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Investitionsentscheidung: EW300 oder Beyerdynamik NE900?

  • Meyerlein
  • 1. März 2009 um 13:47
  • Meyerlein
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    248
    • 1. März 2009 um 13:47
    • #1

    Hallo Drahtlosfunker,

    es sollen 10 Funkstrecken angeschafft werden. Zur Entscheidung kommen Sennheiser EW300 oder Beyerdynamik NE 900. Funktionieren tun sicher beide und professionell nutzbar sind auch beide. Interessieren tun halt Erfahrungen bei der Nutzung und bei der Erfüllung von Ridern.

    Hat jemand die Beyerdynamic im Einsatz? Schön sind halt 4 Kanäle auf einer HE zu haben...

    Gruss

    Meyerlein

  • wora
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    11
    • 2. März 2009 um 13:23
    • #2

    wenn es vornehmlich um ridererfüllung geht, würde ich auf sennheiser setzen, vielleicht sogar besser noch auf shure...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Beffel
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    • 3. März 2009 um 10:02
    • #3

    Ich nutze keins von beiden, würde aber Sennheiser empfehlen, wenn es um Ridertauglichkeit gehen muss. Die NE900 sind da weniger bekannt. (eigentlich schade!)

    Beffl, so a Glaber! Dess glabst da jao salber nedd,
    obbar es bassd schoh!

  • Meyerlein
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    248
    • 4. März 2009 um 09:16
    • #4

    Dann mal anders gefragt: Hat irgendwer die Beyerdynamik schon mal selbst in der Hand gehabt?


    Gruss

    Meyerlein

  • wora
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    • 4. März 2009 um 11:35
    • #5

    ich habe die Beyer in zwei installationen verbaut (die hatte ich selbst nicht geplant, ich war nur der ausführende). die beschallung bestand bei der grossen anlage aus Bose 402. die mikrofone klangen hier sehr ordentlich, aber ich hatte keine vergleichsmöglichkeiten zu anderen mikrofonen. die 2. anlage war nicht so doll, da wurden DML-flächsnstrahler einfach über einer kühldecke montiert... schrecklich. aber dafür können die mikros wirklich nix...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Schrumpeln
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    • 4. März 2009 um 13:36
    • #6

    Ich habe ein Beyerdynamic Funkmic aus der Opus500er Serie. Die zusammen mit der 800 der Vorgänger der hier erwähnten 900er Serie ist. Es gibt zwei unterschiedliche Sendermodule einmal aus Platik einer aus Metall. Also ich würde den Metallsender empfehlen, da der Platiksender nicht sonderlich stabil wirkt. Die Kapseln sind super gerade die TGX60 ist eine hervorragende dynamische Kapsel auch die neue Kondensatorkapsel soll sehr gut gehen.
    Vorteilhaft ist der 4-Fachempfänger, da hier gleich der Antennensplitter gespart wird. das sind dann für 4 Systeme 1HE statt 3HE bei Sennheiser.
    Die Sennheiser sind natürlich weiter verbreitet und auchl bekannter, aber ich habe mit meinem Beyer noch keine Probleme gehabt.

  • skyrace
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    198
    • 4. März 2009 um 17:17
    • #7

    Hallo nach Eutingen,

    ich kann dir sehr die Sennheiser ew300er Serie empfehlen, habe selbst 4 Strecken im Bundle mit nem ASP2
    und bin schon seit einigen Jahren sehr zufriedener SennheiserNutzer. Bis zu 12 Strecken gleichzeitig hab ich mit
    Sennheiser Evolution selbst schon mehrfach eingesetzt und dies lief jedesmal auf Anhieb problemlos.

    Besonders schätze ich das graphikfähige Display ab der ew300G2 Serie mit ihren Statusanzeigen (Hintergrund rot/grün).
    Bei einer Investition würde ich aber ganz sicher noch nen Tick warten.... wer weis schon was sich alles in Sachen ew G2/Gx tut *g

    Einen Vergleich zum Beyer hab ich leider nicht, da ich das Beyer nicht kenne.

    Grüße aus Rottenburg
    Alex

  • Meyerlein
    Beiträge
    248
    • 4. März 2009 um 21:25
    • #8

    Hallo Alex,

    die Splitter sind der Punkt. Mein 4er-Päckle EW100 mit dem ASP-Splitter ist schon top. Aber wenn bei uns die 12 neuen EW300 kommen sollen, dann brauchen wir lt. Sennheiser drei Splitter und vier Antennen und das finde ich schon ein bissle Gebastel... Die Alternative ist halt der Splitter aus der 3000er-Serie, aber das kostet dann gleich ein vielfaches.

    Gruss und immer noch nicht viel weiter... :D

    Meyerlein

  • bertz
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    387
    • 5. März 2009 um 13:49
    • #9

    alternativ mal über die 550er Empfänger nachdenken. Die haben eingebaute Splitter und sind mit kurzen patchkabeln kaskadierbar. zwei Antennen an den ersten und "Feuer frei!".

    Ist natürlich ein bissl teurer, aber riderfest und stressfrei auf jeden Fall.

    Gruß,

    Bertram

    http://www.klanggeschaeft.de

  • skyrace
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    • 6. März 2009 um 12:06
    • #10

    Hi

    Die Problematik der Antennensplitter ist eigentlich immer dieselbe.
    Ob man jetzt geräteintern verstärkt und dann 2x8fach passiv splittet (ASA3000)
    oder extern zuerst verstärkt und dann 2x 2x4fach splittet (2xASP2) macht von
    Dämpfungsbelag nur geringen (kurze Kabel) Unterschied. Sinnvoll wird die mögliche externe Verstärkung
    der Empfangssignale erst bei Nutzung "aktiver", abgesetzter Antennen um direkt
    höhere Empfangspegel über die Antennenkabel zu senden um somit das SNR zu verbessern.

    Im Endeffekt würde ich mich (ich kenn jetzt deinen Anwendungsbereich nicht) für ein
    möglichst flexibles, skalierbares Funksystem entscheiden und ob ich hier nun 3x 1HE 4fach
    Empfänger habe und einen Antennensplitter um auf 2 Antennenpaare zu kommen oder 3x3HE
    mit Einzelempfängern bei 4 bzw. mit zusätzlichem Antennensplitter und Booster auf 2 Antennen
    (was ich jedoch nicht machen würde) ist im Endeffekt wohl eher Geschmacksache.

    Nicht unerwähnt sollten allerdings die Sendeleistungen der beiden Systeme bleiben.
    Hier liegt das Sennheisersystem mit 30mW gegenüber dem Beyer mit 20mW bzw. 10mW
    einfach nochmals deutlich darüber.

    Da du, wie du nachträglich geschrieben hast, schon ein Sennheiser System hast, würde ich
    auf jeden fall bei Sennheiser bleiben, weil somit 14 bzw. 16 Strecken aus einem "Stall" eine
    durchaus umfangreiche und einheitliche Grundlage bilden. Bei dieser Anzahl der Strecken sollte
    vll. auch mal ein Blick auf den NET1 geworfen werden... hört sich sehr interessant.

    Viele Grüße Alex

    (der rechnerisch nicht nachvollziehen kann wie Sennheiser auf eine Durchgangsdämpfung von 14dB
    bei reiner passiver 1:2 gefolgt von passiver 1:4 Splittung kommt)

  • wora
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    • 6. März 2009 um 13:14
    • #11

    egal ob man es rechnerisch nachvollziehen kann, die angabe stimmt jedenfalls ;)
    14dB verlust ist meiner meinung nach problematisch, auch wenn der sender etwas mehr leistet. ich würde deshalb auf jeden fall nur aktive splitter einsetzen, die das signal nicht dämpfen. eine dämpfung um 6dB entspricht einer halbierung der reichweite (man denke hierbei an den S/N wert...)
    eine möglichst hohe sendeleistung ist übrigens nicht immer unbedingt notwendig. ich benutzte seit längerem eine AT sendestrecke, die man auch zwischen 10mW und 30mW umschalten kann. ich habe in normalen veranstaltungssälen bisher noch nie die 30mW benötigt, obwohl ich den empfänger immer am FOH stehen habe. damit man sich zu dieser aussage auch eine relation vorstellen kann: die veranstaltungsgrössen liegen hier bei ca.300-800 zuschauern.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • knopfy
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    • 6. März 2009 um 13:30
    • #12

    Bzgl. Sendeleistung:
    es ist gerade beim beyerdynamic Opus900 nicht mehr Sendeleistung nötig als die 10/20 mW. Die Strecken sind genauso stabil. Und ein Batteriesatz (2x Mignon) hält ca. 20 h...

  • skyrace
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    • 6. März 2009 um 17:13
    • #13

    wora,

    dann bitte lass mich nicht in der Ungewissheit stehen
    und leite mir her, wie Sennheiser auf die 14dB kommt.

    Vielen Dank schonmal
    Alex

  • wora
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    • 6. März 2009 um 18:09
    • #14

    bitteschön, hier kommt die herleitung:
    Sennheiser ASP2 pdf
    glaubst du das dem hersteller nicht? also ich habe die erfahrung gemacht, das Sennheiser eher zu den verlässlichen datenlieferanten gehört.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niggles
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    • 10. März 2009 um 10:24
    • #15
    Zitat von "knopfy"

    Bzgl. Sendeleistung:
    es ist gerade beim beyerdynamic Opus900 nicht mehr Sendeleistung nötig als die 10/20 mW. Die Strecken sind genauso stabil.

    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Unter "normalen" Bedingungen in einer Festinstallation sind die HF-Eigenschaften der 800er/900er Serie von Beyer sicher völlig ausreichend; Wenn es im mobilen Betrieb etwas heftiger zugeht (Interferenzen, RF-Störungen, vielleicht auch mal ein gequetschtes Antennenkabel...) spielen die Sennheiser ew aber ganz klar den Vorteil ihrer höheren Sendeleistung aus.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • knopfy
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    • 12. März 2009 um 00:35
    • #16

    ok, die erfahrung spricht dann wieder für die Sennis.

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