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preiswertes Chor- und Allroundmikrofon

  • skyrace
  • 4. März 2009 um 17:08
  • skyrace
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    198
    • 4. März 2009 um 17:08
    • #1

    Hallo Forum,

    ich bin auf der Suche nach vier Kondensatormikrofonen für die
    Hauptanwendung Chormikrofonierung in Live-Beschallungssituationen.
    Die Mikrofone sollten auch flexibel für andere Zwecke eingestezt werden
    können. (z.B. Overhead, Akustikgitarre, etc)

    Da ich berufsbedingt nurnoch wenige Veranstaltungen im Jahr betreue
    sollte die Anschaffung preiswert ausfallen. Gerne unter 1000 Euro für das Set.

    Aufgefallen sind mir bisher besonders:
    - Rode NT5
    - Sennheiser e614

    Welche Erfahrungen habt ihr mit den genannten Mikrofonen gemacht oder
    hab ihr ein alternativen Vorschlag (bitte mit Begründung warum gerade diese).

    Vielen Dank und Viele Grüße
    Alex

  • hias.h
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    1.192
    • 4. März 2009 um 17:18
    • #2

    Habe mit den NT5 bisher nur gute Erfahrungen gemacht, nervig ist nur die spezielle Klemmengröße, aber dass betrifft alle kompakten Kleinmembrankondensatormikrofone.
    Chor, OH, Gitarre läuft alles damit ganz gut.

  • nojunk
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    5
    • 4. März 2009 um 18:36
    • #3

    hatten wir erst vor kurzem hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=73622

    ... und hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=72628

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • linearray
    Gast
    • 4. März 2009 um 21:48
    • #4

    dafür haben wir ein ganzes Rudel AKG C3000B, ist mit unseren sehr guten Erfahrungen zu empfehlen.

    Gruss, Andi

  • schallereignissortierer
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    • 4. März 2009 um 22:18
    • #5

    Rode NT5 für das Geld -das Paar unter 290 Euro- einfach unschlagbar.

    Bei mir im Theater liefen live 4 Stück für die Chor Übertragungen von einer Probebühne in den Saal für "La Cage".
    Der Chor hatte einfach kein Platz auf der zu kleinen Bühne und stand deshalb auf einer der Probebühnen und sang dort "live" zum unten laufenden Musical.

    Audio und Videomonitoring für den Chordirigenten nach oben geschickt und dann über 4 Kanäle zurück ins Saalpult, klang richtig gut.

    Jetzt laufen sie unter anderem an einer Akustik Gitarre und einer Mandoline als Verstärkung im Orchester bei "Othello", auch hier sehr zu empfehlen.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • fabio hermann
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    • 4. März 2009 um 23:42
    • #6

    NT5
    gabs auch einen längeren Thread zu, den ich damals unter der selben Fragestellung eröffnet habe

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • 4Art
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    • 5. März 2009 um 08:19
    • #7

    Wir setzen in letzter Zeit für solche Geschichten praktisch nur noch das ATM450 ein. Für Choranwendungen gerade durch das Sidefire-Einsprechsystem extrem universell und unauffällig platzierbar. Und ja: Ich mag den Sound extrem.

  • joe seip
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    • 10. März 2009 um 00:26
    • #8

    ich würde da mal das e914 doch sehr begrüßen

    gruß

    joe

    Ey Alter mit was für nem Material kommst du denn hier an?
    kauf dir was professionelles! Jeder amtliche verleiher benutzt Behringer un HK.
    Tjoa das Zitat stammte von einem nicht unbekannten Hypnotiseur ;)

  • tufkaklto
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    • 10. März 2009 um 09:09
    • #9

    Ebenfalls ein Geheimtipp sind die OKTAVA Mikrofone.

    Gibt es auch im Set mit Wechselköpfen Kugel/Niere/uvm um ca 400,--

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • skyrace
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    198
    • 10. März 2009 um 20:10
    • #10

    joe seip

    das e914 hatte ich mir auch schon angeschaut, es ist halt knapp doppelt so teuer wie das kleine e614 bzw.
    die Rode NT5 Version. Welche Erfahrungen hast du bereits mit dem (doch noch recht kurz auf dem Markt befindlichen)
    Mikrofon schon machen können? Hast du Erfahrungsvergleiche zu anderen, allgemein bekannten Kondensern?

    Vielen Dank
    Viele Grüße
    Alex

  • christopher hafer
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    • 11. März 2009 um 02:02
    • #11

    Mein Senf:

    NT5: keine eigenen Erfahrungen, scheint aber unter den Billigheimern DER Tip zu sein...
    e614: Zu Unempfindlich (für Chor), klingt nicht gut. Hat gewisse Ähnlichkeit mit einem Beta98.
    e914: Empfindlichkeit OK, Klang immer noch nicht gut. Wenn Sennheiser, dann MKH.
    C3000B: Ich habe die C3000 (Vorgänger) schon für Chor benutzt, das geht, genau wie praktisch jedes Kondensator-Mikrofon. Es bleiben die prinzipiellen Nachteile eines GMs: Teurer, verfärbend, groß.
    ATM450: keine eigenen Erfahrungen, ich würde das AT3031 zum gleichen Preis aber unbedingt vorziehen, die Messwerte sprechen eine deutliche Sprache, und das macht sich anders als beim Close-Miking bei Chor auch bemerkbar.
    Oktava: Finger weg! Erstens weiß kein Mensch was ein China-Nachbau ist und was nicht, zweitens sind sie extrem Windanfällig, drittens ist die Verarbeitung Glücksache. Der Klang der KM war sehr OK, aber nicht gut genug um all die Nachteile in Kauf zu nehmen.

    Was ICH kaufen würde:
    AT3031 - wenn Geld die größte Rolle spielt (=400 EUR / Paar)
    Beyer MC930 - wenn Qualität eine größere Rolle spielt als Geld (=600 EUR / Paar)

    Beide Produkte haben ein fantastisches P/L-Verhältnis.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • 4Art
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    • 11. März 2009 um 08:04
    • #12
    Zitat von "christopher hafer"


    Oktava: Finger weg! Erstens weiß kein Mensch was ein China-Nachbau ist und was nicht, zweitens sind sie extrem Windanfällig, drittens ist die Verarbeitung Glücksache. Der Klang der KM war sehr OK, aber nicht gut genug um all die Nachteile in Kauf zu nehmen.

    Oktava: Russland? China? Is' ja beinahe am selben Ort :D

    http://www.oktava-online.com/

  • tufkaklto
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    • 11. März 2009 um 09:17
    • #13
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Oktava: Finger weg! Erstens weiß kein Mensch was ein China-Nachbau ist und was nicht, zweitens sind sie extrem Windanfällig, drittens ist die Verarbeitung Glücksache. Der Klang der KM war sehr OK, aber nicht gut genug um all die Nachteile in Kauf zu nehmen.


    Nun ja, die sind aus Russland, aber das ist ja auch Richtung Osten. :D

    Ich hatte die schon mal zum Testen und finde die sogar sehr gut, so daß ich mir selber welche zulegen werde.
    Auch die Verarbeitung ist sehr in Ordnung.

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  • Audiowerk
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    2.757
    • 11. März 2009 um 14:11
    • #14

    NT5 sind auch hier hoch gehandelt und sehr, sehr gern gesehen. Tolles Outfit und Spitzenperformance, preislich äußerst attraktiv. Oktava - hm, Russenkram. Aber wie sieht das gar gräßlich aus :oops:

    Ansonsten, wo ich lese "vier Chormikrofone" und auch "Akustikgitarre"... da muss ich ans AE3300 denken. Davon drei, vier Stück vor einen Chor ist eine ganz feine Sache!

  • derautor
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    • 11. März 2009 um 14:19
    • #15
    Zitat

    Beide Produkte haben ein fantastisches P/L-Verhältnis.

    Stimmt, aber P/L bei NT5 ist noch um einiges besser.

    Meine Empfehlungen (preislich ansteigend):

    Rode NT5, Shure KSM109, beyer MC930, Shure KSM137, Neumann KM184

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • skyrace
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    198
    • 12. März 2009 um 09:28
    • #16

    Vielen Dank für die viele Antworten und Erfahrungsberichte.

    da ich von Anfang an schon das NT5 im Blickfeld hatte und hier
    nur positive Erfahrungen genannt wurden, denke ich meinen
    Favouriten gefunden zu haben...

    Eine ziemlich banale Frage habe ich aber dennoch.
    Ich konnte zwei verschiedene Ausführungen der NT5
    finden. Beide unterscheiden sich nur am Schaftende.

    a.) eingravierten Schriftzug, somit in "Gehäusefarbe"
    b.) eine schwarze Umrandung am Ende mit Schriftzug

    Wie ist da der aktuelle Stand, welche Optik gerade
    aktuell und lieferbar ist.

    Vielen Dank
    Alex

  • stepu
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    678
    • 12. März 2009 um 10:36
    • #17

    Soweit ich mich erinnere, sind die älteren mit Seriennummer auf dem schwarzen Aufkleber
    und die neuen mit eingravierter selbiger zu haben.
    Da Rode sozusagen "Case-Modding" betrieben...

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • tobias kammerer
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    1
    • 15. März 2009 um 08:55
    • #18

    Hallo,

    bin ein bißchen spät im Thread: Wie damals im anderen Thread würde ich die MBHO MBC-201 empfehlen. Du wirst diese nirgends im Netz finden (vermute ich). Preis ca 250,- Euro. Ich finde die dermaßen besser als die NT-5, daß ich gerne das Mehrgeld ausgeben würde. Habe selbst bestimmt schon 200 Stück verkauft. Alle Kunden sind sehr glücklich damit. Selber benutze ich die auch und konnte schon AB Vergleiche gegen alles mögliche machen (AKG C-460 Serie, Schoeps, Sennheiser MKH, Neumann...).

    Das Rode hat vielleicht im Studio ein paar Vorzüge, da es sehr "weich" klingt (was auch immer das heißt und wie auch immer dieser Eindruck zustande kommt (Also bitte keine "Ich kann alles mit EQ zurechtbiegen" Grundsatzdiskussion)) und die Niere sehr breit ausgearbeitet ist. Die breite Niere finde ich Live oft eher nachteilig, wegen größerer Feedbackanfälligkeit und oft ungewünscht räumlichem Klang. Bitte kommt nicht auf die Idee, daß breit ja toll ist für Chöre. Ich meine mit breit, daß das Teil auch bei 90° noch alles fast wie vorne aufnimmt und da steht in der Regel niemand mehr, den ich aufnehmen will (Sonderfälle gibt es da bestimmt).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • hias.h
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    • 17. März 2009 um 21:36
    • #19

    Jetzt wo dus sagst; stimmt, das NT5 nimmt recht breit auf. Ist für Schlagzeug Overhead nicht schlecht, auch für Akustikgitarren gut, um wirklich die ganze Gitarre abzunehmen.
    Bei anderen Anwendungen kann die Richtcharakteristik aber auch von Nachteil sein.
    Es ist schwierig eine günstige eierlegende Wollmilchsau zu finden.

  • paulianlage
    Beiträge
    257
    • 19. März 2009 um 19:00
    • #20

    Ich hab da mal was von HAUN gehört. Kennt die jemand? Soll relativ günstig und brauchbar sein.

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