    3: plan woanders
    4: plan ohne gäste, oder gebe ihne gehörschutz
    5: nimm beim nächsten disko (musikpark) besuch erstmal ein dB messgerät mit, und verifiziere deinen glaube übr die pegel
    6: mach leiser!

    ferien? ich hoffe es, das kann doch nicht ernst gemeint sein oder?

    machen auch einfach nen tick leiser, dann wirds schon schief gehn.

    zu 5: db messgerät is in den musikparks integriert für die dj´s... "erlaubt" sind 100-110db

  • tufkaklto
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    • 11. September 2008 um 14:07
    • #18
    Zitat von "Hans Geschwind"

    120db is en grober richtwert auf der tanzfläche.

    bis zum nächsten wohnhaus "hinter der bühne" lass es ma 10-15meter sein.
    vor der bühne rund 20-25.

    also nich viel.

    übliche wandgestaltung mit rund obere drittel der wände is glas.
    is direkt neben ner schule das ding, keine ahnung ob da wohngebietsvorschriften sin, da in "der nähe" (also vll. 1min fußweg) industriegebiet is, un hinter der hausreihe die deutsche bahn :D

    hallo

    Ich denke, da würd ich auch die polizei rufen :D

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  • habo
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    • 11. September 2008 um 15:21
    • #19

    diesen Sommer mit der Polizei in Hamburg erlebt:

    - erster Besuch um 21:30 (am Samstagabend) mit der Aussage "wenn bei uns jemand anruft, der sich gestört fühlt, müssen wir dem nachgehen, egal wie früh es ist".
    Das gilt übrigens auch, wenn man vorher bei der Polizei die Veranstaltung angekündigt hat.

    - zweiter Besuch kulanterweise erst nach Mitternacht: inzwischen mehrere Beschwerdeanrufer (trotz deutlich reduziertem Pegel), wenn jetzt der Veranstalter nicht für Ruhe sorgt, wird die Veranstaltung durch die Polizei beendet. Der zweite Besuch ist - nach Aussage des Beamten vor Ort - immer der letzte.

    Es handelte sich um ein Gartenfest in einem innerstädtischen Wohngebiet mit relativ viel Verkehrslärm (U-Bahn, grosse Strassen) in der Umgebung. Leider eine open-air Bühne und von daher trotz niedrigem Pegel hohe Auswirkung in die Nachbarschaft.

    Im Lauf der Nacht waren die Grillpartys im Park in der Nähe deutlich lauter als wir - aber die sind eben nicht so leicht zu fassen...

    Meister für Veranstaltungstechnik
    Fachmeister für Veranstaltungssicherheit TÜV / DPVT

    http://www.dietrich-habenicht.de
    post@dietrich-habenicht.de

  • tufkaklto
    Profi
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    • 11. September 2008 um 15:32
    • #20

    Eine Anmeldung bei Polizei/Ämtern/Behörden heist ja nicht, das sich laut spielen kann, wie ich will.

    man muß sich immer noch an die entsprechenden Verordnungen/Gesetze halten.

    und wenn jemand mit 120db ca 25 M entfernt von meinem Schlafzimmerfenster Lärm machen würde( trotz Mauer dazwischen, dann würde ich auch für Ruhe sorgen.

    Und als aufmerksamer Techniker weiß ich, wie man argumentieren muß, das man Ruhe hat.

    Spätestens zu diesem Zeitpunkt merkt auch der dümmste Veranstalter, das man eine Party mit 120 db nicht mitten in einem Wohngebiet in einer Turnhalle planen sollte.

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