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Wer braucht noch etwas staatliches Geld?

  • mringhoff
  • 9. Juli 2009 um 08:54
  • mringhoff
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    5.262
    • 9. Juli 2009 um 08:54
    • #1

    Dann schnell diesen Antrag ausfüllen:

    http://www.geosoft-gmbh.de/bmb/Antrag-Badbank.pdf

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • rockline
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    • 10. Juli 2009 um 12:35
    • #2

    Hab's ausgefüllt und abgeschickt. Reichtum auf Kosten der Steuerzahler winkt mir!

    Erst heute morgen musste ich wieder herzhaft lachen, da verlangen die Interessenten des maroden Opel Konzerns doch tatsächlich Staatsbürgschaften von der Bundesregierung - und das obwohl Genosse Steinbrück bereits 300 Millionen Vorkasse für Hauptinteressent Magna übernommen hat.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,628119,00.html

    Das Konsortium benötigt Staatsgarantien von 4,5 Milliarden Euro. Sie sollen aus dem geplanten 1,5-Milliarden-Euro-Überbrückungskredit von Bund und Ländern heraus entwickelt und auf fünf Jahre ausgelegt werden. Die vier Bundesländer mit Opel-Werken sollen die Hälfte der Bürgschaften übernehmen.
    Wer kauft wofür eine Firma auf, wenn noch nicht mal der zu erwartende Reibach ersichtlich ist? Anders kann ich mir den Ruf nach insgesamt 4,5 Milliarden (noch mal: MILLIARDEN) Staatsgarantien nicht erklären.

    Ich frage mich inzwischen ernsthaft, ob die Jungs in Berlin überhaupt noch alle Lichter auf dem Christbaum haben? Was bitteschön rechtfertigt die Tatsache, unsere Steuergelder in nicht funktionierende Konzerne zu versenken? Und wovon "lebt" Opel eigentlich im Moment? Oder habe ich etwas verpasst, und Opel ist inzwischen ein "VEB" Kombinat?
    Ach ja, dass nicht mehr gewinnträchtige Versandhaus "Quelle" hat es ja auch sehr schwer, CSU-Chef Seehofer hilf! Oder zahlt Angela die 50 Millionen diesmal aus der Portokasse? Genosse Steinbrück wollte oder kann ja in diesem Fall nicht so recht.....
    Wie kann es denn sein, dass Quelle nichts mehr verdient, und trotzdem weitermachen möchte? Quelle hat doch mit seiner Zahlungsunfähigkeit bewiesen, dass sich eine Fortführung der Geschäfte nicht mehr rechnet!
    Wenn ich nichts mehr verdiene bin ich pleite - dann hilft mir noch nicht mal der Bürgermeister in meinem Dorf. Geschweige denn, dass das jemanden in Berlin juckt!

    Frau Bundekanzlerin: sind sie bitte so gut, und bearbeiten meinen Eilantrag auf finanzielle Unterstützung zwecks Begleichung meiner Steuerlast bevorzugt? Ich wäre schon mit 1 Million Euro Taschengeld sehr zufrieden (ein Klacks gegenüber den anderen Summen in ihrer Ausgabenkasse)!

    Einfach lächerlich was da abgeht........

  • Kracky
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    12.055
    • 10. Juli 2009 um 16:02
    • #3
    Zitat von "rockline"

    Hab's ausgefüllt und abgeschickt. Reichtum auf Kosten der Steuerzahler winkt mir!

    Erst heute morgen musste ich wieder herzhaft lachen, da verlangen die Interessenten des maroden Opel Konzerns doch tatsächlich Staatsbürgschaften von der Bundesregierung - und das obwohl Genosse Steinbrück bereits 300 Millionen Vorkasse für Hauptinteressent Magna übernommen hat.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,628119,00.html

    Das Konsortium benötigt Staatsgarantien von 4,5 Milliarden Euro. Sie sollen aus dem geplanten 1,5-Milliarden-Euro-Überbrückungskredit von Bund und Ländern heraus entwickelt und auf fünf Jahre ausgelegt werden. Die vier Bundesländer mit Opel-Werken sollen die Hälfte der Bürgschaften übernehmen.
    Wer kauft wofür eine Firma auf, wenn noch nicht mal der zu erwartende Reibach ersichtlich ist? Anders kann ich mir den Ruf nach insgesamt 4,5 Milliarden (noch mal: MILLIARDEN) Staatsgarantien nicht erklären.

    Ich frage mich inzwischen ernsthaft, ob die Jungs in Berlin überhaupt noch alle Lichter auf dem Christbaum haben? Was bitteschön rechtfertigt die Tatsache, unsere Steuergelder in nicht funktionierende Konzerne zu versenken? Und wovon "lebt" Opel eigentlich im Moment? Oder habe ich etwas verpasst, und Opel ist inzwischen ein "VEB" Kombinat?
    Ach ja, dass nicht mehr gewinnträchtige Versandhaus "Quelle" hat es ja auch sehr schwer, CSU-Chef Seehofer hilf! Oder zahlt Angela die 50 Millionen diesmal aus der Portokasse? Genosse Steinbrück wollte oder kann ja in diesem Fall nicht so recht.....
    Wie kann es denn sein, dass Quelle nichts mehr verdient, und trotzdem weitermachen möchte? Quelle hat doch mit seiner Zahlungsunfähigkeit bewiesen, dass sich eine Fortführung der Geschäfte nicht mehr rechnet!
    Wenn ich nichts mehr verdiene bin ich pleite - dann hilft mir noch nicht mal der Bürgermeister in meinem Dorf. Geschweige denn, dass das jemanden in Berlin juckt!

    Frau Bundekanzlerin: sind sie bitte so gut, und bearbeiten meinen Eilantrag auf finanzielle Unterstützung zwecks Begleichung meiner Steuerlast bevorzugt? Ich wäre schon mit 1 Million Euro Taschengeld sehr zufrieden (ein Klacks gegenüber den anderen Summen in ihrer Ausgabenkasse)!

    Einfach lächerlich was da abgeht........

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    Wenn es um Opel geht, bin ich da einer ähnlichen Meinung, ich glaube nicht an den Phoenix aus der Asche und auch wenn es wirklich schwer ist mit so vielen Arbeitsplätzen, es wäre sinnvoller gewesen die Finger davon zu lassen. Die Politik hat schon oft genug probiert große Firmen zu retten, ich wüßte nicht das es wirklich einmal funktioniert hat.
    Bei Quelle ist der Fall anderst, dort fließt permanent Geld aber es gibt keine wirklichen Rücklagen, die hat man bisher auch nie gebraucht weil Überbrückungskredite kein Thema waren. Nun aber schon, nur hier ist es doch so der gute Herr Middelhoff hat einfach schlecht gewirtschaftet und Frau Schikedanz, die ja diesen Überbrückungskredit mal locker aus der Tasche bezahlen könnte mag nicht. Leider hängen hier noch viel mehr Arbeitsplätze dran so das man hier wohl handeln muß, schön wäre es wenn man Frau Schikedanz zur Übernahme der Verantwortung zwingen könnte.
    Und Was ich von diesem Bad Bank Modell halte kann sich wohl jeder denken, für mich ist es ein weiterer Freibrief für die Finanzmärkte. Wenn es nach mir geht gehört dieser Unsinn einfach abgeschaft, zurück zu alten Zeiten wo es nichts ausser Geld, ein Konto und ein Sparbuch gab.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • tufkadib
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    • 10. Juli 2009 um 16:59
    • #4

    Kracky:

    Zitat

    Wenn es nach mir geht gehört dieser Unsinn einfach abgeschaft, zurück zu alten Zeiten wo es nichts ausser Geld, ein Konto und ein Sparbuch gab.


    Wahre Worte, gelassen ausgesprochen. Aber der Größenwahn geht schon in die nächste Runde. Das hört erst auf, wenn Alle sich an brennenden Mülltonnen wärmen müssen.

    Zitat

    Leider hängen hier noch viel mehr Arbeitsplätze dran so das man hier wohl handeln muß, schön wäre es wenn man Frau Schikedanz zur Übernahme der Verantwortung zwingen könnte.


    Eigentum verpflichtet. Nur kann ich die Folgen dessen nicht sehen, ich sehe bisher lediglich, daß Gewinne privatisiert, Verluste aber sozialisiert werden und das in ganz großem Stil. Wer sein Geld ins Casino (oder an die Börse) schafft, muß auch damit rechnen, daß es hinterher weg ist.

    MfG

    DirkB

  • buzz
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    1.248
    • 10. Juli 2009 um 17:53
    • #5
    Zitat von "DirkB"

    Wer sein Geld ins Casino (oder an die Börse) schafft, muß auch damit rechnen, daß es hinterher weg ist.

    Wahre Worte! Deswegen ziehe ich der Börse lieber vor ein oder zweimal im Jahr nach Las Vegas zu düsen - dort macht das Geldverlieren wenigstens Spaß! :D
    Und wenn die Kohle weg ist - so what. Das Casino gewinnt auf lange Sicht immer, wenn ich es clever anstelle, komme ich ab und an sogar mit Gewinn nach Hause.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

    Hier geht's weiter...

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 10. Juli 2009 um 21:50
    • #6
    Zitat von "Kracky"

    Wenn es um Opel geht, bin ich da einer ähnlichen Meinung, ich glaube nicht an den Phoenix aus der Asche und auch wenn es wirklich schwer ist mit so vielen Arbeitsplätzen, es wäre sinnvoller gewesen die Finger davon zu lassen. Die Politik hat schon oft genug probiert große Firmen zu retten, ich wüßte nicht das es wirklich einmal funktioniert hat.

    Sorry Kracky, aber Opel hat die letzten Jahre im sehr viel Geld (nämlich die GEWINNE) ins Amy-Land zum Mutterkonzern geben müssen; dieses Geld fehlt nun; wenn OPEL nicht gewesen wäre, wäre der Mutterkonzern schon einige Jahre früher in dieses Dilemma gekommen.
    Dass hier unser Staat eingreift und sich dadurch auch Inhaberrechte sichert, finde ich ausnahmsweise eine gute Idee; zumal unsere Politiker einmal mitgedacht haben, sonst wird das Geld ja immer im OneWay-Verfahren versemmelt :wink:

    Wo Du wiederum recht hast ist mit Quelle; wenn die Eigentümerin nicht mal helfen will, oder die anderen aus dem Karstadt-Quelle Konzern, dann brauchen sie auch kein Geld und keine Bürgschaft :!:
    Und wenn Quell hops geht ist das gar nicht schlimm; denn die nächsten die kaufen wollen haben die Türklinke schon in der Hand.
    Ich persönlich sehen keinen Handlungsbedarf bei Quell von staatlicher Seite.


    Persönlich keinne ich unsere Banken sehr gut und ich weiss auch warum dass keine Bank momentan einen Kredit vergibt
    Und wenn sie einen vergibt, dann muss der Kreditnehmer das doppelte an Sicherheit bringen (brauch ich da einen Kredit?). Und das Risikogejammer der Bänker müsste mit 10 Jahren Steine klopfen bestraft werden, denn das reinigt deren Verstand, was auch Zeit wird
    so nun höre ich auf bevor ich noch einen an die W*** stelle, von diesen Verbrechern

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • gezz-abba
    Gast
    • 11. Juli 2009 um 10:35
    • #7

    Nicht zu vergessen ist bitte auch die staatlich geförderte abwrackprämie , die letzlich von einem vorgeschobenen und zweifelhaftem umweltgedanken den kauf neuer fahrzeuge, also auch opel fördern soll. Das ganze gabs vor ein paar jahren schonmal und hat auch nicht wirklich viel geholfen, da der kunde natürlich viel lieber in die vollausstattungskisten aus japan und korea greift, womit das geld dana auch aus dem land wäre. Viele schöne angehende klassiker sind von der strasse verschwunden, das ist auch alles. Verbrauchen tun heutige autos trotz alledem immer noch genauso viel wie früher. Kein wunder, wenn heutige autos doppelt soviel wiegen und mit überflüssigem mammon offeriert werden. ( beispiel Golf 1 gegen golf weissderhimmelwas. Platzwunder sind die dinger auch nicht mehr. )
    Opel hat auch das problem , dass GM die patente, also das eigentlich wichtige kapital des konzerns übernommen hat, weswegen opel dafür ständig blechen darf um seine eigenen produkte herzustellen, abgesehen davon, dass heutzutge autos produziert werden, deren zielgruppe sehr klein ist . Die qualität der fahrzeuge, grade von opel bekomme ich von meinen leuten gelegentlich seltsme stories über die produktion zu hören.

    Es ist sicher jedem aufgefallen, dass nahezu JEDER traditionskonzern ( Pfaff, Märklin, Quelle etc. )in Deutschland schon seit jahren von Insolvenz bedroht ist oder sie schon hinter sich hat. Gerettet werden die Marken dann oft von asiatischen und neuerdings auch russischen investoren, die die alten marken natürlich gern als aushängeschild nutzen. Ich halte dies für recht beängstigend, dass es in deutschland nicht mehr gelingt eine gesunde und vor allem bescheidene aber solide arbeitende wirtschaft aufrecht zu erhalten und einen kundenkreis wieder für nachhaltige produkte zu sensibilisieren, statt dem wunsch nach einer "alles muss billiger werden" produktpallette nachzugeben. Dafür sind mittlerweilen zuviele züge abgefahren. Globale wirtschaft funktioniert derzeit dermassen perfide, dass es manchmal besser ist, von diesen mechanismen nichts zu wissen. Da helfen auch die paar milliarden staatsgelder nicht viel. Das sind nur kleine tropfen im vergleich zu den umsätzen solcher konzerne wie opel und Co. , auch wenn es nach viel geld klingt. Sowas deckt grade mal die personal- und stromkosten für ein jahr. Die gewinne aus dem Autobau machen beispielsweise bei mercedes nur einen geringen bruchteil des gewinns aus. Solche konzerne leben von den Zinsen ihres kapitals, nicht mehr von der produktion. How ever, ich hab das ghettofass schon im garten... .. :D

    gruss,
    arnt

  • treibsand
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    • 11. Juli 2009 um 12:29
    • #8

    Deine Feuertonne kannste dir sparen, wenn die Industrie sich darauf besinnt, was sie kann: Ware herstellen.
    Finanzgeschäfte & Geldtransfer ins Ausland ist was für Banken, Know-how Transfer was für Wissenschaftler & Industriespione Immobilienverkäufe & Anmietungen was für Makler. Selbstdarsteller sollten Schauspieler werden und nicht Manager - und wenn doch, dann sollten sie wenigstens Wirtschaftskunde aus der Mittelstufe beherzigen. So blöd & geldgeil wie sich mancher angestellt hat, kann eigentlich kein "leitender Angestellter" sein.
    Nicht mal ein einfacher Angestellter.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkadib
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    • 12. Juli 2009 um 13:10
    • #9
    Zitat von "gezz-abba"


    Ich halte dies für recht beängstigend, dass es in deutschland nicht mehr gelingt eine gesunde und vor allem bescheidene aber solide arbeitende wirtschaft aufrecht zu erhalten und einen kundenkreis wieder für nachhaltige produkte zu sensibilisieren, statt dem wunsch nach einer "alles muss billiger werden" produktpallette nachzugeben.


    Das ist aber nicht allein Schuld der Bürger, sondern die Frucht einer rein angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Die Nachfrageseite war jahrelang egal, Binnennachfrage existierte in den Köpfen der Macher schlichtweg nicht. Die geilten sich lieber am Export auf.
    Wenn die Bürger aber immer weniger Geld zur Verfügung haben (aufgrund geforderter Lohnzurückhaltung, Steuererhöhung,...), braucht man sich über die Billigkauferei nicht zu wundern.

    Apropos Autos: ist Euch schon mal aufgefallen, daß in der ADAC-Zeitung fast nur noch Diesel getestet werden? Damit fallen die hohen Verbräuche nicht so sehr auf. 7L Diesel klingt eben besser als 11L Benzin...

    MfG

    DirkB

  • Kracky
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    • 12. Juli 2009 um 22:51
    • #10
    Zitat von "Reini"

    Sorry Kracky, aber Opel hat die letzten Jahre im sehr viel Geld (nämlich die GEWINNE) ins Amy-Land zum Mutterkonzern geben müssen; dieses Geld fehlt nun; wenn OPEL nicht gewesen wäre, wäre der Mutterkonzern schon einige Jahre früher in dieses Dilemma gekommen.
    Dass hier unser Staat eingreift und sich dadurch auch Inhaberrechte sichert, finde ich ausnahmsweise eine gute Idee; zumal unsere Politiker einmal mitgedacht haben, sonst wird das Geld ja immer im OneWay-Verfahren versemmelt :wink:

    Warte es ab, ich glaube nicht an die Rettung! Auch wenn Herr Gutenberg wie ein bonierter Affe aussieht ist es im Moment der einzigste Politiker der mich in seiner Haltung etwas beeindruckt. Von den anderen die ja alles retten würden für eine Wählerstimme möcht ich jetzt nichts sagen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Campfire
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    • 12. Juli 2009 um 23:47
    • #11

    wegen Gewinnen ins Ausland geben müssen: es muss ja auch nen Grund gegeben haben dass Opel überhaupt an General Motors ging......

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Reini
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    • 13. Juli 2009 um 07:41
    • #12
    Zitat von "Campfire"

    wegen Gewinnen ins Ausland geben müssen: es muss ja auch nen Grund gegeben haben dass Opel überhaupt an General Motors ging......

    hier ist es sehr schön dargestellt
    http://de.wikipedia.org/wiki/Opel#1929…2C_2._Weltkrieg

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • ukw
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    • 13. Juli 2009 um 08:45
    • #13
    Zitat von "Campfire"

    wegen Gewinnen ins Ausland geben müssen: es muss ja auch nen Grund gegeben haben dass Opel überhaupt an General Motors ging......

    [Edith] gleicher link vom Reini

    Bei der Überproduktion am internationalen Automarkt hätte man sich die Opelrettung sparen können.
    Ich hätte ehr versucht durch einen Fusion mehrerer Autobauer ein Synergieeffekt entstehen zu lassen.
    Ballung der Kompetenz in einem "Europe Car technology centre"


    Bei aller Klage über unsere Pisa orientierte Wirtschaftspolitik, die Entwicklung der Kaufkraft, Totalschaden der Renten, Umschichtung der Vermögen usw...

    Das Unheil nahm seinen Lauf, als wir glaubten unsere Zukunft läge in der Ausrichtung als "Dienstleistungsgesellschaft"
    Dabei haben wir vergessen, das die Haupt Steuerlast von den Arbeitnehmern erbracht werden soll (Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und Konsumsteuern)
    Quelle: http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_4538/DE/BMF…raufkommen.html

    Gerne hätte ich Euch ein paar überschaubare bunte Diagramme geliefert... Vielleicht erbarmt sich jemand diese aus der o.a. Quelle zu erstellen.
    Arbeitnehmer bzw Endverbraucher zahlen Lohnsteuer, Zinsabschlagssteuer (für das nicht ins Steuerparadies transferierte Vermögen (Riesterrente) Steuern vom Umsatz (Einfuhrumsatzsteuer und Umsatzsteuer) usw...
    seit 1990 fällt sie rapide ab (mit 24 dB Butterworth ?) von 3238,1 Mio € im Jahr 1990 auf sage und schreibe 5 Mio im Jahr 2007 - Freunde - da boomte die Wirtschaft noch. Ihr könnt euch sicher sein, das die Jungs jetzt sogar noch Rückerstattungen beantragen und wohl auch bekommen werden ... :|
    Wem nicht vom direkt vom Arbeitgeber die Lohnsteuer abgezogen wird, der wird zur "Einkommenssteuer" veranlagt. Dabei gilt: kein Einkommen - keine Steuer.
    Und: Bevor Einkommen erzielt werden kann, entstehen Aufwendungen ... Steigerung 1990-2007 von 18.672,1€ auf 25.026,7€
    Firmen als GmbH, Aktiengesellschaft, Genossenschaft werden zur Körperschaftsteuer veranlagt => 1990 betrug sie 17.062,4 € => 2007 waren es immerhin fast 6 Mrd € mehr => 22.929,3€

    Zurück zu dem Fehler mit den Dienstleistern: Kaum ein Dienstleister leistet seinen Dienst direkt am Endverbraucher, vielmehr ist seine Leistung später Preisbestandteil der Waren, die im Regal liegen - die zusätzlich mit 19% Mehrwertsteuer garniert - vom Endverbraucher gekauft werden oder der Leistungen, die vom Staat = Steuerzahler (siehe Tabelle BMF) bezahlt werden müssen. Es wurde (bewußt) versäumt, eine Steuer einzuführen, die dieser Entwicklung Rechnung trägt.
    Die Arbeiter, die wirkliche Werte schaffen (Urproduktion) sollen den ganzen Scheiß bezahlen und das Gesox durchfüttern. Zur Belohnung nimmt man Euch noch die Rente weg, denn die netten Pensionen und Abfindungen der Landes und Bundespolitiker - haben sich ja für Euch echt den Arsch aufgerissen und die Steuergesetze geschaffen, die zu dieser Umverteilung führten - die werden von Euch gezahlt => siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeordne…tenversicherung
    Bei den Europa Parlamentariern sieht es noch schlimmer aus. :|


    Wer jetzt aufwacht und denkt - scheiße ich habe nichts mehr zu verlieren - => Wilkommen in der Realität - und richtig, ihr habt schon alles verloren :lol:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 13. Juli 2009 um 17:12
    • #14
    Zitat von "ukw"

    Das Unheil nahm seinen Lauf, als wir glaubten unsere Zukunft läge in der Ausrichtung als "Dienstleistungsgesellschaft"


    Tja. Wie das gehe soll, wenn sich Alle gegenseitig nur die Haare schneiden, die Bude tapezieren, die Briefmarken anlecken, habe ich in einer Weiterbildung schon 1997 gefragt; erstmal muß ja überhaupt produziert werden (so meine simple Vorstellung als Ingenieur).
    Donnerwetter, wie ich da von Marketingfritzen, angehenden Vorständen und ähnlichen Tagedieben niederargumentiert wurde... :oops:

    MfG

    DirkB

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