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Stereo Signal auf Mono Verstärker

  • snuggel1
  • 19. Mai 2009 um 18:25
  • snuggel1
    Beiträge
    7
    • 19. Mai 2009 um 18:25
    • #1

    Hallo, ich muss ein CD-Player Signal (2x XLR - Stereo symmetrisch) auf eine ELA Endstufe bringen. Diese hat jedoch nur einen symmetrischen Eingang (1x XLR). Was muss ich machen, damit das funzt? Widerstände an hot und cold von beiden CD-Player Signalen? Wieviel Ohm sollten diese haben?

    MfG

  • skyper
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    • 19. Mai 2009 um 19:46
    • #2

    würde zu jedem hot/cold-Pin einen 1kOhm-Widerstand in Reihe schalten und
    dann sozusagen mechanisch aufsummieren.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • snuggel1
    Beiträge
    7
    • 20. Mai 2009 um 08:32
    • #3

    alles klar. Vielen Dank. Was ändert sich denn, wenn sich der Widerstand ändert? Weil gestern hat mir jemand was von 10 kOhm und jemand was von 150 Ohm erzählt... Sollte sich doch nur am Pegel des Ausgegebenen Signals bemerkbar machen, oder?

  • skyper
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    • 20. Mai 2009 um 10:03
    • #4

    letztlich ja, auch bei den 150 Ohm wird das funktionieren.
    Die Ausgänge des CD-Players werden bei geringeren Widerständen einfach etwas mehr belastet,
    ich gehe aber stark davon aus dass diese sogar "hart" aufeinandergeschaltet überleben würden.

    zumindest bei den 10kOhm bewegst Du Dich vermutlich schon im Bereich des Eingangswiderstandes der Endstufe,
    d.h. du würdest schlimmstenfalls ein paar dB Pegel verlieren.

    (Worst Case: angenommene 2x10kOhm Vorwiderstand in Serie mit 20kOhm Eingangswiderstand entspricht halber Spannung,
    dementsprechend -6dB Pegel am Lautsprecher.)
    [Halbe Spannung am Verstärkereingang = viertel elektrische Leistung am Ausgang]


    Freundin EDIT hat da einen inhaltlichen Fehler bemängelt...
    (Dank geht an BEMI...)

    Die Pegelverluste sind natürlich insofern hinfällig, als man wieder zwei "halbe" Signale zu einem ganzen kombiniert.
    Hitze mach Gehirn kaputt... Also eher 10k als 1k nehmen (Erklärung siehe bemi), und alles wird gut.

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    Einmal editiert, zuletzt von skyper (20. Mai 2009 um 11:28)

  • tobias kammerer
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    • 20. Mai 2009 um 11:01
    • #5

    hallo,

    also heutzutage reicht da eigentlich etwa ein 0 Ohm Widerstand, da das aktuellen Ausgangsschaltungen völlig wurst ist. Die Widerstände sollen einen zu hohen Kurzschlußstrom bei phasengedrehten Signalen zwischen den 2 Ausgängen (= Steroanteile) begrenzen. Da heutige Bauteile aber komplett kurzschlußfest sind, ist es eigentlich egal. Wie schon von Skyper erwähnt, ist halt der Widerstand auch für Pegelverluste verantwortlich. Wollte man auf total Nummer sicher für alte Schaltungen gehen, so müßte man tatsächlich so große Widerstände nehmen, wie der line In vorschreibt, diesen Wert dann geteilt durch 2, weil man ja bei einem Kurzschluß zwischen den beiden Ausgängen zwei Widerstände in Reihe durchläuft. So jetzt kommt´s, ich weiß gerade die Norm nicht mehr, aber ich glaube 10 kOhm (kann das einer von euch E-Techniker Moderatoren bestätigen oder verneinen oder korrigieren???)

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • bemi
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    • 20. Mai 2009 um 11:09
    • #6

    ja klar, man sollte jeden Ausgang kurzschliessen koennen, ohne dass dieser Schaden nimmt.


    Aber klanglich ist das nix: der eine Ausgang "sieht" den anderen als Eingang. Deshalb belasten sich die Ausgaenge gegenseitig und die gewuenschte Spannungsanpassung ist futsch. Es klingt bescheiden.


    Drum wuerde ich den Tonadern einen Widerstand in hoehe des Eingangswiderstands des Verstaerkers in Reihe schalten. Dann passt es auch pegeltechnisch, jeweils die Haelfte des Stereosignals wird im Vorwiderstand verheizt, die beiden uebrigen Haelften ergeben wieder ein ganzes Monosignal :)


    Ausserdem: Metallschichtwiderstaende verwenden.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • rlu
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    25
    • 20. Mai 2009 um 11:13
    • #7

    Hallo,

    für die ganz sicher Konfiguration benutze ich in solchen Fällen (kommt bei mir sehr regelmäßig vor) ein kleines Behringer Mischpult und gehe dann über den Post Fade AUX in die Endstufe. Dann habe ich auch gleich noch die Lautstärke- und Klangreglung mit an Bord.

    mfg
    Ralf

  • snuggel1
    Beiträge
    7
    • 20. Mai 2009 um 12:40
    • #8

    Na bitte... Schon mal vielen Dank für die schnellen Antworten! Also, der Amp hat 10kOhm am Eingang. Also nehme ich 4x 10 kOhm Widerstände und gehe jeweils in Reihe zur hot und cold Ader. Und das halt vom rechten und linken signal. Sprich ich habe dann nen XLR mit 2x 3 Adern und 4 Widerständen drin... :) Danke Neutrik, das sollte passen :D

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 20. Mai 2009 um 12:42
    • #9

    Für unsymetrische Signalführung gibt's für solche Geschichten einen kleine black box Adapter bei Monacor.
    Sollte eigendlich jeder im Koffer haben...

  • mikroguenni
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    4
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    103
    • 27. Mai 2009 um 16:47
    • #10

    Moin,

    ich würde nicht über 1k mit den Widerständen gehen. (10k rauschen doch schon erheblich!) Der Ausgang "sieht" dann immer noch 2k von hot zu hot. Das kann jeder Ausgang verkraften.
    Bei 10k kommen außerdem 1.5dB Pegelverlust dazu.

    Gruß Mikroguenni

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