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Bariton Saxophon mikrofonieren

  • mickey s.
  • 29. Juni 2009 um 12:16
  • mickey s.
    Beiträge
    96
    • 29. Juni 2009 um 12:16
    • #1

    Hi!

    Wir haben seit kurzem ein Bariton-Sax in der Band. Die Frage ist, wie man das Teil am besten abnimmt. Aus der Kanne kommen ja nur die recht tiefen Frequenzanteile. Was mache ich mit dem 'Obenrum'-Bereich? Das Clipmikro etwas weiter vor der Kanne anordnen, um einfach mehr vom Gesamtspektrum mitzunehmen oder macht man das mit zwei Clipsen? Eins in die Kanne, eins an den Klappen und dann mit dem EQ am Pult die beiden Bereiche voneinander trennen?


    CU!

    -Mike

    Einmal editiert, zuletzt von mickey s. (29. Juni 2009 um 13:49)

  • hausmeister
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    • 29. Juni 2009 um 12:52
    • #2
    Zitat von "mickey s."

    Hi!

    Wir haben seit kurzem ein Bariton-Sax in der Band. Die Frage ist, wie man das Teil am besten abnimmt. Aus der Kanne kommen ja nur die recht tiefen Frequenzanteile. Was mache ich dem 'Obenrum'-Bereich? Das Clipmikro etwas weiter vor der Kanne anordnen, um einfach mehr vom Gesamtspektrum mitzunehmen oder macht man das mit zwei Clipsen? Eins in die Kanne, eins an den Klappen und dann mit dem EQ am Pult die beiden Bereiche voneinander trennen?


    CU!

    -Mike

    hmmmm also ich hab immer ein sm57 davor und gut ...

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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  • mickey s.
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    96
    • 29. Juni 2009 um 13:47
    • #3

    Du empfiehlst also SM57 auf Stativ und kein Clipmikro. Wie genau ist das Sax dazu beim Spielen positioniert? Ist der Saxer diszipliniert genug?


    CU!

    -Mike

  • hausmeister
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    • 29. Juni 2009 um 13:51
    • #4
    Zitat von "mickey s."

    Du empfiehlst also SM57 auf Stativ und kein Clipmikro. Wie genau ist das Sax dazu beim Spielen positioniert? Ist der Saxer diszipliniert genug?


    CU!

    -Mike

    also der blässt immer direkt rein .. und es klang bis jetzt immer sehr gut ..


    Grüße Michael

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  • mickey s.
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    96
    • 29. Juni 2009 um 14:24
    • #5

    Okay, werd's mal testen... Danke!


    CU!

    -Mike

  • guma
    Moderator
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    6
    • 29. Juni 2009 um 17:29
    • #6

    Sehr schön dafür ist ein RE20/PL20. Ist natürlich die Frage, ob man dafür so viel Geld ausgeben will.

  • mickey s.
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    96
    • 29. Juni 2009 um 17:43
    • #7

    Sieht mir eher nach Studioanwendung aus. Mir geht's vorrangig um Livesachen. Klar, cool wär's auf jeden Fall! ;o)


    CU!

    -Mike

  • bemi
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    • 29. Juni 2009 um 18:10
    • #8

    Ob Clip oder nicht, kommt imo auf die Qualitaet des Barisaxers und das gespielte Repertoire an. Bei Bigband finde ich Clip chic, genauso wie Kleinmembraner von weiter weg. Wenn man auf T.O.P steht, dann nah mikrofoniert mit genannten: SM57, SM58 oder RE20, gern auch GM Kondensator. Dann kann der Saxer im Satz 20cm vom Mikrofon spielen, fuer Effekte geht er ganz ran (die PA muss das aber auch mitmachen ;) ). Bei der Partyband, die ich betreue, sind die Effekttoene relativ selten und ich weiss wo sie sind (glaube ich ;) so dass ich sie einfach "anschiebe". Der Saxer spielt mit Clip am Funk.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • guma
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    • 29. Juni 2009 um 18:14
    • #9
    Zitat von "mickey s."

    Sieht mir eher nach Studioanwendung aus. Mir geht's vorrangig um Livesachen. Klar, cool wär's auf jeden Fall!


    Nein, das RE20/PL20 ist ein ausgesprochen live-taugliches, robustes und von Bläsern sehr geschätztes Bühnenmikrofon, wenn man eine Stativlösung möchte. Es hat für die Bühne den großen Vorteil einer sehr konstanten Einhaltung seiner Nierencharakteristik bis in tiefe Lagen des Bariton Sax. Damit lassen sich sehr saubere, präzise Bässe und ein satter Monitorsound ohne Mulm in den Lowmids und Bässen erzeugen. Da es wenig Naheffekt hat ( durch Variable D, diese Technik macht das Mikro übrigens auch so groß ) , ist es auch weniger sensibel gegen Abstandsunterschiede zwischen Mikro und Instrument. Wenn man das Geld hat, ist es die beste Stativlösung und um Längen besser als ein 57 für diesen Zweck.

    Als Clip empfehle ich ( wie viele andere auch ) das ATM350. Es genügt eins.

    PS: beide Lösungen zig fach an mehreren T.O.P. Cover-Bands erfolgreich eingesetzt. :wink:

  • jogi86
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    • 29. Juni 2009 um 21:05
    • #10

    Ich persönliche schwöre für Tenor- und Baritonkübel auf das SHURE Beta98. Muss allerdings dazu sagen das ich eh ein ShureVictim bin.

    Es ist halt n ClipMikro, was wenige Probleme bereitet, fein klingt und es einem erlaubt in den unteren Mitten, welche beim Sax nunmal maßgebend sind, schön was draus zu machen.

    Über die Abnahme der Klappen könnte man natürlich diskutieren. Ich denke aber das der Druckverlust durch die Klappen bei einem Saxophon nicht so schwerwiegend ist, wie beispielsweise einer Klarinette, die man ja idealerweise nur an den Klappen abnimmt und nicht am Schalltrichter. Also ich denke man kann auf Klappenabnahme verzichten.

  • mickey s.
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    • 30. Juni 2009 um 08:58
    • #11

    Und wie genau positionierst Du das Shure? -- Ich fragte, weil ich halt die Erfahrung gemacht hatte, daß vor der Kanne eben nur die Tiefen, die eigentlich richtig cool klingen, aber nix von 'obenrum', kommen/kommt. Mikro etwas weiter 'weggebogen' und der Sound wird ausgeglichener, aber noch nicht ganz so wie ich das gern hätte; der untere Mittenbereich ist da immer noch sehr dominant.

    Achso, ganz vergessen, ich nutze das AKG C 519 M.


    CU!

    -Mike

  • hausmeister
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    • 30. Juni 2009 um 09:04
    • #12
    Zitat von "bemi"

    Ob Clip oder nicht, kommt imo auf die Qualitaet des Barisaxers und das gespielte Repertoire an. Bei Bigband finde ich Clip chic, genauso wie Kleinmembraner von weiter weg. Wenn man auf T.O.P steht, dann nah mikrofoniert mit genannten: SM57, SM58 oder RE20, gern auch GM Kondensator. .

    OT: Und die Band die ich hier habe spielt einiges von T.O.P. und der Saxer is gut .-)))

    Grüße Michael

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  • simonstpauli
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    • 30. Juni 2009 um 09:10
    • #13
    Zitat von "guma"


    Nein, das RE20/PL20 ist ein ausgesprochen live-taugliches, robustes und von Bläsern sehr geschätztes Bühnenmikrofon, wenn man eine Stativlösung möchte. Es hat für die Bühne den großen Vorteil einer sehr konstanten Einhaltung seiner Nierencharakteristik bis in tiefe Lagen des Bariton Sax. Damit lassen sich sehr saubere, präzise Bässe und ein satter Monitorsound ohne Mulm in den Lowmids und Bässen erzeugen. Da es wenig Naheffekt hat ( durch Variable D, diese Technik macht das Mikro übrigens auch so groß ) , ist es auch weniger sensibel gegen Abstandsunterschiede zwischen Mikro und Instrument. Wenn man das Geld hat, ist es die beste Stativlösung und um Längen besser als ein 57 für diesen Zweck.

    Als Clip empfehle ich ( wie viele andere auch ) das ATM350. Es genügt eins.

    PS: beide Lösungen zig fach an mehreren T.O.P. Cover-Bands erfolgreich eingesetzt. :wink:


    +1

    Das RE20 habe ich sehr gerne auf der Bühne, gerade für Bariton- und Alt-Sax sowie Posaune und Trompete (Nils Petter Molvaer spielt es z.B. seit Ewigkeiten).

    Man braucht ein stabiles Stativ dafür.

    Ein Neumann U87 ist auch ganz nett, wenn es jazziger wird. (das passiert mir allerdings fast nur, wenn der NDR oder andere Anstalten mitschneiden...)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • lambda-halbe
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    • 30. Juni 2009 um 09:20
    • #14
    Zitat

    +1

    Das RE20 habe ich sehr gerne auf der Bühne, gerade für Bariton- und Alt-Sax sowie Posaune und Trompete

    +1

    RE20 rockt (äh-jazzt)

    Stephan

  • derautor
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    • 30. Juni 2009 um 16:04
    • #15
    Zitat

    Nein, das RE20/PL20 ist ein ausgesprochen live-taugliches, robustes und von Bläsern sehr geschätztes Bühnenmikrofon, wenn man eine Stativlösung möchte. Es hat für die Bühne den großen Vorteil einer sehr konstanten Einhaltung seiner Nierencharakteristik bis in tiefe Lagen des Bariton Sax. Damit lassen sich sehr saubere, präzise Bässe und ein satter Monitorsound ohne Mulm in den Lowmids und Bässen erzeugen. Da es wenig Naheffekt hat ( durch Variable D, diese Technik macht das Mikro übrigens auch so groß ) , ist es auch weniger sensibel gegen Abstandsunterschiede zwischen Mikro und Instrument. Wenn man das Geld hat, ist es die beste Stativlösung und um Längen besser als ein 57 für diesen Zweck.

    Volltreffer :D !

    Schau Dir mal TV-Aufzeichnungen der Öffentlich Rechtlichen von Bigbands, Jazz ect. an. Wenn da bei den Bläsern nicht Neumann benutzt wird, dann PL/RE20. Gründe dafür siehe Guma, darüber hinaus sind die ÖR natürlich entsprechend betucht und ausgestattet.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Hami
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    • 1. Juli 2009 um 13:04
    • #16

    "Elefantenpimmel" sind nach wie vor die erste Wahl. Empfehle ich auch bei den von mir beratenen Bands (z.B. Tobias Kremer Big Band, das sind die Jungs, die bei zu langen Dankesreden beim Deutschen Filmpreis dazwischengrätschen) und lokaler agierenden Kapellen.
    Wenn Clip, dann Beta 98.

    Gruß,

    der Hami

  • jogi86
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    • 2. Juli 2009 um 06:43
    • #17

    na das shure sollte man so weit wies eben mit dem kurzen arm geht vom schalltrichter "wegtun" und den Kopf in die Mitte des Trichters bringen. Also nicht wie bei Trompeten und Hörnern auf den Rand.

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