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Bassaufstellung für eine breite und Gleichmäßge Verteilung

  • Basti_B
  • 10. Februar 2009 um 01:00
  • Basti_B
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    • 10. Februar 2009 um 01:00
    • #1

    Hi

    Hab ein kleines Problem.
    Für eine Party brauche ich eure Hilfe bei der Bassaufstellung. Bei der Party steht an einer Seite der Halle ein DJ-Pult auf ca. 1m hohen Bühnenpodesten. Fläche der Bühne 8m breit und 4 m tief. Links und rechts vom Dj Pult steht je ein 4x4m Trusskäfing an denen die Tps geflogen werden. Problem ist nun das die Tanzfläche ca. 16m breit ist, dort gleichmäßiger Bass sein soll, und die Bässe unter der Bühne mit dem DJ Pult stehen sollen. Außerdem soll unter den Trusskäfingen auch gleichmäßgier Bass sein. Wände gibt es keine in der Nähe. Nach hinten ist mit Molton abgehängt und Breite der Halle ist 40m. Zur Verfügung stehen 6 db S20 Subs. Bis jetzt immer voll ausreichend für diese Halle bzw soll es ja nur auf der Tanzfläche drücken. Möglichkeiten zum delayen sind für 4 Wege vorhanden.

    Meine erste Idee war wie sonst als Zahnlücke aufzustellen. Das alles unter das DJ Pult und die äußerden noch delayen. Allerdings denke ich das dann der Bass wohl wie bei der Zahnlücke ja gewollt zu viel nach vorne und zu wenig zur Seite geht.

    2 Stacks oder ähnliches fällt auch raus weil die Sache unter die Bühne soll.

    Jetzt hab ich mich an irgendeinen Thread hier im Forum (den ich nicht mehr gefunden habe) erinnert wo die Subs im Halbkreis unter der Bühne aufgestellt waren. Ich denke damit könnte ich das beste Ergebnis erreichen. Allerdings hab ich nicht so viel Zeit zum probieren und bräuchte deswegen ein paar Tips zur Aufstellung. Oder soll ich eurer Meinung doch keinen Halbkreis machen? Wie groß soll der Halbkreis sein. Soll ich evtl mit Delay arbeiten. Welchen Effekt erzeugt welches Dealy an welchen Subs?

    Wäre einfach froh über ein paar Anregungen evtl auch Links zu den Thema Halbkreisaufstellung bei Subs.

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. Februar 2009 um 09:24
    • #2
    Zitat von "kaosking"

    evtl auch Links zu den Thema Halbkreisaufstellung bei Subs.


    Sehr wohl: http://www.volkerholtmeyer.de/Publikationen/…Tom%20Hauck.pdf

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • hermste
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    • 10. Februar 2009 um 10:35
    • #3

    Wahnsinn! Das ist eine gelungene Diplomarbeit.
    Ich vermute, von dem Tom Hauck werden wir in Zukunft in Richtung Forschung&Entwicklung noch einiges hören.
    Sehr detailliert und mit Akribie erarbeitet - keine Bereiche, wo ich mir denke, er hätte etwas überflogen.
    Falls es zur Veröffentlichung in Buchform kommen sollte, auf Seite 6 ist ein Tippfehler enthalten "Punkschallquelle" statt "Punktschallquelle".
    Also nochmal Respekt vor dieser hervorragenden Arbeit! Auch der reale Aufbau mit 21 QSub und den vielen Messpunkten ist lobenswert.
    Gratulation an den Tom Hauck (hoffentlich liest er hier mit).

    Ich vermute, sie wurde mit "Sehr gut" benotet?

    Herzlichen Gruß,
    Hermann

  • tobias kammerer
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    • 10. Februar 2009 um 11:07
    • #4

    Hallo leute,

    HURRRAAAAAAAAAAA, endlich mal eine so ordentlich gemachte Sache, daß man sich damit eigentlich die Endlosthreads der letzten Jahre sparen kann, wobei ich nur überflogen habe und somit nicht auf Korrektheit überprüft habe. Am liebsten sollte das der Admin gleich irgendwo ganz oben festpinnen.

    Und hier aus der Praxis: Mach ruhig den Halbkreis, das ist das ungefährlichste und somit auch am einfachsten kontrollierbare Array. Der Öffnungswinkel kontrolliert praktisch nur dein Schallfeld und hat sonst nahezu keine Negativauswirkungen (siehe auch in der Facharbeit). Die Entscheidung über den Öffnungswinkel kann im Hörtest in ca 5 Minuten fallen (CD-rein, 3x hin- und herlaufen und schieben, fertig).

    Somit unterstreiche ich auch noch schnell MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG: Ich halte das Halbkreisbassarray für das 1. Mittel der Wahl bei nahezu allen Veranstaltungen, da die erziehlte Verteilung in fast allen Fällen auch dem gewünschten Anforderungsprofil entspricht. Weiterhin macht es extrem wenig Arbeit:
    In der Praxis sieht man aber genau das sehr selten????
    Mein nächster Favorit wäre dann Cardioid, wobei hier der Materialeinsatz und der Aufwand steigt.
    Sehr gerne lasse ich auch andere Ansichten zu, wobei ich bis jetzt keine davon verstehen konnte, aber es kann natürlich auch ich der Depp sein. Deswegen lohnt es glaube ich nicht den Bassarraythread erneut aufzustellen (der hatte schon zig Seiten). Wer also andere Meinungen sehen will, der lese einfach den alten thread. Und natürlich gibt es Situationen, wo das Halbkreisarray NICHT gut funktioniert, das halte ich aber für die Ausnahme.

    Übrigens: Noch besser wäre in der Praxis ein senkrechtes Array genau in der Bühnenmitte (oder 2 bündig aneinander um den Öffnungswinkel horizontal noch zu beeinflussen). Die starke vertikale Bündelung würde die Energie super auf das Publikumsfeld richten und wir haben irgendwann auch den typischen geringeren Pegelabfall eines Linearrays nach hinten. Aber: Der 10 Meter hohe Turm vor dem Sänger/ Präsident/ Redner/ Schauspieler... sieht halt blöd aus :wink: .

    Viele Grüße und viel Spass
    Tobias Kammerer

  • lambda-halbe
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    • 10. Februar 2009 um 11:20
    • #5
    Zitat

    Der 10 Meter hohe Turm vor dem Sänger/ Präsident/ Redner/ Schauspieler... sieht halt blöd aus .

    Das läd mich einfach zu sehr ein, den Einwand zu machen das vor / über nur eine Frage der Höhe ist.
    Sie TM Array...

    Stephan

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. Februar 2009 um 12:27
    • #6
    Zitat von "hermste"

    auf Seite 6 ist ein Tippfehler enthalten "Punkschallquelle" statt "Punktschallquelle".


    Freud'sche Fehlleistung! :D

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • nojunk
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    • 10. Februar 2009 um 22:25
    • #7
    Zitat von "lambda-halbe"

    Siehe TM Array...


    Thomas m. (ich hoffe er liest mit), dein design hat scheinbar einige imponiert... :)
    glückwunsch!

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • tufkaklto
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    • 10. Februar 2009 um 23:02
    • #8
    Zitat von "tobias kammerer

    HURRRAAAAAAAAAAA, endlich mal eine so ordentlich gemachte Sache, daß man sich damit eigentlich die Endlosthreads der letzten Jahre sparen kann, wobei ich nur überflogen habe und somit nicht auf Korrektheit überprüft habe. Am liebsten sollte das der Admin gleich irgendwo ganz oben festpinnen.

    Und hier aus der Praxis: Mach ruhig den Halbkreis, das ist das ungefährlichste und somit auch am einfachsten kontrollierbare Array. Der Öffnungswinkel kontrolliert praktisch nur dein Schallfeld und hat sonst nahezu keine Negativauswirkungen (siehe auch in der Facharbeit). Die Entscheidung über den Öffnungswinkel kann im Hörtest in ca 5 Minuten fallen (CD-rein, 3x hin- und herlaufen und schieben, fertig).

    Somit unterstreiche ich auch noch schnell MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG: Ich halte das Halbkreisbassarray für das 1. Mittel der Wahl bei nahezu allen Veranstaltungen, da die erziehlte Verteilung in fast allen Fällen auch dem gewünschten Anforderungsprofil entspricht. Weiterhin macht es extrem wenig Arbeit:
    In der Praxis sieht man aber genau das sehr selten????

    Ich wiederhol es auch hier noch mal.

    Mit 3 Bässen kann man ja ev noch einen Halbkreis machen, aber bei mittleren bis Größeren Sachen geht das nicht.

    ich hab ehrlich gesagt auf einem Open Air noch nie einen 6 bis 8 Meter Graben bekommen, dasmit ich meine Bässe im Halbkreis hinstellen kann.

    Nebenbei bemerkt schafft man sich mit dem Aufstellen im Halbkreis definitiv einen Hotspot mit Additionen auf der Bühne, den man sich mit dem elektronischen Verzögern zu einem Halbkreis nicht so schafft.

    In der Praxis ist somit das Aufstellen im Halbkreis kaum möglich, womit man sich Andere Mittel suchen muß, um das realitätsnah zu ermöglichen.

    In der Theorie kann ich ja mal alles bauen, der Veranstalter jagt mich halt dann mit einem nassen handtuch zur Tür hinaus :D:D:D:D

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  • wora
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    • 11. Februar 2009 um 01:37
    • #9
    Zitat von "klauston"

    ...
    In der Theorie kann ich ja mal alles bauen, der Veranstalter jagt mich halt dann mit einem nassen handtuch zur Tür hinaus :D:D:D:D


    in der tat.

    in der praxis ist die theorie oft praktisch nur theoretisch möglich... :D

    (hey... das war jetzt von mir :shock: !)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hermste
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    • 11. Februar 2009 um 07:43
    • #10
    Zitat von "klauston"


    [...] ich hab ehrlich gesagt auf einem Open Air noch nie einen 6 bis 8 Meter Graben bekommen, dasmit ich meine Bässe im Halbkreis hinstellen kann.


    Hallo Klaus!

    Davon schreibt auch der Thomas Hauck, dass bei einer "Halbkreisaufstellung" ein mittiger Hotspot hinter den Subs entsteht. Er schreibt und beweist auch, dass durch ein Delayen der jeweils äußeren Subs dieser Hotspot vermieden wird und noch dazu kein Graben/mehr Platz nötig ist und trotzdem eine variable Abstrahlbreite so erzeugt werden kann.

    Grüße,
    Hermann

  • tobias kammerer
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    • 11. Februar 2009 um 08:31
    • #11

    Hallo,

    der Klauston hat mit seinem Einwand schon recht, denn ich meine das reale Curven, denn der Aufwand bleibt nur dann gering, wenn ich nicht delayen muß. Ich würde die 8 Meter auch eher UNTER die Bühne verlagern. Also Aktionen mit 12 Subwoofern habe ich da real schon hinter mir mit sehr gutem Ergebnis und eine Große Bühne gibt ja mehr Platz her und ganz wichtig: Je größer das Array, desto KLEINER der Hotspot, somit sinkt das Problem mit zunehmender Beschallungsgröße.
    Weiterhin berücksichtigt die Simulation NICHT den realen Gegenstand Bassarray, das nämlich die Hotspots weiterhin minimiert. Die ganzen Simulationen betrachten die Lautsprecher als Punktschallquellen ohne eigene mechanische Ausdehnung. Eine korrekte Simulation müßte eine mehrwandige Holzkonstruktion als Schirm hinter den Schallquellen mit einbauen. Gefühlsmäßig habe ich hinter Wänden weniger Bass als davor, da kann ich mich aber auch irren, vielleicht wird ja Schall durch Wände auch verstärkt :wink:
    So, nun driften wir aber wieder genau in den alten Threat. Aber nochmals zur Bestätigung: Klar, irgendwann geht es größenmäßig nicht mehr mit dem Bassarray, sehr gerne stell ich deswegen oft kleine Bassarrays in die Mitte und hab den Rest außen. Das hat schon eine deutlich gleichmäßigere Verteilung zur Folge als alles links und rechts.
    Und: Ihr beschallt doch nicht alle immer nur das Olympiastadion, man hat doch auch ab und zu mal nur 4 bis 8 Subs dabei (oder bin wirklich nur ich auf so mikrigen Veranstaltungen mit nur 2000 Besuchern unterwegs???).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 11. Februar 2009 um 08:43
    • #12

    Nein, ich mach auch genug kleinere Veranstaltungen.

    In so einem Fall mach ich gerne L/C/R System und delaye mir die Äusseren dort hin, wo ich es haben will.

    Oder auch mal zahnlücken, wenn viel zeit ist.
    Je nachdem wie der Platz auf mich wirkt, wenn ich wo hinkomm.

    Und in Hallen kann man sowieso oft seine blauen Wunder erleben, wenn sich die Bässe an Wänden etc. spiegeln

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  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Februar 2009 um 10:21
    • #13
    Zitat von "tobias kammerer"

    Weiterhin berücksichtigt die Simulation NICHT den realen Gegenstand Bassarray, das nämlich die Hotspots weiterhin minimiert. Die ganzen Simulationen betrachten die Lautsprecher als Punktschallquellen ohne eigene mechanische Ausdehnung. Eine korrekte Simulation müßte eine mehrwandige Holzkonstruktion als Schirm hinter den Schallquellen mit einbauen.


    Abschattung lässt sich ohne Weiteres simulieren. Was allerdings (noch) nicht geht sind Beugungseffekte - und das ist das eigentliche Problem bei der Simulation von Lautsprecher-Arrays.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 11. Februar 2009 um 12:51
    • #14
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ...
    Abschattung lässt sich ohne Weiteres simulieren. Was allerdings (noch) nicht geht sind Beugungseffekte - und das ist das eigentliche Problem bei der Simulation von Lautsprecher-Arrays.


    aber man kann schon sagen, das durch niernförmig abstrahlende bässe das problem des ungeliebten hotspots auf der bühne weitestgehend vermieden werden kann. oder hab ich das nicht richtig gelesen?
    die ideale lösung wäre somit ein gerades array(wegen platz) mit cardioidstrahlern(wegen hotspot), das man per delays krümmt (wegen öffnungswinkel).

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Februar 2009 um 13:20
    • #15

    Klar, eine cardioide Abstrahlung lässt sich simulieren. Auch Zahnlücken lassen sich sehr realitätsnah nachbilden. Fehlerhaft wird es immer dann, wenn mehrere Subs direkt Gehäuse an Gehäuse stehen. Dann gibt es real nämlich nach hinten weniger Pegel, was sich in der Simulation überhaupt nicht zeigt.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 11. Februar 2009 um 13:59
    • #16
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ... Fehlerhaft wird es immer dann, wenn mehrere Subs direkt Gehäuse an Gehäuse stehen. Dann gibt es real nämlich nach hinten weniger Pegel, was sich in der Simulation überhaupt nicht zeigt.


    erstaunlich. ich hätte jetzt gedacht, das bei den langen wellenlängen die gehäusemaße verschwindend wenig ausmachen, zumindest wenn die boxen nicht in zwei reihen übereinander gestapelt sind.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 11. Februar 2009 um 14:14
    • #17
    Zitat von "wora"


    erstaunlich. ich hätte jetzt gedacht, das bei den langen wellenlängen die gehäusemaße verschwindend wenig ausmachen, zumindest wenn die boxen nicht in zwei reihen übereinander gestapelt sind.

    Hallo Wora,

    in der Vertikalen hast du sicher recht, aber in der Horizontalen stehen ja (bei entsprechender Anzahl) genügend Gehäuse nebeninander, so daß zumindest diese Ebene des Schalls nach hinten abgeschattet wird. Stellst du mehrere Reihen aufeinander, wird dies nocheinmal besser.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • david kammerer
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    • 11. Februar 2009 um 15:11
    • #18
    Zitat von "klauston"

    ...ich hab ehrlich gesagt auf einem Open Air noch nie einen 6 bis 8 Meter Graben bekommen, dasmit ich meine Bässe im Halbkreis hinstellen kann....

    Zitat von "klauston"

    In der Praxis ist somit das Aufstellen im Halbkreis kaum möglich, womit man sich Andere Mittel suchen muß, um das realitätsnah zu ermöglichen.

    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Aber nochmals zur Bestätigung: Klar, irgendwann geht es größenmäßig nicht mehr mit dem Bassarray,


    Hallo Leute,

    ich hab das mal mit TSE Sub (weil wir die halt verwenden)schnell nachgerechnet, weil es mir keine Ruhe gelassen hat.
    Also mit 10 Boxen nebeneinander, Hinterkannte bündig, das ganze zu einem Halbkreis gecurvt, bekomm ich einen Halbkreis mit 3,25 Meter Innendurchmesser und 4,60 Meter Außendurchmesser. Stell ich diesen Halbkreis bündig vor die Bühne, steht er 2,3 Meter in den Raum. Jetzt 2 oder 3 Lagen aufeinander (1,4 bzw. 2,1 Meter Höhe) sind das 20 / 30 Bassboxen. Wenn ich soviel Material brauche, hab ich meistens auch den Platz vor der Bühne. ( z.B weil ich die 2x2 Meter Standfläche der Traversenlifte/ Groundsupports... absperren muß)
    Bei 15 Boxen nebeneinander ergibt sich ein Kreis von 4,87 Meter innen und 6,23 außen bzw. eine Tiefe von 3,12 Metern. Ich denke daß da schon wirklich sehr viele Bässe stehen müssen, bis das Bautechnisch nicht mehr geht oder geduldet wird. Weiter hat die Parxis gezeigt, daß nicht zwingend ein kompletter Halbkreis notwendig ist.

    Für mich bleibt also diese Variante sehr lange die 1. Wahl, zumal

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ...Fehlerhaft wird es immer dann, wenn mehrere Subs direkt Gehäuse an Gehäuse stehen. Dann gibt es real nämlich nach hinten weniger Pegel, was sich in der Simulation überhaupt nicht zeigt..


    und auch Thomas Mundorf im Thread über das "TM Array" erwähnt, daß das Beam Steering nicht so unproblematisch (Sidelobes) ist. Von der aufwändigeren Signalverteilung und Messerei ganz abgesehen.
    Viele Grüße

    David Kammerer

  • Rain Age
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    • 11. Februar 2009 um 17:35
    • #19

    Naja, single 18" sind ja nicht normal...
    Außerdem brauchen die Secus auch noch Platz... und Schwupps haben wir den Graben schon etwa 4,5m tief... dann mal auf ne normale 20m Bühne gerechnet 2,3 x 20=46 Das nun mal 2 ergibt 92 Tickets die weniger verkauft werden dürfen. Nun rechnen wir mal billige 30 Euro Eintritt, ergibt mal eben 2760 Euro, mann kann man da viele Controller mieten...

    Nur so mal als Denkanstoss, liebe Grüsse, Martin

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  • tufkaklto
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    • 11. Februar 2009 um 18:06
    • #20

    Endlich wer, der meine Sprache spricht :D:D

    dazu kommt, das ich mit der Variante mit Delay leichter auf geänderte Begebenheiten reagieren kann.

    Dazu muß man allerdings einigermaßen wissen, wie sowas reagiert.

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