Danke, wora, für den wichtigen Hinweis auf den Hallradius. :idea:
Schwanenhalsmikro mit sehr guter Rückwärtsdämpfung
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I ch arbeite seit einiger Zeit in Einer Location, mit Fixinstallation, wo diese CK31 im Einsatz sind.
Wir arbeiten hier mit 2 verschiedenen lautsprechersystemen.
Wenn nur kurz was passiert und das nicht lange dauert, dann sind die Sprachsäulen im Einsatz.Bei anspruchsvolleren Sachen ist das Target System von Axys im Einsatz.
Was mit schon länger aufgefallenb ist, und mit dem ich mich heute auch auf Grund dieses Treads etwas gespielt habe, ist der unterschiedliche Einfluss der Boxensysteme auf die Micros.
Und ich war erstaunt, wie unterschiedlich sich die auswirken.
Die Tonsäulen strahlen sehr Omnidirektional ab und das geht kaum mit den CK31.
Blanker Horror, da mal was vernünftiges rausbringen zu wollen.
kaum stelle ich da das Axys System hin, ist es ohne Probleme möglich, sowas von viel mehr Pegel rauszuholen, das ist unglaublich.
Ich hab heut beide Boxensysteme nebeneinander probiert.
Wenn das Axys System sauber ist und ich auf die Tonsäulen umschalte, das geht dann gar nicht mehr. -
könnte sein, das du die systeme gerade so in einem kritischen entfernungsbereich zu den kapseln betreibst, bei dem der bessere Q-faktor (und vielleicht auch weniger nebenkeulen) der Axys systeme sehr gut zum tragen kommt.
in grösseren entfernungen egalisiert sich das wieder, vorausgesetzt der frequenzgang der lautsprecher ist ähnlich glatt.schlussendlich muss man eben für optimale ergebnisse die passenden lautsprecher an den passenden positionen betreiben, um die maximale übertragungsqualität und rentabilität zu erreichen.
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Nun, ich betreibe die Boxen in einem Abstand von je ca 4-5 Metern zu den Schwanenhälsen.
Die Boxen stehen auch ca 1-2 Meter vor den Mikros
Also ganz so, wie eine durchaus häufige Aufstellung zu erwarten ist.
Wie gesagt, die Unterschiedlichen Boxensysteme machen da einen extremen Unterschied aus.
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Zitat von "wora"
ich möchte hierzu auch noch einen gedanken nachreichen:
ich nehme an, das sich das mikrofon (oder die mikrofone) im bezug auf die lautsprecher ausserhalb des hallradius befindet.
falls dem so wäre, bekäme es also keinen nennenswerten direktschall mehr von den boxen ab. in diesem falle ist die richtcharakteristik der mikrofonkapsel natürlich völlig unwichtig, weil nicht mehr relevant.
Tschuldigung, aber das stimmt überhaupt nicht. Die Richtcharakteristik spielt natürlich auch außerhalb des Hallradius' eine Rolle! Schließlich beschreibt diese ja schlicht das Verhältnis von axial aufgenommenem Schall und dem Schall aus allen übrigen Richtungen - ob das dann Direktschall ist oder reflektierter, ist in der Sache egal. -
tschuldigung, aber das stimmt schon. ich bezog mich auf die richtcharakteristik des mikrofons, die im nachhall keine rolle mehr spielt.
natürlich kann man durch richtcharakteristik von mikrofon und auch von lautsprechern deren direktschallbereich erweitern, aber wenn sich beide weit genug weg voneinander befinden, überwiegt der diffuse schall, dort ist die richtcharakteristik dann unwirksam, das kannst du doch sicher bestätigen. -
Hallo Wora und Volker,
also das Mikrofon steht bezogen auf den Sprecher hoffentlich immer innerhalb des hallradius und somit wird auch immer die Mikrofonrichtwirkung eine Rolle spielen, auch, wenn die Box 7 km entfernt steht. Somit hat meiner Mienung nach Volker grundsätzlich recht. Am besten versteht man das ganze, wenn man mit Extremen rechnet: Stellt euch ein Mikrofon vor, das ausschließlich den mund des Sprechers aufnimmt und rundherum garnichts --> Nun kommt nur noch der Anteil des Difusschalles zum tragen, der genau die von der Fläche des mundes ausgeht und auf das Mikro fällt. Im Verhältnis zum gesamten Difusschall, der kugelförmig gleichmäßig verteilt auf das Mikrofon einfällt ist das nur ein kleiner Flächenanteil (Kugelfläche mit Radius zum Abstand des Sprechers vom Mikro im Verhältnis zur mundfläche). Somit würde dieses Mikrofon unfassbar spät erst koppeln. Man würde 6 dB pro Flächenverdoppelung der Gesamtkugel gegenüber der Mundfläche gewinnen, die dann der Diffusschall lauter sein dürfte, als der Sprecher. (Da würden vermutlich gerne mal 100 dB oder noch viel mehr rauskommen)
Um nun aber nochmals die Grundüberlegung von Wora zu erklären: Wenn Mikrofon und Box und Sprecher jeweils außerhalb Ihrer gegenseitigen Hallradien stehen würden (wäre beim Sprecher zum Mikro ja mehr wie dämlich), dann würde die Richtcharakteristik nichts mehr bewirken.
Frage an den threadstarter:
Was ergab nun der Test??Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Zitat von "Tobias Kammerer"
...also das Mikrofon steht bezogen auf den Sprecher hoffentlich immer innerhalb des hallradius und somit wird auch immer die Mikrofonrichtwirkung eine Rolle spielen, auch, wenn die Box 7 km entfernt steht. ...
bitte nochmal nachlesen. es ging hier von anfang an um die rückwärtigen dämpfungseigenschaften von mikrofonen.
auch ich bezog mich nicht auf die position des sprechers, sondern der box zum mikrofon.
aber wenn die box 7km entfernt steht, spielt der abgestrahlte schall und damit auch die richtwirkungen wirklich keine rolle mehr... :wink: -
Ich kann hier wora nochmals ausdrücklich beipflichten:
Befindet sich das Mikrofon außerhalb des Hallradius der PA (es geht NICHT um die Signalquelle!!), so spielt dessen Richtcharakteristik keine Rolle mehr, d.h. eine Kugel koppelt dann genausowenig wie z.B. eine Superniere und umgekehrt. Innerhalb des Hallradius befinden sich im Normalfall nur die Monitore. -
Zwischenstand:
CK 31 am 50cm-Boom funktioniert noch am besten - aber auch nicht gut!
CK 47 ist am 30er-Boom zu kurz - es koppelt wie sau - am 50er ist es zu lang...Irgendwie eine hoffnungslose Geschichte! Die PA haben wir im Uebrigen platziert - selbige funktioniert auch mit nicht optimal platzierten Kugel-Headsets absolut unproblematisch. Es sind nur die verd...... Schwäne, die Probleme machen.
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Ich krieg bei mir ein Kugel Headset auch besser hin, als mit dem Ck31.
Allerdings nur bei der einen PA.
Mit der Anderen geht das Schwanenhals deutlich besser.Eigenartige Geschichte.
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Zitat von "4Art"
...Die PA haben wir im Uebrigen platziert - selbige funktioniert auch mit nicht optimal platzierten Kugel-Headsets absolut unproblematisch. Es sind nur die verd...... Schwäne, die Probleme machen.
eine neue informationslage.
wenn headsets einwandfrei funktionieren und die schwanenhälse nicht (ich gehe davon aus der besprechungsabstand ist gering genug!), dann ist das definitiv seltsam.
habt ihr schon mal versucht, das rednerpult an einen anderen platz zu stellen? möglicherweise gibt es dort eine art energie-hotspot, wegen sowas wurde ja auch der bundestag mal lahmgelegt (das war noch in Bonn)
ich denke man sollte so langsam mal ein paar genauere informationen über die akustik bekommen. gibts vielleicht ein paar bilder? -
Zumindest ist klar das es nicht an der Richtcharakteristik liegen kann. Demnach liegt es am Frequenzgang der kompletten Übertragungskette.
Was passiert denn wohl wenn man ein normales KM-Mikro (z.B. C391/SM81)
an dieser Stelle platziert? In welchem Frequenzbereich entstehen Koppelprobleme primär? -
Wie gesagt, in meinem Fall funktionieren DPA Kugelheadsets, DPA Nierenanstecker und seit heute auch die Neumann 184 ( soeben getestet )
An etwa den selben Positionen.Es ist eben auch etwas abhängig von den verwendeten lautsprechern.
Und ich glaub jetz prinzipiell nicht, das die AKG schlechte Mics sind.
Ach ja, in meinem fall ist der Raum fast zu 80% aus Glas


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Hmmm.... Verlegen des Rednerpultes ist so eine Sache - das will der Kunde eher nicht.
Andere Mics an derselben Position machen wie gesagt wenig bis keine Probleme - es gibt Pfärrer, die wie gesagt mit Headset an derselben Position sprechen - und da koppelt gar nichts.
Der Raum ist eher niedrig (ca. 3 Meter), etwa 20 Meter breit und 12 Meter tief. Steinboden, Holzdecke und auf akkustische Uebertragung OHNE Anlage getrimmt.
Um die Breite des Raumes zu überbrücken, haben wir an drei Positionen (LCR) 8/1er einen namhaft-amtlichen Herstellers verbaut. Diese werden bei 110 Hz abgetrennt, weil dann ein 15er für den korrekten "Boden" sorgt. System ist linear-wohlklingend eingemessen (also kein hartes Mittenbrett - da nicht nötig).
Die 8/1er hängen vor einem Querträger aus Holz - sprich nicht frei im Raum und können deshalb von der Bühne gar nicht gesehen werden. Manchmal frage ich, ob dieser Querträger gewisse Resonanzen erzeugt, die dann das Problem verursachen.
Nochmals: Die Rednermics koppeln auch, wenn nur L/R laufen - etwas weniger schnell - aber trotzdem. Der C wird im Uebrigen über einen separaten Endstufenweg angesteuert. Fotos gibt's im Moment noch keine - Referenzbilder werden bei uns erst erstellt, wenn's denn wirklich eine Referenz ist

Wie gesagt wurden ursprünglich 30er-Booms eingesetzt, welche aber definitiv wohl zu kurz sind (nach unseren Erfahrungen reichen 30er üblicherweise auch problemlos, da die Mics ja offiziell nicht wirklich problematisch auf Feedbacks reagieren).
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Zitat von "4Art"
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Andere Mics an derselben Position machen wie gesagt wenig bis keine Probleme - es gibt Pfärrer, die wie gesagt mit Headset an derselben Position sprechen - und da koppelt gar nichts. ...
nun ja, dann ist die sachlage ja wohl ziemlich eindeutig.
mikro austauschen und guten job machen.als schwanenhalsmikros kann ich wärmstens die shure MX412 (oder 418) sowie die U857 (mit verschiedenen Wechselköpfen) von AT empfehlen.
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Ne - andere Mikros - nicht andere Schwanenhälse...

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So, ich hab das wieder hochgeholt.
Ich hab da mal was mit dem besagten CK31 getestet.
ich hab ja wie schon gesagt, genau das Micro im Einsatz in einer Location, und sehr interessante Entdeckungen gemacht.
Wie man auf dem Foto sieht, steht das Rednerpult VOR den Boxensystemen im Einsatz.
Die Boxen im rotem Kreis sind ein Target System, mit denen funktioniert auch das Rednerpultmicro ganz gut, selbst vor der PA.
Das System im blauen Kreis ist ein Duran Audio Intellivox System, mit dem funktioniert es eigentlich gar nicht.
Selbst wenn das Micro im oberen Bereich auf der Bühne steht, ist das voll Sch.....
Also:
2 Boxensysteme nebeneinander, eines geht gut, eines fast gar nicht.
Was ist der Unterschied???????????????Die Richtwirkung kanns ja wohl kaum rein, beide blasen von hinten rein.
Und nur als Info:
Beide Systeme zeigen sich bei der transfermessung mit System ähnlich Linear, zumindest über 212 HZDeswegen würd ich mal sagen, das Micro kann nix dafür.
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Hallo Klaus
Sind die Target 60 Grad? Dann würde ich tippen, daß das Mikro da gerade außerhalb steht und die paar dB Pegelabfall das Ergebnis bringen.
Die Klangsäulen stehen weiter innen und strahlen wohl breiter.Aber daran hast du sicher schon gedacht.
Gruß
Rainer -
Worauf Du einen lassen kannst :lol: :lol: klar hab ich daran gedacht.
Die haben 90°.
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