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Lautsprecher Setup in "Glashalle"

  • norbert jersch
  • 17. März 2010 um 23:17
  • norbert jersch
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    • 17. März 2010 um 23:17
    • #1

    Hallo,

    wer hat Erfahrung und Tipps für diese Situation:

    im Sommer findet eine Kombination aus Ansprachen, Sketchen, Moderation, Modenschauen, Musikdarbietungen (Duo oder SängerIn mit Begleitung auf CD), Showtanzgruppen statt. Austragungsort ist der Ausstellungsraum eines Autohauses. Eine Zeichnung mit aktuellem Stand des Aufbaus gibt es hier (habe ich vom Veranstalter erhalten und die Vorschläge reingemalt):

    [IMG]

    Die Halle ist max. etwa 34 m breit und tief. Die Tiefe kann aber nicht vollständig genutzt werden, da mittig eine breite Empfangstheke in den Raum ragt. Die Seiten sind praktisch vollständig verglast, nur der Bereich hinter der Theke und rechts davon ist vermauert. Die Raumhöhe beträgt etwa 7m, Decke Metallprofile mit Glasöffnungen. Fußboden: Stein. Irgendwelche Dämmstoffe wie Vorhänge sind nicht erkennbar.

    Wie auf dem Bild ersichtlich befindet sich links von der Theke die Bühne, von der 1 (blaue Linie) oder ggf. 2 (blau gestrichelt) Laufstege abgehen. Links von der Bühne befinden sich Technik und der VIP-Bereich mit Tischen. Der größte Teil des Publikums sitzt auf Stuhlreihen in Blickrichtung Bühne und Laufsteg. Insgesamt werden bis zu 500 Gäste erwartet.
    Nach Ende soll auf der Bühne eine Aftershow-Party (DJ) stattfinden.

    Ich habe ziemliche Bedenken wg. der umfassenden Verglasung – dass es viele Reflexionen gibt. Es ist also eigentlich alles vorhanden, was stört. Zwar wird ein voller Saal eine andere Akustik haben als beim Aufbau, dass macht es aber nicht leichter.

    Hat jemand eine Idee für eine sinnvolle LS-Kombination/Aufstellung?

    LS werden angemietet, so dass volle Flexibilität beim Material besteht. Die Halle ist ganz neu, dies wird die erste VA dieser dort sein.

    Norbert

  • SebastianJaeger
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    • 17. März 2010 um 23:30
    • #2

    Hi,

    was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass es auch schnell Probleme mit Resonanzen der Glaswand geben kann.
    Da muss man aufpassen, dass schwingt sich wunderschön ein. Ansonsten denke ich mal am besten möglichst auf die Zuhörer gerichtet, so wenig Schall wie nötig an die Wände schmeißen.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • LC2412
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    • 18. März 2010 um 07:17
    • #3

    Die einzige schallschluckenden Materialien, die sich Dir ergeben, werden die Besucher sein, also, engbündelnde LS verwenden und direkt auf die Zuhörer ausrichten. Sicher wird der Pegel auch nicht mördermäßig sein können. Aber dann sollte das schon machbar sein. Die Frage halt, wie viel und wo Du fliegen kannst.

  • norbert jersch
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    • 18. März 2010 um 12:12
    • #4

    Also, ich hatte schon ans Fliegen o.ä. für die Tops gedacht. So befindet sich entlang der oberen Seite eine 1. Etage mit offenem Flur und 2 Räumen mit Fenstern - da könnten bis zu 4 Tops untergebracht werden Ich würde während des Showteils am liebsten nur mit Frontbeschallung arbeiten wollen, also ohne Delays, wenn die Tops hoch genug sind. Insgesamt dann noch 4 Subs auf Zahnlücke oder 2 Monostacks (da es keine erhöhte Bühne gibt, muss die Sicht von allen Plätzen gewährleistet sein). Für die Aftershow-Party würde umgebaut werden. Alternativ hätte ich auch an ein kleines Linearray gedacht, habe aber keine Erfahrung damit.

    Norbert

  • Joe_B
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    • 18. März 2010 um 18:20
    • #5
    Zitat von "norbert jersch"

    Also, ich hatte schon ans Fliegen o.ä. für die Tops gedacht.

    Schonmal was von Akustikhölzern gehört? Verwende ich eigentlich sehr oft, auch bei R´n´R in "normalen" Hallen.

  • tufkaklto
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    • 18. März 2010 um 19:35
    • #6

    Willkommen in der Realen Welt der Beschallung, wo die Diskussion über Mischpultpreamps abgelöst werden aus dem Kompromiss des Beschallers, doch noch was vernünftiges rauszuholen. :D:D:D

    Ich hab jetz nur mal den Plan mit Sicht von oben gesehen.
    Foto von der Halle wäre nicht so übel.

    Meine Vorschläge ( basierend auf meiner Meinung :(
    Auf jeden fall die Tops fliegen.
    Nach Möglichkeit schauen, das man Tops bekommt, die eine wirklich gute Richtwirkung haben ( soweit möglich bzw. vorhanden.)
    Nach hinten so einschlagen, das man im Extremfall akzeptiert, das die letzten paar Meter etwas Höhenverlust haben, aber man dafür nicht voll in die Glaswand donnert, und das Publikum hinten noch absorbiert ( donnerst Du voll in die Glaswand, dann ist es umgekehrt ) :?

    Ich denke mir, es ist vertretbar, 15-20% des Publikums mit nicht so perfektem Sound zu versorgen, wenn man dafür für die restlichen 80-85 % was verbessern kann.

    Möglichkeit 2:
    Du arbeitest mit Delays, auch geflogen.
    Mehrere Linien an Boxen, die alle nicht so weit zurückstrahlen und eher etwas nach unten spielen.
    Dann kann man ev. Auch die Lautstärke etwas runterbringen und es wird nicht ganz so diffus.

    Aber ein Autohaus hat zu den Glasflächen vermutlich auch Marmorböden.

    Soll heißen, wenn nicht genug Publikum da ist, bist Du sowieso der Depp vom Dienst :lol: :lol: :lol:

    Und überall wo geht, irgendwas an Brechern aufhängen Werbung, Banner und was weiß ich.
    An den Wänden, mitten im Raum, alles was hilft, das man die Reflektionen etwas mildern kann und den Quader etwas aufreißt.

    Egal wie Du es machst, Du wirst einen Kompromiss eingehen müßen.
    Es liegt an Dir, die Prioritäten festzulegen und dies auch dem Kunden ganz klar zu verkaufen.
    Ihm auch sagen, das man es nicht überall perfekt bekommt, aber wie man für die meisten Personen immer noch das Beste rausholen kann.

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    Einmal editiert, zuletzt von tufkaklto (18. März 2010 um 20:04)

  • Kracky
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    • 18. März 2010 um 19:49
    • #7
    Zitat von "klauston"

    Ich denke mir, es ist vertretbar, 15-20% des Publikums mit nicht so perfektem Sound zu versorgen, wenn man dafür für die restlichen 90 % was verbessern kann.

    105-110% Publikum?

    Vollkommen richtig, die Frage ist nicht die beste Lösung zu finden sondern den beste Kompromiss. Liege ich richtig das es wohl nicht möglich sein wird einen großen Teil dieser Glasfronten mit Molton abzuhängen. Wäre vielleicht auch ganz gut vorallem wenn noch etwas Lichtshow hinzu kommt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • tobias kammerer
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    • 18. März 2010 um 20:34
    • #8

    Hallo Leute,

    ich will jetzt garkeine Tips zum Aufstellen geben, da hier schon viel sinnvolles gesagt wurde, aber: Entgegen landläufiger meinungen hat Glas relativ gute akustische Eigenschaften, zumindest vom Refexionsverhalten. Da ist es Steinhallen (und die gibt es ja öfter) weit überlegen. Das einzig echte Problem von Glas ist, daß es tatsächlich fies im Audiobereich resonieren kann, wobei sich das dann auf nur wenige Frequenzen begrenzt ist. hier bringt der klassische Equalizer schonmal viel Fortschritt. Derzeitig Isolierverglasungen für so große Flächen neigen jedoch kaum zur Eigenresonanz. Ein weiterer Vorteil von Autohäusern ist, daß Sie in der Regel keine geraden Dächer haben. Das ist akustisch auch ein echtes Plus. Das heißt:
    Ich gehe davon aus, daß der Job garnicht so schlecht klingt, wie Du befürchtest. Jede normale Turnhalle aus Beton ist erheblich übler.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 18. März 2010 um 21:23
    • #9
    Zitat von "tobias kammerer"

    Entgegen landläufiger meinungen hat Glas relativ gute akustische Eigenschaften, zumindest vom Refexionsverhalten. Da ist es Steinhallen (und die gibt es ja öfter) weit überlegen. Das einzig echte Problem von Glas ist, daß es tatsächlich fies im Audiobereich resonieren kann, wobei sich das dann auf nur wenige Frequenzen begrenzt ist. hier bringt der klassische Equalizer schonmal viel Fortschritt.

    Aha :roll:

    Also ich mach sehr viele Jobs in einer Glaslocation, weil ich da fix eine Anlage betreue.
    Und das ist eigentlich richtig fies.

    Die von Dir beschriebene Phänomene kommen bei Beton oder Steinhallen daher, das die meist erheblich größer sind als Autohäuser und die Phänomene sind auch bedingt durch paralelle Wände und 90° Wände.

    Mit Resonieren hatte ich bei so Glashäusern sogar selten Ein Problem, sofern die Scheiben nicht locker sind.

    Also Glas ist so gar nicht Schalltot.

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  • tobias kammerer
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    • 18. März 2010 um 22:02
    • #10

    Also um es konkreter auszudrücken:

    Der Schallabsorbtionsgrad von normalen Glasfenstern ist bereits etwa 10x so groß bei tiefen Frequenzen wie der von beton Beton. Bei hohen Frequenzen verhalten sie sich etwa gleich. Besonders große Gläser haben in der Regel bessere Werte, weil Sie biegeweicher gehalten werden z.B. durch Giesharz. Das hat nix mit Erfahrungswerten zu tun sondern ist Physik. bei Erfahrungswerten spielen eben viele Faktoren eine Rolle, die sich in der Regel nicht ohne weiteres schnell beurteilen lassen.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • norbert jersch
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    • 18. März 2010 um 22:15
    • #11

    Hallo,

    Dank schon mal für die vielen Antworten. Ich habe hier kurzfristig ein paar Bilder von der Halle gemacht:

    http://www.bidoo.de/is.php?i=97524&img=Aussen_Front_ax.jpg
    http://www.bidoo.de/is.php?i=97525&img=IMG_7275xa.JPG
    http://www.bidoo.de/is.php?i=97526&img=IMG_7279ax.JPG
    http://www.bidoo.de/is.php?i=97527&img=IMG_7281a.JPG
    http://www.bidoo.de/is.php?i=97528&img=IMG_7284a.JPG

    Diese sollten mit dem Plan selbsterklärend sein. Der Boden sind 40x40 cm Keramik-Fliesen. Und Molton vor dem Glas ist sicher nicht erwünscht. Licht gibt es natürlich auch, und das wird auch meine Zuständigkeit sein. Da ich bei der Größe der VA nicht beides bedienen kann, sollte der Ton "einfach eingekauft" werden ("...da stellen wir dann die Boxen hin...". Da habe ich dann drauf bestanden, dass ich mich um die Planung und Auswahl kümmere. Das Setup werde ich dann wohl auch selbst machen und ggf. nachstellen. Um die Liveacts muss sich dann aber ein anderer kümmern - wird funktionieren.

    Auch ich gehe davon aus, dass eine 100%-Lösung für ein einmaliges Ereignis nicht finanzierbar ist - daher wende ich mich auch an die Experten hier im Forum. Und ich lege auf zufriedene Gäste Wert. Um die Anzahl brauche ich mir keine Sorgen zu machen - nur geladene Gäste, attraktives Programm und Künstler.

    Als Equalizer stehen aus meinem Fundus ein Behringer Ultracurve 2496 zur Verfügung - arbeitet m.E. sehr gut. Dazu ein lexicon Effektgerät sowie eine xilica 3060. Der besetzte Raum wird aber leider deutlich anders klingen als der leere. Die Bässe werden ggf. an einer Yorkville AP 6040 oder Lab 2000c hängen.

    Noch einmal zum Licht (wird später mal eigenes Thema): Ist sicher einfacher zu lösen als Ton, im Moment versuche ich noch einen Sponsor für eine Lasershow zu finden - die Räumlichkeiten sind dafür ideal.

    Gruß Norbert

  • mirkot
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    • 19. März 2010 um 09:35
    • #12

    Moin,

    wenn ich das richtig sehe Verlaufen im Abstand von ca. 5m Streben der Dachkonstruktion/Designelemente durch den Raum.
    Wenn du abklären kannst ob die mit 15kg alle 5m belastet werden dürfen hängst du einfach entlang der Streben 8"/1" Boxen und bist fein raus.

    Jede Box stark nach unten gewinkelt und passende delayed.

    Die Bühne bekommt ja bestimmt ohnehin eine Fronttruss, dort könntest du dann noch engabstrahlende 12"/1" Tops o.ä. aufhängen und schon wärst fertig.

    Vorschlag zur Verbesserung der Akkustik: Verkauf dem Kunden noch ein paar m² Teppich für den Publikumsbereich - sieht schick aus und kostet nicht die Welt ;)

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • norbert jersch
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    • 19. März 2010 um 13:43
    • #13

    ...also, die "Deko-Streben" erscheinen mir nicht als hoch vertrauenswürdig, allenfalls die H-Träger (mit denen hatte ich woanders so was schon mal gemacht, aber nicht in dieser Höhe, sondern auf 4-5,5m). Ich kann allerdings noch einmal fragen - was wieder nicht einfach ist, da es in der Firma wohl keiner weiß und die Recherche als zusätzlicher Aufwand gesehen wird...) Das ganze würde vom Personalaufwand sehr aufwendig werden. Ein weiteres Problem ist, dass bis 14h noch Kundenbetrieb ist, dann begonnen wird, die Autos rauszufahren. Sicher kann vorab schon einiges installiert werden (z.B. ein Großteil des Lichts, vor allem die Floorspots und Fassadenstrahler) - sofern nichts im Weg steht.

    Theoretisch müßte doch ein Linearray hier Vorteile zeigen? Die gibt es inzwischen ja auch relativ günstig zu mieten. Und Aufbau wäre nur an 2 Positionen zu leisten. Oder sehe ich das falsch?

    Norbert

  • david kammerer
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    • 19. März 2010 um 14:12
    • #14

    Hallo Norbert,

    ja das siehst du falsch! Das ist eine der Locations, wo meiner Meinung nach ein LA völlig fehl am Platz ist. Ein LA ist gedacht auf große Reichweiten einen gleichmäßigeren Pegel, als konventionelle System zu liefern. Wie weit mußt du denn hier beschallen (noch dazu quer, wenn ich das den Bildern richtig entnehme)? Weiterhin hat ein LA meistens einen recht breiten Abstrahlwinkel, was zu unerwünschten Reflektionen an den Seitenwänden führt. Damit ein LA richtig funktioniert, braucht es auch eine gewisse Zeilenlänge, wodurch du automatisch eine relativ "große" (vom leistbaren Pegel her) Anlage hast, die es hier nicht braucht. Mit drei oder vier Einheiten pro Seite ist da nichts getan, dann ist es kein La sonern ein System, daß sich in einem kleinen Frequenzbereich wie ein LA verhält, während es in den (low) Mitten unkontrolliert durch den Raum wirft. Wie oben schon mehrmals erwähnt, such dir etwas Engabstrahlendes (Hornsystem) und richte es gezielt auf die zu beschallende Fläche aus. Wer dir hier ein LA empfiehlt, zeigt, daß er nicht verstanden hat, um was es geht!!
    Vielleicht solltest du dir generell jemaden für die Planung der Beschallung mit ins Boot holen, von dem du sicher bist, daß er weis, was er tut. Bei dir hab ich, mit verlaub, das Gefühl, daß das nicht ganz der Fall ist. Denn auch ich bin wie Tobias der Meinug, daß das in der Location kein Hexenwerk ist. Natürliich kenn ich schöneres, aber mit etwas Wissen und dem entsprechenden Material kein großes Problem.

    Viele Grüße und viel Erfolg

    David Kammerer

  • tufkaklto
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    • 19. März 2010 um 14:44
    • #15

    Auch hier widerspreche ich.
    Ein Linearray würde schon funktionieren, auch wenn es für sowas nicht meine Erste Wahl wäre.

    da kommt das wieder ins Spiel, wo ich gesagt habe, etwas weniger hoch einschlagen und auf die letzten Reihen etwas zu verzichten.
    ( Was man auch mit einem konventionellen System muß )

    Und wegen LA:
    Es ist ein Vorteil, auf lange Strecken ohne Delays spielen zu können, aber nicht deren Ausschließliches Einsatzgebiet.
    Ich hatte schon genug Jobs geplant, wo das nicht die primäre Anforderung an ein LA war !!!
    Anderer Vorteil ist nämlich, das man durchaus kürzere Strecken gleichmäßig versorgen kann und die Bühne zB für Sprachbeschallungen besser isoliert.

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  • madmax
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    • 19. März 2010 um 19:32
    • #16

    Wenn ich mir die Bilder angucke, wird das alles garnich so schlimm. Ist doch alles schön zerklüftet, Wendeltreppe, Vorsprünge, Theken, Werbetafeln. Dazu noch 100 Leute und 100 Stühle oder so.
    Ein wenig zielen mit den Boxen und gut.
    Wir hamm schon öfters Neuwagenvorstellungen, Eröffnungen und andere Feste in Autohäusern gemacht. Ohne große Planungen vorher und ohne Probleme hinterher.

    Eher wird's zur After-Show-Party je nach Basspegel und Musikrichtung gut in Resonanz geraten.
    Mach mal in 'ner Disse die Tops aus und Hiphop rein...

    Never stop a running System

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    • 19. März 2010 um 21:21
    • #17

    Sehe ich auch so. Mach dich mal nicht verrückt. So schlimm wirds nicht werden.
    Line Array ist Quatsch!

  • sven
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    • 19. März 2010 um 21:56
    • #18

    auf die Gefahr mich unbeliebt zu machen, würde ich doch noch mal ein paar grundlegende Fragen klären :
    Wie laut muss es denn da sein, wenn gerade keine Moderation, Auftritt oder so passiert ?
    Und sonst, wie laut muss es werden ?

    Vielleicht gäbe dir das die Möglichkeit zwei/drei Betriebsmodi zu planen:
    a) Sprache nach Glaskasten
    z.B. mit einer Variante DSP Zeilen (hier täte es auch eine kürzere Variante einer DSP Zeile, na Sie wissen schon welche....) hübsch auf Trusssteher gebastelt; die sehen hüsch aus (mit Molton drum...) und lassen sich auch schon früh aufbauen und stehen nicht im Weg rum :D
    b) Moderschaudings mit Sprache in Glaskasten
    DSP zeilen und für schnell und schmutzig noch ein paar Basswürfelchen dazu gestellt :D
    c) das GUTE LAUNE DUO oder TRIO oder DJ
    bekommt dann so 2-4 Stück "laut und einfach" 12/2 mit Basswürfel und eine handvoll 8/1 für "Schönheitsreperaturen" auf Stativ,
    schön mit den gut eingestellten Limiter ...

    Meine persönliche Prognose lautet: es muss eigentlich gar nicht so laut sein, wie befürchtet; und mit steigendem Publikums-Füllgrad im Glaskastens ( Richtung 120 % :):) ) wird die Sache auch immer viel erträglicher; Das ist machbar;

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    • 20. März 2010 um 09:58
    • #19

    Warum so viel Aufwand für ne 0815 Nummer von der 24 Stunden später kein Mensch mehr spricht.
    Wenn man etwas Erfahrung hat sollte man wissen welche Lautstärke bei solchen Veranstaltungen gefragt ist und nicht noch den Auftrageber mit dummen Fragen belästigen.
    So was ist doch Tagesgeschäft!!!

  • norbert jersch
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    • 20. März 2010 um 11:40
    • #20

    So, nach einer langen Partynacht bin ich wieder zurück.

    Nochmals vielen Dank für die rege Beteiligung. Bezüglich meiner Erfahrungen: Es gibt immer wieder neue und größere Herausforderungen, und wenn man dabei auf die Erfahrungen anderer zurückgreifen kann statt teures Lehrgeld zu bezahlen halte ich dies für vernünftig. Es sind sich ja schließlich auch nicht immer alle Experten einig und - vor allem - es gibt häufig mehr als eine Lösung. Ein zentrales Thema bei mir ist auch der Aufbau, daher auch die Frage zum Line Array. Mir ist schon bewußt, dass das Länge/Breitenverhältnis nicht optimal ist, dafür ließe es sich einfach integrieren. Es wird halt immer einen Kompromiss geben.

    Bezüglich der Lautstärke ist es wirklich so, dass diese eher moderat sein wird und Sprachverständlichkeit im Vordergrund steht. Anders sieht es dann bei der Aftershow-Party aus. Diese wird aber nur in der Bühnenregion stattfinden. Insgesamt gehen wir von ca. 400 Leuten aus, bei der Aftershowparty von max. 150.

    Interessant ist die Idee mit DSP-Zeilen. Allerdings kenne ich keinen Verleiher in der Region, der das anbietet. Grundsätzlich ist ein situations-bezogenes DSP über (digitale) Equalizer + Effektgenerator (lexicon) schon vorgesehen.

    Norbert

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