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iLive-T: Frequenzweichenfunktion auf Summenausgang, wie?

  • Mamel
  • 19. Mai 2009 um 21:53
  • Mamel
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    42
    • 19. Mai 2009 um 21:53
    • #1

    Hallo zusammen,
    unser iLive für eine Festinstallation kommt demnächst und ich bin gerade dabei, die Surface-Belegung etc. zu planen. Das iLive wird im LRSub-Modus betrieben werden.
    Gerade habe ich mir gedacht, ich könnte unser LS-Managementsystem wegoptimieren. Und da stellt sich mir die Frage: Geht das?
    Ich mache heute im LS-Mgmt. lediglich die Trennung zwischen Top und Subs, Laufzeitkorrektur und Summenentzerrung (parametrische EQs wg. MKE2 Kugelheadsets). Jetzt habe ich aber keinen Weg gefunden, auf den Ausgängen einen steilen Hoch- / Tiefpass zu setzen. Gibt es da einen Trick oder solle ich lieber über eine externe Weiche auftrennen und nur das EQing in der iLive machen?

    Wie haltet ihr das? Aus der iLive in ein externes LS-Mgmt (hier Room und Sys-EQ machen) und das iLive nur zur "Anpassung an den persönlichen Geschmack" verwenden (EQ...)?


    Grüße
    Manuel

  • bemi
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    • 19. Mai 2009 um 22:15
    • #2

    ich wuerde ein idr44 oder idr88 dazu kaufen oder die bisherige Loesung so lassen

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • ribbon
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    • 20. Mai 2009 um 00:03
    • #3
    Zitat

    ich wuerde ein idr44 oder idr88 dazu kaufen oder die bisherige Loesung so lassen

    Wahrscheinlich meinst Du iDR4 oder iDR8!? Das ist sicherlich eine komfortable Lösung
    aber ich bin mir sicher, das in absehbarer Zeit sowas auch direkt mit der iLive zu lösen sein wird!
    Falls noch keine Amps gekauft wurden, ist die Lösung von RAM-Audio mit der S-Serie z.B. S4044 mit 4x DSP eine wirtschaftliche Lösung.

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • wora
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    • 20. Mai 2009 um 01:39
    • #4

    hallo manuel,

    erst mal einen gruss aus ettlingen! :wink:

    das iLive besitzt (zumindest im moment noch) keine richtigen frequenzweichenfunktionen.
    die Lo- und hicuts sind zwar vorhanden, aber diese fallen relativ flach aus und der hicut lässt sich doch nur bis 2kHz herunter regeln. damit ist er eher für geschmackliche aufgaben geeignet, für subwoofertrennungen jedenfalls nicht wirklich.
    ich würde deshalb vorschlagen, deinen bisherigen controller noch zu behalten, vielleicht wird dies 8wie ribbon schon erwähnte) von A&H ja noch geändert.

    bemi:
    die bezeichnungen der aktuellen controller sind iDR4 und iDR8.
    die zeiten von iDR66 und iDR128 sind zum glück schon länger vorbei ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bemi
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    • 20. Mai 2009 um 06:56
    • #5

    Heinz und Wolfgang, ich wollte bloss mal wieder schauen, ob ihr genau aufpasst. Genau diese Kisten meine ich, danke!

    .oO( bestimmt heissen dann deren Nachfolger 44 und 88 - dann komme ich zu einem Job wo Wolfgang auf Herberts Pult arbeitet, gebe dumme Kommentare ab und futter mich durch :twisted: :twisted: )


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • wora
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    • 20. Mai 2009 um 12:18
    • #6
    Zitat von "bemi"

    ... dann komme ich zu einem Job wo Wolfgang auf Herberts Pult arbeitet, gebe dumme Kommentare ab und futter mich durch :twisted: :twisted: )


    tja, den job hast du leider schon verpasst... :P

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ribbon
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    • 20. Mai 2009 um 14:52
    • #7

    Genau, und der war auch noch schwedisch!!! :P

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • Mamel
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    • 20. Mai 2009 um 19:09
    • #8

    Danke für die Antworten.
    Das habe ich mir so in der Art schon fast gedacht. Ich hatte mal auf einem M7CL mir so eine Weichenfunktion auf den Matrix-Outs gebastelt. Aber da kommt man mit dem Para-EQ gut hin...

    Eigentlich wollte ich unsere Behringer Digital-Weiche durch einen Minidrive 336 erstzen. Aber die Aussicht, dass das Pult per SW-Update eine Weichenfunktion lässt mich dann noch ausharren...

    Noch etwas, das OT ist:
    1.
    Wir haben das Pult ja in einer Festinstallation. Jetzt arbeiten da viele unterschiedliche Techniker dran, die vor dem abschalten gerne mal vergessen, die Outputs zu muten. Gibt es sowas wie eine Autosartfunktion, bei der ich sagen kann, dass das Mixrack nach dem Poweron eine bestimmt Mute-Szene lädt?

    2.
    Gibt es ausser mir noch jemandem, für den es hilfreich wäre, alle Input-Gains auf die Encoder über den Fadern zu legen? Hintergrund: (Kinder-)Musical mit sagen wir 20 Headsets. Wenn nun beim ersten Chorstücke alle voller inbrunst loslegen, so wie sie es beim Soundcheck nie getan haben, wäre das eine elegante Möglichkeit, schnell alle HS-Kanäle "nachzugainen" ohne immer SEL drücken zu müssen... Oder gibt es einen eleganteren Weg dafür?

    Grüße
    Manuel

  • wora
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    • 20. Mai 2009 um 23:42
    • #9

    beim M7 kann man zwar die einsatzfrequenz des tiefpasses weiter runter regeln, die flankensteilheit der filter ist aber auch nicht höher (ich glaube 12dB/oct) als beim iLive.
    man kann sich aber mit den filtern einigermaßen behelfen, wenns nicht reicht hat man dann ja noch einen grafischen EQ in jedem ausgang, mit dem man noch ein bisschen nachhelfen kann.
    dennoch sehe ich das M7 hier im vorteil, wenn man nur bässe beschicken will.


    zu 1:
    ich mute z.b. grundsätzlich nur inputs, wenn vorne nix rein kommt kann auch hinten nix mehr rausgehen.
    aber man kann im iLive natürlich auch outputs muten, ganz nach belieben. einfach eine entsprechende mutegruppe erstellen, die kann man dann auf einen der taster neben dem bildschirm legen. dei passende LED verknüpfen, und schon hat man alles gemutet. wenn man beim hochfahren sieht, das die mutzegruppe nicht aktiviert ist, dann drückt man einfach den knopf.
    eine automatische recallfunktion nach dem hochfahren gibt es meines wissens nicht, das system startet immer mit der letzten einstellung (was z.b. bei stromausfällen sehr sinnvoll ist).

    zu 2:
    genau sowas ist meines wissens nach für die nächste softwareversion angedacht.

    zwischenzeitlich kann man so vorgehen:
    - gain eines kanals einstellen
    - gainsektion mit taste "copy" kopieren
    - taste "paste" halten und mit SEL die zu ändernden kanäle nacheinander auswählen.
    das geht deutlich schneller (und genauer) als erst jeden kanal anzuwählen und dann den gain zu regeln.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 21. Mai 2009 um 05:20
    • #10

    Nun, wenn man aber nun alle Gains nur im Verhältnis leiser machen will statt alle auf den gleichen Gain zu setzen via Copy? Kann man bzw. wie schnell kann man die Kanäle allesamt gruppieren und einfach den Gain bei allen dann relativ um 10dB senken?

  • wora
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    • 21. Mai 2009 um 09:09
    • #11

    diese funktiopn kenne ich bei keinem pult, auch nicht beim iLive

    beim Venue gibt es eine nette sache, dort kann man den gain automatisch einstellen lassen (allerdings wird der dann immer gleich auf 0dBFS gesetzt, also null headroom)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Mamel
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    • 21. Mai 2009 um 09:50
    • #12

    Bei der Gain-Sache geht es mir einfach darum, dass ich wie beim analogen Pult schnell mit zwei Händen die Gains anpassen kann. Mit kopieren wird's da schwierig, da ja jeder seinen eigenen Gesangspegel hat. Aber schaun' wir mal, was die nächsten Software-Releases bringen werden...

    wora: Das mit dem Input Mute is mir klar. Wir haben bei uns aber viele (Laien)-Techniker und evtl. auch mal Pastoren, die das System bedienen. Ich möchte nun verhindern, dass einer vergisst zu muten und beim nächsten, der einschaltete bricht ein Feedback los, weil irgendjemand ein Mikro auf nen Monitor gelegt hat. Darum so eine Art Autostart-Szene (oder Auto-Shutdown). Aber das kann man natürlich auch mit Erziehung regeln... Wenngleich es technisch eleganter wäre...

  • wora
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    • 21. Mai 2009 um 18:07
    • #13

    sicher könnte man das locker mit einem startbefehl machen, iDR4 und iDR8 können das ja auch schon seit jahren.
    beim iLive ist es aber so gewählt, das nach einem eventuellen stromausfall alles wie gehabt startet.

    gegen fehlbedienung ist eh kein kraut gewachsen. wenn ein techniker mist baut, dann bleibt das auch beim iLive mist.
    du kannst aber dem vertrieb mal deinen wunsch äussern, ob man das mit der speziellen startszene auf wunsch nicht doch machen könnte.

    für euren bedarf kann man es vielleicht so machen, das jeder anwender eine kleine beschreibung bekommt wie er vorzugehen hat.
    dann kann man auch für jede situation eine eigene szene erstellen, die beim laden immer gleich ist. meiner erfahrung nach freuen sich ungeübte anwender sehr über solche möglichkeiten. sie drücken einen knopf, und schon haben sie das was sie kennen. ein pfarrer benötigt wahrscheinlich nur sehr wenige fader, der rest bleibt dann einfach ohne funktion - und schon kommt er nicht mehr durcheinander.

    ausserdem würde ich auch verschiedene user einrichten, da kann man die rechte schon sehr einschränken. ich arbeite z.b. live immer als eingeschränkter user (ausser im soundcheck), damit garantiert nix grösseres schief geht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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