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Erfahrungsbericht "Roxy" Flensburg

  • wora
  • 2. März 2010 um 23:25
  • wora
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    • 2. März 2010 um 23:25
    • #1

    ich möchte an dieser stelle auch mal einen erfahrungsbericht abgeben, leider keinen sonderlich positiven.

    in dieser veranstaltungsstätte hatte ich neulich eine veranstaltung mit zwei hochwertigen künstlern zu betreuen.
    im vorfeld war alles schriftlich geklärt, es gab auch zwei anrufe in denen man sich über die verwendete anlage im klaren war. dabei wurde schon deutlich, das da eine haus-technikliste versendet worden war, die mit der tatsächlichen anlage nicht übereinstimmte. in der liste stand z.b. noch ein SR40, mittlerweile hat man aber wohl eine ML5000... wir brachten unsere iLive selber mit, deshalb war mir das egal.

    wir kamen dann am nachmittag an. der raum wurde gerade mit gasbrennern beheizt, eine heizung hat die venue wohl nicht (während des konzerts bekam man dann eiskalte füsse). das ist aber noch kein weltuntergang.
    die bühne war nicht gereinigt, es sah darauf aus wie nach einer ausgelassenen faschingsparty... igitt.
    der drumriser stand entgegen der riderangabe in der mitte. auf meine frage an den örtlichen techniker, ob er denn den rider nicht bekommen hatte sagte dieser: "nein, ich bin von einer externen beschallungsfirma, ich habe nichts bekommen. man hat mir nur gesagt, das ihr 6 monitore braucht und euer eigenes pult mitbringt".
    also erstmal bühne umsortieren...
    die anlage war eine alte AD-system, die auf den ersten höreindruck ein bisschen seltsam vorgefiltert war. das lag aber auch an den deutlich hörbaren kammfilterefeekten zwischen den je zwei topteilen, die direkt aneinander gebaut waren. vor allem stand sie aber extrem weit aussen von der bühne weg, so das die vor der bühe befindlichen zuhörer keine stimmen hören konnten. für einen umbau der anlage fehlte leider die zeit.
    es gab weder einen verfolgerspot (stand im rider) noch die angeforderten tellerstative. die stative konnte der fremdtechniker noch besorgen.
    was aber gar nicht ging: es war einfach kein lichttechniker vor ort!
    wo gibt´s denn sowas???
    das aufgebaute botex pult konnten wir nicht bedienen, keiner wusste wie es funktioniert. meine alten erfahrungen mit früheren lichtstellpulten half mir hier auch nicht weiter, denn die angeschlossenen LED lampen machten sehr seltsame sachen... nix mit "der regler macht grün hinten und der macht rot vorne" oder so, es war alles irgendwie seltsam. aber ich hatte auch keine zeit darüber nachzudenken, denn es gab noch eine vorband, deren techniker auch den hausrider (der mit dem SR40) bekommen hatte und von meiner iLive nichts wusste... und ich wusste nichts davon, das die vorband auch über mein pult spielen soll. mit der vorband haben wir uns dann schnell geeinigt, die spielten dann über unseren mixer, wirklich nette leute.
    zu allem überfluss war auch überhaupt kein verantwortlicher vor ort, eine sehr clevere methode sich der verantwortung zu entziehen
    dann war da noch die hallenakustik... steinboden, betondecke und betonwände... uuuaaah!
    und abbauhelfer gabs zum schluss natürlich auch nicht...

    wow! da bekommt man dann schon das leichte gefühl, von vorne bis hinten verarscht worden zu sein.


    wir haben dann zwei tage später von hamburger musikern erfahren, das die alle ähnliche erfahrungen gemacht haben und alle dafür sind, das man in diesem laden nicht mehr spielen sollte.
    aus diesem grunde hab ich auch diesen bericht geschrieben, denn das ist wirklich keine art mit künstlern umzugehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 3. März 2010 um 16:53
    • #2

    Herzlichen Glückwunsch! Willkommen in der realen Welt ruch – und mittelloser Liveclubbetreiber ohne Gespür für garnichts :D. Angesichts eigener Erfahrungen dort erlaube ich mir einige Ergänzungen:
    ich möchte an dieser stelle auch mal einen erfahrungsbericht abgeben, leider keinen sonderlich positiven.

    in dieser veranstaltungsstätte hatte ich neulich eine veranstaltung mit zwei hochwertigen künstlern zu betreuen.
    im vorfeld war alles schriftlich geklärt, es gab auch zwei anrufe in denen man sich über die verwendete anlage im klaren war. dabei wurde schon deutlich, das da eine haus-technikliste versendet worden war, die mit der tatsächlichen anlage nicht übereinstimmte. in der liste stand z.b. noch ein SR40, mittlerweile hat man aber wohl eine ML5000... wir brachten unsere iLive selber mit, deshalb war mir das egal. Glücklicherweise hast Du auf die Nutzung des SR9000 Monitorpultes verzichtet. Dort gibt es keinen Kanal mehr, den man wirklich auf ALLE 16 Auxe routen kann. Monitormix wird so zu einer echten Herausforderung.

    wir kamen dann am nachmittag an. der raum wurde gerade mit gasbrennern beheizt, eine heizung hat die venue wohl nicht (während des konzerts bekam man dann eiskalte füsse). Das Venue hat eine Heizung. Aber der Betreiber kein Geld für Heizöl. das ist aber noch kein weltuntergang.
    die bühne war nicht gereinigt, es sah darauf aus wie nach einer ausgelassenen faschingsparty... igitt. Der eigentliche Sinn von Liveveranstaltungen dort ist, dass Tourcrews billiger sind als professionelle Reinigungskräfte.
    der drumriser stand entgegen der riderangabe in der mitte. auf meine frage an den örtlichen techniker, ob er denn den rider nicht bekommen hatte sagte dieser: "nein, ich bin von einer externen beschallungsfirma, ich habe nichts bekommen. man hat mir nur gesagt, das ihr 6 monitore braucht und euer eigenes pult mitbringt".
    also erstmal bühne umsortieren... Also erst mal reinigen. Dann beim Umsortieren feststellen, dass der Riser aus einer zusammengeschraubten Ansammlung von Holzpaletten besteht. Da wird einem beim Umsortieren auch ohne Heizung schön warm.
    die anlage war eine alte AD-system, die auf den ersten höreindruck ein bisschen seltsam vorgefiltert war. Das ist das Sicherheitssetup für betrunkene Techno – DJs. Kein Problem, mit Hilfe einiger Drohungen kommt man irgendwann auch an den Controller. Alles auf geradeaus und Bypass, das passt für den Anfang. das lag aber auch an den deutlich hörbaren kammfilterefeekten zwischen den je zwei topteilen, die direkt aneinander gebaut waren. vor allem stand sie aber extrem weit aussen von der bühne weg, so das die vor der bühe befindlichen zuhörer keine stimmen hören konnten. für einen umbau der anlage fehlte leider die zeit. Ich kenn’s mit einem Top pro Seite. Auch keine Alternative – die Einen hören was, die Anderen eben nicht.
    es gab weder einen verfolgerspot (stand im rider) noch die angeforderten tellerstative. die stative konnte der fremdtechniker noch besorgen.
    was aber gar nicht ging: es war einfach kein lichttechniker vor ort! Sei froh. Der, der nach einigem Hin und Her (und weiteren Drohungen) schließlich erscheint ist vollkommen nutzlos.
    wo gibt´s denn sowas???
    das aufgebaute botex pult konnten wir nicht bedienen, keiner wusste wie es funktioniert. meine alten erfahrungen mit früheren lichtstellpulten half mir hier auch nicht weiter, denn die angeschlossenen LED lampen machten sehr seltsame sachen... nix mit "der regler macht grün hinten und der macht rot vorne" oder so, es war alles irgendwie seltsam. aber ich hatte auch keine zeit darüber nachzudenken, denn es gab noch eine vorband, deren techniker auch den hausrider (der mit dem SR40) bekommen hatte und von meiner iLive nichts wusste... und ich wusste nichts davon, das die vorband auch über mein pult spielen soll. mit der vorband haben wir uns dann schnell geeinigt, die spielten dann über unseren mixer, wirklich nette leute.
    zu allem überfluss war auch überhaupt kein verantwortlicher vor ort, eine sehr clevere methode sich der verantwortung zu entziehen. Das ist dort selbst bei „ausverkauft“ so. Der kommt kurz mal zum Abrechnen vorbei – aber nur, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt („Kohle raus, oder wir spielen nicht!“).
    dann war da noch die hallenakustik... steinboden, betondecke und betonwände... uuuaaah! Ein Betonwürfel ist ein Betonwürfel ist ein Betonwürfel. Das wird bei ausverkauft zwar merklich besser, macht die Sache insgesamt aber nur unwesentlich erfreulicher.
    und abbauhelfer gabs zum schluss natürlich auch nicht... Logisch. Die sind halt noch teurer als Reinigungskräfte.

    wow! da bekommt man dann schon das leichte gefühl, von vorne bis hinten verarscht worden zu sein.
    Wie war denn das Catering so :twisted: ?


    wir haben dann zwei tage später von hamburger musikern erfahren, das die alle ähnliche erfahrungen gemacht haben und alle dafür sind, das man in diesem laden nicht mehr spielen sollte. Der Laden läuft nicht, dem Betreiber ist alles wurscht, aber es gibt dort (außer einer schicken Waldorfschulaula in Laufweite) keine Alternativen. Also: friss oder stirb. Schon mal in UK oder Amiland durch die Clubs getourt :lol: ?
    aus diesem grunde hab ich auch diesen bericht geschrieben, denn das ist wirklich keine art mit künstlern umzugehen.
    Aber zumindest das nette Mercure mit Fördeblick entschädigt im Anschluss ein ganz klein wenig 8) .

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • mattes.hh
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    • 3. März 2010 um 18:58
    • #3

    Also hat sich in den letzten 20 Jahren in dem Laden nichts geändert... :D

  • wora
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    • 3. März 2010 um 21:51
    • #4
    Zitat von "billbo"

    ...
    aus diesem grunde hab ich auch diesen bericht geschrieben, denn das ist wirklich keine art mit künstlern umzugehen.
    Aber zumindest das nette Mercure mit Fördeblick entschädigt im Anschluss ein ganz klein wenig 8) .


    mercure?
    das "hotel am wasserturm" hatte keinen fördeblick, gibts da tatsächlich ein meer in der nähe? ich hab jedenfalls keins gesehen... das frühstück war aber immerhin in ordnung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 3. März 2010 um 22:33
    • #5

    Doch, gibt es, ganz sicher. Aber 'think positive': das "Hotel am Wasserturm" bietet dafür immerhin genügend kostenfreien Parkraum in unmittelbarer Nähe.

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • der diak
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    • 11. März 2010 um 11:35
    • #6

    jippie! na da freu ich mich jetzt aber ganz dolle auf den 7. Mai, denn da werd ich mit einer bekannten Berliner Band dort aufschlagen.
    In jeden Fall werde ich jetzt diesen Thread mal dem Management der Band als Vorabinfo zukommen lassen.
    Ich berichte dann mal was bei rausgekommen ist.
    Gruß aus berlin,
    Diak

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • wora
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    • 11. März 2010 um 13:40
    • #7

    dann hätter dieser thread wenigstens in einem falle eine positive wirkung entfaltet.
    viel erfolg, ich drücke dir alle daumen!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 11. März 2010 um 22:05
    • #8
    Zitat

    jippie! na da freu ich mich jetzt aber ganz dolle auf den 7. Mai, denn da werd ich mit einer bekannten Berliner Band dort aufschlagen.

    Warm anziehen, Strassenbesen/ Mistgabel mitbringen, dann wird das schon.

    Zitat

    dann hätter dieser thread wenigstens in einem falle eine positive wirkung entfaltet.

    Mal im Ernst: was wollt Ihr bewirken?
    Lass mal einen groben Überschlag machen. Wie viele Zahlende hattet Ihr? Knapp 150, so über den Daumen? Zuzüglich oder inclusive Verlosung, Gästen, Abonnenten, Studentenrabattierung?
    Abzüglich Vorverkaufsgebühren, Garantie/ Hotel/ Catering für die Band bleiben dem (privatwirtschaftlich agierenden) Veranstalter davon dann brutto ziemlich genau EUR 0,00. In Worten: Null. Ein paar direkt gegenzurechnende Kosten hat er aber an dem Tag trotzdem noch: den Hausmeister zum aufschließen, Kaffee kochen und Strom einschalten auf 400 Euro + Freibier – Basis. Einen frustrierten, weil zu Klump gedumpten PA – Menschen mit seinen gesammelten Kostbarkeiten. (Studentisches) Gastropersonal, zwei Thekenmädels + ein Versorger, das sich bei solchen Veranstaltungen über den Getränkeverzehr mit viel Glück selber trägt. Jemanden für Einlass/ Garderobe, zwei „Securities“. Strom, Wasser, Heizung, Reinigung. Plakate, Tageszeitung, örtliches Szenemagazin, Internet. Gema.
    Wenn er jetzt alles richtig macht und keine unvorhergesehenen Katastrophen mehr passieren (Teeniepublikum, das sich zu dritt eine kleine Cola Light teilt/ Schäden an Technik oder Mobiliar/ Besuch vom Ordnungsamt nebst Bussgeld wegen zwei rauchender Gäste oder des Minderjährigen, der um 22:05 den Ausgang noch nicht gefunden hat/ Klage eines fürsorglichen Elternteils, weil Töchterlein ihre Jacke verbaselt hat/ Nervenzusammenbruch des Gaststars kurz vor der Show, weil der Wein „nach Korken schmeckt“) bleibt ihm von dieser Veranstaltung ein negativer Rohertrag im hohen dreistelligen oder unschönen vierstelligen Bereich. Von den sonstigen Betriebsführungskosten eines solchen Ladens (Miete/ Abschreibungen/ Unternehmerlohn/ dauernd fällige Reparaturen/ usw. usw.), die alle auf die überschaubare mögliche Zahl monatlicher Öffnungstage umgelegt werden müssen, war da bisher noch überhaupt nicht einmal die Rede.

    Preisfrage: wie viel Sinn wird der gute Mann in dieser Situation für Rider/ Technikerproblemchen/ technische oder sonstige Sonderwurstwünsche seiner Gaststars aufbringen?
    Zumal er ja aus Erfahrung weiß: die Oldiecoverband aus dem Nachbardorf spielt auf Eintritt, nächtigt zuhause, schleppt und bringt ihre Technik selbst mit (vermutlich spielt der Haus – PA - Mensch da Bass), kriegt Freibier und Tiefkühlpizza, und zieht dabei mindestens drei mal mehr Zuschauer, von denen jeder einzelne während der 6 Stunden Programm 5x so viel verzehrt. Geht doch.

    Eigentlich sind wir uns einig: es gibt Gigs/ Veranstalter/ Venues, nach denen sich niemand sehnt, und die niemand wirklich vermissen würde. Wirklich niemand?
    Dann sollten wir ehrlich sein und noch einen Schritt weiter denken: es touren hunderte Acts/ tausende Künstler durch die Lande, die im Prinzip auch niemand wirklich braucht. Die, mögen sie persönlich noch so integer und musikalisch noch so hochkarätig sein, seit ihrer ‚großen Zeit‘ und ihrem Zufallshit vor 10, 20 oder 30 Jahren streng genommen ausschließlich noch Rückzugsgefechte gegen das endgültige Vergessenwerden bestreiten. Die dabei in aller Regel durchaus komfortabel leben, im Wesentlichen bezahlt von der Allgemeinheit (will heißen: aus den Budgets von Kulturämtern, in denen ihre ehemaligen Fans jetzt Programmchefs sind).
    Ich darf das so schreiben, denn zusammen mit zumindest einem Teil meiner persönlichen Kundschaft sitze ich da in eben diesem gleichen Boot :) .
    Leider ist die Zahl engagierter und zugleich ordentlich budgetierter Kulturämter und formidabel bezahlter Gala – Stargastangebote ziemlich überschaubar; um dennoch so etwas wie eine Tournee zusammen zu kriegen zählt da am Ende jeder einzelne Job. Auch der in der miefigen R&R – Dorfkneipe mit Technik von vorgestern und leerem Heizöltank. Wo der Betreiber zum Glück noch nicht völlig resigniert hat sondern hin und wieder, wenn er es sich denn irgendwie meint leisten zu können, auch noch mal etwas ‚Höherwertiges‘ ausprobiert. Aus Leichtsinn/ Begeisterung/ Masochismus/ Blauäugigkeit/ Berufsoptimismus/ Spaß an der blutigen Nase – egal.

    Wenn er eines Tages aufgibt fahren alle wieder Taxi. I-Lives gibt’s dann ab 1 Euro bei Ebay, und bei ‚Mischen‘ gilt wieder ‚Readymix‘.
    (Wora, bitte nimm mir den letzten Satz nicht übel. Ich konnte einfach nicht anders :oops: :D )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 11. März 2010 um 22:47
    • #9

    nun ja, einen teil deiner argumente kann ich natürlich nachvollziehen.
    aber es gibt auch veranstalter, die werbung machen und sich aktiv darum kümmern, das ihr laden gut läuft.
    diesen eindruck konnte ich dort ganz und gar nicht nicht gewinnen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • der diak
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    • 12. März 2010 um 09:52
    • #10

    mir gehts jetzt vorrangig erstmal um eine vernünftige Beschallung dort, daher danke ich für den Tipp, man möge für sowas wie Infill´s, ein voll funktionstüchtiges Multicore und gute Laune vor Ort sorgen. Mein Ziel ist es dem geneigten Publikum die "Eier in den Hosen schlackern" zu lassen, so daß schon bei der näxten Show in der Gegend das näxt bessere (größere) Venue gebucht werden muss. Und wenn ich schon im Vorfeld weiss, ups-da wird schwierig, kann ich mich ja adäquat drauf vorbereiten.
    In meinem unglaublich festen Vertrauen auf das Gute im Veranstalter ( :D ) setze ich hierbei auf unser Management, welches ja nun vorgewarnt ist und die bisweilen wunderlichen Wege der Kommunikation.
    Ob die Bockwurscht lauwarm ist, interessiert mich angesichts des Truthahnbratens beim näxten mal nur - na sagen wir mal- halb.

    dieses Wochenende aber kümmer ich mich erstmal wieder um eine Band die vor 13 Jahren den großen Hit hatte und heut in den ganz kleinen Läden aufspielt. :shock:

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • Mechwerkandi
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    • 12. März 2010 um 11:20
    • #11
    Zitat von "der diak"


    Mein Ziel ist es dem geneigten Publikum die "Eier in den Hosen schlackern" zu lassen, so daß schon bei der näxten Show in der Gegend das näxt bessere (größere) Venue gebucht werden muss.


    Kleiner Tip: Vergiss es. Sieh zu, das Du einen einigermassen stressarmen Abend hinbringst. Weder die Lokalität noch das soziale Umfeld derselben sind dazu geeignet, irgendwelche wie auch immer grösser aufgestellten Folgeprojekte zu generieren.

    Zitat von "der diak"


    dieses Wochenende aber kümmer ich mich erstmal wieder um eine Band die vor 13 Jahren den großen Hit hatte und heut in den ganz kleinen Läden aufspielt. :shock:


    Mal so interessehalber: Was war denn das für eine Combo, die 1997 den grossen Hit hatte? Members of Mayday? Hanson? Damals gabs ja zuhaufe solche one shot wonder...

  • Joe_B
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    • 15. März 2010 um 09:57
    • #12
    Zitat von "wora"


    ....im vorfeld war alles schriftlich geklärt, es gab auch zwei anrufe......
    .....der raum wurde gerade mit gasbrennern beheizt, eine heizung hat die venue wohl nicht......
    .....die bühne war nicht gereinigt, es sah darauf aus wie nach einer ausgelassenen faschingsparty... igitt.......
    ........entgegen der riderangabe i....... .........den rider nicht bekommen hatte ...........
    ........es gab weder einen verfolgerspot (stand im rider) noch die angeforderten tellerstative...........
    ......zu allem überfluss war auch überhaupt kein verantwortlicher vor ort, eine sehr clevere methode.........
    ........dann war da noch die hallenakustik... steinboden, betondecke und betonwände... uuuaaah!..........
    ......und abbauhelfer gabs zum schluss natürlich auch nicht...
    .........wow! da bekommt man dann schon das leichte gefühl, von vorne bis hinten verarscht worden zu sein.

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    Hi, das ganze nennt sich "Rock´n´Roll". Ist doch nix wirklich neues, oder? :lol:

  • wora
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    • 15. März 2010 um 14:35
    • #13
    Zitat von "Joe_B"

    Hi, das ganze nennt sich "Rock´n´Roll". Ist doch nix wirklich neues, oder? :lol:


    doch, in diesem ausmass hat es ein gewisses alleinstellungsmerkmal... etwas derartiges bekomme ich allerhöchstens alle paar jahre mal geboten.
    und das nicht mal ein lichttechniker vor ort war oder irgend jemand, der die lichtanlage bedienen konnte, das habe ich in über 20 jahren noch gar nie erlebt.
    wenn das tatsächlich der normale R´n´R sein soll, suche ich mir sofort einen anderen job!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Campfire
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    • 15. März 2010 um 21:19
    • #14

    naja, speziell dass kein Lichttechniker vor Ort ist erlebe ich schon häufiger (OK, vermutlich eher ne Liga drunter in der 100-300-Zuschauer Bands mit eigener Musik Liga), solange man ein vernünftiges standlicht bekommt geht das finde ich auch....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Joe_B
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    • 15. März 2010 um 23:23
    • #15

    ]

    Zitat von "wora"


    doch, in diesem ausmass hat es ein gewisses alleinstellungsmerkmal... etwas derartiges bekomme ich allerhöchstens alle paar jahre mal geboten.
    und das nicht mal ein lichttechniker vor ort war oder irgend jemand, der die lichtanlage bedienen konnte, das habe ich in über 20 jahren noch gar nie erlebt.
    wenn das tatsächlich der normale R´n´R sein soll, suche ich mir sofort einen anderen job!

    Der :lol: war doch deutlich zu sehen, oder?
    Wo licht ist, ist ja bekanntlich auch Schatten. So wie es im positiven Sinne Ausnahmen gibt, muß es ja auch welche wie von Dir in diesem Fred geschilderte geben, damit der Mittelwert wieder stimmt. :lol:

  • bias79
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    • 17. März 2010 um 23:25
    • #16

    tach diak. ist das bbc?

    GHOSTNOTE-SOUND

  • mringhoff
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    • 18. März 2010 um 15:21
    • #17
    Zitat von "billbo"

    Mal im Ernst: was wollt Ihr bewirken?


    - daß man schon mal vorgewarnt ist und auf besondere Punkte nochmal extra hinweisen kann/muss
    - daß man sich ums Catering selber kümmern sollte
    - daß man als Techniker - notfalls umsonst - das ein oder andere Equipment selber mitbringt, damit der Abend schöner verläuft...
    - daß man im Vorfeld in den Vertragsverhandlungen einen Aufpreis hierfür einkalkuliert
    - daß man Vertragsstrafen für fehlendes (wichtiges) Equipment oder Personal einbaut und dieses als Kaution vorab verlangt
    - daß man sich vor Vertragsschluss sich vielleicht doch nach anderen Locations umsieht

    all das ist besser als die berühmte Katze im Sack....
    Ich finde, es sollten mehr solche Berichte über "besondere" Locations geben.

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  • lambda-halbe
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    • 18. März 2010 um 16:15
    • #18

    Hallo,

    ich finde es eigentlich ziemlich gut vorher zu wissen was man zu erwarten hat. Natürlich wird der Betreiber auch weiterhin an seine Gewinnmaximierung denken (müssen). Einige Locations sind froh wenn am Ende eine schwarze null drunter steht, und man wieder mal mit einer halbwegs namhaften Produktion in der Zeitung gestanden hat. Wir müssen sehen wie wir damit zu Recht kommen, und, so denn möglich, gegensteuern. Genau dazu trägt ein solcher Bericht bei.
    Eine kleine Geschichte am Rande: Kurz nach meinem Abi war ich mit Zelt und Rucksack in Irland unterwegs. Als Reiseführer hatte ich mir den von Michael Müller rausgesucht. Darauf konnte man sich immer verlassen. In einem kleinen Nest gab es laut Reiseführer zwei Hostels gleich nebeneinander. Eines in rot angestrichen und eines daneben in grün. Das rote sei besten zu empfehlen, so der Reiseführer, das grüne solle man auf jeden Fall meiden, und lieber einen Ort weiter nach einer Bleibe suchen. Als wir dann vor Ort waren gab es das Rote immer noch, das Grüne war aber blau angestrichen. Durch seine Lage bestand aber kein Zweifel in welchem wir nächtigen würden. Gut wenn man vorher weiß was einen erwartet.

    Stephan

  • billbo
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    • 19. März 2010 um 00:41
    • #19

    @ mringhoff: darf ich kurz mal Dein Vertragspartner sein :D?

    - daß man schon mal vorgewarnt ist und auf besondere Punkte nochmal extra hinweisen kann/muss
    „Ihr könnt hier von mir aus spielen, wenn Ihr unbedingt wollt. Oder lasst es bleiben. Müsst IHR wissen.“
    - daß man sich ums Catering selber kümmern sollte
    „Prima. Im Dressingroom steht ne Mikrowelle. Da blitzt es manchmal ein bisschen drin, aber im Prinzip geht die noch.“
    - daß man als Techniker - notfalls umsonst - das ein oder andere Equipment selber mitbringt, damit der Abend schöner verläuft...
    „Klar, kein Problem. Einen Haustechniker braucht Ihr dann ja nicht, oder?“
    - daß man im Vorfeld in den Vertragsverhandlungen einen Aufpreis hierfür einkalkuliert
    „Wat? 50/50 oder gar nicht. Über Hotel können wir vielleicht noch reden ...“
    - daß man Vertragsstrafen für fehlendes (wichtiges) Equipment oder Personal einbaut und dieses als Kaution vorab verlangt
    „Kaution. Aha. Hier ist der Umschlag mit der Gage. Da sind die Hotelzimmerschlüssel. Beides kriegst Du, wenn Ihr Euren Kram heute Abend wieder eingepackt habt. Und jetzt macht Musik!“
    - daß man sich vor Vertragsschluss sich vielleicht doch nach anderen Locations umsieht
    „Mein Schwager hat da so ne Scheune, da ist jedes Frühjahr und jeden Herbst Tanztee. Soll ich den mal fragen?“

    Und Du wirst trotzdem spielen, wenn ein Dayoff stattdessen zu teuer würde.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • ukw
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    • 19. März 2010 um 03:35
    • #20

    Eine Anfrage und ich hätte Euch¿Dich [Wora] gewarnt ....

    Zitat von "Mechwerkandi"


    Mal so interessehalber: Was war denn das für eine Combo, die 1997 den grossen Hit hatte? Members of Mayday? Hanson? Damals gabs ja zuhaufe solche one shot wonder...


    ... Echt ¿?¿

    Zitat von "mattes.hh"

    Also hat sich in den letzten 20 Jahren in dem Laden nichts geändert... :D

    Doch, der Laden ist räumlich umgezogen und der Inhaber hat gewechselt - nur der Name ¨Roxy¨ ist geblieben :D

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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