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Konfiguration der Bässe bei Live: Mono oder Stereo?

  • tubetom
  • 13. August 2009 um 10:25
  • tufkamar
    Gast
    • 25. August 2009 um 14:13
    • #21

    sehe ich nicht so - wenn ich das Signal ded. dazugeben kann, dann habe ich nur das Signal drauf, das ich haben will - und nicht noch den restlichen "Müll" aus der Summe, der sich da auch noch in dem Berreich herumtreibt.

    Hatten wir auch schon öfters so gemacht - es ging dabei meist um ded. Instrumente, die man unternherum "aufspaßen" möchte, sei es bei Soli oder anderen spez. Situationen - i.A. läuft aber alles über die Haupt-PA.

  • 4711
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    1.030
    • 25. August 2009 um 16:42
    • #22

    ...dann hast du die Argumentation vom jens nicht verstanden!

    Wenn er die Kanäle die nicht in den "Infra-Weg" sollen, entsprechend low-cuttet kommts eigentlich aufs gleiche raus.

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 25. August 2009 um 17:14
    • #23

    Eben. Spätestens mit einem durchstimmbaren Lowcut/Hochpass bin ich sogar besser dran, daher das Argument mit Digitalpulten bzw. besseren Analogtischen. Zudem hat man immer einen sauberen Übergangsbereich, was man bei der Auxweg-Lösung nicht sagen kann.

  • tufkamar
    Gast
    • 26. August 2009 um 07:07
    • #24
    Zitat von "4711"

    ...dann hast du die Argumentation vom jens nicht verstanden!

    Wenn er die Kanäle die nicht in den "Infra-Weg" sollen, entsprechend low-cuttet kommts eigentlich aufs gleiche raus.


    Ich glaube, ich habe ihn schon verstanden - und ich würde es eben anders haben wollen, bzw. wir hatten es damals anders:

    PA läuft komplett Fullrange, als zusätzlicher Weg noch die Infras - um eben, im Falle der Notwendigkeit, etwas mehr LowEnd zu haben oder entsprechende Signale etwas "anzudicken".

    "fiktive" Zahlen (länger her, aber so lief's damals): PA kann von 60Hz aufwärts sauber spielen (mMn. reicht das für Live normalerweise problemlos). Infraweg macht zusätzlich von 40-80Hz. Mix geht komplett auf PA, nur z.B. Zuspieler, Kick, Bass, Keys und in spez. Fällen z.B. Floor-Tom werden zusätzlich auf den Infra gelegt. Da die Main-PA eben erst ab 60Hz "will" bringt es mir nichts, dort über LowCut das Signal tiefer los zu lassen - da eben "der gewümschte Spaß-Faktor" über die PA nicht kommt. Wenn benötigt auf den Infra-Weg mit drauf und der Spaß ist da.

  • Jens Droessler
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    • 26. August 2009 um 15:15
    • #25

    Es sagt doch keiner, dass die Infras weg sollen, sondern dass sie einfach zur Haupt-PA gehören.. Wenn ich bei allen Instrumenten, wo nichts oder nur Müll im Bassbereich kommt, den Lowcut am Kanal passend setze, dann kommt auf den Infra nur Bass von den Instrumenten, die ihn brauchen, und mit durchstimmbarem Lowcut sogar nur genau so tief wie sie ihn brauchen. Der Infraweg kann dabei optimal an den Bassweg angepasst werden, mit problemlosen Übergang, was Gesamtfrequenzgang und Phasengang betrifft. Das ist nicht möglich, wenn man jedem Instrument einen beliebigen Pegel auf dem Infraweg geben kann, der unabhängig von der Hauptsumme ist. Dazu müsste man die "Bassinstrumente" am Auxweg alle auf einen definierten Pegel drehen, der an allen Kanälen gleich sein und zudem vorher mit dem Bassweg abgestimmt werden muss. Ich sehe in der Methode nur Nachteile gegenüber dem durchstimmbaren Hochpass/Lowcut.

  • wora
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    • 27. August 2009 um 01:41
    • #26
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Das ist nicht möglich, wenn man jedem Instrument einen beliebigen Pegel auf dem Infraweg geben kann, der unabhängig von der Hauptsumme ist. ...


    der gag ist ja, das man den auxweg post-fade fährt. somit bleiben die einmal (gehörmässig) eingestellten verhältnisse (im idealfall) gleich. der ansatz dahinter ist natürlich nicht die möglichst natürliche wiedergabe, sondern die beschallung als speziellen effekt zu nutzen.
    ich gehe da jedenfalls so vor wie marce. der grosse vorteil daran ist für mich, das man sich so recht einfach und schnell den vorgefundenen anlagen anpassen kann. macht mir ein woofer einen zu trägen bass, kommt die bassdrum eben weniger drauf, dafür mehr bassgitarre... nur so als beispiel. man kann mit einem extra aux für den sub wirklich tolle sachen machen, ob die signale sich dann immer an die theorie halten lasse ich mal dahin gestellt... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 27. August 2009 um 05:24
    • #27
    Zitat von "wora"

    macht mir ein woofer einen zu trägen bass, kommt die bassdrum eben weniger drauf, dafür mehr bassgitarre...


    Haben wir dafür nicht einen EQ am Kanal?

  • wora
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    • 27. August 2009 um 10:10
    • #28

    das hat meiner erfahrung nach nicht den gleichen effekt.

    wenn ich z.b. einen impulsmässig trägen bandpass-sub am aux habe und dazu relativ impulsfreudige bässe in der haupt-pa, dann kann ich durch das zumischen eher entscheiden, welchen charakter ich der bassdrum geben möchte. am kanal-eq allein geht das nur bedingt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 27. August 2009 um 16:06
    • #29

    Ja, wenn sich die Bandpässe und die Haupt-PA überlappen schon. Allerdings bekommt man das technisch selten sauber hin, woraus dann eben gerade der unsaubere Eindruck entstehen kann, wenn man kräftiger per Aux zumischt.

  • ERICH
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    • 28. August 2009 um 10:57
    • #30

    Das Problem bei der Aux Beimischung sehe ich, wennman den Bass Schub per Pegel holt und nicht per EQ.
    Die akustische Trennfrequenz wandert mit dem Aux Level mit und bei viel Pegel eben immer höher.
    Je nach System und Einstellung kann das imho egal oder ein deutlicher Nachteil sein.

  • wora
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    • 28. August 2009 um 14:25
    • #31

    nun ja, ich denke bei dieser vorgehensweise darf man die theorie ein bisschen hinten anstellen. man mischt hier nach gehör dazu, ausserdem ist es keineswegs so, das man den EQ hier nicht einsetzen darf.

    fakt ist, das diese vorgehensweise sehr oft vor allem auf grossen bühnen angewendet wird und es sich schon zu so einer art standard-vorgehensweise etabliert hat.
    so schlimm kann es also nicht sein... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ERICH
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    • 31. August 2009 um 14:13
    • #32

    Ich hab halt (theoretische) Bedenken, in wieweit die sich in der Praxis auswirken kann nur jemand Beurteilen, der beides schon öfters gemacht hat.

    Letztes WE hatte ich eine VA mit 400 Sitzplätzen in einer Turn (Mehrzweck-)hallenhälfte.
    Bestuhlung fast breiter, als tief. Im Programm war u.a. eine Rockband.

    Als Bässe hatte ich links und rechts je 2x 1x15" auf 60cm Bühnenelementen und Mittig unter der Bühne 2x 2x15".
    Als Amp dafür hatte ich meine Z10. An Ch1 die 4 Speaker außen, an Ch. 2 die 4 inneren.

    Setup am Controller:

    - Summe aus links und rechts für beide Bass Wege
    - Highpass für beide
    - Lowpass Ch1 (außen) 110Hz
    - Lowpass Ch2 (innen) 85Hz
    - Ch2 (innen) 2dB lauter, als Ch1
    - Delay von ca. 2ms für Ch1 (außen) und die Tops

    Die Abstrahlung der Bässe hat sich durch das Delay wirklich gut an den Raum anpassen lassen.
    Entscheidend dafür waren aber eben die genauen Pegel und Delay Verhältnisse.
    Mit einem AUX - Centerbass hätte ich das warscheinlich so nicht in den Griff bekommen.

    MfG


    ERICH

  • Jens Droessler
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    • 31. August 2009 um 21:09
    • #33

    @ wora: Die betreiben bei den großen Bühnen aber oft einen immensen Aufwand, um das ordentlich zu integrieren. Zudem, seit wann klingt es automatisch gut, nur weil es eine große Bühne ist? Viel zu oft habe ich große Shows schon richtig grausig erlebt (insbesondere den Bassbereich)... womit ich nicht implizieren möchte, dass die Subs off aux-Geschichte daran Schuld ist! Ich sehe eben nur nichts daran, was ich nicht auch mit Hochpass und EQ machen kann, ohne eventuell unerwünschte Nebeneffekte durch Überlappungen bzw Unterlappungen im Frequenzbereich zu bekommen...

  • wora
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    • 31. August 2009 um 23:19
    • #34

    das eine grosse bühne nicht automatisch bedeuten muss, das die anlage davon auch besser (eingestellt) ist... da gebe ich dir sofort 100% recht! 8)
    ich habe da auch schon einige grausige erfahrungen sammeln müssen...

    aber ich ging bei meinen beispielen mal von den anlagen aus, die gut gemacht waren. :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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