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Subwoofer auf Stelzen?

  • databass.ch
  • 19. Juli 2009 um 22:18
  • databass.ch
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    • 19. Juli 2009 um 22:18
    • #1

    Hallo Forum,

    Einem Kunden wurde kürzlich nahegelegt, die Subwoofer auf 1m lange, mit Sand gefüllte Rohre zu stellen. Momentan stehen die Subs am Boden. Das ganze ist eine Festinstallation dadurch wäre das im Prinzip machbar, allerdings kann ich darin keinen Sinn erkennen. Mir fallen eher einige Argumente dagegen ein. Was meint Ihr dazu?

  • Oliver Derks
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    • 19. Juli 2009 um 22:27
    • #2

    Gibt es vor Ort vielleicht Probleme mit zu lauten Bässen?
    Kenne da einen Fall aus der eigenen Praxis:

    Veranstaltungssaal in einem Hotel. Neben/ unter dem einzig möglichen Aufstellungsort für die Subs verlaufen die großen Öfnungen der Belüftungsanlage.
    Dadurch wird der Bass wunderbar im ganzen Haus verteilt.

    Wobei ich die Löseung mit den "Stelzen" auch zum ersten Mal höre....

  • databass.ch
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    • 19. Juli 2009 um 22:38
    • #3
    Zitat von "Oliver Derks"

    Gibt es vor Ort vielleicht Probleme mit zu lauten Bässen?

    Nicht wirklich, der Bass ist zwar schon im ganzen Haus zu hören, aber das stört niemand.

  • Jens Droessler
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    • 20. Juli 2009 um 01:10
    • #4

    Für PA ist das ohne Gründe wie unerwünschte Schallübertragung auf Mauern etc. unnötig, sogar unpraktisch. Den Bass in den Boden einzukoppeln kann auch schon ein ganz netter Effekt sein ;)

  • wora
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    • 20. Juli 2009 um 01:53
    • #5
    Zitat von "databass.ch"

    ...
    Einem Kunden wurde kürzlich nahegelegt, die Subwoofer auf 1m lange, mit Sand gefüllte Rohre zu stellen...


    welchen zweck soll dieser tipp denn erfüllen?
    ist das etwa wieder eine designidee eines architekten?? :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 20. Juli 2009 um 11:20
    • #6

    eventuell hilft es ja auch, den boxen ein lustiges clownsgesicht zu malen.

  • FF
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    • 20. Juli 2009 um 11:47
    • #7
    Zitat von "wora"

    ist das etwa wieder eine designidee eines architekten?? :D


    Jetzt bin ich beleidigt - auch mein Berufsstand weis ab und an, warum er was macht :D

    Gruß FF

  • Mechwerkandi
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    • 20. Juli 2009 um 12:25
    • #8

    Die werden versuchen wollen, den Sub zu entkoppeln.
    Und weil tiefe Frequenzen sich irgendwann nur noch durch Masse dämpfen lassen, scheint mir die Lösung zumindest nachvollziehbar.

  • databass.ch
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    • 20. Juli 2009 um 14:38
    • #9
    Zitat von "wora"

    welchen zweck soll dieser tipp denn erfüllen?

    Laut seiner Aussage, soll sich der Bass dann besser im Raum verteilen und im Prinzip teure akustische Massnahmen mit Absorbern etc unnötig machen. Ausserdem soll der Bass druckvoller und präziser werden.

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Die werden versuchen wollen, den Sub zu entkoppeln.

    Du meinst, damit der Boden nicht mitschwingt? Das würde wiederum nur den Trittschall beeinflussen, oder? Der Boden besteht aus massivem Beton, extrem dick und hart (Industriegebäude), der schwingt so gut wie nicht.

  • Mechwerkandi
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    • 20. Juli 2009 um 15:38
    • #10
    Zitat von "databass.ch"


    Du meinst, damit der Boden nicht mitschwingt? Das würde wiederum nur den Trittschall beeinflussen, oder? Der Boden besteht aus massivem Beton, extrem dick und hart (Industriegebäude), der schwingt so gut wie nicht.


    Deine Aussage signalisiert eine gewisse ambivalente Grundhaltung, die vielen VA-Techikern eigen ist.
    Ich würde diese Trittschall-Komponente auf gar keinen Fall unterschätzen, zumal in dem Fall (massive Betondecke) eine wirksame Entkoppelung gebäudetechnisch nicht gewährleistet ist.

    Ich würde weiterhin davon ausgehen, das seitens des Planungsbüros in Kenntnis der Zusammenhänge eine weitestgehende Entkoppelung tieffrequenter Quellen angestebt wird, mithin ein Indiz dafür, das die ihre Arbeit ernst nehmen.

  • databass.ch
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    • 20. Juli 2009 um 16:03
    • #11

    ok, aber inwiefern würde die Entkoppelung den Klang positiv beeinflussen?

  • Mechwerkandi
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    • 20. Juli 2009 um 17:15
    • #12

    Schwer abzuschätzen, ohne nähere Kenntnis der Zusammenhänge.
    Die HiFi Junkies verwenden recht viel Aufwand auf die Entkopplung ihrer Boxen vom Boden, auch im Resonanzen abzufangen.

    Es bleibt zunächst offen, a) inwieweit der Klang beeinflusst wird, b) ob die Änderung und c) von wem positiv wahrgenommen wird.

    Die Entkoppelung verfolgt ja im Wesentlich zwei Ansätze:
    >> Verminderung/Ausschaltung der Übertragung von Körperschall
    >> Verminderung von Resonanzen (wahrnehmbar als Dröhnen) durch Gegenstände, deren Resonanzfrquenz im Betriebsbereich des schwingungserzeugenden Systems liegen.

  • deep-house
    Verifiziert
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    • 20. Juli 2009 um 19:06
    • #13
    Zitat von "databass.ch"

    Hallo Forum,

    Einem Kunden wurde kürzlich nahegelegt, die Subwoofer auf 1m lange, mit Sand gefüllte Rohre zu stellen. Momentan stehen die Subs am Boden. Das ganze ist eine Festinstallation dadurch wäre das im Prinzip machbar, allerdings kann ich darin keinen Sinn erkennen. Mir fallen eher einige Argumente dagegen ein. Was meint Ihr dazu?

    auf welche Rohre, welches Material, welcher Durchmesser, wie am Boden befestigt?

    Gruß UweS.

  • sk-event
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    • 20. Juli 2009 um 20:10
    • #14

    Probier´s doch einfach mal aus....so 4 Rohre und etwas Sand kosten ja nicht die Welt ;)

    SK-Event
    65321 Heidenrod

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 20. Juli 2009 um 20:39
    • #15
    Zitat von "databass.ch"

    Laut seiner Aussage, soll sich der Bass dann besser im Raum verteilen und im Prinzip teure akustische Massnahmen mit Absorbern etc unnötig machen. Ausserdem soll der Bass druckvoller und präziser werden.


    ...humor hat er also schon mal (oder derjenige, der ihm den floh in´s ohr setzte).

  • databass.ch
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    • 20. Juli 2009 um 20:48
    • #16
    Zitat von "deep-house"

    auf welche Rohre, welches Material, welcher Durchmesser, wie am Boden befestigt?

    Keine Ahnung. Es geht mir eher um's Prinzip.

    Zitat von "sk-event"

    Probier´s doch einfach mal aus....so 4 Rohre und etwas Sand kosten ja nicht die Welt ;)

    So einfach ist das auch wieder nicht. Man müsste ja auch einen A/B Vergleich machen und/oder das ordentlich Messtechnisch dokumentieren.

  • wora
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    • 21. Juli 2009 um 00:54
    • #17
    Zitat von "databass.ch"

    Laut seiner Aussage, soll sich der Bass dann besser im Raum verteilen und im Prinzip teure akustische Massnahmen mit Absorbern etc unnötig machen. Ausserdem soll der Bass druckvoller und präziser werde...

    absorber benötigt man in der regel, um den bass im raum in den griff zu bekommen (z.b. studio). zur lärmbekämpfung nach aussen sind die in der regel nicht gedacht. in sofern gehe ich bei diesem tipp davon aus, das der tippgeber ein eifriger leser von HiFi magazinen ist und es hier eben nicht um emissionsprobleme geht...

    das wir im wahren beschallungsleben durch bodenkopplung lieber ein paar dB gewinnen und dadurch zum teil enorm viel geld sparen (weniger boxen + viel weniger ampleistung erforderlich!), scheint dagegen nicht wirklich in seinem interessengebiet zu liegen. im gegenzug verzichten wir schon gerne mal auf das letzte quentchen gleichmässigkeit.

    mein eindruck ist deshalb, das dieser tipp nicht weiter beachtet werden sollte.
    und überhaupt: wie sollen diese konstrukte denn gegen umfallen gesichert werden?? die sicherheit ist ja auch ein wichtiger aspekt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • deep-house
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    • 21. Juli 2009 um 09:09
    • #18
    Zitat von "databass.ch"

    Keine Ahnung. Es geht mir eher um's Prinzip.

    So einfach ist das auch wieder nicht. Man müsste ja auch einen A/B Vergleich machen und/oder das ordentlich Messtechnisch dokumentieren.

    wenns sonst keine Angaben gibt; ich sag mal, wieder recht viel voodoo.
    AB Vergleich ist gut, Tisch aufstellen, Omas Sofakissen drauf, Sub drauf und los. Die 30kg Sand im Plastikrohr werden es auch nicht mehr viel besser machen können.

    Gruß UweS.

  • tonzwerg
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    • 21. Juli 2009 um 10:16
    • #19

    und wenns euch mal nicht so gut geht: probiert einfach das:

    http://www.paranormal.de/paramirr/geo/en/heil.html

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • wora
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    • 21. Juli 2009 um 14:16
    • #20

    ja, das triffts ja schon fast :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
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