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Versicherung von vermieteten Geräten „Elektronik-Versicherun

  • dj-christian
  • 12. Oktober 2009 um 15:55
  • dj-christian
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    109
    • 12. Oktober 2009 um 15:55
    • #1

    Hallo,

    da ich vor kurzem einen hohen Schaden durch Vermietung von Geräten erlebt habe, bin ich verzweifelt auf der suche nach einer Versicherung, die dies abdeckt.

    Kurz zum aktuellen Schaden:
    Es wurden bei mir 2 Technics 1210er (meine), 2 DJM1000 (dazu geliehen) und ein DJM800 (dazu geliehen) bei mir angemietet. Die ganze Sache hat gestunken ohne Ende und ich war so doof die Sachen rauszugeben. Am nächsten Tag rief mich der Mieter an und meldete einen angeblichen Einbruch. Durch eigene Recherchen habe ich der Polizei Hinweise ohne Ende geliefert aber keine Chance, da passiert nix und ich habe die Hoffnung schon aufgegeben. Da bei dem Mieter nix zu holen sein wird (Harz4 Empfänger), habe ich zusätzlich gegen selbst in Erfahrung gebrachte Hintermänner einen Mahnbescheid beantragt.

    Nun meine Frage an euch:
    Habt ihr das irgendwie abdecken können, dass vermietete Geräte gegen Diebstahl und Beschädigung versichert sind? Evtl. eine Art Kurzzeitversicherung, die der Kunde immer mitübernehmen muss?

    Danke im Voraus!

    Mobildisco-WHV Veranstaltungstechnik & DJ-Service für Wilhelmshaven, Sande, Schortens, Jever, Aurich und Friesland

  • slaytalix
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    1
    • 12. Oktober 2009 um 17:58
    • #2

    Hallo

    schau´ mal hier in der Bannerwerbung :D

    http://www.erpam.de Eberhardt, Raidt & Partner

    http://www.vdmv.de Versorgungswerk Medienwirtschaft

    Allgefahrendeckung mit Bewegungsrisiko auf Tour europaweit oder weltweit, Unterschlagungsrisiken mitversichert. Selbstbeteiligung wählbar sowie Zumietequipment

    Das sind o. g. Spezialmakler der Branche, man vermittelt Dich dann an entsprechende Versicherer

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

    Einmal editiert, zuletzt von slaytalix (15. Oktober 2009 um 09:27)

  • yamaha4711
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    • 12. Oktober 2009 um 20:14
    • #3

    Tacho!

    Zunächst mal willkommen im Club. Ich denke jeder der hier aktiv vermietet, hat diese bittere Erfahrung schon machen müssen. Ich kann also deinen Ärger und Frust nachvollziehen. Auch das, dass die Exekutive kein wirkliches Interesse hat mit Schwung und Elan den Täter zu ergreifen, um ihn der Justiz zu übergeben, welche dann mehr oder minder auch nichts ausrichtet, da wenn nix zu holen ist eben nix zu holen ist. Aber wehe du parkst mal falsch.
    Ich find das nur meschugge.

    Eine Versicherung für dein Equipment, sofern es in einem geschlossenen Gebäude steht, welches du als Nutznieser zur Lagerung und/oder zum Betrieb ausweisen kannst, ist in der Regel kein Problem und im finanziellen Rahmen.
    Sobald das Equipment aber diese Räume verlässt und Dritten übereignet wird (also Vermietung) sieht es schon ganz anders aus. Hier werden dann schon für Kleingeräte, die einen Materialwert von um die 500-1000€ haben, exorbitante Prämien aufgrufen. So ist zumindest mein Stand.
    Ich hatte mal vor ein paar Jahren einen Job für eine Schule. Ganz normale Anlage für Sprache und Hintergrundmusik, also 4 Böxleins, Powermischer, ein bisschen Mikrofonie. Nix weltbewegendes. Da die Veranstaltung über drei Tage ging und das Material in der Turnhalle stand (abschließbares, nicht von außen einsehbares Gebäude) wollte die Schule auf Nummer sicher gehen: Versichern.
    Der Makler wollte den Neuwert wissen; rund 8000€ in allem. Die nächste Frage war, ob es eigenes Material ist und warum man es versichern möchte. Versicherungsdauer in der Regel ein Jahr, Kurzzeitversicherungen entsprechend teurer. Letztendlich wurden 10% des Neuwertes als Prämie veranschlagt, also 800€ (ich denke pro Jahr) und für die 3 Tage Kurzzeitversicherung sollten um die 150€ fällig sein von wegen Risiko und bla blubb. Für die Schule nicht tragbar. Es ist zum Glück alles gut gegangen.
    Schlagt mich nicht, denn ich denke es war keine auf solche Fälle spezialisierte Versicherung. Von daher ist die Prämie wohl ein Mondpreis.

    Ich denke mittlerweile auch darüber nach das ganze für mich risikoärmer zu gestalten, da in den letzten beiden Jahren doch recht empfindliche Reparatursummen aufgeschlagen sind, welche ich aus eigener Tasche bzw. aus dem Firmenvermögen ziehen musst. Das mindert natürlich erheblich die Investition in neues Material.
    Mal sehen was das denn so kostet....

    slaytalix
    der zweite link tut nicht.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • mringhoff
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    • 12. Oktober 2009 um 22:00
    • #4

    Geräte gegen Diebstahl oder Unterschlagung zu versichern ist naturgemäß nicht günstig, je nach Selbstbehalt.
    Aber es gibt auch Versicherungen, die das auch gar nicht im Angebot haben, zumindest nicht als Tagesversicherung. Dann wirds natürlich noch teurer, wenn ein Versicherungsmakler ein Angebot zaubern soll.
    Hier lohnt sich der Vergleich.

    Allerdings muss man ja nicht alles gegen jede Gefahr versichern. Eine Unterschlagung ist zwar doof, aber kommt eher selten vor. Wer dann noch einen wachen Geist hat, vermeidet den ein oder anderen Schaden.

    Seltsame Anrufer, üblicherweise von einem Mobiltelefon aus, möchten kurzfristig ein Schwung Allerweltsequipment mieten (also so etwas, was man leicht wieder verhökern kann). Besonders beliebt sind 1210er, höherwertige Pioneer-Player/Mixer, 15/2er Boxensets mit Endstufe, Mikros
    Preis ist meist auch kein Thema, bei der Abholung ist man auch flexibel, selbst eine Kaution wird fraglos akzeptiert.
    Was aber nicht klappt ist ein ordentliches Angebot mit der Bitte um Unterzeichnung und Rückfax. Meist ist die Zeit zu knapp und angeblich grad kein Fax/E-Mailverfügbarkeit in der Nähe

    Besser mal Nein sagen (oder besser formulieren: ist leider schon alles ausgebucht...), wenn es zwielichtig wird...

    Zitat von "dj-christian"


    Kurz zum aktuellen Schaden:
    Es wurden bei mir 2 Technics 1210er (meine), 2 DJM1000 (dazu geliehen) und ein DJM800 (dazu geliehen) bei mir angemietet. Die ganze Sache hat gestunken ohne Ende und ich war so doof die Sachen rauszugeben. Am nächsten Tag rief mich der Mieter an und meldete einen angeblichen Einbruch. Durch eigene Recherchen habe ich der Polizei Hinweise ohne Ende geliefert aber keine Chance, da passiert nix und ich habe die Hoffnung schon aufgegeben. Da bei dem Mieter nix zu holen sein wird (Harz4 Empfänger), habe ich zusätzlich gegen selbst in Erfahrung gebrachte Hintermänner einen Mahnbescheid beantragt.


    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=51204
    Ähnliche Taktik. Es wird ein Strohmann vorgeschickt, bei dem es nichts zu holen gibt...
    Im Grunde genommen ist das bandenmässiger Betrug, ein Mahnbescheid wird da nicht helfen, Du hast ja keine (offiziellen) Forderungen. Hier hilft dann höchstens noch eine Anzeige gegen die Hintermänner. Und eventuell eine Zusammenführung von Geschädigten, um bei der Staatsanwaltschaft mehr Druck ausüben zu können.

    Setz doch eine Warnung ins Warnungenbrett - mitsamt Namen (soweit haltbar). Eventuell hast Du bald ein paar Anrufe von Kollegen...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • dj-christian
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    109
    • 12. Oktober 2009 um 22:43
    • #5
    Zitat

    Im Grunde genommen ist das bandenmässiger Betrug, ein Mahnbescheid wird da nicht helfen, Du hast ja keine (offiziellen) Forderungen. Hier hilft dann höchstens noch eine Anzeige gegen die Hintermänner. Und eventuell eine Zusammenführung von Geschädigten, um bei der Staatsanwaltschaft mehr Druck ausüben zu können.


    Naja mein Gedanke (Hoffen) ist ja, dass die Hintermänner, wo wohl evtl. etwas zu holen sein wird das Scheiben vom Gericht mit dem Begriff "unterschlagenes DJ Equipment" sehen und nicht reagieren, schwub habe ich nach ca. 5 Wochen nen vollstreckbaren Titel und mit viel Glück habe ich zumindest den Schaden ersetzt.

    Aber wie die Grünen (jetzt Blauen) an so einen Fall ran gehen ist echt eine Frechheit! Mir wurde sogar eine Anzeige des Mieters wegen Unterschlagung, etc. verweigert, da die den schon selbst angezeigt haben und gegen eigene Ermittlungen, die deutlich mehr gebracht haben als dessen Arbeit wird auch noch negativ angesehen und dann war der ermittelnde Beamte auch noch zwischenzeitig 3 Wochen im Urlaub.

    Zu den empfolenen Links habe ich schon ne Mail geschickt und werde morgen noch mal telefonisch Kontakt aufnehmen.

    Meine bekannten Namen werde ich morgen auch mals ins Brett reinhauen.

    Eine Versicherung dafür kann doch nicht so kompliziert sein, wenn Sixt oder Europcar autos vermietet, sind die doch auch gegen solche Fälle versichert...

    Mobildisco-WHV Veranstaltungstechnik & DJ-Service für Wilhelmshaven, Sande, Schortens, Jever, Aurich und Friesland

  • yamaha4711
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    • 12. Oktober 2009 um 23:14
    • #6

    Autos sind höher in der Marge und berechenbarer... zumindest haben die Versicherungen mehr oder minder handfeste Statistiken und Risikobewertungen. Was meinst du wieviel intelligente Köpfe, zumeist Statisten.... sorry... Statistiker, eine Versicherung beschäftigt.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • billbo
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    • 13. Oktober 2009 um 00:42
    • #7

    Autos sind weitaus (!) niedriger in der (Vermiet-) Marge als Veranstaltungstechnik (1,5% Tagesmiete vom Listenneupreis wird da niemand aufrufen können); ‚berechenbarer‘ stimmt aber. Und sie haben ein Gesicht: einen Fahrzeugbrief, eine schwer manipulierbare Seriennummer, eine Eintragung beim KBA, man braucht einen Befähigungsnachweis (Führerschein) wenn man sie mieten möchte; und stellen daher für jugendliche Gelegenheitskriminelle ein erheblich komplizierteres potentielles Diebesgut dar als „geile Musikboxen und DJ - Mixer“.
    Und Versicherungsunternehmen werden von schlauen Menschen geführt. Die wollen Dir nicht das Geschäftsrisiko abnehmen - die wollen Geld verdienen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • yamaha4711
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    • 13. Oktober 2009 um 01:10
    • #8

    billbo
    Falsch verstand... im Kontext lesen!!!! Naja... vielleicht habe ich auch etwas schlampig formuliert.
    Es werden mehr Autos versichert als Veranstaltungsequipment.

    Grüßle,
    michael

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  • mringhoff
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    • 13. Oktober 2009 um 08:17
    • #9

    ich verstehe billbo´s Kommentar als Antwort auf dj-christian´s Beitrag...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

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    • 13. Oktober 2009 um 09:31
    • #10

    zum Thema Polizei: Warum sollten die ernsthaft ermitteln? Die Justiz kommt ohnehin nicht dazu, adäquat abzuurteilen. (Zumindest hier in Berlin werden schon Fälle von Fahrraddiebstahl eingestellt, wo der Täter durch Zufall ermittelt wurde.)

    Zum Thema Versicherung: Ich habe vor einigen Wochen selbst versichert (http://www.erpam.de), die Versicherungssumme liegt - je nach Selbstbeteiligung - bei rund 1% des Anlagenwertes. Wer das nicht in seiner Kalkulation unterbringt, kalkuliert falsch.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • slaytalix
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    • 13. Oktober 2009 um 11:44
    • #11

    Pardon, Buchstabendreher, heißt natürlich http://www.vdmv.de oder http://www.preuss24.de

    Richtig, http://www.erpam.de wie oben erwähnt, ist mit einer echten Equipmentversicherung günstiger als beim Marktführer angebotene "Instrumentenversicherung" etc.

    Selbst mit Unterschlagungsrisiko relativ günstig. Selbstbeteiligung wählbar stationär & mobil

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • billbo
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    • 13. Oktober 2009 um 14:02
    • #12
    Zitat

    Falsch verstand... im Kontext lesen!!!! Naja... vielleicht habe ich auch etwas schlampig formuliert.
    Es werden mehr Autos versichert als Veranstaltungsequipment.

    Ah, Du meintest die Marge für die Versicherung? Das habe ich in der Tat dann falsch verstanden. :oops:
    Aber auch da wäre ich mir nicht so sicher. Der Kfz - Haftpflicht – und Kaskomarkt ist zwar riesig, aber recht schadenintensiv und sehr leicht vergleichbar; jeder Dödel klickt da als Erstes mal auf Versicherungen.de zwecks Preisvergleiches. Da dürfte es für die Wettbewerber kaum nennenswerten Spielraum geben. Im Gegenteil, ich kann mir durchaus vorstellen, dass im einen oder anderen Konzern da auch schon mal kräftig quersubventioniert wird, um Marktanteile zu halten. Dafür gibt es ja die 'Doofenversicherungen' (Hausrat, Kapitalleben, Insassenunfallschutz, Glasbruch, Elementarschaden fürs Eigenheim im erdbebensicheren Flachland, Reisegepäck, Veranstaltungsequipment :D, u.v.m.).

    Zitat

    Zum Thema Versicherung: Ich habe vor einigen Wochen selbst versichert (http://www.erpam.de), die Versicherungssumme liegt - je nach Selbstbeteiligung - bei rund 1% des Anlagenwertes. Wer das nicht in seiner Kalkulation unterbringt, kalkuliert falsch.

    Vorsicht, das finde ich jetzt eine ziemlich verallgemeinernde Aussage für ein sehr individuelles Problem. So bunt unsere Branche ist, so unterschiedlich dürften hier diesbezüglich auch die Bedürfnisse liegen.
    In unserem 'Firmenkonglomerat' existiert z. B. eine sehr große Menge an einst schweineteurem Altmaterial.. Längst abgeschrieben, hat seinen Anschaffungspreis vielfach wieder eingespielt. Wollte oder müsste ich das verkaufen, würde dabei nicht viel mehr als der Buchwert rum kommen. Also pro Kiste 1 Euro :D. Läuft aber noch zuverlässig, kostet ein bisschen Wartung und – falls nicht irgendwo festvermietet - ein paar Euro Lagermiete, und spielt noch immer regelmäßig auf relativ bequeme Weise Geld ein. Würde ich das alles zu 1% versichern wollen (vom Anschaffungspreis versteht sich; auf etwas Anderes lässt sich keine Versicherungsgesellschaft ein, denn letztlich verdienen die genau an der Differenz zwischen offiziellem Versicherungswert und tasächlichem Zeitwert ihr Geld), wäre mein Jahreseinkommen empfindlich getroffen. So ist halt ab und an mal was weg oder endgültig geschrottet – Pech, aber nicht besonders tragisch.
    Und auf ein paar kostspielige Neuanschaffungen passe ich hübsch selber auf.

    Als selbständiger Vermessungsingenieur mit einem Luxusvan voller sündteurem Messequipment und sonst nichts würde ich die Sache vermutlich völlig anders sehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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