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Kompatibilität Rundsteckverbinder

  • Joe_B
  • 22. März 2010 um 00:01
  • Joe_B
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    141
    • 22. März 2010 um 00:01
    • #1

    Hallo,

    kann mir jmd. sagen, ob die Rundsteckverbinder (Amphenol, Socapex, Veam etc.) von Sommer, AH, Schulz etc. kompatibel zueinander sind?

    Gibt es eine einheitliche Pinbelegung, oder macht´s doch jeder wie er will.

    Geplant sind 8er Subsnakes für eine iDR32 mit Einzelmasse. Wo ist m/f?

  • slaytalix
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    1
    • 22. März 2010 um 17:57
    • #2

    Hallo

    Mußt Du mal vergleichen, hier die Belegungspläne 37 er Tourlock bei Sommer

    http://www.sommercable.de/1__produkte/1_…l_37pol_get.htm

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • niggles
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    • 22. März 2010 um 18:45
    • #3

    - Mechanisch sind die Teile "eigentlich" herstellerübergreifend kompatibel. In der Praxis gibts da ein paar gemeine Fallen wie z.B. Keying-Pins oder gemischte Male-Female-Bestückung...
    - Elektrisch macht da leider jeder Vermieter seinen eigenen Stiefel. Die erwähnte Sommer-Belegung hat sich leider noch lange nicht flächendeckend durchgesetzt...
    - Weibchen gehören an die beiden Kabelenden, Männchen an Stageboxen und Auflösungen. Eigentlich. Wenn da nicht die Geizhälse wären die sich den dann notwendigen Spookie zum Verlängern sparen wollen und doch wieder ein Muco-Ende male ausführen... :(

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Joe_B
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    141
    • 22. März 2010 um 19:54
    • #4
    Zitat von "niggles"

    .... In der Praxis gibts da ein paar gemeine Fallen wie z.B. Keying-Pins oder gemischte Male-Female-Bestückung...
    ..... Elektrisch macht da leider jeder Vermieter seinen eigenen Stiefel. Die erwähnte Sommer-Belegung hat sich leider noch lange nicht flächendeckend durchgesetzt...
    (


    Naja, wäre auch ein Wunder gewesen, wenn es einen einheitliche Pinbelegung geben würde. Wenn man sich nicht mal auf Pin 2 oder 3 hot im XLR einigen konnte.... :lol:

  • PA-Peter
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    • 29. August 2010 um 20:00
    • #5

    Hallo zusammen,

    da muß ich Euch leider widersprechen:
    Gerade die 37/85/150pol Belegung ist sehr verbreitet...
    ...wir haben auch gar nicht damit angefangen. Das war seinerzeit die Firma VEAM, als die mit dem "Tourlock"-Standard ums Eck kamen.
    Zu diesem Zeitpunkt hatten nur vereinzelte Verleiher (so viele gab es da noch nicht) bereits eine eigene Belegung.
    Dies gilt im Speziellen für den 24/25pol Rund-Multipin...
    ...deshalb publizieren wir ja auch im Katalog und auf der Homepage neben der Standard-Belegung noch die "Camtec"-Belegung (welche der Belegung von Schallwand etc enspricht). Öde ist halt ein weniger länger im Geschäft als ich ;)

    Beim 85pol ist die Belegung für die Kanäle 1-24 auch fast überall identisch. Lediglich 25-28 kann ein Problem sein...

    Was die Geschlechter betrifft:
    Das ist eine Grunsatzdiskussion!
    Hier gibt es ebensoviele solche als auch andere Ansätze!

    Ich persönlich empfehle immer die verlängerbare Version.
    Somit ist auch die Signallaufrichtung vorgegeben (wie halt beim XLR)...

    niggles: Was sinf Keying-Pins für Dich?

    Schönen Gruß
    PA-Peter

    PA-Peter
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  • erik
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    • 29. August 2010 um 20:12
    • #6

    Weibchen ist eben robuster und somit sollte am Core selbst, das gern pro gig je nach länge 100m übern Boden geschleift wird, auch weibchen montiert sein.

  • PA-Peter
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    • 29. August 2010 um 20:23
    • #7

    Das sehe ich halt nicht so...
    ...die Männlein stehen der Robustheit der Weiblein in nichts nach.
    Eigentlich ist das Männlein noch robuster, da keine beweglichen Teile da dran sind.
    Wenn der Anwender beim Weiblein den Schutzdeckel vergisst, und auf den Überwurf hohe mechanische Kräfte einwirken, ist der Steckverbinder hin!
    Deshalb:
    1.) Immer Schutzdeckel drauf
    2.) Immer Schutztaschen an die Dinger dran
    3.) damit 1. + 2. sicher gestellt ist, sollten nur Fachkräfte das Kuppeln und Entkuppeln der Steckverbindung vornehmen!

    Schönen Gruß
    Peter

    PA-Peter
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  • niggles
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    • 29. August 2010 um 20:26
    • #8
    Zitat

    niggles: Was sinf Keying-Pins für Dich?

    Die Erhebungen außen auf den Einsatz-Trägerringen der Kabelbuchsen die es als Option gab/gibt. Damit passen sie auch bei gleicher Größe nur noch in den Flanschstecker mit den entsprechenden Ausfräsungen. Ermöglicht (v.a. im militärischen Einsatz) das einfache und saubere Bauen von verwechslungssicheren Kabelbäumen.
    Klar, für zivile Anwendungen bestellt das niemand so. Mir sind aber schon Multicores mit solchen Steckern aus Militärbeständen untergekommen. Kompatibel zu gar nix außer sich selbst... :cry:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • PA-Peter
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    • 29. August 2010 um 20:41
    • #9

    OK, solche Teile sind mir noch nicht untergekommen ;)
    Klar, wenn man die Kataloge und die Möglichkeiten der Konzerne sieht, welche diese Steckverbinder herstellt (alleine die Oberflächenvielfalt), ist das schon der totale Wahnsinn.
    Daran sieht man auch, wo u.a. im militärischen Bereich die ganze Kohle versickert... :(

    PA-Peter
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  • niggles
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    • 29. August 2010 um 20:57
    • #10
    Zitat von "PA-Peter"

    Das sehe ich halt nicht so...
    ...die Männlein stehen der Robustheit der Weiblein in nichts nach.
    Eigentlich ist das Männlein noch robuster, da keine beweglichen Teile da dran sind.
    Wenn der Anwender beim Weiblein den Schutzdeckel vergisst, und auf den Überwurf hohe mechanische Kräfte einwirken, ist der Steckverbinder hin!


    Deswegen gibts die Dinger in allen gängigen Serien auch als "reverse"-Version mit dem Verriegelungsring am Männchen. So wie es bei Socapex grundsätzlich ausgeführt ist. Für die ganz harten Nummern (und es gibt auch ein paar Firmen, die das so machen...)


    Zitat


    1.) Immer Schutzdeckel drauf
    2.) Immer Schutztaschen an die Dinger dran
    3.) damit 1. + 2. sicher gestellt ist, sollten nur Fachkräfte das Kuppeln und Entkuppeln der Steckverbindung vornehmen!

    Die Zahl der Mucos mit Schutztaschen für Rundsteckverbinder die mir bis jetzt begegnet ist kann ich an 2 Händen abzählen. Das sehe ich tatsächlich an Hartings noch öfter - und da ist es ja auch bitter nötig :?
    Und nur damit die Pins schön grade bleiben fangen "Fachkräfte" jetzt sicher nicht an auf jedem schlammigen Open Air nach 5 Tagen Knochenmühle eigenhändig das Muco auszugraben und aufzurollen, anstatt das den Abbauhelfern zu überlassen. Wenn der Stecker es nicht aushält beim Runterlassen von der Bühne auf einem Gerüstspindelfuß aufzudotzen ("Kappe? Oh, die hat beim Aufbau wer abgerissen. Liegt in irgendeiner Kiste, machen wir im Lager wieder drauf") taugt er nix. Ein 85er LK-Weibchen macht das (gelegentlich; dauernd passiert das hoffentlich nicht) ohne Probleme mit. Also nimmt man eben dieses.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • PA-Peter
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    • 29. August 2010 um 21:06
    • #11

    Ich habe in meiner gesamten Zeit noch nicht ein einziges beschädigtes Männlein gesehen...
    ...aber doch schon 3-4 Weiblein.
    Und ich mache das schon ein paar Jahre ;)

    In meiner alten Company und auch in allen Companys die ich kenne, muss der Steckvorgang von einer Fachkraft vorgenommen werden. Hands dürfen die Leitung dann lediglich Verlegen bzw Aufrollen...
    ...deshalb ist da auch zumeist sichergestellt, das die Tasche und der Schutzdeckel an ihrem Platz sind.
    Es gibt wohl Ausnahmen, aber diese sind -wie der Name schon sagt- eher selten.

    Wohlbemerkt liegen die Kontakte im Männlein ca. 7-10mm hinter den Kanten des Steckverbinders zurück (müsste das messen um es genau zu sagen) und wir unterhalten uns über Kontakte der Größe AWG16!!! Da brauchst Du schon einiges an Kraft um diese zu verformen...

    Achso: wir verbauen hier im Jahr ca. 30-40k männliche sowie weibliche Kontakte der Größe 16 auf 2 Crimpautomaten sowie mit 4 Handtools...
    ...die größten Probleme haben die Steckverbinder eher mit dem potentiellen Verdrehen des Backshells (also des hinten Gehäuses). Dabei reissen gerne ein paar Leitungen aus den Crimpstellen.
    Bei uns wird das Gewinde grundsätzlich verklebt um das zu verhindern.
    Ist beim Öffnen zwar doof, trägt aber definitiv zur Langlebigkeit des Systems bei...

    PA-Peter
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  • niggles
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    • 29. August 2010 um 21:29
    • #12
    Zitat von "PA-Peter"

    Ich habe in meiner gesamten Zeit noch nicht ein einziges beschädigtes Männlein gesehen...
    ...aber doch schon 3-4 Weiblein.
    Und ich mache das schon ein paar Jahre ;)


    ...hat ja auch keiner angezweifelt. Da wo ich arbeite sind Rundsteckverbinder noch viel weiter verbreitet als in Deutschland, auch im Licht und Video. Ich hab das Zeug also täglich in der Hand, und die Kollegen von anderen Firmen die man auf größeren Baustellen trifft erzählen auch so einiges. Fazit: Männchen an losen Enden leben nicht lange (selbst bei Socapex sind immer die Männchen als erstes kaputt), und Cores mit Richtungsvorgabe saugen generell. Entweder ist genau an dem Ende wo die Trommel sitzt kein Platz zum Aufstellen derselben oder irgendein Hirni hat das Teil wieder mal falschrum verlegt.


    Zitat

    In meiner alten Company und auch in allen Companys die ich kenne, muss der Steckvorgang von einer Fachkraft vorgenommen werden. Hands dürfen die Leitung dann lediglich Verlegen bzw Aufrollen...
    ...deshalb ist da auch zumeist sichergestellt, das die Tasche und der Schutzdeckel an ihrem Platz sind.
    Es gibt wohl Ausnahmen, aber diese sind -wie der Name schon sagt- eher selten.


    Das hat weniger was mit der Firma als mit der Größe und dem Charakter der Veranstaltung zu tun. Die einzigen Bereiche in denen das überall noch relativ konsequent durchgezogen wird sind Video und Kommunikation/Netzwerk. Anderswo fehlt leider schon lange das Geld um bei jedem R'n'R-Abbau nur Fachkräfte zu buchen...

    Zitat


    Wohlbemerkt liegen die Kontakte im Männlein ca. 7-10mm hinter den Kanten des Steckverbinders zurück (müsste das messen um es genau zu sagen) und wir unterhalten uns über Kontakte der Größe AWG16!!! Da brauchst Du schon einiges an Kraft um diese zu verformen...

    1 m nahezu freier Fall mit anschließender Frontalkollision mit der Spitze einer Layher-Spindel... Sah nicht lecker aus :evil:
    Zugegeben: Es war ein 150er (AWG 18) :shock:

    Zitat

    Achso: wir verbauen hier im Jahr ca. 30-40k männliche sowie weibliche Kontakte der Größe 16 auf 2 Crimpautomaten sowie mit 4 Handtools...
    ...die größten Probleme haben die Steckverbinder eher mit dem potentiellen Verdrehen des Backshells (also des hinten Gehäuses). Dabei reissen gerne ein paar Leitungen aus den Crimpstellen.
    Bei uns wird das Gewinde grundsätzlich verklebt um das zu verhindern.
    Ist beim Öffnen zwar doof, trägt aber definitiv zur Langlebigkeit des Systems bei...

    Ich bin grundsätzlich ein absoluter Verfechter von Rundstecksystemen und würde nie Stecker verbauen oder kaufen, die von einem Zigarettenautomatenhersteller entwickelt wurden :D
    Allerdings hat das System (wie jedes System) gewisse Grenzen, die man beim Einsatz in der Praxis recht gut kennen lernen kann. Und dann versucht man eben innerhalb dieser Grenzen zu bleiben, um vorzeitige Ausfälle zu minimieren.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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