Hallo Forum,
ich habe 2 Stück betagte LabGruppen SS1300 (Vorgänger der 1300C und soweit ich weiß baugleich). Beide Verstärker haben seit ca. 4 Wochen das Problem, dass sie bei geringster Unterspannung nicht mehr an gehen. Zuvor liefen sie jahrelang problemfrei. Bemerkt habe ich es das erste mal bei einem Weihnachtskonzert in einer alten Kirche. Einer der beiden Verstärker ging einfach nicht an.
Durch entfernen einiger PAR64 Floorspots an irgendwelchen Steckdosen startete er dann plötzlich. Ich dachte zu dem Zeitpunkt das die Installation der Kirche so alt ist, dass das schonmal vorkommen kann. Ich hatte leider kein Messgerät bei um das zu prüfen.
Vor 2 Wochen dann das gleiche in einer Sporthalle in der ein Messe veranstaltet wurde. Am Vorabend zum Soundcheck war alles i.O. Am Veranstaltungstag wollten aber beide Geräte nicht starten. Einer hatte es sich nach ca. 15min am Netz dann doch noch mal überlegt und ging an - der andere blieb stumm.
Da auch hier die Installation in der Halle nicht sehr üppig war konnte ich natürlich nicht ausmachen wie viele Bockwurstkocher und Kaffeemaschinen auf der mir zugeteilten Schukodose hingen.
Ich habe danach mit einem einstellbaren Trenntrafo geprüft ab welcher Spannung die Geräte angehen:
Beide Stufen brauchen 215-220V Netzspannung um zu starten - das ist meiner Meinung nach viel zu hoch. Erst recht für ein SNT. Laufen beide Geräte gehen sie erst wieder bei ca. 170V aus - das ist ok.
Kennt jemand diese Problematik und hat Tipps? Existieren Serviceunterlagen oder weiß jemand welcher ausgetrocknete Elko das SNT nicht starten lässt? Gibts andere grenzwertig dimensionierte Bauteile die dafür verantwortlich sein können? Warum tritt das Problem kurioserweise bei beiden Endstufen auf?
Danke im Voraus
Matze