servus!
bei meinem pult ist ein fader abgebrochen. hat jemand von euch erfahrung den auszulöten? ich habe bei ma lighting angefragt du wollen ca 110€ dafür...
was ich natürlich nicht unbedingt ausgeben möchte.
wäre nett wenn ihr antwortet.
servus!
bei meinem pult ist ein fader abgebrochen. hat jemand von euch erfahrung den auszulöten? ich habe bei ma lighting angefragt du wollen ca 110€ dafür...
was ich natürlich nicht unbedingt ausgeben möchte.
wäre nett wenn ihr antwortet.
Professionelle Entlötstation . Da man schlecht rann kommt von der Seite ist mit einen Lötkolben die Sache schwierig. Kannst ja das Board zu uns schicken, ich mach das für kleines Geld
Fader habe ich glaub ich auch noch hier.
mfg Marco
dito, hab da auch schon den ein oder anderen ausgelötet.
allerdings verstehe ich das "von der Seite" nicht?
Die Platine muss komplett raus, und die Lötpunkte sind von unten?
nunja das nur heißmachen der Lötpunkte hilft ja nicht weiter. Wenn man nicht entlöten kann dann muss man halt unter den Fader etwas hebeln Stück für Stück. Dabei leidet das die Leiterkarte sehr. Also lieber sein lassen, vorallen bei durchkontaktierten Karten. Schnell hat man die Leiterbahn mit abgerissen. Mit Entlöttechnik ist der Fader nicht mal in 30sec draußen
er fällt einfach von der Leiterkarte ab .
jaja, aber trotzdem: was meinst du mit der Seite?
Das geht durchaus mit der Entlötsaugpumpe - sooo dick ist die Platine auch nicht. Vorausgesetzt man kann damit umgehen und es ist nicht gerade die billigste Flutsche vom großen C mit ausgenudelter Spitze und viel zu wenig Federweg. Und die Lötstation muß genug Bums haben um beide Seiten der Durchkontaktierung innerhalb von Sekunden zu schmelzen; unter 80W geht gar nix...
Alternative:
Den (sowieso schon) defekten Fader mit einem kleinen Seitenschneider abzwicken (drei Kontakte plus die Gehäusepins), und diese einzeln auslöten. Das ist für die Platine deutlich schonender als die Hebeltechnik.
Trotz allem ist das immer noch eine zweiseitig durchkontaktierte Platine, und aus Erfahrung weiß ich, dass die Lötaugen spätestens beim zweiten oder dritten Fadertausch dann doch Fluchttendenzen zeigen...
Also: Fader abschneiden, sorgfältig aber zügig auslöten, viel saugen...
MfG Tobias Zw.
PS: Wenn ich so drüber nachdenke... Mit Schraubenzieher hebeln, mindestens 80W (Dachrinnenlöter?
)... Ihr habt aber auch ein eher robustes Verhältnis zum Material, oder?
jeder so wie er mag
wobei im Zeitalter von ROHS (würg) 80W Sinn machen!
Also Jungs mit abschneiden muss ich euch enttäuschen. Der Fader hat Massepins und die sind unten. Da kommt man kaum mit dem Seitenscheider hin. Spätenstens wenn die Lötaugen den 80W Lötkolben sehen flüchten Sie sofort :roll: Das mit den Entlötpumpen funktioniert auch nicht so toll. Besser ist da entlötlitze. Die zieht das Zinn aus der Lötstelle.
Die 80W haben nix mit der Masse des Lötkolbens zu tun. Eine ordentliche, geregelte Lötstation pumpt diese Leistung genau für die paar Sekunden in das Bauteilbeinchen die es dauert ohne langes Gebrate beide Lötstellen zu verflüssigen...und dann *flutsch* (Entlötsauglitze hat leider die blöde Eigenschaft sich in durchkontaktierten Löchern mehr mit der Lötstelle zu verbinden als Zinn aufzunehmen)
Rein zufällig ist das auch die gebräuchlichste Heizkörpergröße bei professionellen Entlötstationen, die aber leider für ein paar dutzend Reparaturen im Jahr einfach zu teuer sind...
Zitat von "marcoboy"Also Jungs mit abschneiden muss ich euch enttäuschen. Der Fader hat Massepins und die sind unten.
Was? Das geht nicht? Verdammt, und ich habe das jahrelang gemacht! :shock:
... :wink:
Mit 'nem vernünftigen, kleinen (!) Seitenschneider ist auch das Abschneiden der Gehäusepins auf der Oberseite (also zwischen Fader und Platine) gar kein Problem. Und ich stehe dazu: Das quält die Platine weniger, als den halbabgelöteten Fader unter Hebelwirkung auszubrechen.
Aber macht, wie Ihr wollt... :wink:
MfG TZw
Stimmt da hat er recht, bei den Fadern der Oma waren unter den Fader Massepins. Also kann man den Fader einfach rausschneiden und die Pins rauslöten.