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'Stromsparlicht' bei Kerner (ZDF)

  • alexanders
  • 13. März 2009 um 00:52
  • alexanders
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    • 13. März 2009 um 00:52
    • #1

    hallo forum

    hat jemand heute abend kerner auf zdf gesehen? aus gewissen gründen (mir leider unbekannt) wurde im studio auf 'stomsparlicht' (oben eingeblendet) umgeschaltet. den farben nach zu urteilen (mein urteil) wurde dies mit fl-röhren realisiert (die gesichter und farben waren äusserst blass) und ich frage mich, ob man dies nicht qualitativ hochstehender hätte lösen können (led, filter, kameraeinstellung??)? als otto normalverbraucher würde mir jedenfalls vor der 'stromsparbeleuchtungszukunft' (wat fürn unwort) grauen, wenn tv-licht dann immer so aussehen würde..

    bitte korrigiert mich, wenn ich gerade totalen müll hinschreibe, ich wollte damit niemandem zu nahe treten. war nur mein ganz persönlicher eindruck, als ich diese gesichter sah :twisted:


    ach ja: ich weiss nicht, ob ich im praxisbrett richtig bin, ansonsten bitte verschieben

  • nojunk
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    • 13. März 2009 um 09:07
    • #2
    Zitat von "alexanders"

    den farben nach zu urteilen (mein urteil) wurde dies mit fl-röhren realisiert (die gesichter und farben waren äusserst blass) und ...


    vielleicht hatte sie auch vergessen, den weissabgleich durchzuführen :roll: :lol:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • Sven H
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    • 13. März 2009 um 09:43
    • #3

    http://www.sueddeutsche.de/251389/968/2795496/Licht-aus.html

    Das war schon volle Absicht, eine ölologisch verträgliche Sendung :)

  • simonstpauli
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    • 13. März 2009 um 09:44
    • #4

    Man hätte es qualitativ hochwertiger lösen können. Imho müssen.

    Es sah so aus als wäre ein Redakteur zum Oberbeleuchter gegangen und hatgesagt: "Wir wollen da mal was mit Energiesparlamen machen" und der OB hat wahrscheinlich geantwortet: "Macht doch was ihr wollt, ich geh' dann mal."

    Überaus lieblos umgesetzt und eine Anti-Werbung für das Energiesparen. So sieht es wieder nach Verzicht aus.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • alexanders
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    • 13. März 2009 um 13:29
    • #5

    eine durchaus ehrwürdige zielsetzung. ich bin aber der meinung, dass die ganze sache mit aktuellen techniken (led sei als stichwort genannt) ohne qualitätsverlust hätte durchgeführt werden können...

    aber dann hätte der gemeine zuschauer ja nichts gemerkt, gell!?

  • simonstpauli
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    • 13. März 2009 um 13:52
    • #6
    Zitat von "alexanders"

    eine durchaus ehrwürdige zielsetzung. ich bin aber der meinung, dass die ganze sache mit aktuellen techniken (led sei als stichwort genannt) ohne qualitätsverlust hätte durchgeführt werden können...

    aber dann hätte der gemeine zuschauer ja nichts gemerkt, gell!?


    Das ist in der Tat ein Problem, selbst ein Weißabgleich bei Wechsel auf das Spar-Licht hätte Einiges gebracht.

    Man hätte das professionell umsetzen können, dann aber steht sofort die Frage im Raum: "Warum macht ihr das nicht schon seit Jahren und grundsätzlich?"

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • bwaack
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    • 13. März 2009 um 15:10
    • #7

    tatsächlich werden beim Fernsehen auf kleinen Außendrehs schon seit Jahren weit verbreitet Leuchstoffflächenleuchten eingesetzt, ohne dass (auch der professionelle) Zuschauer am gedrehten Material Qualitätsmängel bemerkt. Tatsächlich sind diese Lampen sogar einfacher zu handhaben als das, was die klassischen "Lichtkoffer" zu bieten hatten.

    Grüße
    B.

  • tufkadib
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    • 13. März 2009 um 15:12
    • #8

    Beleuchtung oder nicht: es ist nicht unbedingt notwendig, Kerner zu sehen.
    Die vermutlich energiesparendste Variante wäre, ihn aus dem Programm zu nehmen und stattdessen ein Testbild zu senden. Das würde wenigstens noch einen Zweck erfüllen. :D

    MfG

    DirkB

  • nojunk
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    • 13. März 2009 um 16:11
    • #9
    Zitat von "DirkB"

    Die vermutlich energiesparendste Variante wäre, ihn aus dem Programm zu nehmen ...


    oder besser abzuschalten :lol:

    No, it's not too loud. You're just too old!
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  • waldschrad99
    Verifiziert
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    • 21. März 2009 um 01:29
    • #10
    Zitat von "DirkB"

    Beleuchtung oder nicht: es ist nicht unbedingt notwendig, Kerner zu sehen.
    Die vermutlich energiesparendste Variante wäre, ihn aus dem Programm zu nehmen und stattdessen ein Testbild zu senden. Das würde wenigstens noch einen Zweck erfüllen. :D
    MfG DirkB

    ... wieso denn nur 1 Testbild ?????
    TB kann man doch mischen 8)
    http://www.youtube.com/watch?v=nzX2obzxqp0&feature=player_embedded

  • bounce
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    63
    • 22. März 2009 um 16:27
    • #11
    Zitat von "bwaack"

    tatsächlich werden beim Fernsehen auf kleinen Außendrehs schon seit Jahren weit verbreitet Leuchstoffflächenleuchten eingesetzt, ohne dass (auch der professionelle) Zuschauer am gedrehten Material Qualitätsmängel bemerkt. Tatsächlich sind diese Lampen sogar einfacher zu handhaben als das, was die klassischen "Lichtkoffer" zu bieten hatten.

    Nicht nur bei kleinen Außendrehs.
    Im AÜ-Betrieb sind die Dinger quasi Standard für Moderationsstudios usw.
    http://www.kinoflo.com/

    Wir müssen heute 14-Jährige unterhalten, die zwangsläufig keinerlei 
Lebenserfahrung haben,
    keine Bildung und keinen Geschmack - die aber 
heute die wichtigste Zielgruppe bilden. (John Cleese, Spiegel 49/2002)

  • fschleif
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    • 1. April 2009 um 12:50
    • #12

    Ich hätte hier mal eine prinzipielle Verständnisfrage zum einsatz von energiesparlicht: So weit mir bekannt ist, exisitert (noch) kein Leuchtstoff, der im gelben Spektralbereich emittiert (Lücke so ziwschen ~540 und 600nm). D.h. auch im Weisslicht "fehlt" was. Wie löst soetwas der Weissablgleich, da dieser Bereich ja nicht "nur" schwächer ausgleuchtet wird, sondern einfach mal gar nicht. Bei RGB-Michung kann ich mir das noch einigermassen vorstellen, aber bei "Weisslicht"-LEDs?
    Weiss da jemand was drüber?

  • fabio hermann
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    • 1. April 2009 um 17:40
    • #13

    es gibt auch Leds in "warmweiß", Leuchtstofflampen (allg. Leuchtstoffröhren) sind mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet, das Kaltweiß hat man, weil sie dann heller sind, anderen Farben, auch "warmweiß" wären möglichen, die Hersteller und Kunden haben aber wohl nicht wirklich Interesse dran, das Farbspektrum ist allerdings trotzdem nicht wirklich sauber bzw es existieren weiterhin gewisse Lücken.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • fschleif
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    950
    • 2. April 2009 um 08:35
    • #14

    Vielen Dank für die Antwort. Aber das ist genau der Punkt: LEDs funktionieren durch Rekombinaiton von Elektron-Lochpaaren in Halbleitermeaterialien. Die Farbe ist defniniert durch die Größe der Energielücke zwischen Valanz- und Leitungsband und daher eine Materialeigenschaft. Und eben im gelben Bereich gibt es (noch) keinen Stoff mit einer solchen Lücke.

  • masterprof
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    21
    • 14. April 2009 um 13:22
    • #15

    Ich hatte die Sendung gesehen, die hatten sich über die Ausleuchtung doch gar keine gedanken gemacht.
    Es wurden einfach die Normalen Studiolampen ausgemacht und dann hat man das Putzlicht angemacht mehr war das nett.

  • Heni40
    Beiträge
    132
    • 23. November 2009 um 20:35
    • #16
    Zitat von "bounce"

    Nicht nur bei kleinen Außendrehs.
    Im AÜ-Betrieb sind die Dinger quasi Standard für Moderationsstudios usw.
    http://www.kinoflo.com/


    Leider sind Fernsehstudios etwas größer als Moderator stand up Positionen...
    Bei Kerner hängen teilweise die Lampen bestimmt 5-6 m weit weg. Wenn man von 400 -500 LUX an der Moderationsposition ausgeht (Bei top Broadcast Kameras) kommt man mit KinoFlos allerdings nicht weit. Die 4Banks erreichen bei 3 Meter entfehrnung gerade mal noch 356 LUX. Außerdem ist Studiolicht auf Kunstlicht ausgelegt. Also 3600K Farbtemperatur, das müsste man bei Sparlampen oder LEDs aufwendig mit Folien lösen, oder es kommen ungewollte farbstiche ins Bild. Davon ausgehend gibt es keine so leistungsstarken und der Farbtemperatur entsprechenden Lampen wie die Stufenlinsen welche derzeit in Gebrauch sind.
    Mit einem neuen Weißabgleich ist es da leider nicht getan. Wenn es mit weniger Energie gehen würde hätte man das schon lange gemacht. Jede Rundfunkanstalt muss sparen... Leider geht das nur auf Verlust der Bildqualität...

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