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Wir gut ist euer Unternehmen aufgestellt ? Frage 4

  • marcoboy
  • 1. März 2009 um 09:18
  • marcoboy
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    • 1. März 2009 um 09:18
    • #1

    Welchen Anteil am Gesammtumsatz hat euer Umsatzstärkster Kunde 88

    1. 1 bis 10% (11) 13%
    2. 11 bis 20% (26) 30%
    3. 21 bis 30% (30) 34%
    4. 31 Bis 40% (6) 7%
    5. 41 bis 50% (9) 10%
    6. mehr als 50 % (6) 7%

    In Bezug auf diesen Thread viewtopic.php?f=30&t=73109&start=150 möchte ich mal eine kleine Umfrage starten. Die Umfrage ist Anonym und ich Bitte ehrlich zu Antworten. Ich möchte mal herraus finden wie gut gut es der Branche geht und wie gut sind diese Firmen aufgestellt. Ich bitte auch die anderen Frage in diesen Thread zu beantworten.

    Ich bitte nur Geschäftsführer oder Firmeninhaber zu Antworten. Bitte keine Angestellten. Danke


    Diese Frage soll klären wie Abhängig hier von einen Kunden seit.

  • mringhoff
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    • 1. März 2009 um 11:17
    • #2

    Das hier ist eine sehr gute Frage. Die Unabhängigkeit von Kunden kann man gar nicht ernst genug nehmen...

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  • marcoboy
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    • 1. März 2009 um 11:26
    • #3

    deswegen stell ich sie ja :D

  • treibsand
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    • 2. März 2009 um 09:29
    • #4

    Wobei ich bei der Beantwortung einfach mal das letzte Geschäftsjahr herangezogen habe.
    Gerade als Kleinstunternehmer gibt es doch relativ starke Schwankungen - mal ist eine längere Tournee dabei, mal eine grössere Installation mal viele neue kleine Fische und manchmal auch nur Subunternehmungen...

    Insgesamt versuche ich allerdings nicht abhängig von ein, zwei Grosskunden zu werden, sondern lieber zu streuen. Aber ich sträube mich auch nicht, mal den einen oder anderen job mehr zu machen, wenn man dadurch mehr verdienen kann :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • test
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    • 2. März 2009 um 17:56
    • #5

    sind wir doch mal alle ehrlich: keiner würde einen auftrag ablehnen, egal wie groß. verdienen wollen ja alle :)
    die wenigsten sind sich bewußt, was es bedeutet, wenn der hauptkunde plötzlich abspringt. außerdem bleibt auch kein kunde ewig. man rechnet in der der ihk mit durchschnittlich 10 jahren verweildauer

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Beffel
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    • 2. März 2009 um 20:41
    • #6
    Zitat von "test"

    sind wir doch mal alle ehrlich: keiner würde einen auftrag ablehnen, egal wie groß. verdienen wollen ja alle :)
    die wenigsten sind sich bewußt, was es bedeutet, wenn der hauptkunde plötzlich abspringt. außerdem bleibt auch kein kunde ewig. man rechnet in der der ihk mit durchschnittlich 10 jahren verweildauer


    Da muss ich leider widersprechen! :?

    Ich habe in der Vergangenheit und werde auch in Zukunft, Aufträge ablehnen, die ich nicht aus eigenem Kapital schultern kann!
    Was nutzt mir ein kurzfristiger Gewinn und viel Auftragsvolumen, wenn ich dafür in Zukunft nichts mehr zu Beißen habe?
    Dafür habe ich mich lieber auf viele kleine lokale VAs spezialisiert, die andere garnicht machen wollen, weil da entweder zu wenig zu holen ist und/oder nicht mächtig viel Technik steht! Ich mache aber lieber 3 oder 4 100 PAX VAs in der Woche als eine Tausender im Monat. Dafür muss es nicht immer das Neueste oder Größte sein, was aufgefahren werden muss. Aber Masse ist ja kein Zeichen von Qualität. Und die versuche ich immer meinen Kunden zu liefern. Die danken es mir mit Treue (einige schon seit über 20 Jahren!).
    Leider ist es aber in unserer Branche schlecht angesehen, wenn man nicht das Beste oder Neuste hat. Dabei ist mir z.B. ein ausgefuchster Hase, der aus einem alten Mitec manchmal ware Wunder rausholt lieber, als ein möchtegern Profi an einem ILive, der von nix ne Ahnung hat, aber davon sehr viel. (Ist mir erst am letzten Faschingswochenende mit einer Band passiert. Tolles LA, ILive und trotzdem ein katastrophaler Sound und dann auch noch hochnäsig auf unser kleines 01V gestarrt und gelästert. Hinterher aber angekrochen, weil er keine Einspielungen über den PC hingebracht hat und es bei uns so toll klingt)
    Ich wachse lieber langsam und gesund, als schnell hoch zu schießen!

    Beffl, so a Glaber! Dess glabst da jao salber nedd,
    obbar es bassd schoh!

  • treibsand
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    • 3. März 2009 um 07:08
    • #7

    Das ist sicherlich die richtige Einstellung - aber als quasi Einmannunternehmen kann, darf und muss man auch mal die Hilfe eines grösseren Kollegen in Anspruch nehmen.
    Ein solides "Dry-Hire" und/oder vom Subunternehmer mal schnell zum Generalunternehmer mutieren kann deinen Umsatz schon ganz schön verändern, obwohl du immer noch nix im Lager stehen hast... Bei einer soliden Margenkalkulation und Vermittlungsgebühr wird dann sicherlich dein Gewinn nicht explosionsartig ansteigen - aber es kann ein einträgliches Geschäft sein und einen interessanten Umsatz generieren.

    Und bevor man ohne Job zuhause sitzt oder einen guten Kunden wegschickt (der vielleicht nicht mehr wiederkommt...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Beffel
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    • 3. März 2009 um 08:29
    • #8

    Nun, da muss ich mich wohl etwas korrigieren. Ich hole natürlich eine Kollegen mit in Boot, wenn es darum geht etwas hin zu stellen, was ich selbst nicht habe. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Es ging um Aufträge, für die ich z.B. das Konto überziehen müsste, um Sie überhaupt ausführen können. Dazu gehört für mich aber auch ein Sub. Der will ja auch sein Geld für seine Leistungen haben. Wenn ich Gefahr laufe, hier etwas mit FK zwischenfinanzieren zu müssen, dann lasse ich die Finger davon! Entweder kann ich die Zuleihe und/oder den Service aus eigenem Kapital decken, oder der Auftrag geht bei mir nicht.
    Das geht auch mit meinen Kunden klar! Ich hatte ja schon in dem Ausgangsthread darauf hingewiesen, dass ich sehr viel mit Vorkasse arbeite. Den seriösen Kunden ist das sogar lieb, weil Sie dann selbst keinen Druck mehr haben, was am Ende an Belastung auf sie zu kommt. Natürlich bleiben mir dann auch bestimmte Kundenkreise und Aufträge verwehrt, aber ich bin mit dem glücklich was ich habe. :wink:

    Beffl, so a Glaber! Dess glabst da jao salber nedd,
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  • test
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    • 3. März 2009 um 11:42
    • #9

    das ist das wichtigste überhaupt: es ist wichtig seine grenzen zu kennen. wenn die überschritten werden, dann kann das nur in einer katastrophe enden. das tut es dann meist auch

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  • mringhoff
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    • 3. März 2009 um 14:52
    • #10

    und selbst wenn die einzelnen Jobs zufriedenstellend verlaufen, auch ein allgemeines Firmenwachstum wird zum Risiko, wenn es zu schnell voranschreitet, insbesondere, wenn das Wachstum mit Fremdkapital finanziert wurde. Das beste Beispiel ist ja unser Branchenprimus....

    Denn ein Ansteigen des Equipmentparks bedeutet ja nicht nur, daß man mit dem höheren Ertrag dessen Finanzierungskosten tragen muss, sondern auch die damit verbundenen Folgen, wie Lagerfläche, Verbrauchsware/Betriebsmittel, Reparaturen. Ab einer gewissen Größe benötigt man auch neue Organisationsstrukturen (Büro, Werkstatt, auf Job) und mehr Personal...

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  • test
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    • 3. März 2009 um 15:04
    • #11

    es wird halt alles teurer, nicht nur das mat bezahlen. auch die infrastrucktur kostet halt ne menge geld 8)

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  • thomas weber
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    • 4. März 2009 um 01:17
    • #12
    Zitat von "mringhoff"

    und selbst wenn die einzelnen Jobs zufriedenstellend verlaufen, auch ein allgemeines Firmenwachstum wird zum Risiko, wenn es zu schnell voranschreitet, insbesondere, wenn das Wachstum mit Fremdkapital finanziert wurde. Das beste Beispiel ist ja unser Branchenprimus....

    Denn ein Ansteigen des Equipmentparks bedeutet ja nicht nur, daß man mit dem höheren Ertrag dessen Finanzierungskosten tragen muss, sondern auch die damit verbundenen Folgen, wie Lagerfläche, Verbrauchsware/Betriebsmittel, Reparaturen. Ab einer gewissen Größe benötigt man auch neue Organisationsstrukturen (Büro, Werkstatt, auf Job) und mehr Personal...

    In der Tat... und eine neue Karosse zum Abheben muß dann auch schnell her. Man will ja schließlich standesgemäß bewertet werden... aber wehe es geht was schief, dann ist nix mehr mit Stottern und Schlichten - dann nimmst du deinen Hut ( und wählst vielleicht auch den Gang zum Insolvenzgericht, wie erst kürzlich passiert).

    ... Eitelkeit hat eben seinen Preis

    ------------------------------------------------------------------------

    Viele Grüße und großen Dank an all jene, die sich hier und realen Leben als wahre Helfer zeigen und trotz Erfolg auf'n Teppich geblieben sind. Hier zu sein ist eine Freude!

    Von nun an gibt's vom alten "Neuen" in dieser Runde auch was zu Lesen (habt keine Angst :wink: - soviel freie Zeit steht nun auch wieder nicht bereit...)

    Gute Nacht

    Tom

    aigenArt
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    ... it Sounds too good to be true, but it is true!

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