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Ansi im Vergleich DLP zu LCD

  • jaan2204
  • 14. März 2009 um 18:48
  • jaan2204
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    • 14. März 2009 um 18:48
    • #1

    Hallo!

    Habe mal eine Frage:

    Wenn ich LCD Beamer und DLP Projektoren zusammen in einem Raum laufen lassen und diese sich in Bildgröße und Helligkeit aneinander anpassen sollen, muss der DLP Beamer dann genauso viele ANSI-Lumen haben, wie der LCD oder sollte er aufgrund seines besseren Kontrastes und Schwarzwerte etwas weniger haben. (es geht mir hier jetzt mal um die Theorie, als bitte nichts zum Thema verbrauchte Lampen etc.)

    Als Beispiel z.B LCD mit 2400ANSI = DLP mit 2200 ANSI oder auch mit 2400 ANSI??

    mfg
    andré

  • Tobias Zw.
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    • 14. März 2009 um 18:52
    • #2

    Nö - 100% weiß ist 100% weiß ist 100% weiß.

    Ich bezweifle allerdings auf allerschärfste, dass Du zwei so unterschiedliche Projektoren auch nur im Ansatz angepasst bekommst.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • tufkaleho
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    • 14. März 2009 um 19:27
    • #3

    Das Weiss ist ja durch die verwendeten Lampentypen gegeben. Sofern diese eine annähernd gleiche Farbtemperatur haben wird das Weiss beider Beamer gleich aussehen.
    Aber .. DLP und LCD sind sehr verschieden, gerade was den Schwarzwert und Kontrast angeht. Von daher dürfte das fertige Bild, ja dunkler, farbiger und detailreicher es ist, sehr unterschiedlich aussehen.
    Während DLP das Licht mittels kleiner Spiegel ablenkt, wird mit LCD das Licht gefiltert. Desshalb sieht Schwarz bei einem DLP meist dunkler aus, als bei einem LCD Beamer.
    Am besten schaust du mal bei wikipedia.org rein und studierst mal 10min DLP und LCD. Dann wirst du verstehen :)

    Was hast du denn genau vor wenn man fragen darf ?

  • jaan2204
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    • 14. März 2009 um 19:37
    • #4

    Für eine Veranstaltung haben wir einen Beamer NEC GT 1150 LCD mit 2400ANSI (ECO) und einen NEC NP40 mit 2200ANIS DLP zur Verfügung, welchen links und rechts neben dem DJ synchron Animationen auf 2 kleinen Leinwänden abfahren sollen. Jetzt ist meine Frage, ob das Bild für den LAIENHAFTEN betrachten rein von der Helligkeit und dem Gesamteindruck stimmig aussieht (eventuell auch wenn man den DLP in der Helligkeit etwas hochregelt und den Kontrast etwas runter, damit das Schwarz dem LCD-Grau :D sich mehr annähert) oder ob das nicht wirklich funktionert und nur schlecht aussehenw wird?

  • tufkaleho
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    • 14. März 2009 um 19:58
    • #5

    *lach*
    Also für DJ und Disco wird das keinem Auffallen .. Das Nötigste gleichst du einfach mit entsprechender einstellung des Kontrasts ggf. Helligkeit aus. Notfalls kannst du ja auch noch die Farben korrigieren. Das ist zwar dann immer noch Unterschiedlich, aber das siehst du nur im direkten AB vergleich. Wenn die Projektionen einen deutlichen Abstand zueinander haben noch weniger.

    Ich dachte zunächst du willst eine Widescreen Projektion o.ä. bauen .

  • jaan2204
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    • 14. März 2009 um 20:07
    • #6

    Nein :)

    Ich will nur nicht, dass links vom DJ das Bild deutlich blasser als rechts vom DJ aussieht. Aber ich denke, wenn ich den DLP mit max. 2200Ansi heller und Kontrastärmer regel, er auch in der Helligkeit an den LCD mit 2400 kommen dürfte, oder??

  • bemi
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    • 14. März 2009 um 20:39
    • #7

    ich tippe, dass der DLP dir wesentlich heller als der LCD vorkommt

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Tobias Zw.
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    • 15. März 2009 um 12:24
    • #8

    Mal was Grundsätzliches:

    Mir fällt in letzter Zeit immer häufiger auf, dass sich die Menschen bei Fragen des guten Tons bis auf's Blut um das letzte 0,1 dB, die letzten 5 Hz Frequenzgang und die letzte Mikrosekunde Laufzeit prügeln - und sobald's um Video geht, und einer eine ernsthafte, sachlich richtige und gar nicht überzogene Antwort gibt, kommt immer die Reaktion: "Oh, das ist aber teuer / aufwendig... gibt's da nicht was aus dem Consumerbereich? So, dass es Laien nicht auffällt?"

    :lol:

    Sacht ma, Leute, wie stellt Ihr denn sicher, dass nur Videolaien zu Euren Veranstaltungen kommen? Oder stellt Ihr dann auch HiFi-Böxchen auf - weil's Tonlaien nicht so auffällt?

    :D

    MfG TZw

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Hitower
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    • 15. März 2009 um 16:52
    • #9

    Hi

    Bei Gastbesuchen bei genau solchen Aufbauten/Installationen bekomm ich Gänsehaut.
    Meine Freundin regt sich schon immer auf, wenn ich die Technik zu genau angucke:
    Schwarz ist nicht schwarz, Projektor hängt schief und wurde digital entzerrt. Bilder Ruckeln...

    Je nach Projektionsgröße und Leinwand wirds evtl sogar sehr blass. Zudem vielleicht auch noch ein laaaaanges Videokabel dranhängt.

    Hatten genau so einen Aufbau gerade zum Test in der Firma: DLP (8K) vs. DLP (neue Generation,10K) und sie waren nicht gleich zu bekommen.

    Auch auf einer anderen VA war ein Fremdfirmenkollege fast 4h beschäfftigt die Helligkeiten und Farben von gleichen Projektoren anzugleichen.

    Ich würde keine 2 verschiedenen Aufhängen! Dann lieber nur einen...

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • phlo
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    • 15. März 2009 um 16:57
    • #10

    Tobias, ich bin einerseits deiner Meinung, ich denke das kommt u.a. auch von den bei Video im professionellen Umfeld schnell mal überproportional steigenden Kosten, da will dann jeder sparen...ich musste auch schon die Erfahrung machen dass es zwischen 2,4GHz-Aldi-Funkstrecke für 29,95 und professioneller Variante für gleich mal gut n 1000er relativ wenig dazwischen gibt. Und so ist das IMHO bei vielen Dingen im Videobereich...also gibt man sich schnell zufrieden. Vielen Auftraggebern fällt auch oft die Kinnlade runter wenn sie Preise für Videogeraffel zu hören bekommen, einfach weil sie die gesteigerte Komplexität zu Audio oder Licht nicht erfassen können. Sind ja auch nur "Kabel und n Mischpult"...
    Daher ists meistens so dass "professionell" oftmals nicht ist, richtig "schlecht" ists aber dafür auch net...

    Andererseits muss ich aber auch sagen, dass ich glaube dass Video völlig anders wahrgenommen wird als Audio. Sowohl vom Auftraggeber als auch von den Gästen später. Insbesondere sind die Maßstäbe die da vorgelegt werden entsprechend (durch heimisches TV etc.). Und Video ist meistens auch eher "Beiwerk", Audio aber die eigentliche "Kunst"...
    Und bei gewissen Streitfragen (wie neulich hier z.B. diskutiert, der Unterschied von 50m DVI zu RGBHV über gute Kabel) ists meiner Meinung (!) nach auch so dass selbst bei einem Blindtest vor 100 VA-Technikern kaum einer richtig tippen würde. Wohlgemerkt, kein AB-Vergleich, den hat der Besucher ja auch nicht. Das ganze hat dann teilweise eher den Charakter einer HiFi-Voodoo-Diskussion. Würde ich ehrlich gesagt auch gerne mal veranstalten, den Test :D

    @ Hitower: Okay, das ist dann schon die Liga von Fehlern die durch meine Aussagen nicht mehr abgedeckt sind ;)

    Vielleicht ists aber auch einfach nur so dass die Videomenschen friedlichere Zeitgenossen sind, die sich nicht prügeln wollen...*SCNR* :wink:

    Beste Grüße vor allem an die Tonfraktion :D
    phlo

  • simonstpauli
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    • 15. März 2009 um 17:17
    • #11

    Also:

    - Du hast die zwei oben beschriebenen Projektoren und die sollen eingesetzt werden, für 2 gleiche (mit vergleichbarer Lampenlaufleistung) ist kein Budget da vermute ich

    - Geh davon aus, daß Du maximal die Helligkeit und Bildgröße angleichen kannst, alles Andere ist illusorisch.

    - Die Bildgröße in Relation zur Projektionsentfernung hängt von der Optik auf dem GT1150 ab, der NP40 gibt hier durch wenig flexible Optik und Offset Einiges vor.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • niggles
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    • 15. März 2009 um 21:57
    • #12

    Was du vor hast, ist technisch eigentlich nicht möglich; DLP und LCD haben einen völlig unterschiedlichen Bildcharakter auch bei gleichen Optiken und Lichtstärken. Im Grunde genommen bleibt dir nur eines übrig: Mach einen Testaufbau im Lager (oder bei Platzmangel vormittags im Club deiner Wahl...), schraub an den Bildeinstellungen herum und entscheide selbst, ob das gut genug für die Zielgruppe ist. Falls nicht: Projektoren kann man auch mieten (und sich bei der Gelegenheit allmählich von der Vorstellung verabschieden, daß Fullservice-Dienstleister immer alles selbst auf Lager haben müssen....)

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Online
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    • 16. März 2009 um 09:21
    • #13

    Um das ganze Thema abzurunden:

    Ansi-Lumen in dieser Preisklasse sind Hirngespinste. Wir sprechen üblicherweise von Marketing-Lumen. Ich garantiere, dass

    a) KEINE Beamer unter 5000 Euro in der Realität (nicht im Labor!) tatsächlich die Lichtleistung bringen, die versprochen wird

    b) KEINE Beamer unter 100'000 Euro die Lampenlebensdauer erreichen, die versprochen wird.

    Mit zwei unterschiedlichen Beamern (ob DLP, LCD Lcos oder neu LED :D ) erreicht man ein identisches Bild. Und das DLP-Beamer unter vergleichbaren Bedingungen im Mico-Veranstaltungsbereich (hier siedle ich die angesprochene Veranstaltung ein - auch wenn 5000 Pax kommen...) heller sind als LCD-Beamer halte ich für ein Gerücht. Wir verkaufen - wenn möglich - überhaupt gar keine DLP-Beamer mehr... (Wurscht ob NEC "teuer" oder BenQ "billig" - alle einfach nur schrecklich in Bezug auf Haltbarkeit).

  • bwaack
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    • 30. März 2009 um 12:10
    • #14

    4Art

    Zitat

    alle einfach nur schrecklich in Bezug auf Haltbarkeit

    Tatsächlich? Was passiert denn da? Leuchtmittel fällt aus? Optik fällt raus, Gehäuse schmilzt?

    Ich habe bisher wenig mit "günstigen" Beamern zu tun gehabt, überlegte aber gerade, ob man in billige DLPs investieren kann..

    Sach doch mal, was da passiert...

    Grüße
    B.

  • Online
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    • 30. März 2009 um 12:19
    • #15

    Bei vielen verkauften BenQ's (und einem 650er NEC) mussten die Farbräder ersetzt werden. Lampenlebensdauer bei NEC manchmal nur 600 Stunden, Netzteile rauchen oft nach 2 Jahren (wenn nicht sogar immer) bei Infocus ab. Aber wie gesagt: Alles billige Gurken bis 4000 Euro. Ich verkaufe keine DLP's mehr. Das überlasse ich dem Blödmarkt.

  • jaan2204
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    • 15. August 2009 um 11:24
    • #16

    Ist das eigentlich Standard, dass bei DLP-Beamer die Licht-/Objektiveinheit gekapselt ist oder auch nur bei hochwertigen Geräten?

    Bei LCD ist es nur bei besseren/teureren Geräten zu finden, was aber für den mobilen VA-Bereich sicher Sinn macht. Nutzt ihr nur Geräte mit gekapselten Systemen oder wie geht ihr mit Staub, Rauch und Nebel um???

  • mringhoff
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    • 23. Oktober 2009 um 18:56
    • #17
    Zitat von "Tobias Zw."

    Mal was Grundsätzliches:
    Mir fällt in letzter Zeit immer häufiger auf, dass sich die Menschen bei Fragen des guten Tons bis auf's Blut um das letzte 0,1 dB, die letzten 5 Hz Frequenzgang und die letzte Mikrosekunde Laufzeit prügeln - und sobald's um Video geht, und einer eine ernsthafte, sachlich richtige und gar nicht überzogene Antwort gibt, kommt immer die Reaktion: "Oh, das ist aber teuer / aufwendig... gibt's da nicht was aus dem Consumerbereich? So, dass es Laien nicht auffällt?"
    Sacht ma, Leute, wie stellt Ihr denn sicher, dass nur Videolaien zu Euren Veranstaltungen kommen? Oder stellt Ihr dann auch HiFi-Böxchen auf - weil's Tonlaien nicht so auffällt?

    Ganz einfach: Ein Videobild nimmt vielleicht 1-5% der Raumfläche eines Saales ein, der Ton ist aber überall zu hören. Also: Wenn jemand nicht aufs Bild sehen will, weil es ihm nicht gefällt, dann schaut er halt woanders hin, wenn aber der Ton schrecklich klingt, kann keiner weghören, der Ton ist immer präsent.
    Im obigen Fall entspricht das Videobild eher ein Teil der Lichtanlage. Und in einer Disco gibts ja wohl keiner, der sagt: "der und der Teil von der Lichtanlage hat mir nicht gefallen, da gehe ich nicht mehr hin." Wenn sich jemand über die Technik beschwert, dann höchstens wenns nicht gut geklungen hat.

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