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Retro Mikro - guter klang, gibts das zu kaufen? oder basteln

  • karel noon
  • 27. November 2008 um 21:58
  • karel noon
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    • 27. November 2008 um 21:58
    • #1

    Hi,
    ich möchte einer rockabilly band helfen, indem ich sie unterstütze bei der aufgabe "aussehen + sound" ....

    also das klassische elvis mikro ist ja nett, aber gibts die auch in gut klingend? oder eine andere alternative?

    ich habe auch schon an selbstbau gedacht, indem man ein kleines mikro wie ein DPA oder sowas in ein altes gehäuse einbaut, hat sowas vielleicht jemand gemacht?

    bevor ich selber ans basteln gehe und unnötig zeit und material verschwende...

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • dasich
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    • 27. November 2008 um 22:05
    • #2

    Ich habe mal in ein "Elvis" Mic, gibt es nicht nur in teuer von Shure, sondern auch in billig von Conrad oder Monacor oder so, ein MKE eingebaut.

    Mikro ausgeschlachtet, vorne kleines Loch rein gebohrt und MKE rein.
    Am Micständer war dann unter ein Sender befestigt.

    Darum ging es auch, das Stativ wurde über die Bühne getragen und da sollte kein Kabel dran.

    Jetzt das aber: wenn man in ein MKE (und ein DPA ist da bestimmt nicht viel besser) frontal rein(brüllt)singt, klingen die auch nicht schöner, wie das Original Shure 55-SH.
    Und lustig für das Monitoring ist das auch nicht.

    Also die MKE/DPA Methode fällt meiner Meinung nach raus.

    Es grüßt der Stephan

  • schallereignissortierer
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    • 27. November 2008 um 23:09
    • #3

    Wie wärs denn mit einem SM 57 von "May" Drum miking?


    http://www.randallmay.com/internal_miking_system.php

    Eigentlich sinds ja gekürzte Versionen für internes Drum Miking, aber ein SM 57 für Rockabilly könnte gehen. Den Popschutz macht das Gehäuse des originalen Mikros und den Sound das SM 57.

    Geschickt mit shock mount eingebaut , dann kann man bestimmt ordentlich abrocken, ohne das es klötert.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • bwaack
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    • 28. November 2008 um 00:14
    • #4

    ich kenne Menschen, die haben dort eine SM58 Kapsel eingebaut und behaupten, dass das gut funktionieren würde.
    Grüße
    B.

  • karel noon
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    • 28. November 2008 um 00:25
    • #5

    schallereignissortierer: die alten mics sind ja schon groß, aber so riesig nun auch wieder nicht :D

    kapsel vom SM58 wäre eine lösung, ich hätte aber vielleicht dazu schreiben sollen das ich "fanatsicher" kondensator mic nutzer bin, also wenn ich von einem guten vocal mikro spreche geht es in richtung AE3300 über SM87 bis zu KM105 etc.

    daher auch die idee mit nem kleinen kondensator als niere. ich würde versuchen es im gehäuse ausgerichtet auf die front zu instalieren, die frage ist eben wie viel "mist" das gehäuse mit der richtcharackteristik macht, und mit dem klang. und da für so einen umbau mit sicherheit auch modifikationen am original notwendig sind, würde ich gerne erst wissen ob es andere lösungen gibt.

    vielleicht gibt es ja auch einfach ein cool aussehendes mic, was gut klingt, als großmembraner fürs studio gibts da ja hunderte....

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • schallereignissortierer
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    • 28. November 2008 um 01:23
    • #6

    Müsste man testen, das sind die Maße eines SH55:

    Das die Maße eines SM57:

    Bis zu dem "Ring", der die beiden Teile verbindet, wären es ~65mm.

    Schräg eingebaut, das die Einsprechrichtung des SH55 die oberen vorderen Schlitze ist, könnte es passen. Ordentlich in Watte gepackt, müsste man es reingestopft bekommen.

    So sähe das aus:

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • paranoize
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    • 28. November 2008 um 02:32
    • #7

    Hallo,

    schau dir vielleicht mal das EV Cardinal an:

    http://electrovoice.com/documents/ev/Cardinal_Sell-Sheet.pdf

    oder Mikrophone von Blue, die sind auch optisch sehr schön auf "vintage" getrimmt.

    Wenns auch dynamisch sein darf, nehme ich für sowas auch gern ein md421. Das sieht auch alt aus, kennen viele auch noch von früher und klingt einfach gut ;o)

    lieben Gruß
    Armin

  • max heinlein
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    • 28. November 2008 um 19:06
    • #8

    @schallereigniss:

    mit watte wäre ich sehr sehr vorsichtig. du glaubst nicht was für eine feuchte aussprache manche haben! ;) (und das ist ja auch nicht bös gemeint) -- aber nach dem gig das dann jedes mal ganz auseinanderzubauen und zu reinigen ist wahrscheinlich mehr als aufwendig.

    problematisch sehe ich halt v.a. die aufhängung! denn wenn ich so an 'elvis' denke, wird das mikro bestimmt nicht einfach nur rumstehen.

  • schallereignissortierer
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    • 28. November 2008 um 19:17
    • #9
    Zitat

    du glaubst nicht was für eine feuchte aussprache manche haben!


    Ohh doch, was ich schon auf Bühnen gesehen habe (Brrrr)...

    Die Aufhängung wird das Problem sein, vielleicht könnte man ein entsprechend kleines Mikrofon mit angepasster Mikro Klemme nehmen -also das Gewinde verlängern und das SH55 Gehäuse nur als leere Hülle auf den Mikro Ständer schrauben. Sozusagen wie ein gefüllter Schoko Weihnachtsmann, um mal bei der Jahreszeit zu bleiben ;)

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Peerless
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    • 28. November 2008 um 23:20
    • #10

    ich habe bei einer hardrockband das sh55II manchmal im einsatz, und frage mich gerade was gegen den klang spricht ? bestenfalls die koppelempfindlichkeit ist etwas kritisch

    http://www.ae-rental.de

  • Jim
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    • 28. November 2008 um 23:57
    • #11

    eine condensor oder electred Kapsel/Mikro in ein Elvis Mic einzubauen wird nicht funktionieren. Die Interferenzöffnungen sind exakt berechnet/ermittelt.
    Du würdest aus einem guten DPA oder....., ein schlechtes machen und aus ner Superniere wahrscheinlich ne Kugel. Wenn du keine Ahnung davon hast, ist die Wahrscheinlichkeit ein besser klingendes 55-SH zu bauen, wie ein 6er im Lotto.

    so long Jim

  • karel noon
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    • 29. November 2008 um 03:25
    • #12

    dake jim :wink: bischen ahnung habe ich schon, nur keine möglichkeit die resultierenden frequenzgnge mit verschiedenen kapslen zu berechnen oder so, bleibt also nur probieren, oder tips von anderen annehmen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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    http://www.noon.ruhr

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  • christopher hafer
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    • 29. November 2008 um 15:37
    • #13
    Zitat von "Jim"

    eine condensor oder electred Kapsel/Mikro in ein Elvis Mic einzubauen wird nicht funktionieren. Die Interferenzöffnungen sind exakt berechnet/ermittelt.
    Du würdest aus einem guten DPA oder....., ein schlechtes machen und aus ner Superniere wahrscheinlich ne Kugel. Wenn du keine Ahnung davon hast, ist die Wahrscheinlichkeit ein besser klingendes 55-SH zu bauen, wie ein 6er im Lotto.

    Das stimmt so nicht ganz, denn das Kapselgehäuse selbst bleibt ja erhalten.
    Sicher wird es anders klingen als die Kapsel im "Freifeld", fraglich aber ob das hier ein Problem darstellt. Zur Kugel wird es jedenfalls nicht.

    So richtig überzeugt bin ich allerdings von diesen Basteleien auch nicht wirklich, ich greife nochmal die Frage auf: Was spricht denn nun eigentlich gegen die Originalkapsel?
    Sie selbst unterscheidet sich nicht soo besonders gegen eine SM58er-Kapsel, heißt das Gehäuse trägt seinen Teil dazu bei: Rückkopplungsempfindlich ist es speziell dann, wenn der Sänger das Ding zuhält (sehr beliebt), dann ergibt sich das übliche Problem der Pseudo-Kugel.
    Mit einer ordentlichen Doppelparametrik nebst beherztem Eingriff lässt sich mit einem gutem Exemplar zumindest klanglich ganz ordentlich arbeiten.

    Man sollte vielleicht dem Künstler auch sehr klar machen, dass er mit seinem "Vintage"-Look-Mikro auch einen "Vintage"-Sound bekommt. Das wird ihn entweder aufgeilen ("Ja, ich will so klingen wie Elvis!") oder er wird bald ein anderes verlangen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 29. November 2008 um 16:36
    • #14

    Ich würde vor der Bastelei auch erst mal die EV "Cardinal" Dinger testen. Es gibt ausser der o.g. Variante noch eine dynamische ( blau, heißt dann "Raven" ). Ich finde die zwar beide nicht gerade hohe Schule der Mikrofontechnologie aber ich habe sie zumindest schon mal auf der Bühne bei einer wirklich professionellen Band gehört und das war ok.

  • Jim
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    • 3. Dezember 2008 um 00:04
    • #15
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Das stimmt so nicht ganz, denn das Kapselgehäuse selbst bleibt ja erhalten.

    Leider nutzt das nix, da dieses ja von einem weiteren Kapselgehäuse umschlossen wird, mit total anderen Interferenzöffnungen.

    so long Jim

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