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Gain before Feedback! das alte Thema! Sennheiser vs. Shure

  • wblt
  • 9. Januar 2009 um 01:36
  • wblt
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    203
    • 9. Januar 2009 um 01:36
    • #1

    Generell habe ich festgestellt, dass man bei Shure doch meist an die 2-3 gefühlten dB mehr aus dem Monitor bekommt.
    Obwohl mir Sennheiser und die Funkstabilität sehr gut gefällt, stelle ich immer wieder fest, dass der ausgewogenere oder auch neutralere Sound von Sennheiser die Wiedergabe etwas flach erscheinen lässt. Deshalb finde ich die Präsenzanhebung/Höhenanhebung bei Shure meist von Vorteil.
    Was mir jedoch bei Sennheiser oft auffällt, ist, auch bei der 935 Kapsel, und egal ob Niere oder Superniere (auch unter Beachtung verschiedenster Monitorpositionen), dass es im Bereich 2 - 2,5 kH gerne immer wieder zu Feedbacks kommt. Und auch wenn man diese ordentlich am EQ rauszieht bleibt dieser Bereich kritisch und schnell wird der Monitorsound flach. Komischerweise fällt diese vermeintliche Überhöhung im FOH Sound eher weniger auf bzw. bemerke ich da keine Überhöung.
    Ich würde das mal als Rückkopplungsproblematik im Präsenzbereich bezeichnen.
    Das beschriebene Phänomen ist mir beim Einsatz der Monitore verschiedenster Hersteller immer wieder begegnet.
    Bei Shure jedoch ist dieser Bereich meiner Erfahrung nach eher unkritisch auf dem Monitor, was natürlich die sujektiv empfundene Lautstärke wesentlich anhebt.

    Ich hoffe, das ich diese Problematik verständlich geschildert habe und freue mich auf die Erfahrungsberichte eurerseits!

    Ach ja, ich möchte die R-Serie und die 3000/5000er Serie noch auf einer Bühne testen und vergleichen.

    Weiteres in Kürze!

    http://www.wblt.de

  • wora
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    • 11. Januar 2009 um 12:43
    • #2

    gerade beim 935 kann ich deine erfahrung nicht 100%ig nachvollziehen. ich finde das mikro durchaus gelungen, auch was die feedbackfestigkeit angeht. ich muss aber zugeben, das ich kein monitormann bin, ich fahre meist gemischt FOH+Mon.

    was mir aber schon des öfteren aufgefallen ist: offenbar gibt es doch einige monitorleute, die ihre EQs offenbar auf erfahrungswerte mit SM58 einstellen. dann kann es auch vorkommen, das andere mikrofone damit nicht so toll funktionieren. das ist dann einfach eine frage der arbeitsweise.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 11. Januar 2009 um 21:55
    • #3

    Ja da muß ich wora 100% zustimmen. Habe, was das Rückkopplungsverhalten des 935 angeht, nur gute Erfahrungen gemacht. Allerdings will das einen deutlich anderen Monitor-EQ als ein 58.
    Vielleicht kann Klaus was dazu sagen.

  • tufkaklto
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    • 12. Januar 2009 um 07:40
    • #4

    Wenn Du willst: :D

    Aber eigentlich kann ich nicht viel sagen, hatte da eigentlich mit beiden noch nie Probleme.

    Ist halt ganz klar auch eine Frage des Inputs.

    Mir wär jetz nicht konkret aufgefallen, das ein 935er früher koppelt.

    Wenn, dann liegt es eher daran, wie Sänger damit umgehen und welchen Pegel die liefern.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • christopher hafer
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    • 12. Januar 2009 um 19:20
    • #5

    Die Erfahrungen von wblt sind nun mal sehr subjektiv. Es gibt keinen Grund diese anzuzweifeln, aber auch keinen Grund, warum ein 58er dem 935 objektiv überlegen sein könnte.
    So gut wie jedes Mikrofon lässt sich bei sachgerechter Anwendung sehr koppelsicher Handhaben.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • simonstpauli
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    • 12. Januar 2009 um 21:00
    • #6

    Also ich hab ebenfalls weder beim 5235 noch beim (SKM bzw. e) 935 vwzogen auf GBF etwas zu meckern.
    Im Vergleich zum SM58 oder Beta58 kriege ich die genau so laut vor Feedback, muß nur weniger am Kanal-EQ kurbeln.
    Für manche Sängerohren kann man ja gar nicht genug 2k haben ;)

    Eine heterogene Mikrofonierung mit -35 und -58ern auf einem Monitorweg wäre mir indes eine mittelschwere Herausforderung, wenn es richtig zur Sache gehen soll.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wblt
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    • 13. Januar 2009 um 00:03
    • #7

    Das ist doch schon mal ganz interessant, dann geht die Aussage von simonstpauli schon mal etwas in meine Richtung:

    "Im Vergleich zum SM58 oder Beta58 kriege ich die genau so laut vor Feedback, muß nur weniger am Kanal-EQ kurbeln.
    Für manche Sängerohren kann man ja gar nicht genug 2k haben"

    Ich finde es generell schöner bzw. besser, wenn wenn mich der Grundsound des Mikros möglichst wenig dazu zwingt, denn Frequenzgang stark zu verbiegen....
    Das macht dann meist auch das Arbeiten einfacher und schneller!
    Ein weiteres Problem ist dann schnell auch das gemischte Besteck z.B. beim Festival, wenn alles schnell gehen muß! Da bin ich Anfangs froh um jede Frequenz, die ich weniger ziehen muß, damit ich später noch mehr Möglichkeiten habe einzugreifen oder wenn ich auch am Kanal weniger biegen muß, als Monitormischer.

    http://www.wblt.de

  • wora
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    • 13. Januar 2009 um 00:55
    • #8
    Zitat von "simonstpauli"

    ...
    Eine heterogene Mikrofonierung mit -35 und -58ern auf einem Monitorweg wäre mir indes eine mittelschwere Herausforderung, wenn es richtig zur Sache gehen soll.


    das ein mischen von mikrofontypen auf einem monitorweg die probleme vergrössert - zum teil auch erheblich - dürfte recht vielen leuten bekannt sein.
    andererseits kann es nicht schaden, diese wichtige info zu wiederholen ;)

    das man gerade in festivalsituationen möglichst stressfreie und funktionale mikrofone und monitore haben muss, erscheint logisch und ist, zumindest bei grösseren produktionen, schon lange eher die regel als die ausnahme.

    das man aber alle mikrofone ähnlich laut bekommen kann, halte ich für eine sehr optimistische aussage.
    das e935 gehört aber sicherlich zu den positiven erscheinungen unserer zeit, wie einige kollegen und auch meine wenigkeit bereits erwähnt hatten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 15. Januar 2009 um 03:42
    • #9
    Zitat von "wblt"

    Ein weiteres Problem ist dann schnell auch das gemischte Besteck z.B. beim Festival, wenn alles schnell gehen muß! Da bin ich Anfangs froh um jede Frequenz, die ich weniger ziehen muß, damit ich später noch mehr Möglichkeiten habe einzugreifen oder wenn ich auch am Kanal weniger biegen muß, als Monitormischer.


    Eben. Ich bin ja manchmal so puristisch, daß ich versuche keine Frequenzen zu ziehen und alles mit Mikrofonwahl, Monitorposition und Kanal-EQ zu lösen. Ich hätte es fast einmal geschafft in 3 Tagen auf 8 Wegen alle Monitor-EQs flat zu lassen. Hatte je 2x 5235 plus 6x e935 plus 4x SM58 für Gesang. Dann kam eine Band mit "netten" eigenen Funkmikrofonen...
    Vorhin hatte ich wieder ein Rudel 935 auf der Bühne, das EQ-ing war fast kosmetisch zu nennen. Schön das...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • guma 13. Februar 2021 um 12:18

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Signalquellen verschoben.

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