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Ständiger Kampf mit der Technik (Stadthalle Langen)

  • binson
  • 20. Januar 2010 um 19:47
  • binson
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    • 20. Januar 2010 um 19:47
    • #1

    Meist sind es nur Kleinigkeiten, aber sie können den Zuschauern den Genuss einer Veranstaltung in der neuen Stadthalle durchaus vermiesen. Bei der Theateraufführung „Medea“ beispielsweise brummte ein Scheinwerfer ziemlich laut, beim Kabarettabend mit H.G. Butzko fiel zeitweise ein Lautsprecher aus.

    Dann geht mal ein Vorhang nicht auf – oder nicht wieder zu. Und mit der Akustik gibt es noch immer Probleme. Probleme, die Joachim Kolbe, Geschäftsführer der städtischen Bäder- und Hallenmanagement GmbH, gar nicht wegdiskutieren will. Probleme, die ihm und seinem Team mittlerweile ganz schön auf die Nerven gehen.

    http://www.op-online.de/nachrichten/la…nik-598099.html

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • billbo
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    • 20. Januar 2010 um 23:37
    • #2
    Zitat

    Der Einbau solle noch im Januar erfolgen. Dann solle zudem die Tontechnik komplett eingebaut sein. Erst dann könnten Messungen stattfinden, um die Anlage perfekt einzustellen. Und dies nehme noch mal einige Zeit in Anspruch.

    Die können da einbauen und messen und einstellen so viel sie wollen. Die Hallenakustik (ein Würfel aus Hartholz mit einem kleineren Würfel aus Hartholz hintendran) ist so obermies – das wird nie etwas; daran hat auch der Umbau nichts geändert. Das örtliche Kulturamt sollte statt dessen lieber sammeln für 5 Tonnen Molton.
    Wenn das Ding auf einem Tourplan auftaucht weiß ich: das wird ganz sicher nicht mein Tag.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tonzwerg
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    • 21. Januar 2010 um 00:13
    • #3

    OT: Bürgerhaus Bergischer Löwe in Bergisch Gladbach
    Ich hab nicht geglaubt, was ich sah: der erste GEKACHELTE Veranstaltungssaal, den ich je gesehen hatte. So klang er auch!!
    Stadthalle Langen ist aber auch echt ein Thema. Das Ding kenn ich.
    Ganz in der Nähe: Bürgerhaus Dietzenbach. Kuppelsaal, auch als Flüstergalerie geeignet, zumindest an einigen Punkten des Raumes.
    Auch ganz vorne dabei: Darmstadtium. Akustisch ganz ok. aber die Installation der Haus-PA...naja. hängt halt einfach falsch. Da hieß es auch erst: muß noch eingemessen werden blabla. Falsch hingehängt kannste dir ein Wolfsrudel messen. Das wird nix.
    Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Millionen man in nicht funktionierendes Equipment versenken kann. Wenn das bei mir im Lager stünde, dann...naja.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • utzr
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    • 21. Januar 2010 um 11:52
    • #4

    Bei Anblick des Bildes frag ich mich: Warum wird bei einem Neubau (oder Restaurierung dieser Größenordnung) ein analoges Schlachtschiff anstatt einem modernen digitalen eingebaut?

  • djobi
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    • 21. Januar 2010 um 13:49
    • #5

    öffentliche Ausschreibung & Auftragsvergaben ist eine Geschichte für sich...
    @utz: wenn die Mitarbeiter schon Probleme mit der installierten Anlage haben, wird sich das durch ein (anfangs schulungsintensives!) Digitalpult nicht verbesseren ...

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • derautor
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    • 22. Januar 2010 um 11:57
    • #6
    Zitat

    Wenn das Ding auf einem Tourplan auftaucht weiß ich: das wird ganz sicher nicht mein Tag.

    Vor dem "Umbau" war dieses Ding zeitweise so eine Art Metal-Tempel und dankbare Spielstätte u.a. auch für Leute aus dem letztigen Support-Umfeld von "Himmel und Hölle". Weiß jetzt nicht, ob das jetzt noch so ist, oder ob man die Anzahl der Laut-Veranstaltungen zugunsten der "dezenteren Kultur" etwas reduzieren will. :D

    Könnte also sein, dass Deine Befürchtungen irgendwann mal reale Gestalt annehmen :D

    Grüße

    der(in der Umgebung ansässige)autor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • madmax
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    • 22. Januar 2010 um 15:48
    • #7

    Also aus der Ferne sieht das aus wie mächtig viel Pfusch.
    Wie so oft, wenn die öffentlich Hand irgendwas baut. Da muß in der Ausschreibung der Billigste genommem werden und so wirds dann auch. Von den Bauzeiten garnich zu sprechen.

    OT: An der A4 würde neulich ein 25km-Abschnitt 1 Jahr früher fertig, als geplant. Auftraggeber war statt dem Staat ein privates Konsortion, welches die Strecke auch die nächten Jahrzehnte betreibt.

    Hier in der Nähe wurde 'ne (Klein)-Stadthalle (die, nebenbei gesagt, eigentlich garkeiner braucht) zum größten Teil abgerissen und neugebaut. Der 'Bühneneingang' befindet sich jetzt in 5m Höhe, erreichbar über eine Wendeltreppe.
    WER DENKT SICH BLOß SOWAS AUS ???
    Natürlich benutzt das keiner; also werden die Cases über die Marmorfliesen des ebenerdigen Foyers gerollt. Im Saal muß dann gegebenenfalls noch die schon fertige Bestuhlung zur Seite gerückt werden und alles auf die Bühne gewuchtet werden.
    Ton+Licht wurde auch installiert. Nur wie... Überall hängen schöne schwarze Kabel durch die Gegend. Das viele Alutruss erinnet eher an eine Disse, als an ein gehobenes Etablissement. Für die Seitenbeschallung unter den Emporen hat man links und rechts neben der Bühne ein Tischchen an die Wand gestellt, und je ein (oben abmontiertes??) Linearrayelement flach draufgelegt. Bässe konnte ich sorichtig garkeine erblicken, genausowenig wie eine richtige Künstlergarderobe.
    Der FOH-Platz ist oben auf der Empore, weil da wahrscheinlich grade Platz war....
    Naja, wir und viele andere rollen eh' ihr eigenes Holz rein. Vorn zur Haustür...

    Never stop a running System

  • wora
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    • 23. Januar 2010 um 01:25
    • #8
    Zitat

    Warum wird bei einem Neubau (oder Restaurierung dieser Größenordnung) ein analoges Schlachtschiff anstatt einem modernen digitalen eingebaut?


    nun ja, vielleicht weil die techniker das auch bedienen können? was ist denn so falsch an analogen pulten?
    kleines beispiel:
    ich habe im vorletzten jahr eine installation in einer grösseren halle gemacht, wo die bestehende analoge technik im zuge der renovierung um ein digitales pult erweitert wurde.
    ergebnis: das neue LS9 wurde bisher noch nicht ein einziges mal eingeschaltet, weil alle lieber über das alte Midas arbeiten... man sollte also ruhig auch mal die techniker befragen, die später mit dem zeug arbeiten müssen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkadib
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    • 23. Januar 2010 um 12:10
    • #9
    Zitat von "madmax"

    Wie so oft, wenn die öffentlich Hand irgendwas baut. Da muß in der Ausschreibung der Billigste genommem werden und so wirds dann auch. Von den Bauzeiten garnich zu sprechen.


    Das ist so nicht richtig. Bei der Entscheidungsfindung bei Ausschreibungen steht der Preis an Stelle 6 oder 7. Da man aber in vielen Fällen an entscheidender Stelle nicht über die erforderliche Fachkompetenz verfügt, die Entscheidung auch begründen zu können, zieht man sich auf den Punkt "Geld" zurück. Eine Begründung, warum ausgerechnet der Billigste genommen wurde, kann auch jemand ohne Sachverstand absondern.
    Übrigens, wenn privat gebaut wird, muß es nicht zwangsläufig besser und/oder preisgünstiger sein.

    Das Problem ist lediglich, daß vielerorts der Sachverstand fehlt, a) Angebote bewerten zu können (s.o.), b) Verträge ordentlich aufzusetzen und c) Forderungen gegenüber dem Auftragnehmer auch durchzudrücken.

    MfG
    DirkB

  • der diak
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    • 24. Januar 2010 um 10:27
    • #10
    Zitat von "wora"


    nun ja, vielleicht weil die techniker das auch bedienen können? was ist denn so falsch an analogen pulten?
    kleines beispiel:
    ich habe im vorletzten jahr eine installation in einer grösseren halle gemacht, wo die bestehende analoge technik im zuge der renovierung um ein digitales pult erweitert wurde.
    ergebnis: das neue LS9 wurde bisher noch nicht ein einziges mal eingeschaltet, weil alle lieber über das alte Midas arbeiten... man sollte also ruhig auch mal die techniker befragen, die später mit dem zeug arbeiten müssen ;)

    klarer Fall. habe ich die Wahl werde ich das LS9 immer und immer und immer abwählen. :evil:

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • utzr
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    • 24. Januar 2010 um 22:10
    • #11

    Na ja, der Vergleich Midas analog zu LS9 als Auswahl hinkt ja etwas.
    Wenn man das ganze auf EIN vernünftiges, gut zu bedienendes DigitalPult (D1,Vi4, ILive, SY48, M7, SD8, ... ) reduzieren würde, dann müssten sich die Techniker mit der neuen Technologie beschäftigen und würden erkennen, daß gerade die monatlich/jährlich stattfindenden Veranstaltungen ruckzuck durch Recall vorbereitet sind. Und für alle anderen Veranstaltungen mit ihren Standartmikros die Libraries sehr hilfreich sind. Durch die Wahlmöglichkeit ist der Drang nach Fortbildung wohl gehemmt und das LS9 ist ja auch nicht gerade ein Klangwunder ....

  • tufkaklto
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    • 24. Januar 2010 um 22:25
    • #12

    +1

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
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    • 25. Januar 2010 um 14:57
    • #13

    natürlich ist das mit dem LS9 etwas krass, aber genau dieses pult wurde dort von einem ingenieurbüro als zukünftiger ersatz für das vorhandene Midas H1000 geplant! 8)
    die ablehnung bezieht sich übrigens nicht auf den klang des LS9, sondern es geht eben um die bedienung. diese ist am LS9 natürlich besonders anstrengend, aber ich bin mir sicher das auch andere digipulte einen schweren stand hätten. letztendlich könnte man die haustechniker nur an ein neues pult bringen, in dem man ihnen das alte wegnimmt. so lange das H1000 aber da steht wird man kein anderes benutzen, egal welches es ist. es genügt ihnen nämlich vollkommen und die bedienung ist einfach und logisch. darum geht es dort vor allem.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bukka
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    • 27. Januar 2010 um 22:54
    • #14
    Zitat von "DirkB"


    Das ist so nicht richtig. Bei der Entscheidungsfindung bei Ausschreibungen steht der Preis an Stelle 6 oder 7. Da man aber in vielen Fällen an entscheidender Stelle nicht über die erforderliche Fachkompetenz verfügt, die Entscheidung auch begründen zu können, zieht man sich auf den Punkt "Geld" zurück. Eine Begründung, warum ausgerechnet der Billigste genommen wurde, kann auch jemand ohne Sachverstand absondern.
    Übrigens, wenn privat gebaut wird, muß es nicht zwangsläufig besser und/oder preisgünstiger sein.

    Das Problem ist lediglich, daß vielerorts der Sachverstand fehlt, a) Angebote bewerten zu können (s.o.), b) Verträge ordentlich aufzusetzen und c) Forderungen gegenüber dem Auftragnehmer auch durchzudrücken.

    MfG
    DirkB

    Genau so...!

    Bei uns haben die "Entscheider" mittlerweile auch verstanden, das die Wirtschaftlichkeit höher zu bewerten ist als der Preis. Bis jetzt (und seit einiger Zeit) haben wir die entsprechenden Angebote eingeholt und konnten natürlich auch begründen, warum dieses und nicht jenes beschafft werden sollte... So gehts nämlich auch...

    Matthias

  • MIKE
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    • 24. Februar 2010 um 11:30
    • #15

    Da ich auch ab und an Installationen plane und durchführe frage ich mich schon die ganze Zeit wer da mit wem wohl gekungelt hat...

    Klar ist Ausschreibung so eine Sache, aber generell sollte man doch sehen das was vernünftiges in die Halle kommt...

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • wora
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    • 24. Februar 2010 um 14:19
    • #16

    meine erfahrungen der letzten beiden dekaden auf dem installationsmarkt gehen dahin, das sich gerade im öffentlichen ausschreibungsmarkt doch viele firmen tummeln, die nicht wirklich viel feingefühl mitbringen.
    da ist die abrechnung in der regel viiiel wichtiger als die wirkliche qualität der beschallungsanlage...
    oder anders ausgedrückt: hauptsache die kasse stimmt, ob der kunde dann eine sinnvolle und/oder benutzbare anlage hat, interessiert leider oft nicht wirklich.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • madmax
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    • 24. Februar 2010 um 17:28
    • #17

    Tja in der Regel benutzt aber der bezahlende die Anlage nicht....

    Heutzutage werden doch überall Produkte über Werbung und Marketing verkauft, die Rationalität bleibt oft außen vor.

    Never stop a running System

  • Dark
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    • 24. Februar 2010 um 18:47
    • #18

    Schöner Thread...

    Ich vermute da mal das sich eine ARGE dem Umbau angenomen hat in der der Architekt/Chefumbauer seine ganzen "Freunde" von denen er wenig Widerstand bei seiner nach der Ausscheibung üblichen "Gewinnoptimierung" erwartet eingeladen hat.Hauptsache irgendetwas eingebaut bei dem man kürzen kann und was billig mit viel Referenz protzt.
    In meinem Theater hat man die Antennenleitung von der Regie zur Bühne gespart weil man angeblich " Messungen im Rohbau! ergeben hatten das eine Ausleuchtung durchs ganze Haus!!! gegeben ist" Einsparungswert 350€ bei Bauvolumen von zweistelligen Millionenbeträgen....

    Preis ist laut Ausschreibungsgesetzen eben nicht der alleinentscheidende Punkt aber der auf den sich gerade bei so "mysteriösen" Gewerken wie Akustik/Beschallung oder Beleuchtung/Netzwerktechnik alle schnell einigen können.Originalzitat eines Architekten : Ach was haben sie denn Box ist Box......keine weiteren Fragen oder?

    Abhilfe schafft da meiner Meinung nach nur das öffentlich machen von solchen groben Einbaufehlern und einige heftige Schadensersatzklagen der Bauherren wenn sich das Equipment eben nicht für die ausgeschriebenen Veranstaltungszwecke eignet.

    Wobei man in einigen Häusern mit vernünftigen oder zumindest brauchbaren Equipment über solche Ergebnisse nicht zu wundern braucht wenn der 65jährige Hausmeister mit Crashkurserfahrung im Anschalten und Reglerhochziehen ans Pult darf :wink:

    Ob das in Langen so ist wage ich nicht zu beurteilen da ich noch nicht dort war....

    my 2 cents

  • Kracky
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    • 24. Februar 2010 um 19:11
    • #19

    Also allgemein aus der Erfahrung mit nun einigen öffentlichen Gerätschaften kann ich nur sagen die Installationen von den meißt sogenannten Elektronikfachbetrieben sind zum größten Teil murks. Das Material ist oft ungeeignet und minderwertig, die Ausführung der Installation pedantisch um nicht zu sagen planlos und die Bedinung eigentlich nur etwas für den der sich diese Bastlerei Ausgedacht hat. Das Einzigste was hier meißt stimmt ist der Preis, den der ist gut doppelt so teuer wie das ganze wert ist. Ist halt öffentliche Hand, da kann man schon mal zugreiffen.
    Ich kenne nur wenige Installationen in öffentlichen Locations die wirklich sinnvoll sind und mit denen man auch gut arbeiten kann, meißt greif ich da immer wieder gerne auf das eigene Material zurück.
    Eine Investition in eine halblebige Lösung ist doch im Endeffekt nur rausgeworfenes Geld weil man das ganze doch zum Schluss eh nimmer nutzt weil eben unbedienbar und zwecklos nichterfüllend.
    Problem ist aber doch das gleiche wie in jeder größeren Firma auch, einkaufen und bestimmen tun meißt die, die nachher garnicht damit arbeiten müssen und da fallen manche Entscheidungen eben ganz anderst aus als das es einem lieb ist, ist ja auch klar weil die Entscheider ganz andere Grundlagen für die Bemessung ihrer Entscheidung haben wie der Anwender.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • madmax
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    • 24. Februar 2010 um 20:08
    • #20

    Wir versuchen immer, wenn irgendwo ein Umbau einer von uns bespielten Location ansteht, mit "an'dn Tisch" zu kommen. Oft ist das auch garnicht schwer, da man die Leute jahrelang kennt.
    Zumindest kann man seine Meinung sagen. Manchmal sind es bloß Kleinigkeiten, wie z.B. die Ausstattung an CEE-Dosen oder paar cm mehr Breite für den Bühnenaufgang. Auch größere Sachen, wie sinnlose Hängepunkte sind schon geändert worden.

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