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Adapter Schuko-Stecker --> CEE Kupplung

  • janos buttgereit
  • 14. März 2009 um 12:39
  • janos buttgereit
    Beiträge
    412
    • 14. März 2009 um 12:39
    • #1

    Hallo,

    in diesem Threathabe ich die Idee dafür bekommen den oben genannten Adapter zu bauen (und dann natürlich auch noch von einer Fachkraft abnehmen zu lassen) um halt ein normales Dimmerpack an dem wenig dran hängt in Situationen wo kein CEE vorhanden ist auch an einer Schuko-Dose betreiben zu können. Sollte ja einfach so funktionieren dass L1-L3 an eine Leitung des Schukos gehängt werden und der N an die andere. Jetzt stellt sich mir aber die frage ob es den Dimmer denn interessiert ob an den L's des CEE wirklich auch die Phase und am N auch der N vom Schukostecker hängt, da man ja bei einem Schuko das nicht garantieren kann, je nachdem wie rum er in der Steckdose steckt. Ansonsten müsste man ja vor jedem einstecken messen und am Stecker markieren wo die Phase zu sein hat ist, was wieder zu einer Problemquelle führen würde wenn irgendwer den Stecker umstecken will der nicht darüber bescheid weis.

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • tufkaleho
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    • 14. März 2009 um 13:23
    • #2

    Ist dem Dimmer egal, da die einzelnen Kanäle unabhängig voneinander auf je einer Phase liegen.
    Ich persönlich habe mit diesen Adapter bisher noch keine Probleme gehabt.

  • partymucke
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    1
    • 14. März 2009 um 13:50
    • #3

    Ich befürchte, dass das Abnehmen von einer Fachkraft das größere Problem wird. Funktionieren tut der Adapter, aber an anderer Stelle irrtümlich eingesetzt, könnte er unter Umständen Schaden anrichten.

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • fabio hermann
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    • 14. März 2009 um 14:34
    • #4

    sollte man dry hire halt nicht mit motoren rausgeben und auf jeden fall besonders kennzeichnen

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • tufkaleho
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    • 14. März 2009 um 15:34
    • #5

    Kann so ein Adapter denn abgesehen von einem Drehstrommotor sonst wo schaden anrichten ?

  • janos buttgereit
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    412
    • 14. März 2009 um 15:39
    • #6

    Ok, ich werde den Adapter nur dann einsetzen wenn ich persönlich dabei bin und mit aufbaue. Das man da keinen Motor oder so dranhängen darf ist schon klar. Aber wenn das grundsätzlich schon so geht bin ich schon zu frieden.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • tufkaleho
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    • 14. März 2009 um 18:13
    • #7

    Kannst ja ne Markierung oder Zettel dranhängen "Nur für Dimmer". Jeder der halbwegs bei Verstand ist wird wissen dass mit so einem Adapter kein komplettes 16er ersetzt werden kann.

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 14. März 2009 um 19:13
    • #8

    Der Adapter hat ein grundsätzliches Problem: Beim Schuko ist die Lage von N und L nicht festgelegt, beim CEE-Stecker ist sie es.
    Fazit: Nicht normgerecht.
    Wenn mir jetzt einer der Drehstrommotorenbedenkenträger erklären kann, wie ein Drehstrommotor Schaden nehmen kann, wenn dreimal der selbe Außenleiter anliegt.

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  • treibsand
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    • 15. März 2009 um 10:17
    • #9
    Zitat von "hell&dunkel"

    Wenn mir jetzt einer der Drehstrommotorenbedenkenträger erklären kann, wie ein Drehstrommotor Schaden nehmen kann, wenn dreimal der selbe Außenleiter anliegt.


    Hmm. Mechanischen Schaden, weil der frustrierte Rigger das Teil nicht zum Laufen bekommt und in die Ecke tritt?? :roll:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Beffel
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    • 15. März 2009 um 15:12
    • #10

    Ich bin ja eigentlich ein Aufpasser bei möglichen Strom-Vergehen, aber bei einem solchen Adapter ist es vollkommen wurscht ob N und L vertauscht sind oder nicht! Wir haben Wechselstrom und ob nun der N mit den 3 Phasen verbunden ist oder der L ist bei einphasigem Anschluss überhaupt nicht relevant. Problematischer ist da der Betrieb von Drehstromgeräten. Einem reinen Ohmschen Verbraucher (z.B. Herd) ist das egal. Kann nur passieren, das der Leitungsschutz reagiert, weil zu viel gezogen wird. Ist auch richtig so und soll so sein. Anders ist das bei bestimmten Drehstrommotortypen zu sehen. Da ist es nämlich schon wichtig wann welche Phase durch welche Wicklung läuft. Ja nach Typ und Polwendetechnik können da die Wicklungen gegrillt werden, weil die Mühle auf Grund des fehlenden Drehfeldes nämlich nicht anläuft, die Spule aber fleißig unter Strom steht!

    Sorry für die saloppe Schreibe, aber ich bin grad etwas "unwirsch" :twisted:
    Hat aber nichts mit dem Beitrag zu tun!

    Beffl, so a Glaber! Dess glabst da jao salber nedd,
    obbar es bassd schoh!

  • hell&dunkel
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    • 15. März 2009 um 15:52
    • #11

    Frage zum besseren Verständnis für die Elektroflachkraft für festgeklebte Arbeiten:
    Welche exotische Motortypen sind das und wo werden sie eingesetzt?
    Bei Drehstrommotoren denke ich an Pumpen, Kettenzüge, Kreissägen mit L1, L2,L3 und PE. Wenn ein Außenleiter fehlt, läuft der Motor u.U. nicht an und kann Schaden nehmen*. Wenn zwei Außenleiter fehlen tut sich nichts, weil kein Strom fließen kann. Wohin auch?

    Das allgemeine Problem des Adapters: Wird z.B. ein Stromverteiler oder Dimmer daran angeschlossen, liegt bei falscher Polung auch bei abgeschalteten Sicherungsautomaten Spannung an den Ausgangssteckverbindern an. Das Thema wurde hier IMHO schon einmal ausführlich durchgekaut.

    Armin

    *Wenn kein Motorschutzschalter verbaut ist.

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  • tufkaleho
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    • 15. März 2009 um 16:55
    • #12

    Mögliche Probleme wirst du nur kriegen wenn der Drehstrommotor in Stern geschaltet ist. Bei einer Dreieckschaltung liegt ja garkein N an. Bei Stern kann N angeschlossen sein, muss aber nicht.
    Wenn N in einer Sternschaltung nicht angeschlossen ist, dann gibts auch keine Probleme, da die Windungen alle an Phase hängen aber kein N um einen Stromfluss zu ermöglichen, was ja sonst durch die drei Phasen untereinander geschieht.
    Ist nun N doch angeschlossen, dann laufen alle Wicklungen auf einer Phase und durch den Anschluss von N ein Strom. Abgesehen vom hohen Stromverbrauch der eigentlich sofort zum auslösen des Leitungsschutzschalters führen sollte, laufen die Spulen heiss da sie ihre Energie nicht ordnungsgemäss in magnetische Energie umwandeln. Zudem werden die Spulen nur mangelhaft gekühlt.

  • hell&dunkel
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    • 15. März 2009 um 18:10
    • #13

    Und wer schließt den N bei einem Motor mit Sternschaltung an? Das ist unnötig.

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  • Jens Droessler
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    • 15. März 2009 um 18:34
    • #14

    Nun, bei Drehstrommotoren in Sternschaltung UND angeschlossenem Null fließt dann Strom. Es geht ja nicht darum, dass EINER der drei Außenleiterpins auf dem CEE mit dem Schuko-Stecker verbunden sind, sondern ALLE. Dem Motor KÖNNTE das je nach Aufbau tatsächlich nicht schmecken. Allerdings würde er dann auch immens Strom ziehen, was den Leitungs- bzw. Motorschutz ansprechen lassen sollte... Oder betreibt jemand 400W-Drehstrommotoren (ohne Motorschutzschalter)?

    Die einzige Gefahr besteht in der Tat darin, dass man beim SchuKo L mit N vertauschen kann und somit die einpoligen Leitungsschutzschalter in den Dimmern nicht L trennen. Darauf MUSS geachtet werden!

  • janos buttgereit
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    • 16. März 2009 um 19:17
    • #15

    Ok, wie gesagt ich hatte nicht vor damit einen Motor anzuschließen und werde auch strengstens danach schauen dass das niemand mit dem Adapter tut. Danke für die vielen Hinweise!

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
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  • hell&dunkel
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    • 16. März 2009 um 20:02
    • #16

    Das Problem ist weniger der Motor.

    Zitat

    Die einzige Gefahr besteht in der Tat darin, dass man beim SchuKo L mit N vertauschen kann und somit die einpoligen Leitungsschutzschalter in den Dimmern nicht L trennen. Darauf MUSS geachtet werden!

    Zitat

    Der Adapter hat ein grundsätzliches Problem: Beim Schuko ist die Lage von N und L nicht festgelegt, beim CEE-Stecker ist sie es.
    Fazit: Nicht normgerecht.

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  • chris neumann
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    146
    • 17. März 2009 um 09:37
    • #17

    Der Adapter ist prinzipiell erlaubt!
    Für Messungen im Zuge der BGV A3 Prüfung (VDE0701-0702) nutze ich Ihn auch.
    Gibt es sogar für richtig viel Geld bei jedem Messgeräte Hersteller zu bestellen.

    Einzige einschränkung: Der Adapter muss eindeutig und unmissverständlich gekennzeichnet sein!

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

    Einmal editiert, zuletzt von chris neumann (17. März 2009 um 12:17)

  • tufkaleho
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    • 17. März 2009 um 10:12
    • #18

    *klugscheis* unmissverständlich selbstverständlich :wink:

  • janos buttgereit
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    412
    • 17. März 2009 um 15:33
    • #19

    Ok, also vor dem Einstecken am besten immer erst messen. Trotzdem sehe ich das Problem nicht was verursacht werden könnte wenn der N abgeschaltet würde. Bei Dimmerbars die an einer Schukodose betrieben werden besitzen die Kanäle doch auch Sicherungen die je nach Einsteckrichtung des Steckers mal Phase und mal N abschalten. Die Sicherung hat doch den Sinn überlast zu vermeiden, also ist es doch erst mal völlig egal wo sie in diesem Fall den Stromkreis trennt. Es ist natürlich klar dass es in Instalationen oder Verteilern, wo die Lage von L und N klar ist es besser ist den LS in die L-Leitung eingebaut wird damit man für Reparaturen einfach den Strom abschalten kann aber seinen zweck erfüllt das Teil doch auch im N oder sehe ich das Falsch? Und wenn jetzt ein FI eingebaut ist trennt der so wie so alle Leitungen, das ist also auch kein Problem.

    Klärt mich bitte auf wenn ich da einen Denkfehler habe!

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • daniel wilhelm
    Verifiziert
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    512
    • 17. März 2009 um 19:34
    • #20

    ok ich versuche mal einen "worst-case" zu basteln:
    Stell dir vor auf einer Veranstaltung wurde der Dimmer über den besagten Adapter angeschlossen.
    Alles funktioniert tadellos, nichts wird überlastet usw. Soweit so gut.
    Doch dann ist plötzlich ein Leuchtmittel defekt und Mann muss an die Scheinwerfer.
    Da man ja sicher arbeiten möchte macht man den LS am Dimmer aus und vergisst dann vor dem Ausbau des Leuchtmittels das Prüfen mit einem Phasenprüfer etc. ob denn die Leitung auch spannungsfrei ist.
    Da bei Inbetriebnahme des Dimmers nicht geschaut wurde wie der Schuko gesteckt wurde liegt nun die Phase dummerweise auf dem N und ein Fehlerstromschutzschalter wurde leider nicht verbaut (oder dieser dumme grün-gelbe Draht wurde entfernt weil der eh immer nervt :roll: ).
    Tja, nun packt man ans falsche Kabel und hat einen Stromschluss über den Körper, da die Phase ja nicht getrennt wurde.

    Das wäre nun der schlimmste Fall der bei dieser Adapterverwendung passieren kann sobald er denn unsachgemäß verbaut wird.

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

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