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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Martin-Bin

  • matthias falke
  • 18. September 2009 um 21:25
  • treibsand
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    • 22. September 2009 um 15:39
    • #21
    Zitat von "bassbandit"

    Die Ausgangsfrage war ja "Lohnt sich das?", und nicht "sieht das cool aus?".

    Sowas lässt sich aber nicht auf die pekuniären Verhältnisse reduzieren...
    Wenn ich die Gerätschaften nicht jede Woche 20x hin & herschleppen muss oder eine Gala damit ausstatten soll, dann kann das Grinsegesicht alter Männer doch recht befriedigend sein und wäre es mir wert, solche Urgesteine gut gepflegt in Betrieb zu haben.

    Lohnen tut sich das allemal - als reines Rendite-Objekt sind die aber aus heutiger Sicht überholt.


    Memo an mich selbst:
    nicht erst nach 50 Minuten abschicken...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • matthias falke
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    • 22. September 2009 um 19:20
    • #22

    Hallo.
    Durch den Bau wollte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Das ich mir vier Topteile baue, wahrscheinlich die Limmertops
    mit dem 308er Flare, steht für mich fest. Das Problem mit noch handelbaren Topteilen dieser Art, ist wie man hier liest, die hohe Trennung, wodurch ein Filler nötig wird. Dem wollte ich durch den Bau der Bin aus dem Wege gehen. Weiterhin erhoffe ich mir eine saubere Basswiedergabe, das Aussehen ist natürlich Geschmackssache, aber wie gesagt mir gefallen die Teile. Was ich bisher aus den Beiträgen herauslesen kann, ist wenn Logistik und Ridertauglichkeit außer acht gelassen werden, lohnt es sich durchaus die Hörner zu bauen.
    Gruß Matthias.

  • Tobias Zw.
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    • 22. September 2009 um 19:36
    • #23

    Da ich in der selben Firma, in der wir die Martin-PA hatten, auch Limmer 308 und 312 einsetzten, kann ich da wahrscheinlich eine kompetente Meinung aus der Praxis äußern... -

    Ich glaube, mit der Kombination würdest Du nicht so glücklich werden. Wie bereits oben geschrieben, halte ich es soundmäßig nicht für sinnvoll, die Martin-Bins deutlich über 150 bis 160 Hz laufen zu lassen (maximal 180, dann neigen sie aber schon ein bißchen zum Dröhnen), und die 308er sind unter 200 Hz doch sehr schlank... Als sinnige Kombination sähe ich auf vier Martin-Bins zwei 312er, dann passt's auch ungefähr mit der Lautstärke zusammen.

    Andererseits macht so ein Loch zwischen 180 Hz und 200 Hz das Klangbild ja auch deutlich aufgeräumter... :wink:
    (und wurde von mir auch schon mit Absicht so gemacht).

    MfG TZw

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • ukw
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    • 22. September 2009 um 22:50
    • #24

    Hallo Matthias,
    wenn Du weniger schleppen willst, dann kannst du 65 x 65 x 65 Kisten bauen und einen 18" drin versenken. (oder einen 15" in 60 x 60 x 60)
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=430726#p430726

    Damit hast Du bei 8 Stück auf einem Haufen auch richtig Spass an den Backen - jedoch viel weniger zu schleppen und bedeutend weniger Lagerplatz und
    die Kisten sind mit wenig Holz relativ einfach zu bauen.

    4 Stück sind aber Minimum. Dafür ist das System sehr audiophil, hoch trennbar und stufenlos skalierbar bis hin zu einer großen Tsunami Wand.
    Der Sound ist dröhnfrei und knackig. Martin Bins sind vor allem zu Zeiten relativ kleiner Amps eine sehr gute Lösung.
    Heute kosten Dich 1000 Watt gerade mal 200 Euro - es gibt also keinen Grund mehr für so große Kisten.
    Da Du mit meinem Mini-Horn - bei gleicher Frontfläche - sehr ähnliche akustische Verhältnisse schaffst, finde ich so etwas sinnvoller, weil besser zu skalieren, transportieren und zu lagern.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • matthias falke
    Beiträge
    1.844
    • 22. September 2009 um 23:19
    • #25

    Hallo.
    Hört sich interessant an. Wenn Du schreibst das sich der LP durch die 70 Liter Rückkammer wie ein Urps verhält, muss das Teil dann entzerrt oder verzerrt, (wie auch immer mann das sieht) werden?. Wenn ich die Wirkungsweise von dieser Bauart richtig verstehe, arbeitet da ein Lautsprecher in einem zu kleinem geschlossenen Gehäuse, und wird dann elektronisch entzerrt.
    Gruß und Danke

  • Jonnytrance
    Gast
    • 23. September 2009 um 02:33
    • #26
    Zitat von "ukw"

    Hallo Matthias,
    wenn Du weniger schleppen willst, dann kannst du 65 x 65 x 65 Kisten bauen und einen 18" drin versenken. (oder einen 15" in 60 x 60 x 60)

    SK Bastelnorn ist noch kompakter, ne 60er Würfel.

  • matthias falke
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    1.844
    • 23. September 2009 um 06:55
    • #27

    Hallo

    Zitat von "Jonnytrance"

    SK Bastelnorn ist noch kompakter, ne 60er Würfel.


    Wie sieht da mit der oberen Grenzfr. aus. Kann ich die höher trennen als meine MB 115B, so um die 120Hz?
    Ansonsten kann ich mir noch mehr von den Visatonhörnern bauen, die auch nicht so riesig sind und gehen gut. Aber halt die Trennung, muss dann doch in den sauren Apfel beißen, und doch die Filler bauen. Oder auch doch ein anderes Top, aber welches spielt tief genug? Zwei von den P2 pro Seite wird wegen des breiten Abstrahlwinkel auch nicht so optimal sein.
    Gruß Matthias

  • ukw
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    • 23. September 2009 um 09:25
    • #28
    Zitat von "Jonnytrance"

    SK Bastelnorn ist noch kompakter, ne 60er Würfel.

    SK Bastelhorn ist ein 1/4 Wellen Resonator.
    Darum ist es (bei 8 Kisten) weniger effektiv und vor allem, es lässt sich nicht so hoch trennen. Aber bis 160 Hz geht das Bastelhorn schon.
    Siehe dazu die Messungen, welche hier im Forum gemacht wurden.

    Mein Minihorn kannst Du - da Direktstrahler - leicht so hoch trennen wie die alten Bassrutschen (300 Hz)
    Das ist natürlich nicht sinnvoll das zu tun (8er Stack beamt wie Zau) , aber es wäre möglich.
    Minihorn ist einfacher zu bauen.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • mattias bost
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    • 23. September 2009 um 11:17
    • #29

    Hi,

    hat jemand den k-Faktor des MartinBins parat? Dessen Endfläche ist nur gering größer als die der 1x15 Eliminator und die effektive Hornlänge erscheint mir auch nicht so anders. Bei der Eli komme ich auf nen k von ca. 1,85, womit es bis ca. 45Hz runter gehen kann, braucht halt "nur" die ausreichende Anzahl (8Stück), damits von der Endfläche nachher stimmt.

    Vorteil der Eli wäre: bessere Transportierbarkeit (Gewicht, Größe, Packungsdichte), besseres formschlüssiges Stacken und vor allem sind da 300Hz nach locker drin (habe meine daheim im "Hifi-Einsatz" bis gute 400Hz rauf am arbeiten). EIn paar zusätzliche Verstrebungen im vorderen Hornteil, senkrecht wie waagerecht, nimmt der Eli zusätzlich Schwingneigungen. Ebenso läßt sich die Rückwand mit zwei Streben samt langen durchgehenden Schrauben oberhalb und unterhalb des Chassis ruhiger bekommen (für PA wohl schon unwichtig).

    Nachteil aller, auch der MartinBins, ist die geschlossene Treiberkammer, die die Dauerbelastbarkeit gegenüber den "Bassreflextestangaben" einschränkt, denn da wirds mit der Zeit richtig warm drin. Andererseits schützt die Kammer nun mal gegen platten Hubtod und DC-Displacement In der Praxis würd ich nem Treiber in solchen Konstrukten nicht mehr als die halbe angegebene Belastbarkeit (auf Dauer) zumuten.

    Grüße
    Mattias

  • matthias falke
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    • 23. September 2009 um 11:47
    • #30
    Zitat von "mattias bost"

    Treiber in solchen Konstrukten nicht mehr als die halbe angegebene Belastbarkeit (auf Dauer) zumuten.


    Aus meiner Erfahrung mit dem MB115B glaube ich nicht das da Probleme entstehen. Die Kammer bei diesen Hörnern ist auch klein, und bis jetzt haben alle meine Lautsprecher, auch bei extremer Belastung, überlebt.
    Gruß Matthias

  • matthias falke
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    • 23. September 2009 um 20:24
    • #31

    Hab mich gerade entschieden :D
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…Hoge_Veluwe.jpg

  • mattias bost
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    • 25. September 2009 um 15:27
    • #32

    Endlicheinmal ein mutiger Schritt, dieses ganze kompromisbehaftete Zeugs...

    Hinsichtlich deiner Belastbarkeitseinschätzung, du bist garantiert nicht an der DAUERbelastbarkeitsgrenze. Stell dir einfach nen 500Watt Halostrahler in 50l geschlossenem Luftvolumen vor. Und dann schätz rein gefühlsmäßig mal die entstehende Lufttemperatur. Man kann natürlich auch genau rangehen und rechnen über Wärmedurchgangskoeffieznten von Holz, der Fläche und so weiter, aber auch das bleibt bangig warm.

    Grüße
    Mattias

  • rockline
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    • 28. September 2009 um 16:25
    • #33

    Hier mal ein paar Nussecken im Einsatz. Dürfte so um 1979 gewesen sein:

    Man sieht einen Haufen 1x15 und auch einige 2 x 15, sowie den legendären Rasierer!

  • nojunk
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    • 28. September 2009 um 18:34
    • #34
    Zitat von "rockline"

    Hier mal ein paar Nussecken im Einsatz. Dürfte so um 1979 gewesen sein:

    Man sieht einen Haufen 1x15 und auch einige 2 x 15, sowie den legendären Rasierer!

    und auch 4x S2 :D

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • rockline
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    • 28. September 2009 um 18:40
    • #35

    Na, halt alles was sich so zusammentragen ließ :wink:

  • billbo
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    • 29. September 2009 um 00:23
    • #36

    Hach, wunderschön; sozusagen die ersten Line Arrays :D.

    Ich hatte vor 20 Jahren mal das Vergnügen. „The Ritz Club“, das ehemalige Studio 54. Auf jeder Seite der Bühne, auf einer Art Ponton geflogen, von außen nach innen: 6x 215, 6x Rasierer, 6x Negerlippe (mit 2441), 6x 4er Bullet Array. Und noch mal 12x 215er unten an der Bühne. FOH war auf dem Balkon gegenüber, Luftlinie vielleicht 10 oder 12m entfernt...
    Wir waren Vorletzte. Meine Band war laut, RICHTIG laut. Im Master steckten 2 160X auf 1:unendlich, die Fader danach waren per Klebeband bei –12 oder -15dB begrenzt; und ich vermisste absolut nichts. Es drückte wie Hölle, und die 160er waren arbeitslos.
    Der Headliner nach uns hieß ‚Suicidal Tendencies‘ :lol: , und ich wollte mal schauen was der amerikanische Kollege wohl so drauf hat. Da war das Klebeband weg, und die 160er standen auf Bypass.

    Ich habe etwa 30 Sekunden durchgehalten. Das Blut spritzte aus den Ohren, bei jedem Tritt in die Bassdrum und jedem Snareschlag tanzten Sterne vor den Augen, und hinter mir bröselte der Stuck von der Decke.

    Ich dachte vorher eigentlich ich wäre Einiges gewöhnt. Seit dem Tag weiß ich was WIRKLICH laut ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • rockline
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    4.440
    • 29. September 2009 um 11:16
    • #37

    Es geht aber noch besser, und noch ordentlicher gestackt:

    Zwar ohne die klassische 115 Nussecke - dafür aber konsequent Martin 215Bin (36Stück = 72 x 15" im Horn)! Auch hier wieder schön zu erkennen, wie seinerzeit die Zeilen zum Array gestapelt wurden.
    Der Sound solcher Anlagen ist nicht vergleichbar mit dem was heute so herumbaumelt - trotz der geringen Endstufenleistungen war das ein unfassbares Brett!

    Ach ja..."Suicidal Tendencies" - das war ja wirklich abartig hart. Ich habe die mal zu Zeiten gesehen, als der Sänger noch die langen Haare unterm Koptuch hatte. Man konnte das wirklich kaum länger als 20 Minuten "anhören" :?

  • Reini
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    3.225
    • 29. September 2009 um 14:10
    • #38

    Warum bauen :D
    hier
    http://cgi.ebay.de/Martin-bin-M-bin_W0QQitemZ320429520648QQcmdZViewItemQQptZPA_Systeme_Beschallung?hash=item4a9b167708&_trksid=p3286.c0.m14

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Jens Droessler
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    2
    Beiträge
    9.074
    • 29. September 2009 um 20:33
    • #39

    Wenn man von aktuellem Hornmaterial (auch im Bass Horn!) solchen Wände stapelt, kesselt das natürlich mindestens genauso. Aber wer macht das schon?

  • bassbandit
    Gast
    • 30. September 2009 um 08:58
    • #40

    Mein Reden.

    Wenn man die hohe Trennfrequenz braucht, warum nicht das Audio-Zenti PW 410? Mehr Membranfläche, mehr Antrieb, fast gleiche Hornlänge, und weniger Packmass.
    Und wenns Selbstbau sein muss, einfach mal den User link kontaktieren, der hat eine ähnliche Konstruktion auf seinem Webspace offenliegen.

    mfg

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