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Erfahrungsbericht digitale Amps

  • soundworks
  • 14. Februar 2009 um 16:15
  • fritz zwicky
    Beiträge
    40
    • 19. Februar 2009 um 12:22
    • #41

    [quote="soundworks"]Hallo,

    Mich würde einmal einige Meinungen und Erfahrungen zu den digitalen Amps der gehobenen Klasse interessieren. Crest Audio 9200, LAB FP+9000, MC2 ME45, Crown I-Tech, Ram Audio.

    Habe die 9200 seit 3 Jahren, betreibe bis 8 WSX damit wobei ich sagen muß, bei Live-Sachen funkioniert das noch an 2x2 Ohm, bei Disco ist auch die 9200 überfordert (ACL), bin auf die K20 umgestiegen, die wird in einer Nacht gerade mal handwarm, nichts desto trotz ist die 9200 genauso wie die 8200 eine robuste endstufe

    ciao

    gottfried

  • linearray
    Gast
    • 19. Februar 2009 um 13:50
    • #42
    Zitat von "Jens Droessler"

    Deine Aussage war aber, dass Geräte dieser Leistungsklasse PFC haben MÜSSEN... Warum sollte das nur auf "digitale" Amps zutreffen?

    Für nichtlineare Verbraucher (Schaltnetzteile) ab einem gewissen Netzanschlusswert wurde der PFC ab dem 1.1.2001 an in der EU zur Pflicht.
    http://www.heise.de/ct/99/21/252/
    Ohne PFC gibt es keine gültige CE Zulassung mehr.

    Habe soeben noch weitere Infos gefunden, für welche Geräte einen PFC vorgeschrieben haben:

    Klassen und Ausnahmen
    Die Geräte, für die die EN 61000-3-2 gilt, werden in (derzeit) vier Klassen aufgeteilt, die jeweils verschiedene
    Grenzwerte für die Oberschwingungen definieren:
    -Klasse A: 3-Phasen-Geräte mit symmetrischer Belastung, Haushaltgeräte, ausgenommen Geräte,
    die in die Klasse D fallen, Elektrowerkzeuge, ausgenommen tragbare Elektrowerkzeuge,
    Beleuchtungsregler (Dimmer) für Glühlampen, Audio-Einrichtungen, Geräte, die nicht in eine der
    drei anderen Klassen fallen.
    Für nachfolgende Arten von Geräten gelten keine Grenzwerte:
    -Geräte mit einer Eingangswirkleistung von 75 W oder weniger, die keine Beleuchtungseinrichtungen
    sind.
    -Professionell genutzte Geräte mit einer Gesamtwirkleistung, die grösser als 1 kW sind.

    Daher fallen die meisten grossen Endstufen aus der PFC Pflicht heraus da über 1kW Gesammtwirkleistung, habe ich so nicht gewusst sorry.... :oops: :oops:

    Fact ist jedoch, die meisten neuen Schaltnetzteilendstufen haben einen PFC drinn, vermutlich auch um Vorschriften in anderen Ländern zu entsprechen und generell für die Zukunft gerüstet zu sein.

    Gruss, Andi

  • mathias81
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    • 20. Februar 2009 um 15:09
    • #43

    Eigentlich hatte ich vor die H5000 mit RCM 26 gegen die Crown iTech 5000 HD und eine MC2 E 90 antreten zu lassen. Auf die H5000 mit RCM 26 bin ich unter anderem wegen der FIR Filter so scharf. Aber beim Test möchte ich zunächst mal nur die Endstufe testen, also alles was Controllerfunktionen betrifft aussen vor lassen. Die iTech HD wollte ich mit einbeziehen da sie auch über FIR Filter verfügt, allerdings habe ich mir die Crown wieder aus dem Kopf geschlagen nachdem ich mir die Sache in HiQNet mal angeschaut hatte und festellen musste dass die Latenzen bei Verwendung der FIR Filter bei Crown ziemlich hoch sind. Je nach Frequenz natürlich. Bei der H5000 liegt die Gesamtlatenz egal was an Filtern verbraten wird bei maximal 4,5ms. Bei Crown liegt sie je nach dem beim 3-4 fachen Wert was meiner Meinung nach spätestens bei Monitoranwendungen nicht akzeptabel ist. Vorzeitiges Fazit: Es bleibt bei meiner Meinung dass die die H5000/TG7 im moment was netzwerkfähige Controller Amps betrifft das interessanteste Produkt am Mark ist.
    Jetzt wirds halt ein reiner Test der Endstufenblöcke H5000 vs. E45 da es von MC2 ja noch nix mit Controllerfunktion gibt. Dafür sind die MC2 halt auch wesentlich billiger zu haben.

  • Jens Droessler
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    • 20. Februar 2009 um 16:46
    • #44

    Es kommt immer darauf an, was die FIR-Filter tun sollen. Phasenkompensation... dann werden die Latenzen eben so hoch, wie das maximale Groupdelay, und wenn das im Bass erfolgen soll, dann kommt man schnell in Bereiche um 20ms und mehr... Wenn das bei Crown bzw. BSS schon bei normalen Hochpass-/Tiefpassfiltern so ist, liegt der Verdacht nahe, dass man normale IIR-Filter verwendet und diese nur per FIR linearphasig macht (also nur kompensiert). Das ist natürlich ein denkbar schlechtes Vorgehen.

  • Wolfgang
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    • 20. Februar 2009 um 19:32
    • #45

    n

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (2. Juli 2009 um 23:38)

  • soundworks
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    • 24. Februar 2009 um 05:01
    • #46

    hallo,

    hat sich bei euren vergleichtests schon was getan)

    gruß
    thorsten

    Licht & Tontechnik aus Baden Baden.
    http://www.soundworks-pa-shop.de
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  • mathias81
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    • 24. Februar 2009 um 22:32
    • #47

    Bei meinem nicht. Ich warte grade noch auf die MC2 Endstufe. Sobald die da ist wird getestet und dann werde ich hier was dazu schreiben.

  • soundworks
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    • 25. Februar 2009 um 00:02
    • #48

    klingt gut, bin schon mal gespannt wie es ausgeht.

    gruß

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  • mathias81
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    • 17. März 2009 um 19:15
    • #49

    Hi,
    also ich habe nun nur noch die MC2 E 45 und die Dynacord Power H 5000 ( beim Test ohne RCM 26 Modul) verglichen. Nachdem mittels Gain der Verstärkungsfaktor angeglichen war da die E 45 eine andere Eingangsempfindlichkeit hat konnte es dann losegehen.
    Ich habe aber nichts großartig gemessen ausser zu Beginn die Lautstärke und ansonsten habe ich mich auf mein Gehör verlassen. Also alles rein subjektiv.

    1. Vergleich: 2xSub-1xTop jeweils an einem Kanal mit externem Controler um gleiche Bedingungen zu schaffen. Alles in allem hat sowohl was Druck und Klarheit betrifft hier sowohl im Bass als auch im Hoch und Mitteltonbereich die Power H wesentlich mehr überzweugt als die E 45.

    2. Vergleich: 4xSub-2xTop jeweils an einem Kanal um den 2 Ohm Betrieb zu testen. Hier war der Soundunterschied noch deutlicher zu hören. Was den Bass betrifft ging der E45 hier denke ich hörbar die Puste aus und es zeigten sich im Vergleich zur H5000 deutlich lastabhängige Klangunterschiede. Vermutlich ist das darauf zurückzuführen dass die E45 im Class D Design gefertigt ist und Power H eben nicht. Eigentlich ist es wie hier im Tread schon erwähnt auch keine Digitalendstufe.

    3. Vergleich: Ganz klassisch Fulrangebetrieb an 1-4 Wedges
    Hier waren zwar keine so gravierenden Unterschiede mehr zu hören wie im niederohmigen 2 weg Betrieb aber rein subjektiv hat mich die H5000 auch hier klanglich mehr überzeugen können unter anderem da auch hier die E45 auch wieder hörbare Unterschiede in Abhängikeit zur angeschlossenen Last gezeigt hat.

    Fazit: Es bleibt bei meiner schon vor einiger Zeit, nachdem ich mich mit verschiedensten Amps auseindergesetzt hatte, ausgesprochenen Meinung --> H5000 (TG7 als OEM Produkt von EV) ist die interessanteste Endstfufe am Markt. Auch wenn Dynacord im Volksmund nicht als amtlich gilt.
    Mit dem RCM 26 Modul werden dann sowohl FIR als auch normale Filter und umfangreiche Controlerfunktionen verfügbar. Was die FIR Filter betrifft erschließen sich dazu noch umfangreiche Möglichkeiten der Frequnz- und Phasenlinearisierung, im Moment wie bei Crown auch leider nur im vollem Umfang nutzbar bei Lautsprechern die mehr oder weniger aus dem eigenen Konzern stammen. Die Anbindung an IRIS Net via Can Bus der mit jedem halbwegs vernünftigen in Einzelmasse ausgefüfhrten Multicore bis zu 80 m übetragen werden kann. Umfangreiche Lautsprecherschutzfunktionen sowie die Möglichkeit die angeschlossenen Lautsprecher vor Ort durchzusweepen uvm.

    Allerdings: Und jetzt kommts... Eine MC2 E 45 kostet halt selbst wenn man noch einen halben XTA 4 in 4 Controler draufrechnet selbst mit günstigen Einkaufsbedingungen bei beiden Zulierferern nur knapp die Hälfte wie eine Dynacord Power H 5000.

  • Kracky
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    12.055
    • 17. März 2009 um 23:26
    • #50

    Da möchte ich dann Voltaire zitieren."Das Bessere ist der Feind des Guten!"

    Mit Sicherheit werden wir irgendwo immer eine bessere Endstufen finden aber die Erfahrung und der Markt der professionellen Lautsprecheranbieter tendieren wirklich stark in Richtung MC² und ich finde einfach das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Wr selbst haben hier E45, E25 und E15 in Gebrauch sowie schwere KME und auch noch PLX, die PLX z.B. mit MC² zu vergleichen ist Äpfel und Birnen. Der Vergleich zu RAM Audio S6004 war soweit ok, die E45 bzw. 2x E15 hatten für mich aber trotzden die Nase vorne.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • soundworks
    Beiträge
    105
    • 17. März 2009 um 23:30
    • #51

    danke für deinen erfahrungswert, da scheint dynacord ja was echt ordentliches am start zu haben. hat einer eigentlich mal ein bild vom innenaufbau der dynacord ?

    Licht & Tontechnik aus Baden Baden.
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  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. März 2009 um 00:59
    • #52

    Danke auch meinerseits.

    Preislich gesehen sollten man H5000 + RCM 26 Modul mit Asid Amps vergleichen.
    Bei MC² stimmt Preis/Leistung. Ich kenn nix besseres unter Leichtgewichten um diesen Preis.

    Hat schon jemand E90 getestet?

  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 18. März 2009 um 01:33
    • #53

    wie steht die Studio R X8 bzw X12 im vergleich zu MC² E45 / E90 und Powersoft Digam K6 bzw K8 usw.

    Ich selbst arbeite manchmal mit einer LAB FP10000Q, die ich mir dazu miete.. läuft wirklich gut und hat im vergleich zu ner Kind XT4000 wesentlich mehr druck!

    gruß

    Jan S.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. März 2009 um 01:39
    • #54

    MC² E45 verliert im Bass gegen Kind XT4000, aber auch nur minimal. Leichtgewichter gefällt mir trozdem ganz gut.

  • mathias81
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    10
    • 18. März 2009 um 20:09
    • #55

    Ich wollte die MC2 Endstufe keineswegs schlechtreden. Für das Geld ist das eine sehr gute Endstufe was ich ansich mit dem Preisvergleich ausdrücken wollte.

    Jonny
    ASID = Hoellstern?

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. März 2009 um 21:12
    • #56

    Yes!

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 10. April 2009 um 21:23
    • #57

    Hallo,
    da mir die Suchfunktion nicht weiterhelfen konnte - frage ich mal hier nach :)

    Haben die kleineren Powersoft digam - aus der D-serie controller on board? man koennte sich denken schon, wenn die digital sind... die haben aber nich mal ein display... - egal - Ihr werden es schon wohl gut wissen - ob man fuer 2 Stueck davon auch ein controller braucht oder ob man in den Stufen - wie z.B. bei crowx xti - crossovers usw. einstellen kann... ?
    danke -mfg ;)

  • wora
    Profi
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    11
    • 10. April 2009 um 23:33
    • #58
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    ...
    Haben die kleineren Powersoft digam - aus der D-serie controller on board? man koennte sich denken schon, wenn die digital sind...


    siehste, genau wegen solchen missverständnissen finde ich die bezeichnung "digitalamp" höchst zweifelhaft.

    das einzige, was an einem PWM-amp zwingend digital ist, ist der computer, auf dem er entworfen wurde!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Discodeisli
    Beiträge
    481
    • 11. April 2009 um 18:55
    • #59

    Obwohl ich der Meinung bin, dass subjektive vergleiche oft hinken. Aber der Mensch verlässt sich nun mal auf seine Sinne.
    Für unterschiedlich klingende Amps kann es ja mehrere Ursachen für geben.
    z.B. Dämpfungs- Faktor der Endstufe oder wie ( sauber wird ein Signal übertragen ) usw.

    Und of hört man auch Flöhe husten.

    Ich muss auch zugeben das wir einige Amps im A/B vergleich hatten ( QSC PL4.0 / Ram / E45 )

    Wir haben uns für die E45 entschieden und sind vollsten zufrieden mit diesen Amps.
    Ich denke mal dass es in einem bestimmten Preis Segment keine wirklich schlechten Amps gibt.

    In diesem Sinn

    Frohe Ostern meine Herren

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 23. April 2009 um 21:14
    • #60

    Hallo,

    kann jemand bitte schreiben, was der der Unterschied zwischen Powersoft D und LD ist?

    danke - mfg ;)

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