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TD4 Einbinden aber wie

  • Fränkie
  • 30. November 2009 um 08:49
  • Fränkie
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    • 30. November 2009 um 08:49
    • #1

    Eine Knobelaufgabe:

    ich fahr hin und wieder als FOH-Mensch für eine kapelle durchs Land.
    ich außerdem bin ein begeistereter User des Transientendesigner den ich am liebsten vor einem Gate einsetze.
    Das es den TD so gut wie nie im Siderack der ausstattenden Beschallungsfirma gibt, habe ich also 2 TD4 gekauft (XLR IN und OUT) und denke über ein Multicore nach, mit dem ich das am geschicktesten in den vorhandenen FOH einbaue.
    Muss ja schnell gehen damit die FOH-Babysitter nicht die vollkriese bekommen.

    leider gibt es gar minnigfaltige möglichkeiten des Inserts bei pulten, was also tun??

    da wäre
    Insert unsymmetrisch mit tip als send
    Insert unsymmetrisch mit ring als send
    symmetrische inserts mit klinke oder gar TT

    beimletzten mal waren als Gate ein dbx 1074 am start, da war es einfach mit 2Stück 8-fach Xlr-looms zu lösen.
    was aber wenn das Gate über die klinken angeschlossen ist??
    mir ist schon klar das ich um einer Größere Investition an Adaptern und Looms nicht vorbeikomme.
    wenn aber jemand ne idee hat wie ich das effektiv gestalten kann, das wär toll.

    Wir sind auch noch nicht so berühmt oder reich,dass wir das nachhaltig per Rider klären können, wenn wir das wären würde ich einfach noch 2 4er gates und 3 Insert-Looms kaufen. oder wir würden mit eigenem Digitalpult reisen.
    Aber so....

    1000 Dank schon mal.

    Fränkie

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • LOL
    Gast
    • 30. November 2009 um 10:07
    • #2

    Also ich habe das ganze in folgender weise gelöst.
    Erstmal habe ich das ganze auf Multipinstecker am Siderack.
    Dann Symmetrisch auf die Peitsche und immer die Paare (sprich send und Return) zusammen gemacht. Davon der Send z.B mit TD4 (für den 4ten Transient Designer Kanal)beschriftet. Dann zwei Jackbuchsen auf einen Jackstecker gelötet. Davon immer den Tip auch mit TD4 Kleber beschriftet. So kann ich nun wechseln auf alles was ich will. Wenn ich den Adapter so Stecker das die Beschriftungen auf einander kommen habe ich Send auf Tip. Und sonst umgekehrt. Zusätzlicher Vorteil: Ich kann mit einem Jack Buchsen auf Jack Buchse Adapter einfach zwei Geräte Seriell schalten. Z.B. Zuerst Gate und dann Kompressor.

    Symmetrische Zuleitung von Rack ...........Adapter

    Geräte Bezeichnung z.B. TD 4send¦------¦Jackstecker Jackbuchse TD4¦--------Tip¦
    ...........................................................................................Jackstecker
    ..................................Return¦------¦Jackstecker Jackbuchse¦-------------Ring¦


    Hoffe es ist Verständlich

    Gruss Fabian

    4 Mal editiert, zuletzt von LOL (30. November 2009 um 14:27)

  • mellotron
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    • 30. November 2009 um 13:03
    • #3

    ... also für zwei transen plus amtliche neutrik-verkabelung kann man doch schon fast ein kleines digitalpult mitnehmen, oder?

    zu deiner knobelaufgabe:
    1. symmetrische pultinserts:
    wie von fabian wettstein beschrieben, da lösen ein sack voll klinkenbuchse-klinkenbuchse auch deine anforderung hinsichtlich reihenfolge der inserts, wobei sich mir hinsichtlich der funktionsweise der transe die reihenfolge transe=>gate bei normaler rockmusik aus zittau (oder täusche ich mich?) nicht erschließt.
    problem bei verkabelung auf Klinken: digitalpulte mit XLR-IN, da brauchst du extra preamps oder direct outs...

    2. unsymmetrische pultinserts:
    da würde ich mal provokant folgendes sagen: wenn an einem FOH ein analoges pult einer preisklasse steht, die (trotz digitalpultschwemme und extrem niedrigen gebrauchtpreisen für ordentliche analoge tische) noch unsymmetrische inserts hat, dann nimm lieber nur 1x TD4 mit und dazu noch einen ordentlichen 4fach-comp oder ein schönes hallgerät. das ist dann der soundcraft K-irgendwas-stadtfest-FOH, und da wird das siderack auch nicht so pralle aussehen.
    ich hab mir für deine anforderung (2x unsymmetrische inserts in reihe) einen adapter gebaut, ist ein bißchen gefriemel und ein beschriftungsproblem für beide insertarten. aber das sind dann bei der mindestens (!) anzunehmenden länge der siderrackverkabelung von 6 m gleich mal 24 (!) m unsymmetrischer signalweg zwischen gain und kanalzug. das wäre mir zuviel.

  • billbo
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    • 1. Dezember 2009 um 12:11
    • #4

    Da schließe ich mich mal weitestgehend an.
    Die Zeit für ‚Analogreste – FOHs‘ ist vorbei. Ein paar schöne, große Liebhaber – Analogplätze werden noch eine ganze Weile überleben; wo man heute jedoch noch auf abgerockte, einfache TRS – Insert – Pulte à la A&H GL-... o.ä. trifft hat man ganz andere Probleme zu lösen als die Einbindung eines Transendesigners. Auch bei Baustellen ‚aufm Dorf‘ sind die inzwischen von M7 und Co. (oder Pendants anderer Hersteller) abgelöst – zum Glück!
    Und da heißt es dann, wenn man denn unbedingt inserten will (und nicht gerade einen PM5D Standard mit analogen Preamps vorfindet): Ports opfern, 2 mal zusätzlich wandeln, XLRs stöpseln. In wie weit das überhaupt sinnvoll ist mag jeder für sich entscheiden. Die Dynamikfunktionen ALLER gängigen Digipulte arbeiten verdammt gut.

    Darf ich noch ein wenig ketzern (die Gelegenheit ist gerade so schön)? Den Transientendesigner – Hype habe ich nie verstanden. Für mich eines der überschätztesten Insertgeräte aller Zeiten; das Ding kann nichts, was ich nicht mit einem gute Gate und ordentlicher Vollparametrik mindestens eben so gut hin bekomme. In meinen Ohren wird damit der Klang einer jeden guten Trommel förmlich zerrissen; aus einer runden, saftigen, präzise gespielten Bassdrum wird im Nu ein gräßlicher ‚Knacks‘, gefolgt von einem indifferenten, zusammenhanglosen ‚Mumpf‘. Und ein schlechter, unsauber spielender Drummer mit Timingproblemen wird damit auch nicht besser.
    Auf großen Festivals (10 Min. Changeover, Line Check und los...) findet man die Teile mitunter noch in Reihe mit den Kanalgates für Kicks und Toms vor (es gibt da so ein paar Procon – Racks... ). Bypass – und sofort hört man wieder, wie die Bassdrum/ das Tom eigentlich klingen möchte und soll.

    Besonders populär ist meine Ansicht da allerdings sicher nicht :roll:.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Fränkie
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    • 2. Dezember 2009 um 08:54
    • #5
    Zitat von "mellotron"

    ... also für zwei transen plus amtliche neutrik-verkabelung kann man doch schon fast ein kleines digitalpult mitnehmen, oder?...

    ja, kann man...
    aber ein kleines Digitalpult klingt nicht so geil....

    Zitat von "mellotron"

    problem bei verkabelung auf Klinken: digitalpulte mit XLR-IN, da brauchst du extra preamps oder direct outs...

    ...oder Adapter von klinke auf xlr... :wink:


    Zitat von "mellotron"

    wobei sich mir hinsichtlich der funktionsweise der transe die reihenfolge transe=>gate bei normaler rockmusik aus zittau (oder täusche ich mich?) nicht erschließt.

    nein, du täuschst dich nicht, aber woher weist du....Sind wir schon so berühmt/gefürchtet/berüchtigt????

    Der TD arbeitet pegelunabhängig, und wenn ich z.B. die Mics ander conchita grad nicht brauch dann Transienten-designt mir der TD eben die snare oder was sonst das Mikro gerade einfängt, und wer will das schon, ich denke das macht den mix nicht durchsichtiger, und da ist doch ein Gate ein herrliches Werkzeug, reduziert es doch den Klangmüll auf ganz wunderbare weise...

    nun ja ich weis nicht jeder ist Freund des TD und nicht jeder findet die Kombination sinnvoll...
    Zugegeben meist läuft das Gate im Bypass aber hin und wieder bin ich froh das Gate benutzen zu können.
    ICH jedoch finde das Gerät toll, und Band und ich sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
    Der Zweck heiligt die Mittel und da ich weis das der TD durchausumstritten ist möchte ich an der Stelle wirklich nicht über den TD an sich streiten.
    ...
    undvielleicht so viel,

    es handelt sin um ein analoges Gerät, da gibt es ja zwischen "0" und "Anschlag rechts" ja sooo viele zwischenstufen...


    Zitat von "mellotron"

    da würde ich mal provokant folgendes sagen: wenn an einem FOH ein analoges pult einer preisklasse steht, die (trotz digitalpultschwemme und extrem niedrigen gebrauchtpreisen für ordentliche analoge tische) noch unsymmetrische inserts hat, dann nimm lieber nur 1x TD4 mit und dazu noch einen ordentlichen 4fach-comp oder ein schönes hallgerät. das ist dann der soundcraft K-irgendwas-stadtfest-FOH, und da wird das siderack auch nicht so pralle aussehen.

    nun ja also ein GB8 Von Soundcraft ist jetzt nicht wirklich unprofessionell oder Schrott.
    Und wie ich bereits erwähnte sind wir noch nicht berühmt genug um nur Venues über 5000PAx zu spielen.Wo mir die geneigte TEchnikfirma den Pultwunsch von den Lippen abliest und mir ein Aurus hinstellt...
    wie viele kleinere Clubs kennt hr wo ein MH-Pult oder crest xvca oder yamaha PM-steht???
    ich kenn hier nicht so viele,....

    Und gerade wennn wir an irgendwelchen Reste-FOH's ankommen wo gar keine oder schlimme gates sind ist es toll zu wissen ein kleines Rack zu haben wo nette sachen drinn sind die das leben einfacher machen.
    Wenn wir berühmt genug wären und immer nur an pm5d-en, digicos, innovasonen und dergleichen stünden würde ich ein Setup aufm Usb-Stick haben... viel weniger Truckspace und noch viel weniger Gewicht....
    Aber wie gesagt, bist du unberühmt und arm musst du viel mehr aufwand und Geld in ein Projekt stecken als wenn du berühmt und gefürchtet genug bist das über den Rider klären zu können..


    Fabian

    Zunächst Danke,

    habe das verstanden, und das kommt meiner Lösung recht nahe, da spar ich mir die meterware für den 2. Baum habe aber ein dickes knäuel adapter im Dockhouse... da inserts wenn symmetrisch dann in klinke sind scheint das wirklich die einzige sinnvolle variante zu sein. Was aber bei TT?? da hilft am ende wieder nur auf der Geräteseite also im Sidrack herum zu adaptieren.
    Kann man erwarten da der Beschaller vor Ort entsprechende Adapter bereit hält??
    eher nicht oder?

    naja aber wenn da schon ein XL3 steht da sollte das auch per rider zu klären sein....

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • LOL
    Gast
    • 2. Dezember 2009 um 10:34
    • #6

    Also ich steig von wegen TT nicht. Entweder hab ich grad ein Brett vor dem Kopf oder bin zu jung und oder auch noch nicht berühmt genug um an ein Pult mit TT zu kommen/kennen. Von wegen Adapter würde ich aber generell sagen nein, davon kannst du nicht ausgehen. Weil die Company ja nicht weiss mit was du daher kommst, das du das überhaupt brauchst + sind das dann ja doch einiges an Adapter, wenn dann noch andere auch davon ausgehen würden.... Du siehst glaub das davon auszugehen sehr unwahrscheinlich. Die werden wenn es gut geht vielleicht 4 Adapter haben aber mehr?
    Ich habe gelernt dass ich von nichts ausgehen kann.

    Aber wenn du mir link zu den TT schickst dann hab ich vielleicht auch noch ne Idee zu TT


    Gruss Fabian

  • niggles
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    • 2. Dezember 2009 um 12:41
    • #7

    TT=Tiny Telephone. Das sind die bekannten "Edelklinken" aus dem Studio- und Ü-Wagenbereich. Vorteil: 48 symmetrische Inserts zum Patchen auf nur 1HE. Auf ein zweites Panel bekommt man dann noch mal 96 Ein- und Ausgänge, das reicht locker um sämtliche Insertgeräte eines musicaltauglichen Analogfrontplatzes aufzulegen.
    Es war mal eine Zeitlang "in" die Teile im höherklassigen Livebereich einzusetzen (wir haben auch noch so ein Siderack an einer MH4-48...); die Anschaffungskosten und vor allem der Wartungsaufwand (dauernd Kontakte putzen...) im "Draußen"betrieb stehen aber in keinem Verhältnis zum kleinen Bequemlichkeitsgewinn. Und außerdem sind die Patchkabel extrem diebstahlgefährdet... :(

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Campfire
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    • 2. Dezember 2009 um 13:38
    • #8

    dass irgend jemand die nötigen Adapter für dich dabei hast, damit kannst auch bei Professionelleren Produktionen nicht rechnen.....
    Ich hab jetzt mindestens ein Jahr schon in meinen Ridern stehen mit was für Anschlüssen ich komme und dass bei abweichungen von meiner Standart-Verkabelung bitte Adapter bereitzuhalten sind, kam das bei 20 Gigs einmal vor.... :)
    Und das Egal obs nen GL2200, MH3, Midas XL200 oder Digital-FOH verschiedenster Liga war.....
    deshalb hab ich die Adapter selber dabei....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Fränkie
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    • 2. Dezember 2009 um 16:23
    • #9

    nuja, bei der Frage mit den Adaptern die der Örtliche dabei hat, war wohl der Wunsch Vater des Gedanken...

    manchmal bekommt man ja sogar ohne Vorwarnung ein 20-kanal-pult hingestellt, obwohl 23 Kanäle aufm Rider stehen...

    bleibt also am ende wirklich nicht als eine sündhaft teure und Aufwändige Kabelbaum-Arie...
    die bekommen vielleicht nicht so schnell füße wie Adapter
    mir sind schon dutzende mit adresse und telefonnummer beschriftete adapter weg gekommen.

    wobei ich immer noch zwischen Patchbay und Direkt am Gerät aufstecken hin und her schwanke...
    Multipin ist beim Stecken sicher relativ schnell aber auch die aufwändigste aller Varianten.....
    Hab neulich erts n multicore system gebaut, solange ich nachts noch von Harting-pins träume will ich das eigentlich nicht machen... :D

    von neutrik gibt es für deren patchbays insert-module, hatte die schn mal wer in der hand?

    da sind ja (auf dem bild der produkt-Seite)) 4 buchsen drauf kann ich die etwa als 1:1 und als insert verwenden?
    das wär ja rattenscharf...

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

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