hab mal eine frage: wie genau funktioniert ein feedback destroyer oder was genau "macht" er bei der entwicklung der rückkopplung?
habe nur einen gaaanz einfachen von der ohr-firma (nicht schlagen! bin SEHR zufrieden!!!!!!) aber bin total fasziniert!!! so gut wie keine feedbacks mehr!
er "zieht" ja die störenden frequenzen einfach nach unten, oder? aber woran "merkt" er, dass diese frequenz stört??
danke für eure mühe!
wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??
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Moin...
Zitat von "irishtinker"er "zieht" ja die störenden frequenzen einfach nach unten, oder? aber woran "merkt" er, dass diese frequenz stört??
danke für eure mühe!Ich mach's kurz: RTFM! Wenn Behringer eins konsequent gut macht, ist das die Erklärung der Funktionsweise ihrer Geräte in den Manuals. Da steht auch beim FBD genau drin, worauf der reagiert...

Jens
P.S.: Die Manuals gibt's notfalls auch bei Behringer im Netz.
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irishtinker
Welchen FBD hast du denn ?? Den Shark oder den 1124 ??
Ich würde gern mal so ein Gerät testen - engegen aller Warnungen
Gruss
Spector -
ohringer macht das bei seinem fbd janz ausjefuxt. während bei den meisten anderen fbd die frequenz, auf der das feedback kommt, für die dauer des feedbacks komplett rausgeschnitten wird, rundet ohringer die kurve bis zu einem max ab. ergebnis: kein feedback, aber frequenz noch drin. funzt also quasi wie ein limiter für die einzelnen bänder.
habs zwar nicht genau im kopp, aber ich meine, der ohringer kann 40 feedbacks auf einmal verwalten. wenn die 40 voll sind und feedback nr. 41 sich ankündigt, wird m.e. bei 1 wieder angefangen und, also feedbackfrequenz nr. 1 wird releast. sollte da dann immernoch ein feedback drauf sein, wird sie halt auf nr. 2 gelegt usw....
habe den ohringer zwar nicht ausprobiert, aber anhören tut sich das ziemlich jut. -
Also mein alter Sabine FBX hat 6 Filter (die neuen Modelle habe 12) und es reicht. Ein Feedbackkiller ersetzt ja nicht das Einpfeifen der Monitoranlage sondern ist nur eine zusätzliche Sicherheit.
Bei besonders lauten Krawall Kapellen kann so´n Ding auch Sinn machen, da in der Regel ca "3db before Feedback" mehr bringt.Gruß Oliver
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Moin...
Bevor hier so wilde Gerüchte die Runde machen, sag ich's doch noch mal kurz in eigenen Worten (so wie es sinngemäß auch im Manual steht, seufz...): Also erstmal sind es beim 1124 max. 24 Filter, keine 40. Und welche er dann wann wieder freigibt, hängt vom Arbeitsmodus der einzelnen Filter ab; wenn alle auf "Auto" stehen, dann gibt er das "älteste" wieder frei. Sollte man BTW nicht machen, sondern mindestens 3-5 Filter pro Seite durch einpfeifen festsetzen.
Die Erkennung läuft über das Verhältnis einzelner schmaler Bänder (Uli B. behauptet 1/60 Oktave, naja...) zum Gesamtsignal. Wenn in einem Band der Pegel ein Verhältnis von z.B. -6dB zum Vollsignal hat, wird der Filter gesetzt (auf diese Frequenz). Wie stark dann abgesenkt wird, regelt die Automatik, genauso wie übrigens bei den Festfrequenzfiltern. Insofern ist die Idee vom "Limiter" nicht ganz falsch, aber "abgerundet" wird da nix...So schlecht sind meine Erfahrungen mit dem Teil im übrigen auch nicht, es ist aber definitv nichts für die Front! Gut eingepfiffen im Monitorweg - ok. Für diesen Einsatzzweck (in meinem Fall: Band mit eigener Klein-PA für Clubs mit max. 100-150 Leuts) ein schönes Werkzeug für kleines Geld.
Jens
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naja, abgerundet oder abgehackt is ja egal... hauptsache, daß die frequenz ist nicht komplett rausgeschnitten wird. und dieses kleine detail finde ich doch recht wichtig.
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Moin...
Eine Frequenz "komplett rausschneiden" kann sowieso kein EQ, kein FBD oder sonstwas. Man kann nur Frequenzbänder einer gewissen Breite um einen Faktor anheben oder absenken. Genau das macht der FBD, genauso wie übrigens der Mann am Mischer, wenn er am EQ die gefährlichen Frequenzen "zieht" (wobei letzterer das im Zweifelsfall besser kann - Ahnung und Erfahrung vorausgesetzt :wink:).
Insofern ist der Behringer da gar nicht so "ausgefuchst"; andere FBDs (bzw. die menschliche Variante) ziehen die betreffende Frequenz auch nie bis zum Anschlag raus, sondern eben gerade soviel wie nötig.Jens
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moin hatte mal einen 900er von sabine hat funktioniert aber wenn mehr als drei filter gesetzt waren war der monitorsound schön tot also nichts mit un(Kaum) hörbar


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Naja, der Behringer verbiegt den Sound u.U. auch recht kräftig, deswegen sagte ich ja schon: nichts für die Front. :-?
Aber solange auf den Monitorwegen klanglich Funktionalität vor Ästhetik zählt, ist das alles noch im Rahmen...
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Vielleicht jetzt OT, aber ich glaube die "verlängerte Werkbank" von Behringer in China gefunden zu haben: http://www.soneg.com/doce/cpdsp.htm
Unter vielen, der Behringer Serie gleich aussehenden Geräten, gibt es da einen Feedback-Destroyer, der nicht ganz ins Bild passt. Das ist der DSP-6000.
Gruss
Spector -
Hallole,
der DSP1124 teilt das Frequenzband in zwei Teile. Dann den Teil mit dem höchsten Energiegehalt wieder, dann wieder, dann wieder,... Bis auf 1/60 Oktave, da wird dann das Filter gesetzt. Das klingt langwierig, geht aber eigntlich schon fix. Eine Auswertung des Obertonspektrums wie bei Sabine gibts nicht, also werden auch gnadenlos alle "richtigen" Einzeltöne weggefiltert, wenn sie extrem über dem Rest des Sounds liegen.
Wenn alle Auto-Filter "verbraucht" sind, wird nicht automatisch das erste wieder verwendet, sondern, das mit der derzeit geringsten Absenkung.
Wichtig ist die korrekte Einstellung der Schaltschwelle. Wie steht im Manual. Ausserdem braucht das Teil gute Ausssteuerung. Bei zu wenig Pegel arbeitet es plötzlich sehr mangelhaft in der Feedback-Erkennung.
Wichtig ist ausserdem, dass nicht alle 12 Filter pro Kanal aktiviert werden (auf PA stellen und Gain null, dann ist das Filter aus). Bei zu vielen gesetzten Filtern geht scheinbar die Rechenleistung in die Knie und das Signal wird stark verzerrt. Die Ursache ist eine Vermutung von mir, die Verzerrung real (lässt sich durch reseten des DSP1124 wieder wegbringen, dann sind die Auto-Filter ja alle raus).
Grauenhaft ist das extreme Rauschen aller dieser Teile. Der Sound wird auch generell verschlechtert (auch bei alle Filter null).Liebe Grüsse
Detlef
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Detlef
Deine Beschreibung hat mir jetzt so richtig die Freude und Lust versaut, dieses Gerätle mal zu probieren
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Ein Tip: Laßt doch mal über einen Feedback-Destroyer jemand Flöte spielen (oder vergleichbare Keyboardsounds laufen ...).
Ein Flötensignal ist "fast" ein Sinus (also "sehr schmalbandig" ...).Das Ding fällt darauf nämlich in bestimmten Situationen 'rein !
Viele Grüsse sendet
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Zitat von "Sound-Klinik"
Ein Tip: Laßt doch mal über einen Feedback-Destroyer jemand Flöte spielen (oder vergleichbare Keyboardsounds laufen ...).
Ein Flötensignal ist "fast" ein Sinus (also "sehr schmalbandig" ...).Das Ding fällt darauf nämlich in bestimmten Situationen 'rein !
Viele Grüsse sendet
Hallole,
es geht ja aber nicht darum: "Wie überliste ich ein Gerät?", sondern, wie kann man damit eventuell trotz technischer Unzulänglichkeiten, die unsere Geräte letztlich alle haben, damit in der Praxis arbeiten. Das ist jedenfalls immer mein Ziel: Mit dem vorhandenen Equipment durch Zugabe von (teilweise) vorhandenem Fachwissen und praktischer Erfahrung ein brauchbares, möglichst optimales Soundergebnis zu haben.
Der Sabine z.B. lässt sich auch "austricksen", vielleicht nicht so leicht wie der Ohringer, Kost ja auch nur 10mal so viel, da sollte er schon was besser sein.
Generell würde ich keinerlei Signalwege die irgendwie auf der PA zu hören sind mit automatischen Feedbackkillern ausstatten (Vielleicht reine Sprachbeschallung abgesehen). Sowas ist nur Monitorwegen zuträglich, insbesondere wenn man die vom FOH machen muss.
Da erleichtern sie die Arbeit schon, damit ich mich auf die Arbeit am Frontmix konzentrieren kann.
Gelegentlich "gekillte" Flötentöne im Monitor ist IMHO weniger schlimm als Feedbacks.Liebe Grüsse
Detlef
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Zitat von "Detlef"
Hallole,
es geht ja aber nicht darum: "Wie überliste ich ein Gerät?", sondern, wie kann man damit eventuell trotz technischer Unzulänglichkeiten, die unsere Geräte letztlich alle haben, damit in der Praxis arbeiten.
(...)
Generell würde ich keinerlei Signalwege die irgendwie auf der PA zu hören sind mit automatischen Feedbackkillern ausstatten (Vielleicht reine Sprachbeschallung abgesehen). Sowas ist nur Monitorwegen zuträglich, insbesondere wenn man die vom FOH machen muss.
Da erleichtern sie die Arbeit schon, damit ich mich auf die Arbeit am Frontmix konzentrieren kann.
Gelegentlich "gekillte" Flötentöne im Monitor ist IMHO weniger schlimm als Feedbacks.Liebe Grüsse
Detlef
Hallo Detlef,
ich habe schon öfter gesehen, daß das "Ohr"-Teil als Master-EQ eingesetzt wird (... auch um schreckliche Boxen erträglich zu machen ...) - wobei der "Feedback-Killer" dann freies Händchen hat zum (Flötentöne) "killen".
Es soll sogar "Fachgeschäfte" geben, die ihren Kunden sowas empfehlen:
O-Zitat "Fachverkäufer":
"...das Teil macht alles selbst - ihr braucht Euch um nichts kümmern ..."Viele Grüsse sendet
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Ich habe am We über den FBD meines Ultra Curves eine Flöte spielen lassen, das war astrein. Keine Problem, nichts.
Es geht nix über die Ohrenfirma.
Preislich weit vor allen anderen Herstellern.
Wir sollten uns heute eines merken:
Hohe Qualität kostet immer seinen Preis, aber Behringer stellt einfach den BMW zum VW Preis her.
Und das kann keiner bestreiten. -
Zitat von "Thorgy"
Es geht nix über die Ohrenfirma.
Preislich weit vor allen anderen Herstellern.
Wir sollten uns heute eines merken:
Hohe Qualität kostet immer seinen Preis, aber Behringer stellt einfach den BMW zum VW Preis her.
Und das kann keiner bestreiten.
Hallole!
Nix für ungut aber: Einspruch!
Ich kann das bestreiten. Es geht weniges unter die Ohrfirma. Ohringer stellt allenfalls Fahrräder zum Preis von Fahrrädern her. Die Dinger kosten mindestens soviel wie sie wert sind. Ausnahme: Dualfex, Ultrafex und Shark, die kann man IMHO nur geschenkt annehmen (aber bitte nur ins Regal stellen, nicht in die Signalkette einfügen). Absolut nervtötend mechanisch im Gehäuse brummende Netztrafos scheinen bei denen eh Standard zu sein. Mit BMW oder VW hat das nix, aber auch gar nix zu tun. BTW, wer behauptet das BMW-Qualität höher ist als VW-Qualität???
Wer die Rausch- und Klang- und sonstigen Funktionsprobleme von Ohringer nicht hört, kann getrost drauf weiterschaffen, da ist ja dann kein Problem vorhanden. Ich kann solche Veranstaltungen schadlos fliehen, da ich meist eh keinen Eintritt zahle. *freu*
Muss der Gerechtigkeit halber hinzufügen: Habe aber auch schon Veranstaltungen mit eigentlich prima Equipment wegen grauslichem Sound fliehen müssen, da war das Problem dann wohl eher menschlich bedingt.Liebe Grüsse
Detlef
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Ich frage mich immer,
warum meine Behringer Sachen nicht rauschen?
Ich habe ein Ultrafex, es rauscht- brummt und macht sonst auch keine negativen Dinge.
Gut, ob die Bearbeitung jedem gefällt ist ansichts Sache.Aber schlechte Qualität? Mir ist beisher nur einProblem beim Ultra Curve aufgefallen- es knackt wenn man beim Frequenzgenerator den Pegel verändert-
aber sonst.Nach dem vorherigen Beitrag habe ich mal wieder das Gefühl, dass es anscheinend echt Leute gibt, die anscheinend auf Veranstaltungen gehn und anhand des Sounds feststellen, was für eine Klangbearbeitung verwendet wird. Das finde ich gigantisch! Wir haben anscheinend Leute mit dem absoluten Gehör hier.
Es liegt wohl oft daran, dass das Equipment nicht immer richtig eingestellt ist. Jeder hat schon Veranstaltungen gesehen, wo teures Material echt für den Arsch war.
Lags also am Material? Ne- kann ja gar nicht sein.
Nur billiges Material hat Fehler- angeblich. -
Hallo Thorgy!
Schön für Dich, wenn Deine Feedbackdestroyer nicht rauschen. Dann behalt sie und gib sie nie mehr her, da hast Du was ganz besonderes. Ich hatte drei aus verschiedenen Lieferungen. Alle drei rauschen fürchterlich.
Das mit dem Equipment auf den Veranstaltungen ist wohl meist etwas anders. IMHO kann niemand am PA-Sound hören ob da ein DOD oder ein BSS Eq drin ist.
Aber wenn es bescheiden klingt, schaut man schon mal nach dem Equipment. Da stellt man dann zuweilen fest, das es am Material eigentlich nicht liegen kann.
Ich kann auch mit Ohringer (na gut, beim Ultrafex nur im Bypass-Betrieb) einen brauchbaren Sound machen. Tatsache ist jedoch, das man mit minderwertigem Equipment viel mehr Mühe und Aufwand hat alles auf "anhörbar" hinzubiegen. Bei gutem Equipment gelange ich eben eher zum Ziel und habe die Möglichkeit wirklich guten Ton zu fahren, nicht nur "anhörbaren".
Stimme darin absolut überein, das ein guter Toni aus Ohringer mehr rausholt als ein Hausmeister (habe gar nichts gegen den Beruf als solches) aus Klark, BSS, wasweisich...
Daher wollen wollen wir doch alle eigentlich auf gutem Equipment arbeiten und uns nicht von den technischen Unzulänglichkeiten des Materials bremsen lassen. Oftmals gibt das das Budget leider nicht her.Liebe Grüsse
Detlef
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