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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

WUUUMMM mit 18TBX46

  • sound&phon
  • 8. Januar 2010 um 11:21
  • sound&phon
    Beiträge
    376
    Marktplatz Einträge
    1
    • 8. Januar 2010 um 11:21
    • #1

    Hallo,

    ein Freund von mir möchte gerne mit dem 18TBX46 mehrere Subwoofer bauen, die einfach nur WUUMMMM machen, also Bandpaß schwabbelsound.

    Wie sollte ich BR Abstimmen (welche Frequenzbereich überhöhen) damit ich dieses Erreichen kann, oder Bandpaß besser?

    Bonbon aus Wurst

  • FF
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    1.868
    • 8. Januar 2010 um 12:47
    • #2

    Warum die Subs nicht normal bauen und das WUUUMMM mit dem EQ reindrehen?

    Gruß FF

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 8. Januar 2010 um 15:57
    • #3
    Zitat von "FF"

    Warum die Subs nicht normal bauen und das WUUUMMM mit dem EQ reindrehen?

    Gruß FF

    Ein Bass kann nur was er vom Grundprizip her auch zu leisten in der Lage ist. Wumm mit EQ reindrehen ist eine unschöne Methode Lautsprecher zu foltern. Wenn der Kunde (Freund) einen Bass mit tief grollendem Wumm möchte wäre eun Bandpassgehäuse wohl das passende Konstruktionsprizip, den einem Bassreflex oder einem CB gewünschtes elektronisch anzutrainieren ist zum einen nur beschränkt möglich und wie gesagt eine folter für den Speaker. Aber das mag nur meine Meinung sein. Ich stehe halt auf dem Standpunkt, elektronik ist schön fürs finetunig, aber der Lautsprecher ansich muß schon in sich stimmig sein sonst ist das Unsinn. Ich weiß, die moderne Lautsprecherindustrie geht immer mehr zu diesem Trend hin, ich finde es grundlegend falsch.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • myteron
    Verifiziert
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    46
    • 8. Januar 2010 um 16:12
    • #4

    Die RCF 1080 hat ne resonanz um die 60Hz und ist relative einfach zu bauen.
    Skizzen muessten irgendwo im netz rumfliegen.
    Alternativ 18" Rohre an mehrere Treiber in gewuenschter Frequenz anschrauben dann klappts auch mit dem Nachbardorf .)

    Helge Wehder

    Crystal Sound & Light Ireland
    Audio Visual Live Sound and Recording
    http://www.audio-visual-ireland.eu

  • Sebastian K
    Beiträge
    820
    • 8. Januar 2010 um 16:16
    • #5

    gebe kracky großteils recht, jedoch macht bei so manchem Konstrukt mit starker Bedämpfung bei der Tuningfrequenz ein starker schmalbandiger EQ schub auf selbiger einen sehr schönen Effekt.

  • Kracky
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    12.055
    • 8. Januar 2010 um 16:25
    • #6
    Zitat von "sebastian kemmerle"

    gebe kracky großteils recht, jedoch macht bei so manchem Konstrukt mit starker Bedämpfung bei der Tuningfrequenz ein starker schmalbandiger EQ schub auf selbiger einen sehr schönen Effekt.

    Das hat dann aber ehr wenig mit dem geforderten Wuuummm zu tun sondern mit dem gerne in der Praxis angewendeten tiefen Kick einer Bassdrum der dann wohl ehr der präziseren Art ist, oder? Ein sogenanntes Pushing eines schmalen Frequenzbandes um diesem mehr präsenz im Klangbild zu geben. Wird gerne auch übertrieben so das der arme Bassist eigentlich hätte daheim bleiben können.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • FF
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    1.868
    • 8. Januar 2010 um 19:20
    • #7

    @ Kracky: ich stimme dir völlig zu, dass der Lautsprecher in sich schon stimmig sein muss. Ich hatte den Autor aber dahingehend verstanden, dass er einen Sub entwerfen möchte, der selbst bereits extrem stark dröhnt und schwabbelt, und das ist imho eben nicht mehr stimmig.

    Ich halte es schon für sinnvoll, den Sub im Rahmen der gewünschten Soundvorstellung trotzdem noch halbwegs ausgewogen zu konstruieren und den letzten Rest "WUUMM" dann elektronisch zu generieren. Was, wenn der Sub mal in einem ungünstigen Umfeld eingesetzt werden soll? Was, wenn der Sub mal für eine andere Mucke genutzt werden könnte?

    Sich von Beginn an auf eine Soundextreme festzulegen, an der man hinterher nichts mehr ändern kann, würde ich nicht tun. Dem Lautsprecher sollte das anheben der Boom-Frequenzen eigentlich recht egal sein, das ist nicht der Frequenzbereich, der mechanisch problematisch ist (Auslenkung).

    Ist aber nur meine Meinung :wink:

    Gruß FF

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 9. Januar 2010 um 17:54
    • #8

    Das verirrte, dennoch von einigen gewollte (weil nicht anders gewöhnt) Schwabbeln ist garkein Tiefbass, sondern eher zwischen 50 und 60Hz zu suchen. Ein Bandpass, dessen unteres Tuning um 50Hz liegt und sein oberes nicht zu fern sollte genau das tun. Und ja, die fertigen Bandpässe zur Tiefbassunterstützung werden größtenteils auch vom Controller auf der unteren Abstimmfrequenz (und drunter! BP6 sind ja gegenüber BR recht gut bedämpft unterhalb der unteren Abstimmfrequenz) mächtig angeschoben.

    Allerdings wäre die Frage, was als Top darauf spielen soll. Der Sound könnte je nach Top ach sehr enttäuschend weil dünn sein.

  • bernd häusler
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    833
    • 9. Januar 2010 um 18:51
    • #9

    Moin,

    Zitat von "sound&phon"

    also Bandpaß schwabbelsound.

    Bandpass-Schwabbelsound zeichnet sich dadurch aus, daß schon das Gehäuse selbst die auch nach einer Weiche vorhandenen, und durch Klirr des Chassis entstehenden höheren Frequenzen außerhalb des Nutzbereichs akustisch wegfiltert. Will man diesen Sound, dann muß man schon auch einen Bandpass bauen, denn elektronisch kann man zumindest den Chassis-Klirr nicht wegfiltern.

    Also ein Bandpass 6ter Ordnung, mit guter Filterwirkung der oberen Kammer, kompakt wird das nicht. http://www.speakerplans.com/index.php?id=x1

    Allerdings fördern solche Konstruktionen gnadenlos Schwächen der Tops an ihrem unteren Übertragungsende zutage. Daß so manche PA trotz Defiziten subjektiv stimmig erscheint liegt gerade an den Artefakten oberhalb der Trennfrequenz üblicher BR-Subs. Gegebenenfalls würde ich hier beratend eingreifen, und doch BR empfehlen.

    Auch das von mir geschätzte geschlossene (CB) Prinzip würde ich hier nicht ausschließen. 4 18er jeweils in 60cm Würfeln (winzig), angetrieben mit einer 1,5kW Endstufe (2*750@4), funktionieren gerade im Einstieg auch ohne Controllergedöhns und sogar ohne angepassten Lowcut sehr gut. Die Liste der Vorteile ist unendlich lang.
    Auch die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Tops an ihrem unteren Ende wäre damit erledigt, CB lässt sich problemlos bis 200Hz nutzen.

    Was hat eine CB beim Wunsch nach Schwabbelsound zu suchen? Nun, das Publikum, die Musik, und der System-Operator haben ganz andere Zielsetzungen als Lautsprecherbastler glauben zu wissen ;-). Das Vorbild der gewinnmaximierten Box in der Lautsprecherwand des Musikladens kann man getrost überhören, und Superhightech mit elektronischen Tricks nervt durch die Eingriffe in die Musik und ist zudem teuer, teurer jedenfalls als CB.

    Der Kunde? - will gut beraten sein.

    Viele Grüße, Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Peerless
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    4.334
    • 10. Januar 2010 um 16:56
    • #10

    man kann auch gut günstige endstufen in 4 ohm Brück verweden(sofern vom hersteller vorgesehen), da ist dann der dämpfungsfaktor voll daneben und es klingt schön undefiniert, auch mit guten konstrukten :D

    http://www.ae-rental.de

  • andariel
    Beiträge
    329
    • 10. Januar 2010 um 19:17
    • #11
    Zitat von "sound&phon"

    Hallo,

    ein Freund von mir möchte gerne mit dem 18TBX46 mehrere Subwoofer bauen, die einfach nur WUUMMMM machen, also Bandpaß schwabbelsound.

    Wie sollte ich BR Abstimmen (welche Frequenzbereich überhöhen) damit ich dieses Erreichen kann, oder Bandpaß besser?

    Was soll das denn bringen? Soll es absichtlich scheiße klingen... ansonsten macht man das wenn du so etwas willst elektronisch und nicht durch konstruktion.
    so kannst du gute bässe bauen und je nach anwendungszweck genau dieses wuuummmm noch hinzufügen.

    Oder soll es einfach nur wirklich tief und sauber, das beeindruckt im Regelfall noch mehr!

  • Jens Droessler
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    • 10. Januar 2010 um 19:48
    • #12
    Zitat von "andariel"

    Oder soll es einfach nur wirklich tief und sauber, das beeindruckt im Regelfall noch mehr!


    Dich und mich bestimmt, aber 90% der Zuhörerschaft findets geil, wenns hauptsächlich laut rumschwabbelt. Sogar genügend Soundtechs (sogar "amtliche") finden das gaaaanz prima.


    Wenn man allerdings den Aufwand betreiben möchte und auch kann, dann ist sauberer, wirklich tiefer Sound in subjektiv äquivalentem Pegel kein Kritikpunkt bei diesen Zuhörern. Aber es ist eben teurer, und man muss mehr Material mitbringen...

  • myteron
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    46
    • 10. Januar 2010 um 19:52
    • #13

    Ich sag nur Rohr bauen :)=

    Wellenlänge ausrechnen:
    http://www.mcsquared.com/wavelength.htm

    Kickbass 65.406 Hz wären dann 5.259456318992141m

    Mit 7 Rohren, Treiber, Verstärker hat man alle Ganztöne
    mit weiteren 5 dann auch die Halbtöne abgedeckt.
    Stehende Wellen werden ja auch in der Lasertechik angewandt 8) .

    Helge Wehder

    Crystal Sound & Light Ireland
    Audio Visual Live Sound and Recording
    http://www.audio-visual-ireland.eu

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 10. Januar 2010 um 20:13
    • #14

    Viertel Wellenlänge genügt doch schon...

  • sound&phon
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    376
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    1
    • 11. Januar 2010 um 11:00
    • #15

    Natürlich habt ihr recht, aber der Freund ist innerhalb der Familie, also muss ich mir da was einfallen lassen, da ist guter Sound egal, die wollen das gewummere weil das halt eben geil ist.

    Was mein Problem ist, ist die Abstimmung des Gehäuses. Da ich Hornfan bin arbeite ich mit AjHorn, und da habe ich eine Simu gemacht mit folgenden Daten:

    Volumen 150L
    BR Länge 20cm
    BR Fläche 800cm2
    Hier bekomme ich eine riesige Überhohung (bei 60Hz ca.8dB)

    Würde dieses funktionieren, oder hole ich mit 6.th Order noch mehr schwabbel raus?

    Danke

    Bonbon aus Wurst

  • Jens Droessler
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    • 11. Januar 2010 um 20:34
    • #16

    Ja, mit 6. Ordnung und absichtlich auf Ekel getrimmt schwabbelt es noch "besser". Um das Ausschwingen dann zu messen, musst du einen Kalender statt einer Uhr nehmen. So ähnlich als wenn man Homer Simpsons Fettmassen anschubst....

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