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4 Kanal Funkstrecke

  • ERICH
  • 3. September 2009 um 13:05
  • ERICH
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    • 3. September 2009 um 13:05
    • #1

    Hallo alle zusammen,

    da wir ab und an auch wegen Funk Mics angefragt werden steht im Raum eine oder mehrere Funkstrecken anzuschaffen.

    Wenn es sich rechnen soll müssen die entsprechend günstig sein.
    Das hat mich bis dato abgehalten ernst zu machen.
    Günstige Strecken (LD) hatten einige Funktionen (Mic Gain z.B.) nicht, welche ich für zwingend sehe.

    DAP Audio hat dieses Gerät im Angebot:
    http://www.highlite.nl/index.php/high…rophones/com_54

    Ist die Qualität ähnlich der (scheinbar recht guten) LD Strecken?
    Wie ist sie im Vergleich zu amtlichen?

    Von Konzept und Ausstattung überzeugt die Strecke erstmal (auch wenn ich nichts von Pilotton gelesen habe, das währe ein dicker Minuspunkt).

    MfG


    ERICH

  • wora
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    • 4. September 2009 um 12:13
    • #2

    bei solch günstigen funkstrecken muss man immer ein bisschen vorsichtig sein.
    die angegebenen werte sagen z.b. nichts über frequenzselektivität und spiegelfrequenzunterdrückung aus. genau hier wird bei günstigen funkstrecken immer gespart. sehr steilflankinge zwischenfrequenzfilter sind nämlich sehr teuer, weshalb ich mir nicht vorstellen kann das hier sehr hochwertige komponenten verbaut sind.

    das muss nicht heissen das die teile nicht funktionieren, aber in einem umfeld mit vielen funkstrecken wird man damit viel eher probleme bekommen als mit hochwertigen empfängern.
    wenn ihr sicher sein könnt, das ihr auf euren VAs immer alleine seid, kann man sich das vielleicht überlegen.
    aus professioneller sicht gibt es aber nur einen rat: vergiss es, denk nicht weiter drüber nach...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 18. September 2009 um 19:24
    • #3

    Hallo

    Pronomic UHF-102 und UBF-102:
    - 13-parallele Frequenzen möglich
    - hervorrragende Kapsel (Handfunk)
    - Infrarotübertragung
    - Automatischer Frequenzscan
    - JTS/ IMG kompatibel (da gibt es recht gut Headsets für kein geld)
    - Robust gebaut
    - Antennen abnehmbar

    Nachteil: Relativ kurze Batteriestandzeit wegen 2x Microzelle. Hier am besten gleich Akkulader dazukaufen, dann spielt das keine Rolle.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • simonstpauli
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    • 18. September 2009 um 19:46
    • #4

    Frequenzscan ist nebensächlich, weil sowas nicht funktioniert, sobald mehr als zwei Funkstrecken in Betrieb sind.

    Von den "günstigen" habe ich bisher gute Erfahrungen mit Sennheiser Evolution gemacht. Wenn man weniger bezahlen will muß man Abstriche im HF-Bereich machen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tobias kammerer
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    • 18. September 2009 um 20:20
    • #5

    Hallo

    Warum solte Frequenzscan nicht funktionieren????!!!, wenn mehrere laufen?
    natürlich hat das Sennheiser den besseren HF-Teil, aber:
    Pronomic 189,- Euro
    Sennheiser ca 500,- bis 750,- Euro, je nach Kapsel.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • simonstpauli
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    • 18. September 2009 um 21:39
    • #6
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo

    Warum solte Frequenzscan nicht funktionieren????!!!, wenn mehrere laufen?


    Weil man zwar eine "freie" Frequenz finden kann aber nichts darüber ausgesagt wird, ob man nicht eine oder mehrere der anderen Strecken stört. Dazu müsste man scannen, fragen oder nachschauen welche Frequenzen "in der Luft" sind und die Intermodulationen berechnen. Das kann keine billige Scanfunktion. Bis jetzt jedenfalls noch nicht daß ich wüsste.

    Da man sich aber laut Allgemeinzuteilung gegenseitig koordinieren soll, ist der Fall, daß man per Scan-Funktion eine "freie" Frequenz findet und nutzt um dann Andere zu stören (selbst wenn es ungewollt ist) genaugenommen ein Grund, den Betrieb der Sendestrecke zu untersagen.

    Zitat von "tobias kammerer"

    natürlich hat das Sennheiser den besseren HF-Teil, aber:
    Pronomic 189,- Euro
    Sennheiser ca 500,- bis 750,- Euro, je nach Kapsel.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer


    Das ist mir bewusst. Ich sage ja auch nicht, daß die günstigeren überhaupt nicht funktionieren.

    Also Erich:

    wie ist die Funk-Umgebung, ist dort viel los oder wenig?
    Wer bedient die Strecken? Ist Fachkunde vorhanden?

    Ich kenne weder die DAP noch die LD Systems-Stecken persönlich, grundsätzlich ist wichtig:

    - HF-Teil: Störempfindlichkeit -> siehe woras Antwort. Gute HF-Komponenten, vor Allem passive steilflankige Filter, sind teuer. Wenn ich GSM900 mit 2W Sendeleistung nebenan habe möchte ich gute Filter. Ich kann das gerade nicht ausrechnen, welche Flankensteilheit es braucht um diese HF-Schleudern komplett zu unterdrücken, jedenfalls fängt Bahnfunk bei 876 MHz an, GSM-900 bei 890 MHz. Nach unten haben wir DVB-T, je nach Gegend mehr oder weniger weit entfernt.

    - Audio-Teil: Mikrofonkapseln, Gain-Möglichkeiten. hier ist es einfacher, eine brauchbare Qualität zu liefern.

    Im Prinzip hängt die Entscheidung von dem Einsatzgebiet ab. Wie schlimm sind Dropouts für den Kunden? Das hängt natürlich auch davon ab, wie diese vom Empfänger gehandhabt werden. Ein Pilotton hilft dabei. Und man bekommt je nach Stecke noch andere wertvolle Informationen wie den Batteriestand. Welche Batterien werden benötigt und wie sind die Laufzeiten? All das fließt in die Entscheidung ein.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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