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welches Multimeter

  • bemi
  • 9. Februar 2010 um 10:13
  • wora
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    • 12. Januar 2011 um 12:26
    • #21

    gute idee, den "wahrheitsgehalt" mit rechtecksignal zu prüfen ;)
    zur gegenkontrolle genügt ja schon ein ganz einfaches oszi.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rockline
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    • 12. Januar 2011 um 21:49
    • #22
    Zitat von "bemi"

    Hi,
    die Heizspannung ist ein Abgriff vom Zeilentrafo, wenn ich mich recht erinnere. Auf jeden Fall ist die total verbogen und hat 15625Hz (was der gemeinen Glühwendel ja ziemlich egal ist ... ). Warum man das so gemacht hat: weils billig war und historisch gewachsen?
    VG bemi

    Der Grund beim CRT TV/Monitor war der Gedanke: HOT (oder DST plus Umgebung) defekt = Bildrohr komplett aus. Also auch keine Heizspannung. Zu Zeiten des Diodensplittrafos in der H-Endstufe machte selbiger bis auf NF, Tuner- und eben die Horizontalendstufenversorgungsspannung (>150V) ja alles alleine! Die Heizspannung wurde manchmal auch nur durch zwei, drei Windungen 1² um den Kern des DST gewonnen. Das reichte.
    In den 70er und frühen 80er Jahren gab es Heizspannung aus dem Netzteil, nicht zuletzt aus dem Gedanke des Standby Schnellstarts mit vorgeheizter Bildröhre bei ruhender Zeilenendstufe. Die späteren Bildröhren brauchten das nicht mehr.
    Bei einigen Kisten stimmte bei nachlassender Heizleistung vom Rohr die Emission der Kathoden nicht mehr, was postwendend dazu führte das die Regelstufe nicht gerastet wurde. Das Bild blieb also dunkel. Hilfe (welcher Kunde gönnte sich schon eine neue Bildröhre?) nahte oft in Form eines separaten Trafos mit rund 9V Spannung, um dem verbrauchten Rohr noch mal richtig Feuer im Hintern zu machen! Bis zum endgültigen Totalausfall eines der drei Heizfäden reichte dieser Bauerntrick dann oft noch über die langen Winterabende in heimischen Wohnstuben bei VHS Kassette und F...filmchen aus den Videotheken. Es ist im übrigen sehr schade das der Beruf des Fernsehtechnikers in der alten Form und Aufgabenstellung nicht mehr existiert bzw. existieren kann. TV Geräte boten im Fehlerfall noch echte Herausforderungen an Wissen un Kombinationsgabe.

    Zurück zum Thema Messgerät.
    doc Jordan: tatsächlich, ich habe mich nie dafür interessiert wie hoch die Dinger RMS messen können. Beim Uni-T 531 geht es schon bei 3kHz steil bergab, während der stationäre Kollege UT 803 aus gleichem Hause immerhin bis >50kHz messen kann, und dabei von 775mV "nur" auf 600mV absackt. Dennoch eine bemerkenswert gute Vorstellung des preiswerten Tischgeräts für den Servicemessplatz.
    Mein Fluke 8205 musste ich mal direkt auseinandernehmen, da hat das Wechselspannungsmodul eine Macke und zeigt überhaupt nichts mehr an. Als ob nicht schon genug defektes Zeug in der Werkstatt auf Heilung wartet.... :?

    Als Messgerät für Pegelmessungen würde ich so ein Multimeter aber höchstens als grobe Schätzung bis max 1kHz betrachten. Auch wenn viele Hersteller inzwischen mit dem Hinweis auf "True RMS" werben, scheint man es mit der Genauigkeit der Messgleichrichter nicht so ernst zu nehmen. True RMS Messgeräte sollten theoretisch den von Doc Jordan erwähnten Rechtecktest mit einer exakten Anzeigegenauigkeit bestehen.
    Mittelwertmultimeter zeigen dabei 10% zuviel an, da selbige immer mit einem festen Faktor den Wechselspannungsmittelwert multiplizieren. Bei verzerrten Sinussignalen gehen Mittelwertmeter komplett den Bach runter, während ein True RMS Meter hier unbeindruckt korrekte Werte misst. Ein Digitalmultimeter ersetzt keinesfalls ein gescheites Millivoltmeter (gerne auch noch mit Zeiger - lohnt sich immer wieder mal bei ebay für schmales Geld zu ersteigern!), denn die können oftmals sauber bis 1MHz.

    wora: das T531 ist jeden Cent wert.

  • DJheini
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    • 12. Januar 2011 um 22:03
    • #23
    Zitat von "rockline"

    Meine Favoriten sind in letzter Zeit die roten "UNI-Trend" Geräte. Hier besonders der UT531 für 115.- der noch das Schmankerl der Isolationsprüfung bis 1kV beherrscht.


    Momentan bei Reichelt für 93,- € zu haben.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • rockline
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    • 12. Januar 2011 um 22:14
    • #24

    Der Preis ist heiß....und das Messgerät auch. Dieses Teil gehört in erfahrene und verantwortungsbewusste Hände. Das sollte vielleicht bei eventuellem Enthusiasmus für die Vorteile der Isolationsmessung bedacht werden!
    :!: Hier liegen immerhin 500V bzw 1000V an den Prüfspitzen an :!: Das ist kein Pappenstiel.

    Wer sich mit Isolationsprüfungen beschäftigen möchte sollte entweder jetzt schon genau wissen was er tut, oder sich die Thematik genau draufschaffen. Besonders im Fall einer "offenen Prüfung" wie es dieses Messgerät bietet ist 2 x Nachdenken besser als einmal was kaputt machen, oder selber neben dem Prüfling auf der Erde zu liegen.

  • matthias falke
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    • 12. Januar 2011 um 22:17
    • #25
    Zitat von "rockline"

    TV Geräte boten im Fehlerfall noch echte Herausforderungen an Wissen un Kombinationsgabe.


    Vor allem die Pep. von Stella Kanalwählern, abgerechnet mit ca. 11,90 DDR Mark in der Preisliste des Ostdeutschen TV Fritzens. :D
    Der Einbau eines 9Volt Heiztrafos hat das Leben eine BR bei viel Glück um ca. eine Jahr verlängert. Danach wurde das dann teuer.
    Da wurde dann noch mit Zeiger gemessen.


    Als problematisch bei den günstigen Messgeräten finde ich die teilweise erheblich Übergangswiderstande von den Messkabeln
    zum Messgerät. Das ist z.w.erschreckend.

  • wora
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    • 13. Januar 2011 um 01:23
    • #26
    Zitat von "DJheini"


    Momentan bei Reichelt für 93,- € zu haben.


    ich hab´s gestern genau dort bestellt... :D

    rockline:
    einer meiner erlernten berufe ist elektroniker.
    ich denke ich bekomm das hin... ;)
    aber es ist natürlich schon wichtig, darauf hinzuweisen!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 13. Januar 2011 um 07:39
    • #27

    Ja, wirklich schade. Drum hab ich lieber studiert :)

    Ich mag auch die kniffeligen Fälle (am besten ohne Zeitdruck). Drum repariere ich grad ab und zu Schaltnetzteilladegeräte für Campingbusse und nur ganz selten mal einen Amp o.ä.

    Grad hab ich einen SecuTest als 'Bastelstunde', das ist ohne Schaltplan schon derb... mal sehen.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • sabbelbacke
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    • 18. Januar 2011 um 15:01
    • #28

    Hier gibts den kleinen Bruder des oben genannten Uni-T:

    http://www.pollin.de/shop/dt/MzU2OT…NI_T_UT61E.html

    hornresp

  • sw474
    Gast
    • 29. April 2011 um 23:57
    • #29

    Hallo!

    Ich bin mit meinen Fluke 289 sehr zufrieden. Empfehle dazu das T-PAK (Halteband mit SEHR starkem Magneten zum Aufhängen).

    Gruß, Stefan

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