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Aufwertung Recording Equipment (Wandler, Mikros)

  • spicki
  • 3. Oktober 2009 um 12:24
  • spicki
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    37
    • 3. Oktober 2009 um 12:24
    • #1

    Hallo,

    nehme zur Zeit live mit folgendem Equipment Chöre, Orchester und Bands auf:

    Mikros: Rhode NT5

    Yamaha 01V96

    Alesis HD24

    Nach den Wandlern im Yamaha läuft alles digital über ADAT weiter. Trotzdem bin ich mit den Mikroaufnahmen nicht wirklich zufrieden.

    Würde gerne nun irgendein Glied in dieser Kette erweitern / austauschen. Von daher meine Frage: Würden bessere Wandler (z.B. RME OctaMic II) oder bessere Mikros (z.B. MC 930 von beyerdynamic) eine wesentliche Qualitätsverbesserung in der Aufnahme bringen?

    Welche Erfahrungen habt ihr mit den Yamaha Wandlern gemacht? Wo ist bei mir das schwächste Glied in der Kette?

    Bitte um Tipps

    gruß
    spicki

  • tufkaklto
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    • 3. Oktober 2009 um 12:53
    • #2
    Zitat

    Welche Erfahrungen habt ihr mit den Yamaha Wandlern gemacht? Wo ist bei mir das schwächste Glied in der Kette?

    Genau beim 01V96 in Deinem Fall.

    Teste einfach mal andere Wandler.
    Kannst Dir ja mal auf Adat optisch einen 8 Kanal Wandler zum Probieren dazuhängen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • christopher hafer
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    • 3. Oktober 2009 um 13:35
    • #3

    Ich schätze es liegt weniger am Equipment, schon prinzipiell nicht an den Wandlern!
    Zunächst wäre dann aber eine bessere Mikrofonausstattung indiziert. MC930 sind sicher eine sehr gute Wahl - erwarte aber auf keinen Fall irgendwelche Tag/Nacht Unterschiede! Die entstehen aller höchstens von einem Umstieg von "China" auf Schoeps.

    Die Verbesserungen erreichst Du mit der Mikrofonaufstellung und der Wahl des idealen Mikrofonhauptsystems. Zu solchen Fragen empfehle ich Dir folgendes Forum:
    http://www.tonthemen.de/

    Gruß,
    Christopher

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  • oton
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    • 3. Oktober 2009 um 14:05
    • #4

    kannst du mal näher beschreiben, wie und was du aufnimmst? Chor bis Bands ist ja ein weites Spektrum, wie viele NT5 hast du, wie gehst du bei verschiedene Situationen vor, wie viele Spuren, wie mikrofoniert.

    Und was genau willst du verbessern, was stört dich im Augenblick? Und WO nimmst du normalerweise auf.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • spicki
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    • 3. Oktober 2009 um 15:43
    • #5
    Zitat von "oton"

    kannst du mal näher beschreiben, wie und was du aufnimmst? Chor bis Bands ist ja ein weites Spektrum, wie viele NT5 hast du, wie gehst du bei verschiedene Situationen vor, wie viele Spuren, wie mikrofoniert.

    Und was genau willst du verbessern, was stört dich im Augenblick? Und WO nimmst du normalerweise auf.


    Meine Vergleichssituation ist eine Chorabnahme eines Black Gospel Chores mit 4 Mikros. 2X NT5 im XY zentral und zwei Shure Kleinmembran als Stütze je von einer Seite. Das Piano wird zusätzlich seperat abgenommen und später ggf dazugemischt. Aufgenommen wird bei Livekonzerten in der Kirche. Stand der Mikros ist immer der gleiche...aber: Hatte einmal das Vergnügen die 2 NT5 mit einem Fireface 400 zu wandeln und hatte den Eindruck, die Aufnahme würde "transparenter", "direkter" klingen. Kann aber auch daran gelegen haben, dass tatsächlich die Micropositionen in den verschiedenen Konzerten unterschiedlich waren..

    von daher meine Fragen zur Technischen Veränderung

  • oton
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    • 3. Oktober 2009 um 17:41
    • #6

    also, natürlich könntest du in einem AB Vergleich den Unterschied zwischen den 01V Preamps und denen eines Fireface hören, allerdings wäre der ziemlich gering. Selbst die Unterschiede zwischen "normalen" Preamps und High-End Teilen ist oft ernüchternd, weil der Gewinn nicht sehr groß ist.

    Bei den Wandlern noch extremer, ich kann z.B. den Unterschied zwischen einem MOTU Interface und Apogee X-Series Wandler hören, aber nur im Studio, das sind wirklich Nuancen.

    Ich würde an deiner Stelle erst einmal an zwei Stellen drehen:

    Mikros: wohl imho einer der größten "Soundfaktoren", was einem da am Besten gefällt muss man selber herausbekommen, setze doch mal richtig gute Mikros wie Schoeps oder Sennheiser MKH gegen deine NT5 und vergleiche das. Hier würde ich auf jeden Fall zuerst Geld investieren.

    Mikrofonpositionierung: Auch hier kann man viel besser/anders machen, da hilft nur üben, schieben & hören. Versuch mal ORTF, versuch mal große/kleine AB etc. pp.

    Testweise kannst du ja mal einen besseren Preamp nehmen und direkt während einem Konzert tauschen, sprich gleicher Raum/Musiker etc., dann kannst du auch selber entscheiden ob dir das die Investition wert ist.

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  • spicki
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    • 3. Oktober 2009 um 18:05
    • #7

    hmmm... wäre denn ein Mikrowechsel von NT5 auf die Beyerdynamics zu "hören" oder muss es erst ein finanziell größerer Schritt zu den Neumann KM-184 Stereo Set sein? Wie sind hier die Erfahrungswerte?

  • tufkaklto
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    • 3. Oktober 2009 um 18:17
    • #8

    Ich hatte eine Produktion, die lief über 3 Wochen und ich hatte Neumann KM184 und Rode NT5 dort gleichzeitig im Einsatz.

    Ich war erstaunt, wie wenig Unterschied da war.
    Zumindest für mich wäre der hörbare Unterschied nicht wert, gleich so viel mehr auszugeben ( wobei die 184 schon sehr gute Micros sind 9

    Ich habe auch selbst einen 01V96 und mag den, habe jedoch schon den Eindruck, das er von den Mic Preamps her bei Aufnamen Unterschiede macht.
    Aber das ist nur meine Meinung.

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  • oton
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    • 3. Oktober 2009 um 18:25
    • #9

    Das große Problem ist, das klangliche Verbesserungen/Unterschiede so eine verdammt subjektive Geschichte sind ... ich an deiner Stelle würde gerade bei Mikros erst einmal AB Tests machen. ich habe mich bei so einem Test in meine Schoeps "verliebt", ander schwören auf B&K, die dritten machen unfassbar schöne Aufnahmen mit Behringer Meßmikrofonen in AB ... da muss jeder seinen heiligen Gral finden. Testmikrofone bekommt man eigentlich von allen großen Herstellern.

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  • christopher hafer
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    • 4. Oktober 2009 um 18:17
    • #10

    Ich kann hier oTon nur voll Beipflichten: Hör es Dir selbst an und Entscheide für Dich selbst.

    Die größten Unterschiede liegen im Raum und - wie gesagt - in der Mikrofon-Anordnung.
    Dein X/Y-Setup mit zwei Stützen ist schon mal keine besonders gute Idee.
    Damit wäre ich auch nicht zufrieden, auch nicht mit mit den teuersten MVV/Wandlern/Mikros.
    Selbst wenn Du die Einfallswinkel für X/Y richtig berechnet hast tust Du Dir mit den Stützen für die Flanken keinen großen Gefallen - weil sie deutlich anders klingen werden.
    Mein Tip:
    1. Versuch es mit Decca-Tree.
    2. Verzichte auf reine Pegeldifferenzstereofonie wie X/Y o. MS. Ein Chor braucht eine deutliche räumliche Ausprägung, das klingt mit Laufzeitstereofonie auf Anhieb sicher überzeugender.

    Und: Wenn Du viel Klassik/Chöre aufnimmst rüste um auf ein Modularsystem mit zusätzlichen Druckempfängern (Kugeln).
    Das ist zwar selbst bei preiswerteren Modellen (z.B. C480) eine Investition - aber dafür eine die sich wirklich lohnt.
    Da kannst natürlich auch ein Heidengeld für "High-End" Wandler und Preamps rausschmeißen - aber das bringt Dir am Ende gar nichts (außer im besten Fall weniger Rauschen, das hat aber wenig mit dem Kaufpreis zu tun).
    Das 01v96 ist ein hervorragendes Front-End für solche Aufnahmen, speziell weil es auf die Messtechnisch schlechteren "Head-Amps" der größeren Pulte verzichtet.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • spicki
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    • 4. Oktober 2009 um 18:23
    • #11

    Erst einmal vielen Dank für die Denkanstöße....


    Ich werde es mal am Freitag mit der Laufzeitstereophonie versuchen...berichte dann über meine Ergebnisse

  • tamtürk müslümanlar
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    • 5. Oktober 2009 um 02:51
    • #12
    Zitat von "spicki"

    hatte den Eindruck, die Aufnahme würde "transparenter", "direkter" klingen.


    Du beschreibst es doch selbst. "Direkter" Am direktesten hast du es, wenn du jedem Sänger ein Mikro in den Hals steckst und nicht durch teurere Mikros oder Wandler.

    Es ist der Raum, also: Mikroposition ändern.

  • tobias kammerer
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    • 6. Oktober 2009 um 21:46
    • #13

    - auch noch als Idee:

    oft ist die Mischung 2erlei Mikros auch knifflig. Ich würde möglichst lauter gleiche nehmen (z.B. 4x NT-5), wobei aber sowieso die Frage offen bleibt, ob die Mikrofonierung so bleibt oder zukünftig besser anders.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tamtürk müslümanlar
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    162
    • 7. Oktober 2009 um 02:53
    • #14
    Zitat von "tobias kammerer"


    oft ist die Mischung 2erlei Mikros auch knifflig.

    Bei wiedergabe über PA immer gleiche nehmen, bei Aufnahmen sind unterschiedliche halb so wild.

  • spicki
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    37
    • 7. Oktober 2009 um 06:36
    • #15

    soll nur mitgeschnitten werden...geht nix über die PA raus...

  • christopher hafer
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    • 7. Oktober 2009 um 14:28
    • #16
    Zitat von "tamtürk müslümanlar"

    Bei wiedergabe über PA immer gleiche nehmen, bei Aufnahmen sind unterschiedliche halb so wild.


    Nein, nicht wirklich. Ich denke bei PA-Anwendungen zielst Du auf Feedback-Probleme. Aber es gibt kaum Bühnen, wo nur ein Mikrofontyp steht, und es geht trotzdem...
    Bei Aufnahmen sind unterschiedliche Typen u.U. sehr viel kritischer, nämlich dann wenn ein Hauptmikrofon-System aus zwei unterschiedlich klingenden Kapseln besteht.
    Natürlich kannst Du das auch auf Rock'n Roll-PA-übertragen: Nimm als (Drum-) OH ein SM57 und ein SM81: Das geht mit guter Filterung irgendwie, weil es hier nicht so sehr darauf ankommt; bei gleichzeitiger Aufnahme würde ich zur Not aber lieber 2x SM57 nehmen... :)

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • tamtürk müslümanlar
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    162
    • 7. Oktober 2009 um 23:17
    • #17

    Genau. Natürlich gehts, allerdings mehr schlecht als Recht und je mehr unterschiedliche, umso schlecher.

    Mit "halb so wild" meinte ich seinen speziellen Fall beim Chor und ging davon aus, dass er keine 4 gleichen hat.
    Natürlich bevorzuge ich bei Aufnahmen von gleichen Instrumenten, also auch Chor, gleiche Mikros.

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