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Welches Mikro zur Abnahme einer Harfe?

  • mario_80
  • 17. März 2010 um 21:21
  • mario_80
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    16
    • 17. März 2010 um 21:21
    • #1

    Hallo!

    Brauche mal einen Rat von den Profis unter Euch!

    Wie oben zu lesen, weiß ich nicht mit welchem Mikro man eine Harfe gut abnehmen kann bzw. wo genau das Mikro angebracht werden muß? Es soll ja da einen Transducer von Schertler geben, der heißt glaub ich DYN-H, speziell zur Abnahme von Harfen.
    Hat mit diesem Teil jemand von Euch Erfahrung? Gibt es noch andere Mikrofone?

    Würde mich über viele Antworten freuen.

    Gruß Mario

  • tufkaklto
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    • 18. März 2010 um 07:55
    • #2

    Es kommt auch etwas auf die Umgebung an.

    Spielt die Harfe alleine oder mit einem Orchester oder einer Band???

    ich hatte in den letzten Jahren großteils nur Harfen, die schon mit Schertlern vormikrofoniert waren.
    Aber wenn sie alleine spielen, dann gehen auch Schöps oder Ähnliche Micros.

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  • bemi
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    • 18. März 2010 um 08:12
    • #3

    Hi,


    hatte kuerzlich einen Harfenisten im Studio und Zeit zum experimentieren. Ich hab am Ende nur das Signal der beiden eingesetzten 4041 von AT verwendet. Seit dem sind das - trotz meiner Vorurteile ggue. Elektreten - mit welche meiner liebsten Mikrofone.

    Abgenommen hab ich mit zwei Stativen, eins links, eins rechts der Harfe. Mit den Mikrofonen, die durch die Saiten einen Abstand von <20cm hatten (bei mehr gab es eindeutige Kammfiltereffekte), hab ich auf den Resonanzkasten gezielt; eins Richtung Harfenist fuer die hohen Saiten, eins Richtung Boden fuer die tiefen.

    Praktisch ohne EQ gab das einen wunderbaren Sound mit genuegend Attack; mehr Richtung Saiten zielen brachte mir zuviel Attack und zu wenig Klang. Fuer den Liveeinsatz in lauten Umgebungen wuerde ich wohl auch meine C Ducer (fuer "untenrum") nutzen, um bei den Mikrofonen einen (viel) höheren Lowcut setzen zu koennen.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • oton
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    • 18. März 2010 um 09:03
    • #4

    ween es um Liveabnahme geht ... der "dicke" Teil der Harfe. der an der Schulter des Harfinisten anliegt, ist hohl und eigentlich immer durchbrochen, hier habe ich immer eine Kleinmembran (Schoeps o.ä.) genommen, es mit Schaumstoff umwickelt und in den Hohlraum geschoben. so das die Kapsel nach oben Richtung Spieler zeigt.

    Bracht ein wenig EQ, klingt aber viel besser als ein Pickup, und ist relativ rückkopplungsfest.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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    http://www.event-akademie.de

  • Joe_B
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    • 18. März 2010 um 10:31
    • #5
    Zitat von &quot;oton&quot;

    ...... ist relativ rückkopplungsfest.

    Das Hauptproblem bei diesen komischen Eierschneidern ist ja, daß nur sehr wenig Strom ins Pult kommt. :lol:

    Die Frage ist ja doch auch, ob Du ein Mikro für die Abnahme der Harfe anschaffen willst, oder ob Du mit den vorhandenen Mikros klarkommen musst.

  • mario_80
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    16
    • 18. März 2010 um 20:09
    • #6

    Hallo!

    Vielen Dank schonmal für die vielen Beiträge!

    Hier noch etwas allgemeines:

    Sorry, aber ich kenne mich mit den ganzen Mikro Bezeichnungen noch nicht ganz so aus. Wär also schön wenn Ihr Genau schreibt um was es sich handelt, bzw. einen Link zum Mic.

    Hoffe Ihr nehmt mir das nicht übel :(

    -keine Stative oder ähnliches, also nix was gleich zu sehen ist.
    -gespielt wird live und die Dame singt dazu noch, bekommt also noch ein Gesangsmikro.
    -Band spielt dabei keine, nur Sie allein.
    -Das ganze soll auch nicht so laut werden, also mittelmäßig. Aber eine gewisse Rückkopplungsfähigkeit sollte schon da sein.....

    Joe_B:

    Wie ist das gemeint, mit es kommt nur wenig Strom ins Pult? Notfalls kann ich doch direkt auf der Bühne schon nen Vorverstärker deponieren um lange Kabel zu vermeiden?! Wie gering wäre denn der Pegel etwa, dB?

    Ja, es soll ein oder auch 2 Mikros dafür angeschafft werden.

    klauston:

    Zitat

    ich hatte in den letzten Jahren großteils nur Harfen, die schon mit Schertlern vormikrofoniert waren.

    Wie war Deine Erfahrung mit den Schertlern? Diese wurden mir ja empfohlen.


    Habe auch gelesen das man diese Schwanenhals Mikros nehmen kann und die Klammer ans Schallloch klippt und das Miro selbst in den Resonanzkörper hinein hält, das ganze mittig? Würde das auch gehen?
    Grundsätzlich geht es darum, ein passendes Mikro anzuschaffen. Die Schertler wären natürlich mit fast 400€ ziemlich teuer. Den Klang gut rüber zu bringen ist mir aber sehr wichtig!

    Gruß Mario

  • oton
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    • 18. März 2010 um 22:29
    • #7

    bei der Methode geklemmtes Kleinmembran sollte ein Rode NT5 genügen, das kostet nicht die Welt.

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  • Joe_B
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    • 18. März 2010 um 22:36
    • #8
    Zitat von &quot;mario_80&quot;

    Joe_B:

    Wie ist das gemeint, mit es kommt nur wenig Strom ins Pult? Notfalls kann ich doch direkt auf der Bühne schon nen Vorverstärker deponieren um lange Kabel zu vermeiden?! Wie gering wäre denn der Pegel etwa, dB?

    Das war so gemeint daß eine Harfe nicht unbedingt R´n´R-taugliche Pegel bringt. Wen dazu aber nur Gesang läuft ist´s kein Problem.

    Wie ist das mit dem Gesang ohne Stativ? Headset?

    An der Harfe könnte ich mir auch ein AKG C411 vorstellen.

  • tufkaklto
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    • 19. März 2010 um 08:25
    • #9

    Die Erfahrung mit Schertlern war gut.

    Und 400 finde ich jetzt auch nicht teuer für ein Mikrofon.

    Wenn es nur um Harfe mit Stimme geht, würde ich zumindest die Idee von Oton mit NT5 mal probieren.

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  • Audiowerk
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    • 21. März 2010 um 02:37
    • #10

    Harfen mit Pickups sind ein echter Segen. Wir haben es aber auch schon mit zwei Pro35 gemacht. Andere Experimente mit Condensern an allen (un)möglichen Stellen und sogar Richtrohren waren wenig erfolgreich.

  • andi.bt
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    709
    • 21. März 2010 um 20:36
    • #11

    hatte vor längerer Zeit einmal eine Harfe zum Abnehmen..

    gelöst hab ich es durch ein NT5 das wie oton beschrieben hat in den hinteren Teil der Harfe gehängt wurde.
    vom Pegel her absolut okay. Bisschen EQ war allerdings notwendig.

  • lautundgut
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    8
    Beiträge
    170
    • 24. März 2010 um 15:47
    • #12

    Ich hatte schon öfters das Vergnügen, Harfen abnehmen zu dürfen. Dabei handelte es sich sowohl um große Pedal Harfen, wie auch kleinere keltische Hafen (die mit dem Kläppchen). Aus meiner Erfahrung weiß ich zu berichten, dass die zumeist weiblichen Hafenspielerinnen Schwierigkeiten haben, wenn man an ihre teuren Instrumente etwas dran kleben oder dran hängen will. Meine Versuche, ein Abnehmer oder ein Mikrofon in den Resonanzkörper einzubringen, scheiterten regelmäßig am Veto der Musikerinnen.
    Wenn es optischen Gründen möglich war mit Stadt hinzuarbeiten, habe ich die besten Ergebnisse erzielt, wenn ich mit zwei Mikrofonen gearbeitet habe. Ein Mikrofon - vergleichbar wie ein Overhead Mikrofon am Schlagzeug - auf die kürzeren Seiten gerichtet, ein zweites Mikrofon ausgerichtet(gerne auch einmal ein Groß-Membran-Mikrofon, sofern keine Rückkopplungsgefahr) auf die langen Basssaiten.
    Schwierig wurde es, als aus optischen Gründen auch Mikrofonstative unerwünscht waren. Meine Notlösung waren zwei Grenzflächen-Mikrofone links und rechts von der Harfe. Dies hat erstaunlich gut funktioniert. Allerdings ging es auf der Bühne auch recht gemäßigt zu. Die Harfe musste sich nicht gegen Stromgitarren oder Schlagzeug durchsetzen.

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