Ausgehend von diesem Beitrag hier:
Zitat von "AudioBo"Alles anzeigenOk, nix für ungut Jungs, aber da es scheinbar nicht üblich ist, mal eben nen Link zu klicken, hier mal `ne kurze Erklärung von der Motu-Kiste:
Im Prinzip hat sie alles drin, was man für die geforderte Anwendung mit einer frei konfigurierbaren Matrix ala DME zusammenstellen würdest
- 8 Stereo-Mischebenen mit EQ´s und Dynamics auf jedem In- und Output + Reverb und zuweisbaren Ausgängen
- DSP-basiert - standalonefähig
- 1HE
- komplette Steuerung am Gerät möglich, komfortabel über angeschlossenen Rechner (z.B. Laptop) oder MIDI-Controller mit HUI-Protokoll (wobei - da weiss ich nicht, was alles möglich ist)
- gute Pegelanzeigen für die analogen Eingänge (meiner Meinung nach extrem wichtig für einen Mixer im Livebetrieb)
- 2x Mic In (inkl. 48V), sowie Instrument In mit direktem Gain-Regler und analogen Inserts + 8x Klinke LineIn (= 4x StereoKeys) + 2x ADAT In
-2 XLR-Main-Outs + 8x Klinke LineOut (wofür auch immer) + 2x ADAT Outund zu guter Letzt ein hevorragendes Audio-Interface, falls du mal beabsichtigst, Software-Instrumente mit einzubinden.
Persönlich hab ich noch die alte Variante mit USB-Interface, die kann zwar nicht soviel (leider nur mit einfachem Mixer) aber ich hab das Ding trotzdem die letzten Tage echt zu schätzen gelernt, als Routing-Submix-Volume-Box (inkl. HotPlug, also im laufenden Betrieb Rechner ein- und ausstecken) und 5.1-Ausgang vom Rechner, alles parallel.
Wie ich gerade gesehen habe, haben wohl alle mk3-Kisten die gleiche DSP-Funktionalität, da hast du die Auswähl von der kleinen Ultra-Lite (9,5") bis zur "Alles-mit-XLR-inkl.8MicIns-ausgestattet"en 896 (2HE).
Und die Konkurrenz schläft auch nicht, vllt. auch dort mal schauen...
Dürfte aber Preis-/Leistungsmässig ganz weit vorne sein und nicht so starr wie ein analoges, zusammengequetschtes Minipult, welches als Spezialanfertigung auch nicht gerade preiswert ist.
Was alle Vorschläge gemeinsam haben (und wo imho der einzige, aber nicht ausschlaggebende Grund für ein Custompult besteht), ist der notwendige analoge Split vom Mikro - das macht man dann entweder vor der Buchse mit einem Y-Split oder, wer auf Nummer sicher gehen will, einem Split-Trafo. Alternativ mit einer DI-Box am Insert/an einem entsprechend geroutetem Ausgang. Bei der Gitarre würde ich mal schauen, ob es je nach Gitarre und dem resultierenden Kurbelfaktor vllt. Sinn macht dem FoH schon ein aufbereitetes Signal zu schicken (nur keine zu starke Kompression), das wäre für den FoHler oft schon mal ein Stressfaktor weniger. Ansonsten DI-Box am Insert/Ausgang.
Und wenn wir mal ehrlich sind: Die Bedienung wird auf so einer kleinen Frontplatte eh nicht der Brüller bei 2x Full-EQ, Kompressor, Subgruppe, Master-EQ...
habe ich mich ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt, auf der Basis eines Motu 896MKIII
http://www.motu.com/products/motuaudio/896mk3
und eines Motu 8Pre
http://www.motu.com/products/motuaudio/8pre
ein quasi 16 In/10 Out-Digitalmischpult auf 3 HE zusammenzubauen. Da mittlerweile ja ein Notebook zur Standartausrüstung gehört, wäre ein Magement über das hier
http://www.motu.com/products/motua…view_fullscreen
eine ganz nette Sache.
Was spricht eigentlich gegen eine solche Lösung? Klar: Keine Hardwarefader und keine Knöppe. Aber Hand auf's Herz: Bei kleinen Baustellen spielt das ja doch nicht wirklich eine Rolle.
Also: Lasset und diskutieren :wink:
4Art
PS: Schön wäre bei dieser Konstellation eine Wifi-Schnittstelle und eine "Cuemix-Version" für's IPhone. Träum-Modus aus ![]()