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DB TECHNOLOGIES HPA 3100 L

  • user
  • 4. November 2009 um 16:27
  • user
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    • 4. November 2009 um 16:27
    • #1

    Hallo,

    mir wurde als günstige leichte Endstufe für Bassanwenbungen die DB TECHNOLOGIES HPA 3100 L
    empfohlen. Preis / Leistung / Gewicht scheinen perfekt für mich gemacht zu sein.

    2 Ohm tauglich
    2x 1700 Watt @ 2 Ohm
    2x 1200 Watt @ 4 Ohm
    2x 800 Watt @ 8 Ohm
    1x 2400 Watt @ 8 Ohm Bridge-Mode
    1x 3400 Watt @ 4 Ohm Bridge-Mode
    Anschlüsse: 2x XLR-Input mit 2x XLR-Parallel-Out, 2x Speakon-Out
    Peak-Stop Limiter
    Dämpfungsfaktor >1000
    umfangreiche Schutzschaltungen
    Rauschabstand > 108dB
    Slew-Rate 55V/µs
    19" Gehäuse, 2HE
    Maße: 482 x 89 x 402 mm
    Gewicht: 14 k

    Dämpfungsfaktor >1000 ist für so einen Amp ja auch enorm. Hat jemand erfahrung mit der Endstufe. Vor allem würde mich interessieren ob
    der amp Bass kann?

    Beste Grüße
    Grüße

  • tobias kammerer
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    • 5. November 2009 um 17:02
    • #2

    Hallo,
    leider kenne ich die Endstufe nicht, ich bin auch gespannt, ob die überhaupt jemand hier im Forum kennt. DB gilt nicht gerade als Endstufenhersteller. ABER: Ich kann Dir Pronomic X-800 empfehlen.
    Ausgangsleistung (8 Ohm): 2 x 800 Watt
    Ausgangsleistung (4 Ohm): 2 x 1300 Watt
    Ausgangsleistung (2 Ohm): 2 x 1900 Watt
    Anstiegszeit / -geschwindigkeit: 80 V / µsec

    Die kann Bass sehr gut und kostet nur 499,- Euro. Allerdings ist die Dämpfung mit 500 angegeben. Ich halte allerdings den 1000er der DB für eventuell gemogelt, da das nicht ohne weiteres realisierbar ist. ABER: ist nur eine Vermutung, ich mag da nix Falsches über einen Hersteller sagen.

    ... und gerade als ich abschicken will, erklärt sich auch der Dämpfungsfaktor. Das ist eine Angabe bei 8 Ohm (Siehe Hersteller Homepage). Somit ist der auch nicht besser als bei Anderen (meißt 4 Ohm Angabe, oft sogar 2 Ohm). Da die ein Schaltnetzteil hat, ist die Basstauglichkeit grundsätzlich mit schlechten Vorzeichen belegt.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • user
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    • 5. November 2009 um 19:09
    • #3

    das mit den 8 Ohm dachte ich mir. frenquenz steht auch nicht drann. danke für den tip.
    sonst jemand hier der den dB Amp kennt?

  • uchris
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    • 5. November 2009 um 20:29
    • #4

    Lasst euch doch nicht von Marketing-Dämpfungsfaktoren irritieren.

    Wenn man DF von 70 unter realistischen Bedingungen an den Ausgängen misst ist das schon sehr gut!

    Dass Schaltnetzteile die schlechtere Bass-Performance bringen würde ich auc nicht unterschreiben.

    Man sollte auch nicht vergessen, dass die Pronomic gut das doppelte wiegt.

    Was ich wirklich empfehlen kann sind die KMT DC endstufen oder die baugleichen Redrock Modus. Leistung auch auf diesem Niveau bei den größeren Modellen, Made in Germany und auch nicht wirklich viel schwerer als die db (etwa die Hälfte der Pronomic)

  • jens rauchfuss
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    • 6. November 2009 um 13:03
    • #5

    http://www.tassoaudio.com TD-Serie anschauen
    am rear Panel wohl zu erkennen wer für die Herstellung zuständig ist

    Fronten ändern lassen ,bei Tasso ab 15 Stück Mindestbestellmenge machbar, siehe auch Nova DXP Serie

    zur Bassleistung: eine VC 2400 machte bei mir mehr Druck an je zwei BR18 als eine Dxp 3600
    obwohl die angegebenen Leistungsdaten was anderes aussagen

    Gruß Jens R.

  • tobias kammerer
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    • 6. November 2009 um 13:17
    • #6

    Hallo Leute,

    um auch meine Aussage zu relativieren. Schaltnetzteile haben sicher keinen Bassperformancenachteil, jedoch in der Regel einfach weniger Peak Power. Man muß deswegen in der Regel bei Schaltnetzteilen ein größeres Modell kaufen, als bei Analogendstufen mit gleicher Sinusleistung. Bei Bässen ist das aufgrund des Musikmaterials (Bumm Bumm) dann meißtens sehr relevant.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • schwwerdti
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    • 8. November 2009 um 22:54
    • #7

    Hallo,
    habe vier Stück von den Teilen ca. 1 Jahr im Einsatz.
    Eine hat sich gleich kurz nach Kauf spektakulär mit Lichtbogen verabschiedet. -Garantiefall (Service ist bei dB gut).

    Nutze sie auschließlich im Discobetrieb an RCF 8001 S. Oft auch gebrückt mit zwei 8001 also 4 Ohm. Kein Problem. Hatte auch den Vorgänger PA 3.0 (28kg) konventionelles Netzteil Class H. Die HPA hat auf jeden Fall trotz Schaltnetzteil die bessere Bassperfomance.
    Baugleich gibts die Chinesen-HPA auch noch von RCF selber und von Nova.

    Gruß Christoph

  • wora
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    • 10. November 2009 um 09:39
    • #8
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...Schaltnetzteile haben sicher keinen Bassperformancenachteil, jedoch in der Regel einfach weniger Peak Power. Man muß deswegen in der Regel bei Schaltnetzteilen ein größeres Modell kaufen, als bei Analogendstufen mit gleicher Sinusleistung. Bei Bässen ist das aufgrund des Musikmaterials (Bumm Bumm) dann meißtens sehr relevant...


    das sehe ich auch so.
    meiner erfahrung nach haben herkömmliche amps mit fettem trafo und dicken elkos in der regel die bessere bassperformance. aber - wer will sie noch schleppen?? :wink:
    wer allerdings auf gewicht kein besonderes augenmerk haben muss, der kann hier enorm viel geld sparen wenn er sich ne dicke endstufe mit normalem netzteil kauft. die sind heute in der regel sehr günstig und kommen sowieso meistens aus china ;)

    zum thema dämpfungsfaktor:
    der maximale dämpfungsfaktor wird massgeblich durch die lautsprecherkabel und die lautsprecherimpedanz beeinflusst. je niedriger die impedanz und je höher der kabelwiderstand, desto geringer ist der dämpfungsfaktor. der ausgangswiderstand eines amps spielt dabei nur eine relativ geringe rolle. ein DF eines amps von 100 ist normalerweise ausreichend, mehr schadet aber nicht. ein DF von 1000 ist nicht nötig (und ist auch extrem unwahrscheinlich, zumindest an niedrigen impedanzen)
    kleines beispiel:
    eine 8ohm box mit einem 10m LS kabel (2,5mm²) ergibt einen maximalen dämpfungsfaktor von knapp 50.
    nimmt man hier als impedanz 2 ohm, kann der DF nur noch max. 12 erreichen!
    so lange der DF insgesamt höher als 10(!) ist hat man eine ausreichende dämpfung, das ist eine anerkannte elektronische regel. aber wie bereits erwähnt, mehr schadet nicht.

    tobias kammerer:
    zu der von dir genannten pronomic habe ich im netz eine werbung gefunden, wo dieser als "Vaccum Tube Amplifier" bezeichnet wird. das ist doch quatsch, oder?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 10. November 2009 um 10:28
    • #9

    Hallo Wora

    wo hast Du denn das gefunden??? Ja das ist Quatsch! Übrigens, die Dämpfungstheorie würde ich gerne mal mit einem Versuchsaufbau überprüfen, das würde allerdings einigen Aufwand erzeugen. Erfahrungsgemäß klingen Endstufen mit höherer Dämpfung immer besser, als die mit schlechterer, obwohl Du natürlich Recht hast, daß der Einfluß auf die mathematische Gesamtdämpfung eher gering ist (wegen Kabeln). Natürlich hat Endstufe A im Vegleich zu B auch andere physikalische Unterschiede, die ebenso für die Klangänderung verantwortlich sein kann. Aber irgendwann mach ich mal einen reinen Dämpfungsfaktorvergleichstest.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • 4Art
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    • 10. November 2009 um 10:36
    • #10

    Durchaus interessant zur Thematik dieser Beitrag hier aus dem Party-PA-Forum - s. Auswertung von Kollegel Klingel

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=52&t=64530&start=15

  • wora
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    • 10. November 2009 um 11:09
    • #11
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Wora

    wo hast Du denn das gefunden??? Ja das ist Quatsch!


    hier hab ich es gefunden:
    LINK


    Zitat von "tobias kammerer"


    Übrigens, die Dämpfungstheorie würde ich gerne mal mit einem Versuchsaufbau überprüfen, das würde allerdings einigen Aufwand erzeugen. Erfahrungsgemäß klingen Endstufen mit höherer Dämpfung immer besser, als die mit schlechterer, obwohl Du natürlich Recht hast, daß der Einfluß auf die mathematische Gesamtdämpfung eher gering ist (wegen Kabeln). Natürlich hat Endstufe A im Vegleich zu B auch andere physikalische Unterschiede, die ebenso für die Klangänderung verantwortlich sein kann. Aber irgendwann mach ich mal einen reinen Dämpfungsfaktorvergleichstest.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer


    viel spass! ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 10. November 2009 um 11:29
    • #12
    Zitat von "4Art"

    Durchaus interessant zur Thematik dieser Beitrag hier aus dem Party-PA-Forum - s. Auswertung von Kollegel Klingel

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=52&t=64530&start=15

    besonders diesen bereich darf man mal erwähnen:

    Zitat


    Insgesamt auffällig war bei den ganzen Schaltnetzteil/Class-D Endstufen ... die Erkenntnis, dass bei diesen Verstärkern die Dauerleistung mit der Impulsleistung nahezu gleich ist.


    das ist doch mal ein interessantes ergebnis. ich dachte immer, das die schaltnetzteilamps eine eher geringe dauerleistung haben

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 10. November 2009 um 12:04
    • #13

    Hallo Wora,

    nein, es stimmt so wie im Artikel, wobei Dauer nicht unbedingt Sinus heißt.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • wora
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    • 10. November 2009 um 12:31
    • #14
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...wobei Dauer nicht unbedingt Sinus heißt...


    da hast du vermutlich recht, in meinem elektronikerkopf ist die "sinusleistung" immer noch als "dauerleistung" verankert. das kommt noch aus alten DIN zeiten... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 12. November 2009 um 19:08
    • #15

    ...das waren noch Zeiten :D

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