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? db /oct. trennung

  • elbiz0
  • 4. November 2008 um 11:33
  • elbiz0
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    260
    • 4. November 2008 um 11:33
    • #1

    hallo zusammen,
    ich weiss der überschrift ist etwas komisch aber ich wusste nicht anders.

    in den letzten tagen hat man sich hier öffters über die db/oct. trennung unterhalten.
    mansche fanden 12db/oct und andere 24db/richtig.

    ich möchte die sache nochmal richtig verstehen:

    heist 12 bzw. 24 db/oct dass der frequenz oberhalb der trennung zb 100hz bei der bass um 12 bzw. 24 db leiser ist.
    bei den topteil natürlich nach unten hin,also unter 100hz.
    wenn das so ist ist es doch garnicht sooo wichtig ob mann 12 oder 24 db trennung wählt.
    wenn man doch ein endstufe 12 db zurück dreht kommt doch kaum noch was raus.warum noch 24 bzw.48 db/oct.

    für den minimalen unterschied lohnt sich doch nicht phasen probleme in kauf zu nehmen.

    bitte um aufklärung. :roll:

  • mattias bost
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    • 4. November 2008 um 12:12
    • #2

    Hi,

    also erstmal, die dB/okt geben die Steilheit an, mit der der Pegel im "Fernbereich" zur Trennfrequenz gedämpft wird, Beispiel: 12dB/Okt bedeutet eine Pegelabsenkung um jeweils 12dB bei Frequenzverdoppelung. Es wird NICHT der Pegel im Sperrbereich FEST um 12dB gesenkt, die Dämpfung ist frequenzabhängig. Im Nahbereich sieht das schon mal anders aus, dort wird die Steilheit (meist) noch nicht erreicht, ist filtertypabhängig UND ist zwangläufig knapp oberhalb der Trennfrequenz auch absolut nur gering.

    Hohe Steilheiten werden, wenns um die reine "Haltbarkeit" geht, insbesondere bei Mittel-/Hochtonhörnern erforderlich, wenn diese dichter an ihre untere Grenzfrequenz ran genutzt werden. Unterhalb deren Grenzfrequenz mögen die nämlich überhaupt keine hohen Ansteuerungspegel (wegen wegfallender akustischer Last + Resonanzfrequenz des Treibers).

    Ferner sind hohe Steilheiten beim Einsatz von Limitern in den Aktivkombis ratsam, da dort sehr hohe Aussteuerungen in einem Nachbarkanal (z.B. Bass zum Mitteltonhorn) die absolute Dämpfung stark herabsetzen können. Nehmen wir z.B. ein 24dB/okt Filter für Bass/Mittentrennung, betrachten dann für den Mitteltonzweig die halbe Grenzfrequenz (abs. Dämpfung dort ca. 20dB) und fahren im Bass 20dB Übersteuerung, so liegt für den Mitteltonzweig dann bei dessen halber Grenzfrequenz 0dB!!! Dämfung vor. Da reichen "hohe" 24dB/Okt eigentlich schon nicht mehr aus.

    Gibt natürlich noch andere Gründe für und wieder, aber hier bei PA gehts erstmal ums schlichte Überleben der Komponenten.

    Grüße
    Mattias

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 5. November 2008 um 17:05
    • #3
    Zitat von "Mattias Bost"

    Hi,

    also erstmal, die dB/okt geben die Steilheit an, mit der der Pegel im "Fernbereich" zur Trennfrequenz gedämpft wird, Beispiel: 12dB/Okt bedeutet eine Pegelabsenkung um jeweils 12dB bei Frequenzverdoppelung. Es wird NICHT der Pegel im Sperrbereich FEST um 12dB gesenkt, die Dämpfung ist frequenzabhängig. Im Nahbereich sieht das schon mal anders aus, dort wird die Steilheit (meist) noch nicht erreicht, ist filtertypabhängig UND ist zwangläufig knapp oberhalb der Trennfrequenz auch absolut nur gering.


    Damit hier keine Mißverständnisse aufkommen, möchte ich kurz ergänzen, dass der Matthias mit "nah" und "fern" keineswegs die räumliche Entfernung zum Lautsprecher meint, sondern den "Abstand" auf der Frequenzachse!

    "12 dB/oct" heißt, dass der Pegel um 12 dB pro Oktave (Frequenzverdoppelung) abnimmt.


    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 6. November 2008 um 14:52
    • #4

    "für den minimalen unterschied lohnt sich doch nicht phasen probleme in kauf zu nehmen"

    das dachte ich mir auch - hatte aber noch leider keiner eindeutig geschrieben - ob wir da Recht oder Unrecht haben... oder ob teilweise...

    Jede Weiche ist ja aber besser als die Tops fullrange und den Sub nur dazustellen, oder??

    danke - mfg ;)

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 6. November 2008 um 15:15
    • #5

    Mit Fullrangetops und additionellen Subs schaffst du dir nur andere Probleme.
    Erstens verbrätst du in den Tops Leistung, die diese eher in anderen Frequenzbereichen brauchen (Bässe brauchen immer noch deutlich mehr Leistung, als Mitten & Höhen) und zweites schaffst du dir nur unnötige Interferenzen, da Tops und Subs ja meisst deutlich voneinander getrennt aufgestellt werden. (Subs auf dem Boden, um den Halbraum - Zugewinn zu nutzen, Tops über Kopfhöhe, damit sie nicht von den ersten Zuschauerreihen gedämpft werden.)

    Im vergleich dazu sind die Phasenprobleme durch eine vernünftige Weiche zweitrangig.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 6. November 2008 um 15:18
    • #6

    ...das freut mich... - danke ;)

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