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Mini-Digitalpult - customized

  • 4Art
  • 8. Januar 2009 um 14:38
  • 4Art
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    • 8. Januar 2009 um 14:38
    • #1

    Ausgehend von diesem Beitrag hier:

    Zitat von "AudioBo"

    Ok, nix für ungut Jungs, aber da es scheinbar nicht üblich ist, mal eben nen Link zu klicken, hier mal `ne kurze Erklärung von der Motu-Kiste:

    Im Prinzip hat sie alles drin, was man für die geforderte Anwendung mit einer frei konfigurierbaren Matrix ala DME zusammenstellen würdest

    - 8 Stereo-Mischebenen mit EQ´s und Dynamics auf jedem In- und Output + Reverb und zuweisbaren Ausgängen
    - DSP-basiert - standalonefähig
    - 1HE
    - komplette Steuerung am Gerät möglich, komfortabel über angeschlossenen Rechner (z.B. Laptop) oder MIDI-Controller mit HUI-Protokoll (wobei - da weiss ich nicht, was alles möglich ist)
    - gute Pegelanzeigen für die analogen Eingänge (meiner Meinung nach extrem wichtig für einen Mixer im Livebetrieb)
    - 2x Mic In (inkl. 48V), sowie Instrument In mit direktem Gain-Regler und analogen Inserts + 8x Klinke LineIn (= 4x StereoKeys) + 2x ADAT In
    -2 XLR-Main-Outs + 8x Klinke LineOut (wofür auch immer) + 2x ADAT Out

    und zu guter Letzt ein hevorragendes Audio-Interface, falls du mal beabsichtigst, Software-Instrumente mit einzubinden.

    Persönlich hab ich noch die alte Variante mit USB-Interface, die kann zwar nicht soviel (leider nur mit einfachem Mixer) aber ich hab das Ding trotzdem die letzten Tage echt zu schätzen gelernt, als Routing-Submix-Volume-Box (inkl. HotPlug, also im laufenden Betrieb Rechner ein- und ausstecken) und 5.1-Ausgang vom Rechner, alles parallel.

    Wie ich gerade gesehen habe, haben wohl alle mk3-Kisten die gleiche DSP-Funktionalität, da hast du die Auswähl von der kleinen Ultra-Lite (9,5") bis zur "Alles-mit-XLR-inkl.8MicIns-ausgestattet"en 896 (2HE).

    Und die Konkurrenz schläft auch nicht, vllt. auch dort mal schauen...

    Dürfte aber Preis-/Leistungsmässig ganz weit vorne sein und nicht so starr wie ein analoges, zusammengequetschtes Minipult, welches als Spezialanfertigung auch nicht gerade preiswert ist.

    Was alle Vorschläge gemeinsam haben (und wo imho der einzige, aber nicht ausschlaggebende Grund für ein Custompult besteht), ist der notwendige analoge Split vom Mikro - das macht man dann entweder vor der Buchse mit einem Y-Split oder, wer auf Nummer sicher gehen will, einem Split-Trafo. Alternativ mit einer DI-Box am Insert/an einem entsprechend geroutetem Ausgang. Bei der Gitarre würde ich mal schauen, ob es je nach Gitarre und dem resultierenden Kurbelfaktor vllt. Sinn macht dem FoH schon ein aufbereitetes Signal zu schicken (nur keine zu starke Kompression), das wäre für den FoHler oft schon mal ein Stressfaktor weniger. Ansonsten DI-Box am Insert/Ausgang.

    Und wenn wir mal ehrlich sind: Die Bedienung wird auf so einer kleinen Frontplatte eh nicht der Brüller bei 2x Full-EQ, Kompressor, Subgruppe, Master-EQ...

    Alles anzeigen

    habe ich mich ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt, auf der Basis eines Motu 896MKIII

    http://www.motu.com/products/motuaudio/896mk3

    und eines Motu 8Pre

    http://www.motu.com/products/motuaudio/8pre

    ein quasi 16 In/10 Out-Digitalmischpult auf 3 HE zusammenzubauen. Da mittlerweile ja ein Notebook zur Standartausrüstung gehört, wäre ein Magement über das hier

    http://www.motu.com/products/motua…view_fullscreen

    eine ganz nette Sache.

    Was spricht eigentlich gegen eine solche Lösung? Klar: Keine Hardwarefader und keine Knöppe. Aber Hand auf's Herz: Bei kleinen Baustellen spielt das ja doch nicht wirklich eine Rolle.

    Also: Lasset und diskutieren :wink:

    4Art


    PS: Schön wäre bei dieser Konstellation eine Wifi-Schnittstelle und eine "Cuemix-Version" für's IPhone. Träum-Modus aus :D

  • christopher hafer
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    • 8. Januar 2009 um 20:47
    • #2

    Welchen Vorteil (bis auf die eher geringe Volumenersparniss)
    sollte denn ein solche "Bastellösung" gegenüber einem kleinen dezidierten Digitalpult haben, erst recht, wenn letzteres viel mehr kann und sogar noch billiger ist... :?:

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • audiobo
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    • 8. Januar 2009 um 22:03
    • #3

    Ich sehe darin auch keinen Ersatz für´s übliche Digipult, wäre mir viel zu unbequem... :D

    Es ging in dem Beitrag ja um eine Lösung auf 1-2 HE mit relativ starren Vorgaben, wo später nur wenig dran gedreht werden muss. Also eigentlich `ne DME für Arme. Dafür würde ich sie aber auch bedenkenlos einsetzen, wobei glaube ich, aber das Delay in den In-/Outputs fehlt, zumindest hab ich beim überfliegen nichts davon gelesen. Die DSP-Engine wurde ja eigentlich eher für´s Monitoring bei Rechner-Aufnahmen konstruiert, da passt sowas nicht rein.

    Ich habe mir das 828 halt als Interface für den Laptop geholt und mich über die Zusatzfunktionen gefreut, zumal die Kiste 2 Wochen am Stück ohne zu zicken durchgehalten hat. Naja, einer meiner Laptops hat leider nen komischen USB-Chipsatz, der zwischendurch bei der Wiedergabe vom Rechner mal ausgerastet ist (Digital-Störgeräusche mit 100% aus allen Speakern, geil :? ), aber nach Inet-Recherchen und einem anderen, einwandfrei funktionierendem Läppe kann ich den Schuldigen ganz klar benennen. Dafür mach ich ja auch immer erst entsprechende Testläufe, wenn Computer mit im Spiel sind.

  • 4Art
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    • 9. Januar 2009 um 08:16
    • #4
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Welchen Vorteil (bis auf die eher geringe Volumenersparniss)
    sollte denn ein solche "Bastellösung" gegenüber einem kleinen dezidierten Digitalpult haben, erst recht, wenn letzteres viel mehr kann und sogar noch billiger ist... :?:

    Ich find's nicht unbedingt eine Bastellösung. Dann wären ja ein ziemlich grosser Teil von Projektstudios eine Bastellösung.

    Nein: Tatsächlich finde ich die Grösse für superkleinst-Produktionen im Galaumfeld tatsächlich ein Thema. Und billiger ist das im Moment kleinste brauchbare Digitalpult (01V96) definitiv nicht. Im Gegenteil: Bei einer Vollkostenrechnung inkl. Casing (excl. Notebook, da dieses ja eh immer dabei ist) ist das 01V96 in der Schweiz genau doppelt so teuer wie die von mir angedachte Lösung - bei defintiv 4 Preamps weniger. Ausserdem habe ich dann gleich noch ein "Edel-Firewire-Interface" für kleine Mitschnitt-Geschichten.

    In- und Outputdelays sind üblicherweise bei solchen Produktionen auch nicht wirklich nötig.

    Klar: Gerade im Bereich von zusätzlichen Bussen für Auxiliaries schneidet dann die Motu-Lösung nicht mehr so gut ab. Aber Hand auf's Herz: Wer benötigt bei solchen Geschichten mehr als 2 x Pre-Aux?

    Ihr dürft gerne weiter diskutieren :D

  • 4Art
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    • 9. Januar 2009 um 08:24
    • #5

    Das Projekt ist eben gestorben. DSP-Power ist definitiv zu tief :!:

    Schade eigentlich. Als Alternative zum verblichenen Icon von A&H wär's wirklich was gewesen.

  • audiobo
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    • 9. Januar 2009 um 10:35
    • #6

    Moin

    nur kurz: was meinst du mit "zu tief"?

    Oder anders: was fehlt?

  • audiobo
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    • 9. Januar 2009 um 10:43
    • #7

    Ah ok, gefiunden:

    Zitat

    The CueMix FX flexible effects architecture allows you to apply EQ and compression on every input and output (up to 58 channels, depending on your interface), with enough DSP resources for at least one band of parametric EQ and compression on every channel at 48 kHz. However, DSP resources are allocated dynamically and a DSP meter allows you to keep tabs on your interface's CueMix FX processing resources.
    undefined

    Each input, output and mix bus provides a send to the Classic Reverb processor, which then feeds reverb returns to mix buses and outputs, with a selectable split point between them to prevent send/return feedback loops.

  • GuidoGGS
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    63
    • 15. Januar 2009 um 00:55
    • #8

    Dann nimm doch statt dessen das Metric Halo 2882

  • GuidoGGS
    Beiträge
    63
    • 21. Januar 2009 um 21:26
    • #9

    Bist du jetzt sprachlos geworden, was die Möglichkeiten angeht ? ;)

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