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W-Bin: Noch zeitgemäß oder spitze?

  • dahorst
  • 7. April 2003 um 20:19
  • Blue
    Beiträge
    193
    • 15. April 2003 um 15:54
    • #41

    ich hab mal ne frage die ein bissen off topic ist ..

    ein 2x18er wbin stack kommt etwa bis 55Hz runter

    wie laut und tief würde ein 3er oder 4er stack kommen
    wenn der verwendete teller ein
    beyma 18g400
    18g500
    emi omega pro ist ?

    Das Leben ist scheisse aber die Grafik ist geil

  • sonic
    Beiträge
    582
    • 15. April 2003 um 16:35
    • #42
    Zitat von "trockenbassfetischist"

    http://www.soundpolizei.org/forum/thread.p…tyleid=1&page=4

    hm, wasn das für ein forum ... "foren ass" <- cool :)
    ...

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 15. April 2003 um 17:26
    • #43

    "ÖrpZ"

    *gg* :D

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • sonic
    Beiträge
    582
    • 15. April 2003 um 20:04
    • #44

    ah, hallo :)

    grüße an den stillschweigenden baZZmitleser *g*

  • aw-audio
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    4.243
    • 15. April 2003 um 21:08
    • #45

    W-bins sind götter hölzer, ehret sie, denn sie sind neben den "Frittentüten" die Pioniere der guten Disko hämmer gewesen.
    ........(und auch heute wird sie noch über Pommernbuche geräuschert.)
    Das W-bin aus den rügenwald)

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 15. April 2003 um 22:07
    • #46

    @ TBF: Aber URPSe werden doch auch nur von Bastlern und Fricklern gebaut...... :)

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 21. April 2003 um 20:38
    • #47

    Tja, der Aufwand ist einfach entscheidend. Mit dem Aufwand und der größe steigt auch das Ergebnis.

    Für mich ist das ne ganz klare Hirarchie.

    * bassreflexboxen haben den geringsten aufwand. 6 Bretter, n paar löcher rein, gitter und fertig. Das kann man leicht produzieren, das reicht für kleine sachen.

    * Hörner sind aufwendig zu bauen, es lohnt fast nur der Selbstbau. Ausserdem kann man kaum 18er pappen verbauen, das verkauft sich schlecht. Wer glaub schon, dass aus nem 12" oder 15" bass kommt. Für kleine bis grosse Sachen genial, aber eben auch aufwand zum tragen.

    *Örps. Sehr viel Aufwand zu bauen, sehr sehr viel aufwand zum tragen/bewegen. Das Prinzip funktioniert selbstverständlcih (wers immernoch nicht glaub soll doch statt der nächsten PP bitte einfach mal in Physikbuch kaufen hergottnochmal) aber es ist einfach nur für ganz grosse Dinger geeignet. Auch der Preis ab dem es überhaupt anständig funktioniert ist nicht gerade gering, obwohl billige Chassis verbaut werden. REINER selbstbau, klaro, wer will schon ein System dass es nirgends zum anhören gibt (ausser ein paar prototypen mit unkäuflichen speakern) und gleich n paar 1000er ohne Namen drauf kostet.

    HÖRNER SIND GENIAL. Sie liegen in der mitte. Sie brauchen wenig amping, haben trotzdem ne grosse Frontfläche und daher Strahlungswiderstand und sind auch bis zu recht großen Open Airs erfolgreich einzusetzen.

    MfG, farad

  • aw-audio
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    4.243
    • 21. April 2003 um 20:48
    • #48

    für kleine sachen aber auch nicht.
    bei hörner braucht man schon mind. 1,2m²damit es richtig kesselt. Das ist gewicht und masse die man immer stacken muss.

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 21. April 2003 um 21:19
    • #49

    ganau aw udn mit nem wbin hat mann das dann gratis an einem stück

    und muss nicht 6 hd15 stapeln.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 22. April 2003 um 09:02
    • #50

    Bei professioneller Beschallung spielt auch das Verhältnis aus Kosten/Nutzen eine wichtige Rolle.

    Kleine Syteme verursachen weniger Transportkosten - bei großen Systemen müssen geeignete Transportmittel (LKW, Anhänger etc.) vorhanden sein.
    Gerade Bands improvisieren hier doch recht oft.

    Meine Meinung (nach über 25 Jahre Top40, diverse Rockbands etc.):

    1. Bassreflex geht nur bei kleinen Veranstaltungen - bei größeren Events steht der Materialaufwand (Anzahl der Kisten und benötigtes Amping !!!) in keinem Verhältnis zum Nutzen.

    2. Große Hornsysteme bieten eine gute Leistungsausnutzung, sind aber nicht von jederman (bzw. jeder Band) problemlos zu bewegen.

    3. Hybride Lösungen (z.B. vented Hornsyteme) bieten einen guten Kompromiss aus Wirkungsgrad (d.h. gute Leistungsausnutzung des Ampings) bei noch akzeptablen Abmessungen.

    Anmerkung zu 3.: Ich hab mich jahrelang gegen die Entwicklung solcher Syteme gesträubt und habe im Bassbereich nur mit "Voll-Hörnern" gearbeitet, deren Klang m.E. exzellent und sehr "trocken" ist - aber: der Wirkungsgrad gerade bei kleinen Abmessungen (bzw. wenigen Systemen) im Grundbassbereich (40 ... 70 Hz) nicht gerade überragend.

    Hybride Lösungen sind im Zeitverhalten nicht so gut wie ein Vollhorn (also ohne Vent etc.).
    Hybride sind aber BR-Sytemen - besonders bei hohen Pegeln - deutlich überlegen - bei gleichzeitig erheblich besserem Wirkungsgrad.

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 22. April 2003 um 17:12
    • #51

    Was für Hybriden meinst du? Wahrscheinlich doch Hörner, bei denen, vereinfacht gesagt, ein Loch in die Rückkammer gemacht wurde. Oder meinst du Rearloaded Hörner (wo es irgendwo eine Grenze gibt zu BR mit Expo-Vent)?

    Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ein Horn mit BR in der Kammer ist schwer zu konzipieren, denn einerseits darf das Horn auch beim Stacking die Lo-CutOff-Frequenz nicht nach unten verschieben, andererseits ist dadurch aber der größte Vorteil von Hörnern dahin. Dazu kommt dann noch, dass der BR-Part eine ganze Ecke ineffizienter ist als der Horn-Anteil.

    Ich würde sagen, sowas macht auch nur bis zu einer bestimmten Größe Sinn. Denn wenn ich von diesen Hybriden vier Stück pro Seite hinstellen muss, um ein bestimmtes Event zu beschallen, dann kann ich auch vier vollwertige Hörner nehmen, die nicht so viel größer wären, aber den Hornsound und -pegel bis ganz unten liefern.... bei noch größeren Events wären vollwertige Hörner dann schon kräftig im Vorteil....

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 23. April 2003 um 09:36
    • #52
    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    Was für Hybriden meinst du? Wahrscheinlich doch Hörner, bei denen, vereinfacht gesagt, ein Loch in die Rückkammer gemacht wurde. Oder meinst du Rearloaded Hörner (wo es irgendwo eine Grenze gibt zu BR mit Expo-Vent)?

    Ich meine nicht Hörner mit Vent wie früher bei den alten W-Bin-Trümmern (die mit Vent fand ich persönlich klanglich sch... - obwohl viele ja heute noch auf diesen "klassischen PA-Sound" abfahren ...)

    Ich denke mehr an die Systeme, wo der Trichterhals an einen Vent (in der Box ...) angekoppelt ist - zugegebenermaßen schwer zu berechnen, aber wenn ein Design funktioniert, erzielt man ein gutes Verhältnis aus Abmessungen und Wirkungsgrad - auch die Bandbreite kann dann recht ausgedehnt sein. Das Zeitverhalten ist bei vergleichbaren Gehäusegrößen günstiger als bei reinen Bandpässen (also nur Resonatorkonstruktionen), die ich klanglich nicht so sehr mag, weil die Präzision im Bass nicht so prall ist - besonders bei schmalbandigen - und dafür lauteren - Bandpässen.

    Zur Bezeichnung ("rearloaded" etc.): Oft werden auch Systeme, die physikalisch etwas unterschiedlich funktionieren (wo würdest Du eine "Rutsche" einordnen - ist es mehr BR oder mehr Horn ?) - in einen "Topf" geworfen.
    Ich verwende keine fertigen Programme, sondern "stricke" mir benötigte Algorithmen für meine Boxen selbst. Mich interessiert dabei dabei nur, ob es FUNKTIONIERT.
    Unter einem Hybrid verstehe ich ein System, wo nicht ein einzelnes Konstuktinsprinzip dominiert, sondern verschiedene Ansätze eine (hoffentlich) brauchbare "Mischung" ergeben (... das können durchaus auch mehr als zwei Prinzipien sein - bei meinem letztem Entwurf waren es übrigens drei !).

    Bei größeren Events geb ich Dir ganz klar recht mit "großen Hörnern" - nur: Die meisten Veranstaltungen sind keine Hallenfeten oder Stadtfeste. Und das Transportproblem ist für viele Bands und DJs schon ein wichtiger Diskussionspunkt.

    Ich bin Minimalist und nehm nicht mehr Zeug mit, als notwendig. Man kann heute - bei den verfügbaren Chassis - relativ kleine Syteme mit sehr guten Übertragungseigenschaften bauen - auch wenn sich das bei einigen (auch bekannteren ...) Industrieanbietern noch nicht so richtig herumgesprochen zu haben scheint.

    BR-Kisten kommen jedenfalls schnell an ihre Grenzen - aber das sagte ich ja bereits.

    +++ ...so "by the way": Wann ist Dein Monsterbass fertig ? +++

    Viele Grüsse sendet

  • trockenbassfetischist
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    3.555
    • 23. April 2003 um 11:52
    • #53

    solltest erwähnen dass Du genauso wie fast alle neumodischen konstrukte konsturierst unsymetrsiches bandpasshron / manifold etc. wie ma ndas nenne möchte also Pappe und ReSo arbeiten aufs horn an untersch. abschnitten das funzt ganz gut (deines nehm ich an?) bis ganz schlecht D******* B3
    vorteil des ganzen unten fällts "über"steil ab oben Über"flach"

    weiso weshlab warum und wie - da stimme ich Dir zu sollte hier nicht ausgebreitet werden :)

    ein Tipp: deckhart Quad10 unsym Bandpass da ists gut erklärt....

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. April 2003 um 12:36
    • #54
    Zitat von &quot;trockenbassfetischist&quot;

    solltest erwähnen dass Du genauso wie fast alle neumodischen konstrukte konsturierst unsymetrsiches bandpasshron / manifold etc. wie ma ndas nenne möchte also Pappe und ReSo arbeiten aufs horn an untersch. abschnitten das funzt ganz gut (deines nehm ich an?) bis ganz schlecht D******* B3
    vorteil des ganzen unten fällts "über"steil ab oben Über"flach"

    weiso weshlab warum und wie - da stimme ich Dir zu sollte hier nicht ausgebreitet werden :)

    ein Tipp: deckhart Quad10 unsym Bandpass da ists gut erklärt....

    Es sind etliche Konstuktionen im Bereich "Bass-Systeme" auf dem Markt - viele funktionieren ganz gut - bei anderen mußte die Werbeabteilung nachhelfen, damit es einer kauft.
    Meine Meinung: Viele Systeme sind eigentlich überflüssig, weil sie - auch gemessen am Preis - nicht das bringen, was im Laden (oder im Prospekt) versprochen wird.

    Andererseits: Man kann auch den Qualitätsanspruch ins Extreme treiben und extrem aufwendige (wg. mit auch "aufwändige" ...), teure Konstruktionen machen.

    Am Ende werden aber irgendwann folgende Fragen auftauchen:

    1. Was kostet das ?
    2. Wie groß / wie schwer ist das ?
    3. Wie "tief" (...) geht "die" runter ?
    4. Wie hoch ist der Wirkungsgrad

    Alle Punkte werden von keinem System gleichzeitig optimal erfüllt - und wer es trotzdem behautptet ...

    Wer Punkt 1. überbewertet, wird sich alle paaar Jahre etwas neues kaufen, wenn das "preiswerte" Teil nicht vorher abbrennt ...

    Punkt 2. ist wichtig für - denke ich - die meisten Anwender. Nicht alle Musiker, Bands und DJs haben unbegrenzte Transportmöglichkeiten.

    Punkt 3. wird oft überbewertet - ohne sich im Klaren zu sein, wie sich ein (Konserven-) Musiksignal wirklich (spektral) zusammensetzt.

    Der letzte Punkt - 4. - ist für mich schon wichtig. Denn bereits 3 dB weniger bedeuten nämlich: doppelte Endstufenleistung (sofern der LS es verträgt ...). Viele "preiswerte" Systeme haben oft mehr als 6 dB (4-fache Leistung erforderlich !!!) geringeren Wirkungsgrad als ein "ordentlich" designtes System.

    Viele Diskussionen zielen leider nur in eine Richtung (Philosophie ?) - über die Praxistauglichkeit wird zu wenig geredet.
    Wenn ich Bands mit großen PA-Trümmern sehe, die im Jahr 2 Stadtfeste spielen (wie wär es mit LEIHEN ?) und den Rest des Jahres in Sälen mit 200 ... 350 Personen spielen, dann sollte man ja wenigstens "skeptisch" werden.

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 23. April 2003 um 17:14
    • #55

    @ Soundklinik: Also, für mich ist die Grenze zwischen BR mit Expo-Vent und rearloaded Horn mit Vorkammer mehr oder minder fließend.....
    langes Horn, kleine Kammer ---> rearloaded Horn
    kurzes Horn, größere Kammer ---> Expo-BR
    Man kann sogar die selben Gleichungen für beides nutzen, siehe AJHorn und Co.

    Die sog. "Rutschen" liegen IMO sozusagen genau in der Mitte zwischen den beiden.

    Aber bei all diesen PRodukten gibt es so vieles zu beachten, wenn man sie baut. Den meisten Herstellern traue ich es nicht zu, alle zu bedenken, denn solche Konzepte verbannen die Hersteler in die Ecke "Billig und hauptsache BRUMM" und genau so klingt es dann.

    Auch diese alten W-Bins mit BR hätte man ordentlich designen können..... hat man aber nicht! Jemand hat halt ein Loch in die Kammer getan und dabei nicht an die Auswirkungen des Stackings gedacht...

    Meine Ansprüche an Tiefbass sind im Normalfall recht einfach: Der normale E-Bass sollte komplett übertragen werden, d.h. ca 45Hz wäre schon gut und ist IMO mit vertretbarem Aufwand machbar.

    Desweiteren sehe ich das auch so: Es gibt nicht die Eier-legenden Wollmilch-Sau im Bassbereich..... wohl aber praktikable Wege, z.B. Hörner bis 60Hz runter und noch Infras drunter.... muss natürlich ordentlich angepasst sein.

  • aw-audio
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    4.243
    • 23. April 2003 um 19:05
    • #56

    ist groß und schwer diese kombi.
    fürn allroung bass, der von 40 bis 130hz kommt gibts leztendlich nur Br oder solch ventet stummel viescher.
    alles andere ist nicht mehr kompackt oder klingt Bahhh (wie Bandpass über ....sagen wir mal 55Hz).
    W-bin ist gut fällt aber unter den Gesichtspunkt 'Schwer und unkommod'

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