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Livetauglichkeit eines Tascam DM24...

  • EDE-WOLF
  • 11. Juli 2009 um 18:29
  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 11. Juli 2009 um 18:29
    • #1

    hi, kennt das pult jemand von euch?

    ist es einigermaßen livetauglich? also schnell zu bedienen? halbwegs latenzarm, halbwegs stabil usw?

    klingts einigermaßen?

    etc. eventuell hat jemand n erfahrungsbericht zur hand?

  • niggles
    Profi
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    4.312
    • 11. Juli 2009 um 19:52
    • #2

    Platziert wurde die Kiste ursprünglich als direkter Konkurrent der Yamaha 02R im etwa gleichen Preissegment.
    Über Verarbeitung, Klang und Latenzen gibts dementsprechend nicht viel zu motzen. Während allerdings die 02R(96V2) als auch live noch halbwegs flott bedienbares Studiopult durchgeht, ist das bei der DM24 definitiv nicht der Fall. Zuviele Doppelbelegungen, insgesamt zu unübersichtlich...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • ribbon
    Verifiziert
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    125
    • 11. Juli 2009 um 20:01
    • #3

    Für Sprachübertragung bei Konferenzen etc. ganz Ok. Leider hat es keine EQ´s in den Outputs, da muß man dann wieder externe EQ´s mitschleppen.

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • yamaha4711
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    3.664
    • 11. Juli 2009 um 20:25
    • #4

    Tacho!

    Ich setze das DM24 ausschließlich Live ein und es ist sehr übersichtlich und schnell bedienbar im Gegensatz was andere hier meinen. Aber das ist ja wie immer Ansichtssache.

    Die Wandler sind erste Sahne und auch der Rest gibt keine Grund zum meckern. Die Haptik stimmt und es ist mir noch kein einziges mal abgestürzt seit mehr als nun 5 Jahren mit im Schnitt 2-4 Einsätze im Monat.
    Gut einmal Wasserschaden nach einer Regendusche. Da war nix mehr zu machen. Aber da kann das Pult nix für.

    EQ's im Output müssen nicht immer sein, wenn es denn das einzige Outboard ist das man mit sich rumschleppt. Ich mag die Kiste.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 11. Juli 2009 um 23:49
    • #5

    sehe ich das richtig?

    das pult bietet lediglich 6 auxe INKL. der internen für die Fxe...

    ich benötige insgesamt ca. 20 kanäle + 8 auxe insgesamt (davon MINIMUM 6 pre.. lieber wäre mir allerdings die option auf 8 pre auxe hochgehen zu können)...

    kann das ding das?
    nativ hats ja nur 6 gesamt...
    und auch der blick auf bilder lässt nichts anderes vermuten...

    inwieweit kann man das ding per sequencer fernsteuern und umgekehrt?

    es geht darum dass ich mit der kiste gerne ne hip-hop kapelle machen will und sehr viel effektgeschichten "on the fly" machen werde, also gitarrensounds, von zerren bis delayspielereien, pannings etc, sodass ich zum beispiel gerne die möglichkeit hätte mit einem knopfdruck n channel zu muten und damit gleichzeitig einen aufzumachen etc....

    ich geb zu die fragestellung ist etwas doof, da sie schwammig ist und ich vieles davon im manual nachlesen kann, aber jemand der das pult hat kann zum handling durchaus bessere informationen geben...

    und wie sieht es intern mit routing aus?

    ich hätte zum beispiel gerne die option kanäle zu doppeln und dann einen fürs monitoring und einen für die front zu eqen bspw.... denn die jungs die ich da machen muss brauchen schon böse brillianzen in den stimmen, die beim monitoring regelmäßig für probleme sorgen... geht das?


    danke schonmal

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 12. Juli 2009 um 00:35
    • #6

    Also...

    Die 6 Auxwege des Pultes verteilen sich auf 4 echte Auxwege (Anbindung an die Außenwelt) und 2 interne Auxwege für die internen Effekte z.B.

    Mehr Wege kann man sich über eine A/D-Karte basteln, doch das nur bedingt, da hier nur und wirklich nur die 8 Busse ausgegeben werden. Diese werden auch benötigt, um das Pult von 16 auf 24 echte analog Inputs aufzumotzen.
    Damit ist das Pult von den Auxwegen her nix für deine Anwendung, außer du verzichtest auf die Hälfte an Auxwegen.
    An dieser Stelle ist das Yamaha 01v96 durch seine OMNI-Outs deutlich im Vorteil. Ich weiß nicht ob das 02R das kann...

    Per Sequenzer kann man so ziemlichen jeden Unsinn per MIDI SysEx anstellen. Anzumerken ist der interne Sequenzer bzw. die Automatikmischfunktion. Es braucht lediglich eine SMPTE Quelle und schon kannst du jedes Detail im internen Sequenzer aufzeichnen, editieren und framegenau abfahren.
    Ansonsten kann jede andere MTU Quelle zur Fernsteuerung benutzt werden.

    Kanäle doppeln geht auch ohne Probleme. Man weißt einfach einem Eingang zwei Kanäle zu, doch damit reicht dir ein Pult nicht mehr, da ja die Kanäle intern halbiert werden. Im Zweifelsfall zwei Pulte kaskadieren.
    Andererseits kann man die Stimmen bzw. Frequenzen im noch benötigten MonitorEQ pushen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 12. Juli 2009 um 01:24
    • #7

    naja gut dann fällt das pult für mich ehh raus :)

    aber danke für die infos :)

    hat schnell und sehr direkt geholfen merci!

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