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Leistungsmerkmale für Beamer im VA-Bereich

  • jaan2204
  • 30. Oktober 2008 um 10:12
  • jaan2204
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    • 30. Oktober 2008 um 10:12
    • #1

    Hallo!

    Aufgrund zunehmender Anfragen suchen wir für unseren Mietpool einen Beamer in der Leistungsklassen ca. 4000-6000 ANSI-Lumen. Da wir in diesen Größenbereich keinerlei Erfahrungen haben, möchte wir euch fragen, welchen Beamer im mittleren Preisspektrum für Veranstaltungen die Marktüblichen sind und auf was man vor allem achten muß, heißt, welchen Ausstattungsmerkmale muss er aufweisen? Da das Budget begrenzt ist werden wir auch wenig gebrauchte in unsere Betrachtungen einbeziehen. Daher wären auch Tips sehr wertvoll, auf was man bei gebrauchten Geräten achten muss. Bis dato haben wir uns Geräte von NEC (z.B. GT5000), Sanyo (z.B. XF45) und Christie angeschaut. Wichtig ist für uns, dass der Beamer auch unter widrigen Bedingungen hält und arbeitet, dass er austauschbare Objektive hat, dass er stackbar ist, bei "relativ" günstigen Lampenpreis das maximale rausholen kann und die gänigen Signale verabeiten und Formate/Auflösungen ausgeben kann. Daher sind folgenden Fragen wichtig:

    - Welche Beamermarken haben sich im mittleren VA-Sektor durchgesetzt? (NEC, SANYO, CHRISTIE?)
    - Welchen Eingänge/Ausgänge muss er zwingend haben?
    - Welchen Auflösungen und Formate muss er bespielen können?
    - Welche Beamer bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis?
    - Welche Beamer bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bezügl. Leuchtmittel?
    - Welche Ausstattungsmerkmale muss ein Beamer aufweisen?
    - Welche Beamer haben sich als robust und haltbar bewiesen?

    Welche Sachen sind vor dem Kauf besonders am Gerät zu beachten und welchen Geräte werden oft auf dem Markt eingesetzt? Wir arbeiten nicht im High End Sektor (z.B. große Industrie, TV) von daher scheiden Überlegung in Richtung BARKO etc. aus Budgetgründen leider aus.

    Ich hoffen auf viele Anregungen und Tips und eventuell kann man hier auch viele allgemeine Aussagen bringen, so dass der Artikel für weitere Beamerinteressierte nützliche Informationen enthält.

    mfg
    andré

  • simonstpauli
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    • 30. Oktober 2008 um 10:58
    • #2

    - Eine generelle Markentreue bei 4-6k-Projektoren konnte ich noch nicht feststellen. Wahrscheinlich haben verschiedene Kundengruppen da auch verschiedene Vorlieben. Manche wollen ja einfach nur: "hell, groß und bunt". Andere sehen alles (Ästhetik-Professoren mit Sony Laptop, widescreen, 3:1 Präsentation mit Fotos, Videos etc.) da kommt man dann schon auf Marken, schlußendlich.
    Soll heißen, es gibt durchaus Kunden, die wollen explizit Barco. Oder Kunden, die wollen einen Projektor, Marke egal. (bezogen auf meine berufliche Erfahrung)

    Achtet auf Folgendes:

    Die native Auflösung des Projektors sollte der am meisten benutzen Auflösung entprechen. Andere Auflösungen werden interpoliert die Qualität leidet.

    Widrige Bedingungen enthält sicherlich auch Überhitzung, extrem kompakte Bauformen haben da so ihre Schwierigkeiten.

    Die Leuchtmittel-Laufzeit stimmt meistens nicht mit den Angaben im Datenblatt überein, wenn man ein anständiges Bild mit Helligkeit möchte. Eher 2/3 ansetzen und den Preis für das Ersatzleuchtmittel mit einrechnen (die Kalkulation ergibt dann einen Preis pro Stunde).

    Stackbar meint Tandem-Projektion? Gutes Personal und Zeit einplanen. Außerdem sollten bei beiden Projektoren die Leuchmittel gleich alt sein und gute Optiken mit Lens Shift sind Pflicht.

    Fast hätte ich es vergessen:

    Lens Shift, vertikal und horizontal, ist extrem hilfreich.

    Fragen:
    - Warum kein Barco, wenn gebraucht auch ein Thema ist? Inzwischen bauen die ja auch 1-Chip-DLP-(Budget)-Projektoren.
    - Welche Formate und Auflösungen sollen projiziert werden?

    EDIT: praktisches Tool zur Berechnung von Projektionsentfernungen und -helligkeiten, hier am Beispiel des Sanyo XF45.
    http://www.projectorcentral.com/Sanyo-PLC-XF45…culator-pro.htm

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • jaan2204
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    • 30. Oktober 2008 um 11:52
    • #3

    naja, hatte nicht gedacht, dass ein Barco in unseren Preisrahmen fällt. Man liest ja oft von den Beamer von Sanyo (bauglich Christie) und NEC. Was man auch feststellt ist, dass man bei Sanyo zwar nur 300 Euro pro Leuchtmittel zahlt anstatt 600 bei NEC, man ja aber auch doppelt soviel braucht. :?

    Kann man sagen, dass gerade in diesen Sektor Sanyo und NEC sehr weit verbreitet sind? Wie sind die Geräte von dieser Marke bzw. welche werden im VA Bereich oft eingesetzt und warum? (Vor-/Nachteile)

    Welche native Auflösung braucht man denn heute in jeden Fall?

    Ich gebe auch zu, dass da Ausgabeformat nicht definiert ist, da der Beamer auf einer VA stehen kann, wo sich ein VJ einfach dranhängt (z.B Arkaos), dass Teil für Filmabende genutzt oder halt mal zum Präsentieren oder Werben.

    Was ist eigentlich die kürzeste Projektionsentfernung und mit welchen Objektiv schafft man das?

    mfg
    andré

  • Hitower
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    • 30. Oktober 2008 um 11:54
    • #4

    Hi

    Solls denn LCD oder DLP sein?

    Wir haben nen Rudel Christies und in dem Bereich den LX45 und den LX450. Mit denen bin ich "groß" geworden und finde beide in der Klasse recht gut! Typische Präsentationsbeamer finde ich.
    Einen ähnlichen gibt es von Sharp!
    Dann auch >5000Ansilumen. Objektive sind austauschbar und es gibt ne Menge!
    Ich würde schon sagen: DVI In ist besser. Das Bild ist einfach schärfer. Video (BNC) und auch einfacher RGBHV sind auch Pflicht. Einen Analogen Ausgang muss man nicht haben. Ebenso Speaker drin.

    Objektivwechsel beim LX450 ist supereasy, beim LX45 muss man bischen "arbeiten".
    Der LX450 hat nen gewöhnungsbedürftigen Shift (muss ich ehrlich sagen).

    Stackbar sind beide so vom Hause aus nicht. Dazu muss man sich was überlegen.

    Wenns in diese RIchtung gehen soll müsste man sich schon Richtung
    http://www.christiedigital.com/AMEN/Products/ChristieDS6K.htm
    orientieren, denn für die "Murmeln" gibt es Rahmen!

    Eine neue Serie wird auch kommen. Da wird noch an der Software gefeilt. Einige Geräte stehen schon in Gladbach und die sind sehr fein (finde ich)

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • jaan2204
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    • 30. Oktober 2008 um 13:42
    • #5

    Danke für die Infos - mehr davon :D

    DLP-LCD ? Was wird im VA-Bereich wo eingesetzt bzw. wo bringt DLP oder LCD vor- bzw. Nachteile? Ich habe gelesen, dass DLP teilweise noch nicht optimale Ergenisse erzielt (Farbschatten etc.)

    Kann ich nur absolut 100% gleiche Beamer stacken oder geht dass z.B. auch mit einem Nec GT 5000 und einem Sanyo XF 45 etc.???

    mfg
    andré

  • Hitower
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    • 30. Oktober 2008 um 14:39
    • #6

    Hi

    Bei unterschiedlichen geräten wirds noch schwieriger. Auch die Optik spielt eine Rolle!
    Auch LCDs gegeneinander abzugleichen kann manchmal Zeit kosten! Dazu braucht man spezielle Testbilder und viel gedult. Zumal muss der Projektor es können (Farben einstellen etc)

    LCD ist günstiger, aber hat Farbliche Nachteile. Zieh dir mal die Grundlagen zu den beiden Segmenten. Gibt da bestimmt viele shcöne Seiten mit Bildern und Zahlen.

    Wir haben beides, aber ich favorisiere die DLP wenn ich kann :)

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • simonstpauli
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    • 30. Oktober 2008 um 15:05
    • #7

    Zu Barco & Co:

    Ich habe viel mit den R6/9/12 zu tun und finde das Arbeiten sehr entspannt (d.h. ich komme schnell zum gewünschten Ergebnis). Den Unterschied zu älteren Barcos der gleichen Helligkeitsklasse sehe ich auch deutlich.
    Und so weit ist ein R6 preislich jetzt nicht von einem XF45 weg. (dafür ist es auch ein absoluter Äpfel-Birnen-Vergleich, 3DLP 6500 Ansi gegen 3LCD 10000 Ansi)
    http://www.projectorcentral.com/Barco-RLM_R6+_Performer.htm
    Schön auch: Doppel-Leuchtmittel, wenn ein Brenner defekt ist tauscht man das Ganze, sendet das defekte Leuchtmittel zurück und Barco vergütet die nicht genutzten Stunden.

    Neulich hatte ich einen Panasonic, leider Namen vergessen, der war auch ganz brauchbar (10k Ansi-Klasse).

    Zu LCD-DLP:

    Hab die Entwicklung lange nicht mehr beobachtet, bediene im Prinzip nur noch DLP-Projektoren.
    Beschriebene Nachteile wie z.B. der Regenbogeneffekt betreffen nicht die 3-Chip-Geräte.
    Nachgesagte Vorteile von DLP sind: größere Pixel (kleinere Stege), höherer Kontrast (besserer Schwarzwert)

    Zur Tandem-Projektion:
    Beamer und Optik müssen gleich sein, jede kleinste Abweichung fällt auf. Dazu Lens Shift.

    Zur Auflösung:
    Als Minimum würde ich 1024 x 768 betrachten:
    - PAL-Video wird leicht interpoliert
    - Powerpoint-Standard, können quasi alle Laptops bedienen

    Ich mag inzwischen für Präsentationen die 1400x1050, da gibt es dann schon Probleme, die Quelle anständig abliefern zu lassen (Laptop-Grafik gerät dann an die Grenzen)

    Zur Projektionsentfernung:
    gängige Kurz-Optiken sind 0.8 fix, d.h. Linse ist 0,8x Bildbreite von der Projektionsfläche entfernt, kein Zoom.

    In guter Qualität sind diese Optiken übrigens sauteuer, weil man in der Optik mehr gegen Verzeichnungen ankämpfen muß als bei längeren.
    Bei langen Optiken ist es dann wieder eine Frage der Lichtstärke.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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    • 30. Oktober 2008 um 18:36
    • #8

    was mitunter eine Alternative zu von Haus aus stackbaren Projektoren taugt sind ordentlich konzeptionierte Flugrahmen. (die imho sowiso Sinn machen, insbesondere wenn das Teil öfters geflogen und Transportiert werden soll.)
    Die Rahmen bieten neben einer optimalen Belüftung eine ordentliche Möglichkeit zum Aufhängen entweder über Coupler oder ein Kugelgelenk (mag ich aber nicht so, ist immer recht frickelig), und mann kann die Rahmen so konstruieren, dass sie fest verschraubt werden können. Dann ist eine Tandemprojektion einigermaßen streßfrei und ansehnlich hinzubekommen.
    Außerdem kann man dann bei baugleichen Typen irgendwann upgraden, ich kenne Cradles die vom Eiki XT1 bis zum XT4 schon jede Generation miterlebt haben.
    (die angesprochenen Eikis sind Baugleich z.B. zu Sanyo XF irgendwas etc. )

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • mringhoff
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    • 30. Oktober 2008 um 19:40
    • #9
    Zitat von "jaan2204"


    1) Welche Beamermarken haben sich im mittleren VA-Sektor durchgesetzt? (NEC, SANYO, CHRISTIE?)
    2) Welchen Eingänge/Ausgänge muss er zwingend haben?
    3) Welchen Auflösungen und Formate muss er bespielen können?
    4) Welche Beamer bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis?
    5) Welche Beamer bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bezügl. Leuchtmittel?
    6) Welche Ausstattungsmerkmale muss ein Beamer aufweisen?
    7) Welche Beamer haben sich als robust und haltbar bewiesen?

    Alles anzeigen

    1) zu den og. würde ich noch EIKI nehmen. Wir selber haben uns auf Sanyo eingeschossen. Das liegt (neben der allgemeinen Zufriedenheit über Qualität und Service) vorwiegend daran, daß man nur zu bestimmten Marken gute Einkaufskonditionen hat (weil man sie eben gerade sehr häufig kauft). Außerdem ist es einfacher, sich im Menü eines Herstellers auszukennen, vor allem beim Telefonsupport :)
    2) Eingänge: die üblichen: VGA (am besten zwei), Video, S-Video, Komponente, RGBHV und je nach Anforderung auch DVI-D
    Ausgänge: eigentlich keinen, evtl. einen VGA zum durchschleifen
    3) hauptsächlich XGA und W-XGA
    4) wir sind zwar mit Sanyo sehr zufrieden (EIKI ist ja bauglich, kenne jetzt aber den Service nicht), da ich aber viele andere Projektoren nicht kenne, kann ich da kein allgemeingültiges Urteil fällen.
    Sanyo hat einen 24h-Austauschservice innerhalb der 3-jährigen Garantiezeit (in D) und je nach Projektor noch eine Lampengarantie.
    5) dito
    6) Wechselobjektive, Keystone vertikal + horizontal, Lensshift vertikal + horizontal, Motorzoom + -focus, Möglichkeit der Kabelfernbedienung (meist über Miniklinke gelöst)
    7) vgl. 4)

    Zitat von "jaan2204"

    ...suchen wir für unseren Mietpool einen Beamer in der Leistungsklassen ca. 4000-6000 ANSI-Lumen. (...) Bis dato haben wir uns (...)Sanyo (z.B. XF45) (...) angeschaut.


    der hat aber ja bereits 10.000 Ansi, in der gesuchten Leistungsklasse würde ich mir lieber den XP100 (6500 Ansi) ansehen, der kostet nur noch 1/3 vom XF45

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  • tapedeck
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    • 30. Oktober 2008 um 20:20
    • #10

    Also wir haben jetz seit einiger Zeit 'n Sanyo PLC-XU 115 mit 4500k ANSI und sind soweit echt zufrieden damit...
    Ist natürlich im Low-Budget Bereich einzuordnen, aber für den Preis kann das Ding echt ganz schön was. Allerdings nur bedingt VA-tauglich weil kein Wechselobjektiv und halt Weitwinkel statt Tele. Aber für unsere Anwendung für so Präsentationskram ist der echt optimal (wegen LAN & W-LAN Anbindung).
    Ist allerdings halt 'n LCD und demnach kein wirklich tolles Schwarz... Aber kommt ganz nett bei us mit DMX SHutetr und PETA Truss Halterung...

  • lightning
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    • 30. Oktober 2008 um 21:09
    • #11

    Warum es nicht gleich richtig machen und Panasonic PT-Ds nehmen?

    3-Chip DLP
    Optiken zwichen den verschiedenen Größen tauschbar, leicht zumietbar und gebraucht auch gar nicht so teuer...
    2 bzw. 4 Lampen im Gehäuse, lässt sich also quasi auch gedimmt betreiben

    Mit Flugrahmen sehr gut zu stacken und als Tandem zu hängen

    Sehr großer Lens-Shift Bereich

    SXGA+ oder FullHD Panel bzw. mittlerweile sogar WUXGA beim 12000er...

    Nur so als Denkanstoß...

  • simonstpauli
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    • 30. Oktober 2008 um 23:01
    • #12

    Mal ganz blöd nachgefragt:

    Wie hoch ist denn das Budget?

    - max. Kaufpreis (bzw. gewünschter Preis)
    - max Preis pro Betriebsstunde

    Dann kommen bestimmt noch mehr gezielte Empfehlungen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • niggles
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    • 31. Oktober 2008 um 12:28
    • #13

    Meine 2 Rappen:

    - Wer viel mit Stacking und Panorama-Projektion arbeitet, kommt derzeit um Barco (R-Serie, FLM-Serie) nicht herum. Die integrierte Aufhängemechanik (Skew!) ist um ein vielfaches einfacher und präziser einzustellen als ein externer Flugrahmen+Lensshift - vor allem bei großen Projektionsentfernungen.
    - LCD ist (außer bei ganz kleinen Office-Geräten) nicht mehr Stand der Technik. Gerade bei höheren Auflösungen (WXGA aufwärts) werden die Farben sehr schnell unsauber.
    - Anschlüsse: RGBHV/YUV/YPbRb auf BNC ist das Minimum, HD-15 hat im professionellen Bereich nichts mehr zu suchen. Digitaler Standard ist inzwischen DVI, da ist allerdings schon bei Längen ab 10m ein Verstärker bzw. Extender (Glasfaser-> teuer!) fällig. Eine interessante Alternative vor allem bei Filmzuspielern (Medienserver, prof. MAZ) ist HDSDI - bis zu 110 m mit einem einfachen RG59-Kabel...
    - Wenn ihr Filme oder Sportübertragungen zeigen wollt führt im Grunde genommen kein Weg an echter HD-Auflösung (1920x1080) vorbei. Viele Projektoren können zwar intern skalieren, das geht aber deutlich zu Lasten der Bildqualität.
    - Fernbedienung per Infrarot oder Miniklinkenkabel ist auch nichts für geflogenen Betrieb. Stattdessen sollte zumindest eine Kabelfernbedienung per XLR möglich sein. Am besten ist ein LAN-Anschluß und die entsprechende Steuersoftware auf dem Laptop, dann kann man auch im laufenden Betrieb den Status kontrollieren und z.B. rechtzeitig die Hallenlüftung hochdrehen lassen, bevor die Geräte wegen Überhitzung aussteigen...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • mringhoff
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    • 31. Oktober 2008 um 12:48
    • #14
    Zitat von "niggles"

    Fernbedienung per Infrarot oder Miniklinkenkabel ist auch nichts für geflogenen Betrieb. Stattdessen sollte zumindest eine Kabelfernbedienung per XLR möglich sein. ...


    richtig, einfach das mitgelieferte Miniklinkenkabel auftrennen und dann jeweils ein XLR Stecker bzw. Buchse kontaktgleich dranlöten. Genug lange XLR-Kabel sollten dann das allerwenigste Problem sein...

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  • jaan2204
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    • 1. November 2008 um 10:31
    • #15

    Morgen Leute, ich war gestern auf einer Mukke wo mehrere Beamer unterschiedlicher Größen verbaut waren. Was mich beindruckt hat, war eine Projektion mit einem Nec GT 5000 und daneben mit einem Gerät, welches nicht mal halb so groß war und ehrlich gesagt, hat man kaum einen Unterschied in der Helligkeit gesehen. Wie sieht das mit der Gerätegröße eigentlich aus, bei gleichen Ansiwerten? Größer ist besser oder lieber klein und fein???

    Das Budget liegt bei ca. 2500 Euro inkl. Objektiv (hätte ja am liebsten ein absolutes Weitwinkel dazu) - deshalb wohl eher im Gebraucht-/Vorführbereich.

    Mein Frage auch noch mal, wo sollte man unbedingt bei gebrauchten Geräten hinschauen, um später keine böse Überraschungen zu erleben. Welche Tests sollte man machen?

    mfg
    andré

  • mringhoff
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    • 1. November 2008 um 16:24
    • #16
    Zitat von "jaan2204"

    Was mich beindruckt hat, war eine Projektion mit einem Nec GT 5000 und daneben mit einem Gerät, welches nicht mal halb so groß war und ehrlich gesagt, hat man kaum einen Unterschied in der Helligkeit gesehen. Wie sieht das mit der Gerätegröße eigentlich aus, bei gleichen Ansiwerten? Größer ist besser oder lieber klein und fein???


    Klein und leicht sind die Businessbeamer, die man vorwiegend als Tischprojektor im geschäftlichen Bereich nutzt.
    Hier kann man aber z.B. kein Objektiv wechseln, es gibt ein paar Anschlüsse nicht, die im VT-Bereich sinnvoll sind (RGBHV, Fernsteuerung Beamer, etc.)
    Professionelle Projektoren sind zwar in den letzen Jahren immer kleiner geworden, nicht desto trotz muss der Hersteller hier nicht immer auf jedes Gramm und jeden cm achten. Deshalb hat man hier auch mehr Platz für ein vernünftiges Anschlusspanel sowie eine etwas professionellere Belüftung.
    Ganz kleine Beamer haben hin- und wieder ein Hitzeproblem....


    Zitat von "jaan2204"

    Das Budget liegt bei ca. 2500 Euro inkl. Objektiv (hätte ja am liebsten ein absolutes Weitwinkel dazu) - deshalb wohl eher im Gebraucht-/Vorführbereich.


    Absolutes Weitwinkel? also 0,8:1?
    Würde ich eher abraten, es sei denn, man hat nur noch solche Jobs.
    Dieses Objektiv ist eher was für Rückpro und es gibt kein Zoom. Das heißt, Du musst die Postion des Projektors auf den mm genau mit der Hand einstellen (hin- und herschieben).
    In Deinem Fall würde ich ein "nicht gans so absolutes" Zoom-Weitwinkelobjektiv nehmen ,also vielleicht so 1,2-1,9:1
    Da fährst Du universeller.
    Die 0,8er Optik mag ich persönlich auch vom Bild nicht so gerne. Bei einer normalen Rückpro ist der Hotspot vom Beamer schon sehr sichtbar...

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  • Hitower
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    • 2. November 2008 um 16:48
    • #17

    Hi

    Ich denke die kleinen haben andere Lüftung und evtl auch eine andere Lampenart!

    Wenn ich mir anschaue was aus den kleinen NP60 von NEC rauskommt...
    Nachteil: Lüfter finde ich lauter als vom NEC LT 2XX, der gut doppelt bis 3fach so groß ist...

    Gruß
    Daniel, der erst einen 99dB Beamer zu laut findet :D

    Fachkraft in Hamburg...

  • sorbenalex
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    • 3. November 2008 um 01:13
    • #18

    ich denke mal dein budget ist für einen 4 - 6k ansi projector mit wechseloptiken etwas unterdimensioniert.

    selbst für einen gebrauchten ....

    alex

  • mringhoff
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    • 3. November 2008 um 09:03
    • #19
    Zitat von "sorbenalex"

    ich denke mal dein budget ist für einen 4 - 6k ansi projector mit wechseloptiken etwas unterdimensioniert.
    selbst für einen gebrauchten ....


    für einen Gebrauchten ist das schon o.k. - einen Sanyo XP46 / 55 / 56 etc. mit einem Standardobjektiv ist das durchaus realistisch.

    Schau mal ins b2b, da sind momentan sehr viele in dieser Leistungsklasse im Angebot (z.b. XP55 mit Standardoptik 1.200,- EUR netto - sogar mit Case)

    Aber man muss auch bedenken, das ältere Projektoren mit einer gewissen Lampenlaufzeit auch nicht mehr die Leuchtkraft haben, als die Kollegen mit frischer Lampe. Außerdem haben die alten Sanyos relativ unspektakuläre Kontrastwerte im Vergleich zu den aktuellen...

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  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 3. November 2008 um 12:26
    • #20

    Hi

    Bedenke aber auch das die LCD Panels nicht ewig halten und ein weiß ist dann kein Weiß mehr... Eher so ein weiß rosa blaues gemisch...

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

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