Zurück zum Thema. Da ich anhand des bundesweiten Ausbildungsreports die Pressemitteilung nicht nachvollziehen konnte (kein Hinweis auf bundesweite Unzufriedenheit bei FfVt), habe ich beim DGB nachgefragt. Die erstmalige Listung unserer FfVt kommt alleine aus NRW. Den Report für NRW bekam ich per Mail als PDF. Bei Interesse kann ich die gerne weiterleiten.
Bei Licht und ohne Scheuklappen betrachtet ist es natürlich traurig, dass dieser Beruf erstmalig und dann auch noch negativ auffällt. Dagegenhalten muss man jedoch, dass es andere, klassische Berufe gibt, die regelmäßig negativ auffallen. Soll man nun daraus schließen, dass es in diesen Berufen keine Azubis mehr geben sollte, da es ja so schlimm ist? Sollten die Restaurantfachleute lieber gleich Restaurantmanagement studieren? Sollten die Maler lieber Designer werden? Nein, denn es muss immer Indianer geben, nicht nur Chefs. Stellt euch vor (hallo hasenfuß) alle FfVt würden Studieren, was passiert denn wenn die fertig sind? Da bleiben doch nur ganz viele arbeitslose, perspektivlose Dipl.-Ing übrig, die noch nicht mal etwas mit der Hand gemacht haben.
Und, lieber Hasenfuß, Dein Vergleich mit den Berufen hinkt. Du vergleichst einen Malergesellen (Person) mit einer Firma für VT-Vermietung. Ein Maler, der eine Firma eröffnen möchte, muss Meister sein und nicht unerhebliche Investitionen in seine Betriebsausstattung tätigen.