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signalverlauf im NF

  • tufkaskde
  • 6. November 2008 um 17:11
  • tufkaskde
    Verifiziert
    Beiträge
    24
    • 6. November 2008 um 17:11
    • #1

    ich bin sehr der theoretische typ und habe mich gefragt, wie wohl das signal in einem NF kabel "aussieht"? sagen wir ein kabel von einem mikro ans pult... sind das unterschiedliche spannungen, die sich überlagern? oder ein durchgehender spannungsverlauf mit entsprechend wechselnder frequenz?

    Selbstmord ist kein Aux-Weg

  • Tobias Zw.
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    27
    • 6. November 2008 um 17:57
    • #2

    Ich glaube kaum, dass da zwei Spannungen gleichzeitig vorhanden sind... ;)

    Vorschlag: Greif' doch mal zum Oszi und schau's Dir einfach an. Dafür isses nämlich da.

    Spannungen können sich durchaus addieren und subtrahieren.

    MfG Tobias Zw. :wink:

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

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    • 6. November 2008 um 22:31
    • #3

    im Idealfall ist auf dem Schirm konstant "0" Volt, also Massepotential.
    Die zwei signalführenden Adern haben immer exakt gleiche Amplitude, aber entgegengesetzte Vorzeichen.
    Den Rest kann Dir entweder ein guter Akustiker, jemand der etwas von Fourieranalyse versteht, oder ein Oszi im Eigenversuch liefern...

    Ersteres ist der bequeme, zweites der schmerzhafte, und drittes der vermutlich effektivste Weg um das genauer herauszufinden...

    Eine andere Möglichkeit wären die Stichworte "Geräusch", "Klang" und "Ton", um nach deren Definition mal im Netz zu forschen. Damit sollte sich Deine Frage dann weitgehend erklären...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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  • rainer kümpel
    Beiträge
    44
    • 7. November 2008 um 07:16
    • #4

    Hallo Skinny DeVille,

    jeder der sich mit Tontechnik beschäftigt, sollte hier mal reingeschaut und vieles davon gelesen haben:
    http://www.sengpielaudio.com/
    Da findet sich auch etwas zur symmetrischen und unsymmetrischen Signalübertragung.

    Es grüßt Rainer

    Auch PA ist oft nur Schall und Rauch

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 6. Dezember 2008 um 09:01
    • #5

    @Skinny DeVille
    Bei einer symmetrischen Mikrofonleitung hast du das Nutzsignal zwischen den beiden abgeschirmten Adern (also bei XLR auf Pin 2 und 3) ... zwischen Pin 1 und 2 (dto. 1 und 3) liegt einmal die Versorgungsspannung ("Minus" an 1) für Kondensatormikrofone ... ggf. kannst du hier zusätzlich auch kleine - i.d.R. periodische - Störspannungen (durch Einstreuungen elektromagnetischer Felder) messen, die sich im Idealfall zwischen Pin 2 und 3 "aufheben". :wink:

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 10. Dezember 2008 um 14:19
    • #6
    Zitat von "Skinny DeVille"

    ich bin sehr der theoretische typ und habe mich gefragt, wie wohl das signal in einem NF kabel "aussieht"? sagen wir ein kabel von einem mikro ans pult... sind das unterschiedliche spannungen, die sich überlagern? oder ein durchgehender spannungsverlauf mit entsprechend wechselnder frequenz?

    Meinst Du jetzt wie das Mikrofonsignal selber aussieht, oder ob es im Kabel an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten gleichzeitig unterschiedliche Signale gibt?

    Das Signal selber ist eine Überlagerung von Schwingungen der jeweiligen Frequenzen. Dabei ist die Amplitude der jeweiligen Frequenz halt die Spannung. Zu jedem Zeitpunkt addieren sich die Spannungen aller Frequenzen zu einer Gesamtspannung zusammen. (Wobei negative Spannungen natürlich die Gesamtspannung verringern). Du kannst ja mal auf dem Papier 3-4 Sinuswellen unterschiedlicher Periodendauer und unterschiedlicher Phasen malen und zeichnerisch addieren. Dann hast Du ein "sehr simples" Mikrofonsignal".

    :D

    Mit Excel geht es einfacher und schneller :)

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