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Fachkräfte VT unzufrieden?

  • binson
  • 21. Oktober 2009 um 15:35
  • falcocgn
    Profi
    Reaktionen
    273
    Beiträge
    1.251
    • 20. November 2009 um 14:17
    • #21

    Zurück zum Thema. Da ich anhand des bundesweiten Ausbildungsreports die Pressemitteilung nicht nachvollziehen konnte (kein Hinweis auf bundesweite Unzufriedenheit bei FfVt), habe ich beim DGB nachgefragt. Die erstmalige Listung unserer FfVt kommt alleine aus NRW. Den Report für NRW bekam ich per Mail als PDF. Bei Interesse kann ich die gerne weiterleiten.

    Bei Licht und ohne Scheuklappen betrachtet ist es natürlich traurig, dass dieser Beruf erstmalig und dann auch noch negativ auffällt. Dagegenhalten muss man jedoch, dass es andere, klassische Berufe gibt, die regelmäßig negativ auffallen. Soll man nun daraus schließen, dass es in diesen Berufen keine Azubis mehr geben sollte, da es ja so schlimm ist? Sollten die Restaurantfachleute lieber gleich Restaurantmanagement studieren? Sollten die Maler lieber Designer werden? Nein, denn es muss immer Indianer geben, nicht nur Chefs. Stellt euch vor (hallo hasenfuß) alle FfVt würden Studieren, was passiert denn wenn die fertig sind? Da bleiben doch nur ganz viele arbeitslose, perspektivlose Dipl.-Ing übrig, die noch nicht mal etwas mit der Hand gemacht haben.

    Und, lieber Hasenfuß, Dein Vergleich mit den Berufen hinkt. Du vergleichst einen Malergesellen (Person) mit einer Firma für VT-Vermietung. Ein Maler, der eine Firma eröffnen möchte, muss Meister sein und nicht unerhebliche Investitionen in seine Betriebsausstattung tätigen.

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • schmiddy
    Profi
    Beiträge
    120
    • 20. November 2009 um 16:14
    • #22

    Ich persönlich denke es ist gut das es eine Ausbildung und somit qualifizierte Fachkräfte gibt.
    Das es natürlich wie in allen anderen Branchen auch schwarze Schafe unter den ausbildenden Firmen gibt und die Ausbildungsform in der aktuellen Variante nicht perfekt ist steht ausser Frage.
    Aber wenn ich jemanden nicht kenne und zum ersten Mal auf einem Job habe, hilft mir die Information, das er/sie eine FfVT ist schonmal bei der Beurteilung und demenstsprechend auch beid er Aufgabenzuteilung.

    Ich würde auch nicht pauschal zu der Ausbildung raten, das hängt immer von der Person und eventuellen Vorkenntnissen ab.
    Das es ein "Modeberuf" geworden ist ist schade, aber ich denke der Markt bereinigt sich da schon von selbst.
    Ich habe inzwischen einige Azubis erlebt die abgebrochen haben und jetzt was anderes machen. Fair enough, das ist nun mal kein Job für jedermann und das ist auch gut so.

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 20. November 2009 um 20:57
    • #23
    Zitat von "falcocgn"

    Sollten die Restaurantfachleute lieber gleich Restaurantmanagement studieren? Sollten die Maler lieber Designer werden? Nein, denn es muss immer Indianer geben, nicht nur Chefs. Stellt euch vor (hallo hasenfuß) alle FfVt würden Studieren, was passiert denn wenn die fertig sind? Da bleiben doch nur ganz viele arbeitslose, perspektivlose Dipl.-Ing übrig, die noch nicht mal etwas mit der Hand gemacht haben.

    Und, lieber Hasenfuß, Dein Vergleich mit den Berufen hinkt. Du vergleichst einen Malergesellen (Person) mit einer Firma für VT-Vermietung. Ein Maler, der eine Firma eröffnen möchte, muss Meister sein und nicht unerhebliche Investitionen in seine Betriebsausstattung tätigen.


    upps, daß der pinselschwinger noch dem meisterzwang unterliegt hatte ich nicht angenommen
    und auch nicht vorher überprüft. erhebliche investitionen in betriebsausstattung sehe ich
    da nach wie vor nicht.

    daß es immer indianer geben muß, nicht nur häuptlinge, mag zwar vielleicht immer noch stimmen.
    wenn ich aber die wahl habe, a) eine im schnitt eher mittelprächtige ausbildung zum
    schlechtbezahlten freelance-indianer ohne soziale absicherung und mit familienfeindlichen arbeitszeiten
    zu machen - oder b) eine zum mittelmäßig bis gut bezahlten festanstellungsindianer mit sozialer absicherung
    und "normalen" arbeitszeiten - welche nehme ich dann ? sinnvollerweise b) - ein studium.
    mit dem ich dann halt ein "besserer" indianer bin ...

    die wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden ist nach wie vor für "akademiker" minimal.

    tut mir leid, wer interessenten die schattenseiten dieses berufes bzw. dieser
    gesamten branche verschweigt und zur fkvt ausbildung rät, sorgt sich in meinen
    augen vielleicht um billige arbeitskräfte aber nicht um das wohlergehen der
    kleinen menschen.
    wer bildet die denn aus ? in den dreieinhalb großen firmen wird das sicher sehr
    ordentlich gemacht, mit meister für die ausbildung, allen gewerken, ...
    aber wie sieht´s denn in den zahllosen klitschen aus ?
    da bilden all die phantasten, die außer einem übersteigerten selbstwertgefühl
    keine qualifikation haben, die deppen von morgen aus, deren nicht gezahlte rechnungen ihnen
    dann später weiter den schnee/sportwagen/... finanzieren :evil:

    wer das dringende bedürfnis hat, in die branche einzusteigen und bloß nicht
    zu studieren, könnte ja z.b. was elektrisches lernen (vielleicht nicht grade schlitzeklopfer -
    lieber starkstrom oder der bereich reparatur/instandsetzung).
    das eröffnet halt die möglichkeit, später einfach in einen "normalen" beruf
    zu gehen wenn vielleicht doch mal regelmäßig geld für eine familie her muß ... 8)

    ______________________________

    meister vt
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  • hell&dunkel
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. November 2009 um 23:21
    • #24
    Zitat

    vielleicht nicht grade schlitzeklopfer -
    lieber starkstrom oder der bereich reparatur/instandsetzung).


    Wer heute Schlitzklopfer :wink: (Früher: Elektroinstallateur) lernt, braucht morgen keine Schlitze mehr zu klopfen - all die FfV, die nicht versuchen als Freie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, werden den Elektrofachbetreiben von diversen Leiharbeitsunternehmen in einigen Jahren sicher als preisgünstige Schlitzklopfer angeboten. :wink:

    Zur Ausbldung:
    Unsere Bude steht einmal unter Veranstaltungstechnik und einmal unter Sanitär/Heizung in den gelben Seiten, daher habe ich die 1:1 Vergleichsmöglichkeit: Die Bewerber zur hell/laut-Fachkraftausbildung sind und waren in der Überzahl.
    Was will der Markt mit all den FfV?
    Nein, bitte nicht bewerben, ich bilde nicht aus. :wink:

    Gute Nacht
    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • max kaiser
    Beiträge
    82
    • 21. November 2009 um 20:46
    • #25
    Zitat von "hasenfuß"


    daß es immer indianer geben muß, nicht nur häuptlinge, mag zwar vielleicht immer noch stimmen.
    wenn ich aber die wahl habe, a) eine im schnitt eher mittelprächtige ausbildung zum
    schlechtbezahlten freelance-indianer ohne soziale absicherung und mit familienfeindlichen arbeitszeiten
    zu machen - oder b) eine zum mittelmäßig bis gut bezahlten festanstellungsindianer mit sozialer absicherung
    und "normalen" arbeitszeiten - welche nehme ich dann ? sinnvollerweise b) - ein studium.
    mit dem ich dann halt ein "besserer" indianer bin ...

    die wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden ist nach wie vor für "akademiker" minimal.

    ...tut mir leid, wer interessenten die schattenseiten dieses berufes bzw. dieser
    gesamten branche verschweigt und zur fkvt ausbildung rät, sorgt sich in meinen
    augen vielleicht um billige arbeitskräfte aber nicht um das wohlergehen der
    kleinen menschen.
    wer bildet die denn aus ? in den dreieinhalb großen firmen wird das sicher sehr
    ordentlich gemacht, mit meister für die ausbildung, allen gewerken, ...
    aber wie sieht´s denn in den zahllosen klitschen aus ?
    da bilden all die phantasten, die außer einem übersteigerten selbstwertgefühl
    keine qualifikation haben, die deppen von morgen aus, deren nicht gezahlte rechnungen ihnen
    dann später weiter den schnee/sportwagen/... finanzieren :evil:

    wer das dringende bedürfnis hat, in die branche einzusteigen und bloß nicht
    zu studieren, könnte ja z.b. was elektrisches lernen (vielleicht nicht grade schlitzeklopfer -
    lieber starkstrom oder der bereich reparatur/instandsetzung).
    das eröffnet halt die möglichkeit, später einfach in einen "normalen" beruf
    zu gehen wenn vielleicht doch mal regelmäßig geld für eine familie her muß ... 8)

    Alles anzeigen

    Also:
    Punkt 1:
    Ich kenne jede Menge arbeitslose Akademiker. In den Achtzigern war das vll. noch anders aber Heute ist ein Studium noch lange keine Arbeitsplatzgarantie. Vorallem in Zeiten mit diesem Bachelor/Master Kram. Ich hab selber lange genug Studiert um da mitreden zu können und mich bewusst dazu entschieden die FKVT zu machen.

    Punkt 2:
    Die Dreineinhalb großen die ja so Super ausbilden: Bei denen stehst du eher mal 2 Jahre von der Ausbildung im Lager und putzt die Geräte die von der Produktion zurückkommen. Bravo!
    Auch in einem kleinen Betrieb können Leute arbeiten die durchaus wissen was sie tun, und die dazu auch noch die Muse haben ihr Wissen weiterzugeben. Dazu kommt das man in einem kleinen Betrieb eben sofort am geschehen teilnimmt und sich auch entsprechend seinen Vorkenntnissen entfalten kann.

    Punkt 3:

    Zitat

    da bilden all die phantasten, die außer einem übersteigerten selbstwertgefühl
    keine qualifikation haben, die deppen von morgen aus, deren nicht gezahlte rechnungen ihnen
    dann später weiter den schnee/sportwagen/... finanzieren :evil:


    Weil der Markt ja nur aus solchen Idioten besteht :roll:
    Ich kenne derlei Kandidaten durchaus aber gottseidank gibt es eben doch auch noch Betriebe die Hand und Fuß haben, und die sich dann auch am Markt etablieren können. Der Rest erledigt sich früher oder später von selbst.

    Punkt 4:
    Ein Elektriker egal welcher Fachrichtung ist deswegen noch lange kein Veranstaltungstechniker! Ich glaube kaum das ich hier Erklären muss das zu diesem Beruf noch n par andere Sachen gehören. Und Schlitzeklopfen hat damit ja irgendwie mal garnichts zu tun.

    Punkt 5:
    Ein Grund warum viele FKVT Azubis so unzufrieden sind, könnte meiner Meinung nach daran liegen das viele eben einfach nicht wissen worauf sie sich einlassen. Wer halt mit der Vorstellung ankommt ich steh da die ganze Zeit auf irgendwelchen tollen Veranstaltungen hinter dem Pult, hänge mit den Superstars rum und verdiene damit Reichtümer ist halt falsch gewickelt. Vll. sollte man in den Schulklassen mal ne Infoveranstaltung machen wo alle dann mal ein 120Kg kabelcase das Treppenhaus rauftragen dürfen ;)
    Der Beruf ist nun mal hartes Brot und ein bischen was an der Klatsche muss man wohl schon haben um glücklich zu werden.

    Viele Grüße von einem Azubi der durchaus Zufrieden ist! Die Schattenseiten des Berufes sind mir durchaus bewusst allerdings habe ich auch nicht vor in 30 Jahren immernoch ausschliesslich in einer zugigen Messehalle zu arbeiten und bei wem das so ist, ist irgendwas falsch gelaufen.

    "Nein! Stromkreis heisst nicht das man einen Schuko Male -> Male Adapter braucht!"

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 21. November 2009 um 22:28
    • #26
    Zitat von "max kaiser"


    Weil der Markt ja nur aus solchen Idioten besteht :roll:

    tja, sicher nicht ausschließlich - aber es gibt schon eine signifikante häufung ... :D
    und die kombination aus komplett fehlenden bwl-grundlagen, teuren hobbies,
    extrem unbeständigen märkten und einem überschuss an freelancern führt
    nun mal leider gerne dazu, des freelancers rechnung nicht bezahlen zu können
    oder zu wollen. man kann dann ja einen anderen buchen bis auch der einen
    mahnbescheid schickt. usw. usf.


    Zitat


    Ich kenne derlei Kandidaten durchaus aber gottseidank gibt es eben doch auch noch Betriebe die Hand und Fuß haben, und die sich dann auch am Markt etablieren können. Der Rest erledigt sich früher oder später von selbst.

    leider nicht, die schlimmsten arschlöcher halten sich am zähesten ...

    Zitat


    Punkt 4:
    Ein Elektriker egal welcher Fachrichtung ist deswegen noch lange kein Veranstaltungstechniker! Ich glaube kaum das ich hier Erklären muss das zu diesem Beruf noch n par andere Sachen gehören. Und Schlitzeklopfen hat damit ja irgendwie mal garnichts zu tun.

    aus diesem grunde riet ich auch gerade _nicht_ zum schlitzeklopfer.
    ein starkstromer hat zumindest schon mal ahnung von strom, immerhin ein nicht
    ganz unwichtiger teil der veranstaltungstechnik.
    bei einer flachkraft gehe ich aus leidvoller erfahrung nicht zwingend davon aus, daß sie
    den sinn oder gar die funktion eines drehstromanschlusses verstanden hat.
    welchen von den beiden ich lieber als dimmermann oder stromer auf eine große veranstaltung
    schicke ? hmmmmm.

    Zitat

    mal ein 120Kg kabelcase das Treppenhaus rauftragen dürfen ;)
    Der Beruf ist nun mal hartes Brot und ein bischen was an der Klatsche muss man wohl schon haben um glücklich zu werden.

    wer fast leere cases gegen alle möglichen arbeitsschutzrichtlinien verstoßend durch
    treppenhäuser trägt muß wohl wirklich einen an der klatsche haben.
    oder gehört das gar zu deinen ausbildungsinhalten ?

    Zitat


    allerdings habe ich auch nicht vor in 30 Jahren immernoch ausschliesslich in einer zugigen Messehalle zu arbeiten und bei wem das so ist, ist irgendwas falsch gelaufen.

    ja klar, _du_ bist ja auch in 30 jahren schefftechniker* der stones, das schaffen aber halt nicht alle ... 8)
    *(natürlich nur schefftechniker für open airs bei gutem wetter, du mußt das mit den zugigen
    hallen ja dann nicht mehr haben)

    ______________________________

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  • max kaiser
    Beiträge
    82
    • 22. November 2009 um 16:20
    • #27

    Also ich weiss ernsthaft nicht was dein Problem ist. Wenn du die ganze Branche und den Beruf so verbitttert siehst, warum lässt du es dann nicht sein?

    "Nein! Stromkreis heisst nicht das man einen Schuko Male -> Male Adapter braucht!"

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 24. November 2009 um 01:21
    • #28

    fein, hoffentlich kommen noch mehr angehende flachkräfte (wenn´s denn sein muß
    auch ohne den weg verstanden zu haben :roll: ) zu diesem fazit.
    die anschließend erforderliche transferleistung kriegen wir auch noch hin 8)
    idealerweise bevor der euro nur noch die sprichwörtlichen 50 cent wert ist ... :D

    ______________________________

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  • daniel heide
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    281
    • 24. November 2009 um 09:11
    • #29
    Zitat von "hasenfuß"


    aus diesem grunde riet ich auch gerade _nicht_ zum schlitzeklopfer.
    ein starkstromer hat zumindest schon mal ahnung von strom, immerhin ein nicht
    ganz unwichtiger teil der veranstaltungstechnik.
    bei einer flachkraft gehe ich aus leidvoller erfahrung nicht zwingend davon aus, daß sie
    den sinn oder gar die funktion eines drehstromanschlusses verstanden hat.
    welchen von den beiden ich lieber als dimmermann oder stromer auf eine große veranstaltung
    schicke ? hmmmmm.

    Alles anzeigen

    Tja aber der Starkstromer hat eben nur Ahnung vom Strom und wenn der ohne weitere Kenntnis anfängt Sachen zu riggen.......... Gehe ich hoffentlich auf ein anderes Konzert.

    Ich finde es unsinnig den Leuten raten zu wollen wenn ihr was in der Veranstaltungstechnik machen wollt, lernt doch Starkstromer, dann könnt ihr schonmal 20% von dem was ihr dafür braucht.

    Sinnvoller fände ich den Rat: "Überlegt es euch genau ob ihr das machen wollt!" Dazu ein bischen Aufklärung wie der Job so ist.

    Und wer nicht weiss obe er es den Rest seines Lebens machen will. dem bleibt auchnoch eine weitere Ausbildung zu machen. Ich persönlich habe z.B. neben meine FK auch eine kaufmännische Ausbildung gemacht und das hilft mir sowohl in meiner aktuellen Festanstellung und gäbe mir die Möglichkeit in der Jobwelt zu leben wenns keine Veranstaltungstechnik mehr gibt.

    Aber den Rat das falsche zu lernen um VT zu machen ist IMHO Unfug.

    Daniel Heide
    Lange Reihe 4
    99755 Hohenstein

    Lass dir von Keinem imponieren der sagt: "Das mache ich schon seit 20 Jahren so!" Man kann etwas auch 20 Jahre lang falsch machen.
    Bildung ist meistens kostenlos, manchmal auch umsonst!

  • tufkaklto
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    7.116
    • 26. November 2009 um 15:08
    • #30

    Wenn ich das so lese, frage ich mich bei vielen, warum die den Job überhaupt machen, wenn sie eigentlich so unzufrieden sind und keine Chancen sehen.

    Und wer denkt, das es generell in allen Anderen Branchen besser ist, hat sich auch bgetäuscht.

    Wie überall kommen im Regelfall die weiter, die nicht stehenbleiben und sich weiterbilden und sich immer für neue Dinge interessieren.
    Das ist nichts Branchenspezifisches.
    Nur in unserer Branche glauben viele, das man nach 2-3 Jahren an Erfahrung alles weiß.

    Und ich kann Euch versichern, wer sich weiterbildet und am Ball bleibt, der hat auch ausreichend Jobs.
    Und vor Allem auch gute und interessante Jobs.

    Jeder ist seines Glückes Schmied. 8)8)

    Soll heißen, : Nicht Jammern, Finger ausn Arsch und selber was erreichen !!
    Jammern geht leicht, ändert aber nix.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • andi.bt
    Beiträge
    709
    • 26. November 2009 um 16:18
    • #31
    Zitat von "daniel heide"

    Aber den Rat das falsche zu lernen um VT zu machen ist IMHO Unfug.

    Das würde ich so nicht beaupten.. Ich bin Auszubildender zum Industriemechatroniker und besser mein Lehrlingsgehalt als Techniker in der Veranstaltungswelt auf.. die Veranstaltungstechnik ist nach wie vor ein Bereich wo man sich viel aneignen kann.. Nur sollte man auf alle Fälle ein gesundes Menschenverständnis haben und wissen wo seine Grenzen sind.

    Ich persönlich befass mich mit z. B. Rigging definitiv nur wenn ein Veranstaltungstechniker dabei ist. Beim Stromanschluss bzw. schnelle Reperaturen vor Ort kann ich ohne Probleme selber eingreifen weil ich mehr Wissen als der VT verfüge und Gefahren dadurch auch besser einschätzen kann (ich würde keinem Veranstaltungstechniker das Arbeiten unter Spannung zutrauen.. Das bleibt dann schon den Elektrofachkräften zusammen mit den Elektromeistern vorbehalten!!)

    Was das Verkabeln, Einstellen, Bedienen, usw. angeht ist da meist auch nur eine kurze Anlernzeit erforderlich. Und für Geräte wie Lightjockey, Licon, etc. gibts ja schließlich auch noch Seminare ;)

    Bisher hat eigentlich alles immer perfekt funktioniert und wenn ich so auf das vergangene Jahr zurückdenk hab ich eigentlich ziemlich viel dazugelernt..

    Wie klauston schon geschrieben hat.. In unserer Branche ist es das wichtigste sich zu informieren, sich Weiterbilden und nicht Stur seine Linie 30 Jahre lang fahren...

  • nojunk
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    • 26. November 2009 um 16:34
    • #32
    Zitat von "klauston"

    Und ich kann Euch versichern, wer sich weiterbildet und am Ball bleibt, der hat auch ausreichend Jobs.
    Und vor Allem auch gute und interessante Jobs.

    kann ich uneingeschränkt unterschreiben...

    btw: kommt jemand zum Vi seminar anfangs dez nach heilbronn?

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • andy006
    Verifiziert
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    Beiträge
    1.264
    • 30. November 2009 um 21:09
    • #33

    nun das Seminar haben wir hier schon im April 2008 besucht und unseren Operationschein gemacht. :lol: :wink:

    Wenn Digipult dann Vi4 weil Vi6 können wir uns nicht leisten. (Leider) Das Konzept - sieh was Du tust - und die Qualitätsmerkmal sind überzeugend. Viel Spaß und sei froh wenn so wenig wie möglich kommen denn damit hast Du das Baby für Dich allein ..........
    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

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