Hey Ihr Lieben,
so einige werden sicherlich die Augen verdrehen, da es hierzu genügend Material schon im Forum, sowie im Internet gibt.
Dazu bleiben mir allerdings noch 2 Fragen offen, welche ich hier gern klären würde.
Also prinzipiell geht es um eine selbst organisierte Veranstaltung "im Freundeskreis". Das heist wir haben Freunde eingeladen, die natürlich auch Ihre jeweiligen eigenen Freunde zusätzlich mitbringen werden. Wir sprechen von ca. 100-200 Personen. Nun verlangen wir natürlich Eintrittsgeld um die Kosten (Raummiete, Genehmigungen, etc.) zu decken. Dabei muss berücksichtigt werden das es sich in dem Sinne um keine private Feier mehr handelt, aber denoch das Ganze als nicht gewinnorientierend gehandhabt wird.
Problem 1:
Nun ist es allerdings so das wir das Budget und damit die Gelder für genau 100 Personen ausgerechnet haben. Kommen nun mehr Leute, machen wir automatisch Gewinn. Das können wir natürlich nicht beeinflussen, ebenso wenn weniger da sind. Daher die Frage das fals es Probleme gibt, ist es dann möglich den Gewinn über das eigene Gewerbe zu versteuern (bin Kleinunternehmer) oder muss dafür eine extra Anmeldung erfolgen?
Problem 2:
Laut Aussagen der eingeladenen Gäste ist es angenehmer Getränke zu verkaufen, statt gegen ein hohes Eintrittsgeld alles frei zugänglich zu machen. Da es wie oben beschrieben rein rechtlich keine Privatfeier mehr in dem Sinne ist, werde ich mich kommende Woche nach einer "Gestattung für Ausschankerlaubnis" beim Ortsamt erkundigen. Die Getränkepreise errechnen sich hierbei aus Einkaufspreis (Kommission) + Transportkosten + Genehmigung. Sprich auch nicht gewinnorientierend. Muss ich nun trotzdem bei der Versteuerung irgend etwas beachten? Mir wurde auch gesagt das es egal wäre für was das Geld ausgegeben wird (zum Beispiel eben um die anfallenden Kosten zu decken), sondern nur zählt das überhaupt Geld "über die Theke" geht und damit versteuert werden müsste?
Alles andere was Location, Barkräfte, Security, GEMA, Sicherheitsbestimmungen, etc. angeht ist bereits geklärt. Das Personal bekommt einen pauschalen Betrag und versteuert sich selbst.
Mir geht es nur noch um das versteuern der Eintrittsgelder, sowie bei möglichen Gewinn durch die Getränke?
Wie seht Ihr das? Bin ich da zu kleinlich solch einen Aufriss für 100-200 Personen zu planen oder ist es gut so?
Könnte man den bürokratischen Aufwand an irgend einer Stelle minimieren?