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Gesucht: Analoger Parametric-EQ

  • 4Art
  • 11. Februar 2009 um 14:19
  • 4Art
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    • 11. Februar 2009 um 14:19
    • #1

    Wer kann helfen :shock:

    In der Tat gibt es offensichtlich auf dem Markt keine normal bezahlbaren Parametrik-EQ's mit 4 oder 5 vollparametrischen Bändern mehr! Ich will kein Voiceprocessing, Comp, Enhancer oder sonstigen Monitor-Verbesserungs-Krempel, sondern ganz einfach einem EQ mit 15 Drehpotis (5 x Freq/Gain/Bandbreite).

    Wer kann helfen? Ich denke - und ach ja: Es eilt ziemlich...

  • oops
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    • 11. Februar 2009 um 14:30
    • #2

    mir leistet ein rane peq 55 gute dienste...

    was die büx kostet weiss ich nicht, weils ein sponsoring ist...

  • 4Art
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    • 11. Februar 2009 um 14:52
    • #3

    Deutlich über 1000 Euro und es ist definitiv nur für ein Kanal nötig! (vgl. meinen Threat wegen dem koppelnden Schwanenhals...).

    Danke trotzdem für den Tipp! Dadurch ist mir nämlich der Rane PEQ15 über den Weg gelaufen, der tatsächlich DAS kann, was er können muss. Parallel dazu teste ich noch so ein Voodoo-Teil von Sabine (Phantom 1), welches zwischen Schwanenhals und Mic gestöpselt wird und dann offensichtlich bis hin zum Infrarot-Gate alles kann...

  • guma
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    • 11. Februar 2009 um 16:54
    • #4

    Warum nimmst Du keinen Varicurve ? Das ist ein gut klingender analoger 2x6-Band EQ mit digitaler Steuerung. Der hat zwar weniger Knöpfe dafür aber eine sehr viel übersichtlichere Darstellung. Wird z.Zt. mit 600-800€ gehandelt.

  • Marcel
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    • 11. Februar 2009 um 17:08
    • #5

    Wenns auch ein Auslaufmodell sein darf: Rane PE 17 http://www.rane.com/pe17.html (grad neu für 600,- gesichtet).
    Edler und teurer der PEQ-55.

    Ansonsten fällt mir in der günstigen Liga noch Alto Q ein.

    guma: Ich schätze mal, weil es eilt.

  • tufkaklto
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    • 11. Februar 2009 um 18:52
    • #6

    Schau nach einem gebrauchte TC
    Glaub die heißen 2240

    Ich wüßt da sogar einen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • oton
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    • 12. Februar 2009 um 10:31
    • #7

    +1 für den TC

    Habe selber einen als Master-EQ, klingt hervorragend, hat zusätzlich zwei gute Micpreamps und ist für das was er kann oft geradezu unfassbar billig auf Ebay zu bekommen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • 4Art
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    • 12. Februar 2009 um 11:19
    • #8

    Danke für die netten Vorschläge! Wie gesagt: Rane PE-15 wird getestet.

    Allerdings habe ich eine total blöde Frage :D : Der Parametrik-EQ wird ja dafür eingesetzt, ein Rednerpult-Mic, dass herumzickt (komische Feedback-Probleme) zu entzerren. Allerdings verfügt die Matrix, über welche das Mic gemanaged wird, NICHT über Inserts. Meiner Meinung nach sollte die Entzerrung HINTER dem Preamp stattfinden - was nun aber nicht möglich ist. Haben die geneigten alten Hasen der Vordigital-Aera vielleicht einen netten Tipp, wie ich den EQ auch ohne Inserts nach dem Preamp einschleifen könnte oder ist das gar nicht wirklich nötig :shock: :shock: :shock: (manchmal klemmts einfach im Hirn...).

  • christopher hafer
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    • 12. Februar 2009 um 13:32
    • #9
    Zitat von "oton"

    +1 für den TC

    Habe selber einen als Master-EQ, klingt hervorragend, hat zusätzlich zwei gute Micpreamps und ist für das was er kann oft geradezu unfassbar billig auf Ebay zu bekommen.

    Der TC heißt als Mono-Gerät 1140 und als Stereo 2240 und hat KEINEN Mic-Preamp, allerdings einen "Instrument-Preamp" auf Klinke.
    Er ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei, da recht unflexibel: Keine LPF/HPF, keine Shelving-Filter, nur 4 Bänder.
    Ein Behringer Ultra-Q oder Studio-Parametric kann deutlich mehr und "klingt" auch nicht schlechter - ich habe alle diese Geräte 1:1 im Studio verglichen...

    Ich würde mich aber bei RANE oder Symetrix umsehen, der Varicurve ist auch keine schlechte Idee, wenn man das UI mag, schnell ist es nicht.


    Zitat

    Allerdings habe ich eine total blöde Frage :D : Der Parametrik-EQ wird ja dafür eingesetzt, ein Rednerpult-Mic, dass herumzickt (komische Feedback-Probleme) zu entzerren. Allerdings verfügt die Matrix, über welche das Mic gemanaged wird, NICHT über Inserts. Meiner Meinung nach sollte die Entzerrung HINTER dem Preamp stattfinden - was nun aber nicht möglich ist. Haben die geneigten alten Hasen der Vordigital-Aera vielleicht einen netten Tipp, wie ich den EQ auch ohne Inserts nach dem Preamp einschleifen könnte oder ist das gar nicht wirklich nötig :shock: :shock: :shock: (manchmal klemmts einfach im Hirn...).

    Ja, offensichtlich.... :D
    Natürlich kannst Du den EQ NICHT vorm MVV einsetzen!
    Da ich Deine "Matrix" nicht kenne bleibt zunächst nur die Option "MVV+EQ".
    Da kann ich Dir wärmstens den Symetrix 528 "Voice Processor" empfehlen, der hat neben einem guten Deesser+VCA-Kompressor eine 3-Band-Vollparametrik on board.
    Gebraucht gibt es die Kiste für ca. 200 EUR, ein absoluter "No brainer".

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • oton
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    • 12. Februar 2009 um 13:45
    • #10
    Zitat von "christopher hafer"


    Der TC heißt als Mono-Gerät 1140 und als Stereo 2240 und hat KEINEN Mic-Preamp, allerdings einen "Instrument-Preamp" auf Klinke.

    stimmt, meiner allerdings auf XLR ... und damit sehr gut als Preamp zu gebrauchen.


    Zitat von "christopher hafer"

    Er ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei, da recht unflexibel: Keine LPF/HPF, keine Shelving-Filter, nur 4 Bänder.
    Ein Behringer Ultra-Q oder Studio-Parametric kann deutlich mehr und "klingt" auch nicht schlechter - ich habe alle diese Geräte 1:1 im Studio verglichen...

    Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, ich habe den TC sehr oft als Ersatz auf einer Baustelle dabei, wo es nur Behringer EQ´s gibt. Gerade im Bassbereich machen die Behringer Teile was sie wollen, nur nicht das was ich will. Ausserdem rauscht der TC um einiges weniger.

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  • christopher hafer
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    • 12. Februar 2009 um 14:02
    • #11

    Da könnte natürlich das übliche QC-Problem gerade bei den neueren Behringern (hier: "Ultra-Q PRO") eine Rolle spielen.
    Ich habe hier noch ein steinaltes Pärchen schwarzer "Studio-Parametrics" (für unter 100 EUR) installiert und die machen 100% was ich will und rauschen nicht die Bohne... :D
    Übrigens fand ich gerade den 1140 nicht besonders rauscharm, da hat sich bei den OP-Verstärkern seit den 80ern doch einiges getan...

    Zitat

    stimmt, meiner allerdings auf XLR ... und damit sehr gut als Preamp zu gebrauchen.

    Dann ist der Umgebaut? Und "sehr gut" gebrauchen definitiv nicht, denn der XLR Input macht max. 20 dB Gain und hat natürlich keine 48V:

    INPUT, XLR:
    Balanced (pin 2: +, pin 3: -)
    Input impedance
    20 Kohm bal or unbal.
    Nominal gain
    0 or -6 dB
    Total available gain 20 dB.
    CMRR 50 to 100 Hz 60 dB min., 80 dB typ.
    1000 Hz
    40 dB min., 60 dB typ.

    Unbalanced
    impedance
    1Mohm // 68pF
    Nominal gain
    15 dB
    Max input level
    +6 dBm.
    Rec.nom. input level -45 to -5 dBm

    Das ist KEIN Mikrofon-Preamp!

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • 4Art
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    • 12. Februar 2009 um 14:21
    • #12

    Lieber Christopher

    Ich habe mir jetzt auf deinen Rat hin zum Testen den 528er kommen lassen. Wehe Dir, wenn ich am Montag-Abend immer noch Rückkopplungsprobleme mit diesem verd.... Schwanenhals habe :D . Dann kannst Du höchstpersönlich in die Schweiz kommen und das Problem lösen :lol: :lol:

    Uebrigens: Infolge Ratlosigkeit werde ich sogar einen Test mit diesem Ding hier durchführen:

    http://www.trius-audio.de/artikel.php?nr=14.00.30

    Mal sehen, ob dieses Voodoo-Gerät nützt.

  • andy006
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    • 12. Februar 2009 um 14:36
    • #13
    Zitat von "4Art"


    Uebrigens: Infolge Ratlosigkeit werde ich sogar einen Test mit diesem Ding hier durchführen:

    http://www.trius-audio.de/artikel.php?nr=14.00.30

    Mal sehen, ob dieses Voodoo-Gerät nützt.

    Ich bin über das Teil auch schon fast gestolpert und hätte es beinah bestellt. Aber so richtig an die Wirkung geglaubt hatte ich nicht. Deshalb würde mich freuen wenn Du den Test machst :wink:
    (allerdings sind Sabines Produkte oft sehr gut - vielleicht funktioniert's)
    Grüße vom Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • christopher hafer
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    • 12. Februar 2009 um 16:27
    • #14
    Zitat

    Dann kannst Du höchstpersönlich in die Schweiz kommen und das Problem lösen :lol: :lol:

    Gerne: Du bezahlst die Reisekosten, der Rest geht "aufs Haus". :D

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Christian Engel
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    • 13. Februar 2009 um 14:47
    • #15

    Mir geisterten sowohl der TC, als auch der Varicurve, den ich gerade in den Händen hatte, durch den Kopf...

    Wenn du einen alten Behringer PEQ 305 bekommst, dann wäre das ein weiterer Tip meinerseits. Da steht noch "Made in West-Gemany" drauf :D Die Teile sind makellos aufgebaut und haben - bis auf den Namen - nicht mehr viel mit heutigen Behringer Geräten gemein. Jedenfalls empfinde ich das Soundverhalten des Gerätes als sehr gut...

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • christopher hafer
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    • 13. Februar 2009 um 15:24
    • #16

    Der PEQ305 ist der baugleiche silberne Nachfolger des schwarzen "Studio-Parametric"; der Nachfolger des PEQ305 heißt "Ultra-Q" (ohne "PRO") und ist m.E. ebenso hochwertig.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Christian Engel
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    • 13. Februar 2009 um 15:45
    • #17

    Solange wir nicht von den "SMD Bombern" der heutigen Pro-Generation von Behringer-Geräten sprechen gibt es dagegen nichts zu sagen. Ich perönlich kenne nur das Innenleben des "uralten" PEQ. Diskreter und sehr ordentlicher Aufbau, hochwertige Potis und den restlichen Bauteilen unterstelle ich ebenso hohe Qualität... Das ist ein brauchbares Gerät.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • TomyN
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    • 13. Februar 2009 um 19:47
    • #18

    Das war auch eine meiner ersten 'größeren' Investitionen. 2* Behringer Parametric EQ (zu je ca. 600DM), und die hab ich nie bereut. Heute arbeite ich gerne mit dem DEQ 2496 den find ich klasse und bezahlbar, wobei ich natürlich zu dem Meyer CP-10 (oder wieder hieß) nie nein sagen würde..

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • 4Art
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    • 18. Februar 2009 um 17:05
    • #19

    So. Am Montag-Abend habe ich mich nun ausführlich dem Problem-Schwanenhals gewittmet. In der Tat ist es so, dass der Raum ganz extrem Resonanzen AUF DER BUEHNE im Bereich 160 - 300Hz aufweist. Dazu schaukeln sich dann nicht die typischen Hupfrequenzen bei 600 Hz mit auf.

    Zuerst habe ich dieses Sabine Phantom Mic-Dingens getestet. Kann man den Hasen geben - wenn Probleme mit Raumresonanzen bestehen, dann kommt man mit den Notch-Filtern einfach nicht weiter.

    Danach habe ich wie gesagt den Symetrix 528E eingesetzt. Bei 160Hz, 300 Hz und 630 Hz ganz extrem breitbandig korrigiert und den ganzen "Bauch" des Sound's weggefiltert. Danach "ge deessed" bei 3Khz und den Kompressor ganz fein eingeregelt. Und siehe da: Auf einmal war Headroom da - immer noch nicht für R&R-Pegel aber immerhin so, dass auch leicht Taube bis in die hintersten Reihen noch was hören. Klar: Lowmids sind keine mehr da - aber das ist letztlich auch nicht so tragisch.

    christopher hafer: Danke für den Tipp - die Reise in die Schweiz erübrigt sich somit :P

    @all: By the way habe ich vom CH-Symetrix-Vertrieb von den Deuce 722 erhalten.

    http://www.symetrixaudio.com/index.php?Show=14&Show1=467

    Das Dingen scheint wirklich der absolute Ueberflieger zu sein! Aus Zeitgründen konnte ich diesen in der Installation nicht testen - werde das aber noch nachholen. Die Software sieht schonmal extrem genial aus!

  • tobias kammerer
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    • 19. Februar 2009 um 08:30
    • #20

    Hurrraaaaaa

    es werden Behringer Geräte empfohlen, immer wenn ich das sage, werde ich eigentlich sofort geköpft (wachsen bei mir aber nach).
    Auch meine Meinung: Alle alten Behringer Geräte sind eigentlich gut. Die bekanntesten sind:
    - Kompressor
    - Gate
    - 5-band EQ
    - Exciter
    ABER:
    ich glaube in eine neue Installation würde ich so eine alte Gurke nícht reinempfehlen, da hätte ich Garantiebedenken. Bei meinem alten Behringerkrempel hängt schon gerne mal das Bypassrelais... Das ist mir perönlich wurscht, wenn mal ein Kompressor nicht geht, aber wenn mal das Rednermikro nicht geht???? :x

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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