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Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

  • janos buttgereit
  • 15. Februar 2010 um 17:21
  • wora
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    • 8. März 2010 um 11:14
    • #61
    Zitat von "klauston"

    ...Wenn man ein 120 ° System wo verbaut, wo eigentlich ein 80 ° System reingehört, dann ist nicht das LA daran schuld, sondern derjenige, der ein falsches bzw ungeeignetes Werkzeug für eine Aufgabe nimmt.


    da kann man doch zu 100% zustimmen.
    wenn man z.b. für die beschallung einer breiten zuhörerfläche nur ein horntop mit 60° abstrahlung benutzt, dann ist das ja genauso falsch. es ist aber kein indiz für ein grundsätzliches problem von hornboxen.
    dieses argument zählt deshalb nicht wirklich.

    Zitat von "klauston"


    Das Argument von 3 Wege Tops kann ich nicht zwangsläufig nachvollziehen, da einige der LA's, die als Standart gelten oder auch für Hype gesorgt haben und klanglich ausgewählt werden ( bzw oft bevorzugt werden) , sogar 2 Wege Tops sind.
    Ich sag nur dVdosc.


    das läuft ja wieder auf die uralte alte frage hinaus:
    was ist besser - 2 wege oder 3wege?
    zwei wege haben in der regel vorteile in der abstrahlcharakeristik (stichwort "übergänge"), drei wege haben in der regel eine höhere bandbreite.
    aber es gibt doch von beiden bauarten gut funktionierende lautsprecher, deshalb sehe ich das auch nicht so eng.
    ein lautsprecher muss immer zu seinem einsatzzweck passen, wie man das konstruktiv erreicht bleibt dem entwickler überlassen.

    und bei linearrays zählt die länge, basta ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 8. März 2010 um 11:49
    • #62

    Genau das meinte ich damit :D

    Ein Tool ( und dazu zähle ich Boxen ) gehört richtig eingesetzt.
    Für falsche Einsätze ist nicht die PA schuld.

    Und ob 2 oder 3 Weg, auch das sind Glaubensfragen.
    Mir als User, wenn ich am Pult stehe, ist letztendlich völlig egal, wer diesen Glaubenskrieg gewinnt oder ob was 2 oder 3 Wege ist.
    Es zählt das, was soundmäßig ankommt und wie sich damit arbeiten läßt.

    Im konkreten geht es wirklich um Länge :D:D
    Und letztendlich bewegt Pappe Luft ( jaja, ich weiß, es sind Luftmoleküle, aber dann passt der Spruch nicht mehr )

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  • simonstpauli
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    • 8. März 2010 um 12:18
    • #63
    Zitat von "klauston"

    Genau das meinte ich damit :D

    Ein Tool ( und dazu zähle ich Boxen ) gehört richtig eingesetzt.
    Für falsche Einsätze ist nicht die PA schuld.

    Und ob 2 oder 3 Weg, auch das sind Glaubensfragen.
    Mir als User, wenn ich am Pult stehe, ist letztendlich völlig egal, wer diesen Glaubenskrieg gewinnt oder ob was 2 oder 3 Wege ist.
    Es zählt das, was soundmäßig ankommt und wie sich damit arbeiten läßt.

    Im konkreten geht es wirklich um Länge :D:D
    Und letztendlich bewegt Pappe Luft ( jaja, ich weiß, es sind Luftmoleküle, aber dann passt der Spruch nicht mehr )


    Das sehe ich ähnlich.

    Zur Länge hat man ja bisweilen auch das Problem, daß man nicht genug Platz dafür hat.

    Von unten an gerechnet: mindestens 2,50 über dem Boden soll das Array aufhören, ich möchte eine Array-Länge von mindestens 2 Metern haben, dazu kommen Flyware, Motoren, Pre-Rigg. Da ist man schnell auf 6m. Plus das Problem der Punktlast, das addiert sich auch ordentlich.
    Outdoor kein Problem, in manchen Hallen wird es schon eng, in kleineren Locations oder gar Zelten geht es einfach nicht.

    Die Fabrik ist ja eine Ausnahme, ein Saal dieser Größenordnung bietet selten eine Höhe, um sowas entspannt zu fliegen. Und weniger als 6 Tops wären da tödlich, mir sind jetzt schon zu viele LowMids auf der Bühne.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mattias bost
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    • 8. März 2010 um 15:48
    • #64

    @Maarten: Jo, da hast du gut mitgedacht, Arraylänge OHNE zusätzliches Material zu holen, so kann auf einfache Weise in den Tiefen Reichweite geholt werden. Hinsichtlich der Tiefen gibts zwei Probleme zu berücksichtigen, der Boden muß hinreichend "schallhart" sein (damit er als Spiegel wirkt) und das Publikum dämpft selbst auch wieder, das wird ebenfalls "Verluste" erzeugen.

    Sinnig wäre es z.B. den "leeren Raum" zwischen hängedem Array und Boden nur mit Tieftonsystemen so zu füllen, daß für deren obere Grenzfrequenz der Einzelabstand zwischen den Tieftonsystemen Lambda/4 nicht überschreitet. Damit könnte ein für verschieden Frequenzen verschieden langes Array erzielt werden, sodaß u.U. eine gleichmäßigere Reichweite zwischen Tiefen und dem Rest erzielt werden kann. Das geht aber nur mit phasenkorrekter Abstrahlung (ohne FIR nicht zu machen). Bei großen Events, wo der Bass als eigenstängige Line neben die MT/HT-Line gehangen wird, würde das einges Material sparen. Übrigens: Je nach Frequenz verschieden lang strahlendes Linearray hat meine ich Duran Audio schon vorgemacht.

    Grüße
    Mattias

  • tufkaklto
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    • 8. März 2010 um 16:32
    • #65

    Hmmm.

    Das mit dem Schallharten Boden zum Spiegeln...
    Also ich kenn auch die Phänomene, wenn man Auslöschungen hat, weil Reflektionen über den Boden zurückkommen.

    Wenn ich am Boden was spiegle, dann gerne Subs, aber sonst nix.
    #

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  • Volker Holtmeyer
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    • 8. März 2010 um 16:33
    • #66
    Zitat von "mattias bost"

    Sinnig wäre es z.B. den "leeren Raum" zwischen hängedem Array und Boden nur mit Tieftonsystemen so zu füllen, daß für deren obere Grenzfrequenz der Einzelabstand zwischen den Tieftonsystemen Lambda/4 nicht überschreitet.

    Lambda/2 reicht (in der Praxis sogar noch etwas mehr - und in diesem Fall sind ja eh alle Zuhörer on axis)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mattias bost
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    • 10. März 2010 um 15:37
    • #67
    Zitat

    Lambda/2 reicht

    Stimmt, Lambda/4 war das mit den Cardiod-Bass, sorry für den Unfug

    Mattias

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