Wer Kennt den Trafo "Haufe T 1840"
-
-
wenn Dir hier niemand helfen kann, dann ruf doch mal an:
:arrow: 06081-9153-0 -
So ähnlich sahen die Teile aus, die wir bei der NVA hatten, Splint raus, und ganz schnell wegwerfen.

-
die hatten wir bei der bundeswehr auch. bei uns sahen sie aus wie eine ananas und lagen gut in der hand

-
Die Jungs liegen falsch. Das sind Ü – Eier, und zwar (Glückwunsch!) ziemlich teure. Sieht man, wenn man das gelbe Isolierband abzieht.
Außen komplett MU – Metall, drinnen ein sehr hochwertiger 1 in 2 Mikrofon – Splitübertrager. Die dünnen, von außen nicht so ohne Weiteres zuordbaren schwarzen Strippen enden zwecks Unterdrückung von Koppelkapazitäten an internen Schirmen zwischen den Wicklungen und gehören an die Masse(n) der beiden Sekundärkreise.Technische Informationen bekommst Du, falls nicht beim Hersteller, vielleicht noch bei Eddy Frühwirt von der Firma Hico in Weilmünster; die haben/ hatten die Teile Anfang der 80er in beträchtlichen Mengen in ihren Trafosplitboxen verbaut.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat von "deep-house"
wenn Dir hier niemand helfen kann, dann ruf doch mal an:
:arrow: 06081-9153-0
Danke mit der Tel-Nr. kam ich weiter.Wer auch sowas hat, hier ein schaltbild:
@ billbo
ist aber eher zu symetrieren geeignet als zum Splitten.
Unsymetrisch bl/ws => Symetrisch rt/br/gn
=> Di BoxOder versteh ich das falsch?
Gruß
Elias -
Wenn Trafo und Schaltbild tatsächlich übereinstimmen hast Du natürlich recht. Allerdings fehlt in letzterem einer der beiden (tatsächlich aber wohl vorhandenen) schwarzen Schirmungsanschlüsse; zwei davon würden eher auf drei getrennte Wicklungen schließen lassen. Aber das lässt sich mit einem simplen Ohmmeter natürlich ganz einfach ausmessen.
Symmetrisch kann/ darf es übrigens durchaus auf beiden Seiten sein. Die mit der braunen Mittelanzapfung ermöglicht darüberhinaus die korrekte Festlegung eines galvanisch getrenten, gleichwohl definierten sekundären Massebezugspunktes.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Da hast du recht, wohl ein scharzes Kabel zuviel! Das Ohm Meter bestätigt die Wicklungen wie der Schaltplan es dastellt.
Symmetrisch düfte es natülich auf beiden seiten sein. Sehe ich es richtig, das ich mit dem Trafo (gehen wir mal davon aus das er so wie der Schaltplan ist) lediglich eine Di-Box bauen kann, nicht jedoch ein Symetrisher-Trenntrafo.
-
Eine Di - Box ist ein Symmetriertrafo mit diversen Zusatzfunktionen.
Ob das Teil zum Line - Trenntrafo taugt entscheidet seine Pegelfestigkeit und die Frage ob die Übertragung im Verhältnis 1:1 stattfindet; beides lässt sich leicht empirisch ermitteln. Wenn ja ist es gerade wegen der Mittelanzapfung sehr gut für diesen Zweck geeignet (ob man die auf Sekundärmasse legt oder nicht kann im Einzelfall entscheidend für den Erfolg des Entstörversuchs sein; deshalb diese Funktion per Schalter oder 2. Ausgangsbuchse unbedingt frei wählbar machen).
Ausprobieren!Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Und die Mitte nicht!!! einfach auf Masse, da du sonst die Phantomspeisung (sollte sie aus irgendeinem Grunde an sein) kurzschließt.
Tomy
-
Gemach, gemach. Wir sprachen zuletzt über einen Linetrenntrafo. Ein Ding, welches man z.B. zwischen Tourmischpultausgang und Hausanlagenprozessor schaltet, sollte das aus irgendeinem Grund mal erforderlich sein. Da gibt’s überhaupt nie gar keine Phantomspeisung nicht.
Und selbst wenn es sie - aufgrund irgendeines Unfalles – dort doch einmal gibt (versehentlich einen Mikroeingang erwischt?): die Einspeisung der 48V erfolgt mittels zweier 6k8 Widerstände. D.h., maximal möglicher Kurzschlussstrom knapp 15mA. Lass unseren Trafo ein paar hundert Ohm Gleichstromwiderstand haben (er hat vermutlich weniger); die Leistung unserer 48V x 15mA verteilt sich also im Verhältnis 1:10 oder 1:20 auf Wicklung und Widerstände (das ist jetzt alles schon ziemlich pessimistisch überschlagen). Wir reden also von ein paar Milliwatt, die unser Übertrager im Katastrophenfall als Verlustleistung zu verbraten hat. Da merkt der Kleine gar nichts von, auch nicht nach 10 Jahren Dauerkurzschluss.Warum allerdings eine zuschaltbare Mittelanzapfung auf Sekundärmasse manchmal bei Brummereien die einzige Lösung ist kann ich leider nicht so ohne Weiteres darstellen. Kommt hin und wieder mal vor; ich staune dann, danke dem Elektrolurch und nehm’s hocherfreut zur Kenntnis.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Hi,
zum ersten:
48*48/6800 = 0.33...
Wenn die üblichen 0.25 Watt Metallfilmwiderstände für die Phantomspeisung verbaut sind, dann werden die überlastet.Und (imho schlimmer) du überlagerst ein Gleichfeld im Kern, d.h. die Aussteuerbarkeit des Kerns wird unsymetrisch. Das böse daran ist, dass es Remanenz geben kann (d.h. es bleibt eine Vormagnetisierung zurück, auch wenn die Gleichspannung weg ist).
Es gab mal irgendwo einen Artikel eines Herstellers von Eingangsübertragern darüber dass man diese bereits durch eine Widerstandsmessung mit einem Multimeter verändern kann.Tomy
-
Zitat
Wenn die üblichen 0.25 Watt Metallfilmwiderstände für die Phantomspeisung verbaut sind, dann werden die überlastet.
Weshalb die auch immer mindestens 0,5W haben. Phantomspeisung muss kurzschlussfest sein (sonst wären die Foren voll von Fehlermeldungen und Hilferufen :D). Für den Fehlerfall sowieso; ich erinnere mich auch dunkel dass irgendeine Norm die zulässige Stromaufnahme von 48V – gespeisten Mikros auf 10mA festlegt – was dem Kurzschlussfall schon bedenklich nahe kommt.
Ob das Mischpultnetzteil einer beliebigen 48 - Kanal Konsole allerdings genügend Reserven für den Supergau (48 kurzgeschlossene Eingänge, also knapp 40W aus dem 48V – Zweig :roll:) bereit hält könnte eine interessante Frage sein.ZitatUnd (imho schlimmer) du überlagerst ein Gleichfeld im Kern,
Die beiden eingeleiteten Teilströme fließen – anders als bei der Messung – gegensinnig. Der resultierende magnetische Fluss sollte 0 sein.(Zugegeben: wir bewegen uns so langsam auf für meine Verhältnisse gefährliches, weil ungewohnt theoretisches Terrain zu. Beim nächsten Schritt muss ich googeln...)
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Hi,
nun ja, bei 10mA (5mA pro Widerstand) ergibt sich eine Belastung pro Widerstand von 0.17 Watt.
Ich habe bisher recht selten 0.5W oder gar 1W Widerstände für die Phantomspeisung gesehen.
Natürlich verkocht ein 0.25W Widerstand nicht sofort bei Kurzschluss, allerdings wird's im auf Dauer zu heiß.Mit dem Feld hast du natürlich recht, wobei die Aufhebung wahrscheinlich nicht 100% sein wird.
Tomy
-
Puh – gerade noch mal dran vorbeigeschrammt :-D.
Bzgl. der Verlustleistung der Widerstände würd‘ ich noch mal nachschauen. Die müssen aus bestimmten Gründen sehr eng toleriert sein (am anderen Ende könnte ja z. B. eine aktive DI – Box hängen, die ihren Betriebsstrom aus der Mittelanzapfung ihres Ausgangstrafos zieht. Der magnetische Belästigung wg. Unsymmetrien zweier Teilgleichströme sicherlich überhaupt nicht leiden könnte :D). Daher sind das ‚schon immer‘ Metallfilmwiderstände die – mögen sie noch so klein aussehen – mit 0,6 oder 1W Leistung spezifiziert sind. Selbst dann, wenn rings herum vergleichsweise grobmotorisches Kohleschichtgelump verbaut ist.
Und preiswerter als ihre miniaturisierten schwächlichen Brüder sind sie obendrein auch noch.Ich habe aber trotzdem gegoogelt
und dabei sogar eine hochoffizielle Sonderform der Phantomspeisung entdeckt, bei der die Versorgung mit EINEM Vorwiderstand über die Mittelanzapfung des Eingangstrafos gelöst wird (irgendwo auf den Schoeps – Seiten). Auch das offensichtlich kein ernstes Problem für den Übertrager.Mit freundlichem Gruß
BillBo